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  1. Today
  2. Hui, die Frisur war ja noch scheußlicher! Danke, jetzt habe ich ihn am CD-Player kurz pausieren lassen müssen. Macht er sich selbst Konkurrenz! Von The Jam kenne ich auch noch nicht wahnsinnig viel, da habe ich nur eine Best of. Wird sich aber sicher auch lohnen, die mal näher zu betrachten. Aber jetzt erkunde ich mal das Solowerk. Ich dachte mir halt, als ich gesehen habe, dass er nach Wien kommt, da kann man nicht viel falsch machen, und stimmt!
  3. Hallo McCool! Vielen Dank für die Tips! Ich werde mal in der SUB Bremen und im dortigen Staatsarchiv forschen. Ich werde über meine Ergebnisse berichten... Nochmal vielen Dank für die schnelle Hilfe! Gruß Zoidberg
  4. Yesterday
  5. USS Lawrence vs HMS Detroit. The war of 1812 on the Great Lakes. Das Erscheinen des 80-seitigen Hefts von Autor Lardas und Illustrator Wright ist für den Mai angekündigt. Verlagsseite
  6. Wieder einmal ein extrem raffinierter Schachzug! Das wird sicher sehr nett! Wirklich schöner Song auch. Also das mit den Haaren ist er sich als unerbittlicher Obermod einfach schuldig.... Mir ist er insbesondere durch einen Auftritt bei Jools Holland in Erinnerung, und English Rose.
  7. Ich bin gerade dabei, diesen Herrn zu erforschen, weil ich mir ein Ticket für September in Wien gekauft habe. Das hier ist schon mal der erste Favorit. GSD sind Stimme und Musik besser als die Frisur.
  8. Last week
  9. >Cotton Eyed Joe Nina Simone
  10. Unlängst erschien bei Beck die neuaufgelegte Washington-Biographie von Joseph J. Ellis in deutscher Übersetzung (zuerst 2005). Die Originalausgabe kam bereits 2004 unter dem Titel 'His Excellency: George Washington heraus'. (Das Buch ist übrigens antiquarisch auch sehr billig zu bekommen.) Rezensionen der Originalausgabe: New York Times Washington Post
  11. >Pale Blue Eyes R.E.M.
  12. Natürlich hätte ich mir denken können, daß man fettige Wolle nicht färben kann! Außerdem - eine Mütze aus ungewaschener Wolle, vielleicht auch nicht so angenehm. Erspart allerdings die Pomade.
  13. Hallo Zoidberg! Das ist ja ein sehr interessantes und nicht ganz anspruchsloses Anliegen. Darstellungen (Sekundärliteratur) über die Aktivitäten Tettenborns gibt es ja sicher reichlich, auch schon zeitnah, wie die Geschichte der Kriegszüge des Generals Tettenborn 1813 und 1814 von Karl August Varnhagen von Ense von 1814. Für Hamburg wär das hier ein Ausgangspunkt für die Recherche in der SUB, da findet sich z.B. die Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte, in der sich mit Sicherheit irgendtewas zu 1814/14/Tettenborn findet. Vielleicht auch entsprechend schauen, ob die SUB Bremen lokalgeschichtliche Digitalisate zum Thema hat. Die möglichen militärischen Quellen, die für die Familienforschung direkt etwas gergeben könnten, wird schwieriger, fürchte ich. Allgemein ist wären die in Frage kommenden vier Tettenbornschen Kosakenregimenter, Grebcow II., Komisarow I., Denisow VII. und Sulin IX. nach Angabe hier. Bzw nach Plotho auch geschrieben Denissef, Grebzow, Sulima (!), Komissarow. (Plotho I S. 42.) Das gilt jedenfalls für Januar 1813, als die Russen in Preußen einrückten! Ob sich Tettenborns Detachement dann noch geändert hat, müßte man herauszufinden. In Bremen war Tettenborn dann ja erst im Oktober. Das spielte offenbar das Regiment Denissof (wieder andere Schreibweise) eine Rolle (siehe Richter, S. 489) Wo man Dir hinsichtlich der Details des Tettenbornschen Detachements vielleicht weiterhelfen kann, ist bei den netten Kollegen vom Napoleon Online- Forum, mit ihrem sehr starken Landkriegs-Schwerpunkt dort. Vielleicht hat sich jemand schon mal mit der Kampagne befaßt und kann Dir auch mehr über die Kosaken sagen.
  14. Hallo Zusammen! Dies ist mein erster Forum Beitrag (bzw. Frage). Bei Nachforschungen zu meiner Familiengeschichte bin ich auf einen Vorfahren gestoßen, der angeblich russischer Kosak in den Napoleonioschen Kriegen gewesen sein soll. In den Kirchenbüchern ist sein name als "Buschka(r)doff" angegeben. Als Geburtsort ist Cullinau/Pensa (gebohren um 1791) verzeichnet. Ich habe mein Schulwissen etwas aufgefrischt und darüber hinaus bereits (Google sei Dank) herausgefunden, dass tatsächlich russische Kosaken, teils unter preussischem Kommando, bei der Vertreibung der französischen Truppen aus Norddeutschland beteiligt waren (z.B. Kosaken-Winter in Schleswig Holstein). Ich habe auch gelesen, dass russische Truppen an der Befreiung Hamburgs, Bremens und Oldenburgs beteiligt waren (Tettenborn Kampagne). Das würde passen, denn mein Vorfahre hat sich in der nähe von Bremen (bei Worpswede) niedergelassen. Es gibt Überlieferungen (Gerüchte), dass er Deserteur gewesen sein soll. Ich bräuchte nun für weitere Nachforschungen einen kleinen Stubs in die richtige Richtung. Kennt hier jemand von Euch weitere Quellen die ich zu Rate ziehen könnte? Gibt es eventuell (man darf ja träumen) Regimentslisten der russischen Truppen, die in Norddeutschland aktiv waren? Für alle Hinweise wäre ich sehr dankbar!! Gruß Zoidberg
  15. Die Originale müssen auch aus gewaschener Wolle gewesen sein, da nur gewaschene Wolle gefärbt werden kann. Die Mützen gab es in Braun , Blau und Rot, soweit ich weiß. Wahrscheinlich auch in weiteren Farben. Die Monmouth-Mützen sind übrigens nicht identisch mit den britischen Commando-Mützen des 2. Weltkriegs. Diese wurden aus einem langen Strickstrumpf jeweils abgeschnitten und oben einfach vernäht.
  16. >Don't Make my Brown Eyes Blue
  17. Unerwartet geriet mir eine noch eine Übersetzung in die Hände, die ich bis dato nicht kannte, und zwar von Fritz Lorch (das war die Übersetzung des Diogenes-Verlags, bevor sie dummerweise durch die o.g. von Widmer ersetzt wurde). Genau diese Lorch-Übersetzung wurde aber 2007 in der positiven Besprechung einer Neuübersetzung von Allie im Deutschlandradio Kultur gescholten, ungelenk zu sein; angeführt wurde ein Satzbeispiel von der ersten Seite in den Übersetzungen von Lorch vs Allie. Da füge ich noch das Original und Übersetzungen von Freißler und Sophie Zeitz hinzu, um zu illustrieren, wie unterschiedlich Übersetzungen ausfallen können: Original: In the offing the sea and the sky were welded together without a joint, and in the luminous space the tanned sails of the barges drifting up with the tide seemed to stand still in red clusters of canvas sharply peaked, with gleams of varnished sprits. Lorch: Draußen verschmolzen nahtlos Himmel und Meer, und in dem lichterfüllten Raum schienen die gelohten Segel der Leichter, die mit der Flut herauftrieben, stillzustehen, in Massen straff ausgespannter roter Leinwand, in denen die lackierten Spriete aufblinkten. Dummerweise zitiert der DR-Kultur Rezensent Lorch falsch (oder er hatte eine bearbeitete Übersetzung vorliegen: "verschmolz" statt "verschmolzen", und aus "ausgespannt", wie es bei Lorch tatsächlich heißt, das alberne "aufgespannt", vielleicht dachte er an eine Regenschirm. Freißlers ebenfalls ältere Übersetzung: Draußen waren die See und der Himmel fugenlos zusammengeschweißt, und in dem leuchtenden Raum schienen die gegerbten Segel der Leichter, die mit der Flut herauftrieben, reglos still zu stehen, als scharf umrissene rote Leinwandstücke, vom Lackglanz der Spriete gehöht. Die vom D-Funk als "geschmeidig" gelobte neuere Übersetzung von Manfred Allie: In der Ferne verschmolzen Meer und Himmel, und in dem lichterfüllten Raum war es, als stünden die gegerbten Segel der Lastkähne, die mit der Flut hereinkamen, still, ein Wald aus straffgespannter roter Leinwand, durch den die lackierten Spriete schimmerten. Sophie Zeitz, aktuelle Übersetzung des dtv : Draußen auf der offenen See verschmolzen Himmel und Meer fugenlos miteinander, und in dem leuchtenden Raum schienen die gegerbten Segel der mit der Flut herauftreibenden Boote in Trauben roten Tuchs stillzustehen, scharfe Spitzen getupft vom Gefunkel der lackierten Spriete. Was ist da besser bei Allie? Die "Geschmeidigkeit" wurde durch sprachliche Ungenauigkeit erkauft. Freißler versucht, sich nahe am Original zu halten, aber ich denke, er interpretiert Conrads "sharply preakted" anders, als es gemeint war - es sollte wohl nicht durch "Lackglanz gehöht" bedeuten. Lorchs Übersetzung beschreibt an der Stelle genau, was das lackierte Spriet mit dem Tuch macht - straff ausspannen. Siehe hier. Bei Freißler fehlen die "clusters", die Lorch treffend als "Massen" umschreibt. Allies "Wald" von Leinwand geht ziemlich daneben. Auch Zeitz packt es nicht mir ihren "Trauben roten Tuchs". Trauben, Spitzen, was denn nun? "Gefunkel" paßt hier weit weniger gut als "Glanz", "Schimmer" oder "Schein". Lorchs "gelohte" Segel sind sachlich korrekt, und ich finde den Begriff hier schöner als "gegerbt", was man gemeinhin wohl eher mit Leder assoziert. "Leichter", wie Lorch und Freißler übersetzen, ist für die Fahrzeuge ein sehr passender Ausdruck, weil man die gemeinten "Thames Barges" nicht einfach mit "Barken" übersetzen kann, was der oben erörterte Urs Widmer natürlich tat. Allies "Lastkahn" ist sachlich korrekt, klingt aber im Rahmen der Erzählung nach Landrattenvokabel, die dem Erzähler sicher nicht entschlüpft wäre. Immerhin sind ja die fünf Personen, die am Beginn erscheinen, durch ein festes "Band der See" miteinander verbunden. Und aus diesem Grund ist "Boote" erst recht schwach. Dieser schwierige Satz wurde m.E. von Lorch am besten gemeistert. Mal sehen, wie der Rest ist?
  18. Sogar mit dem Cochraneschen Branderangriff bei den "Basque Roads", wie interessant! Gutes Gelingen & viel Spaß mit Eurer AttritiCon!
  19. Da liegt ja eine Menge Geschichte in dieser zeitlosen Mütze. Sehr interessante Idee das mit der Öse. War eigentlich das Original wohl aus gewaschener oder ungewaschener Wolle?
  20. Hallo zusammen, in gut 2 Wochen findet der 14. AttritiCon in Ulm statt. Auf unserer Homepage findet ihr den Zeitplan und sonstige Infos: http://ulmer-strategen.de/attriticon.htm Nachfolgend ein aktueller Überblick: Händler: Worean: (historische Miniaturen) Roll-the-dice: http://www.roll-the-dice.de/ Spielespatz Ulm: http://www.spielespatz.de/index.php?id=2 Demo- und Partizipation Games: -Basques Road, Seeschlachten in napoleonischer Zeit von Bayernkini -„Congo“ vom Ad Arma - Club Speyer -“Claymore Saga” und “Age of Sigmar” von Thomas und Matthias -„Battle of Huberton“, nach Black Powder-Regeln am Samstag und Maurice am Sonntag, von Chris -„Battletech“ nach Bold Action Regeln von Drake, nur am Sonntag -„Swordpoint“, Regeln für Antike und Mittelalter von Bernhard -„Sharpe Practice“, Skrimish im Napo-Zeitalter von Koma -„Dead Man´s Head“ von Roll-the-Dice -“American Civil War” nach Regimental Fire + Fury Regeln von Worean -“Battletech Alpha Strike” von Mike aus der Übermorgenwelt -„Wolsung Steampunk“ von Andy aus der Übermorgenwelt -„Rune Wars“, Franz vom Spielepatz Ulm -„Roots of Magic“ vom Rhein-Main Tabletopclub -„SAGA“ Historisch und Fantasy von Andre, Norbert und Holger -Ein weiteres Game ist von den Kurpfalz Feldherren angekündigt, steht aber noch nicht fest. Sonstiges: -Volles Catering (und hoffentlich gutes Wetter) ist vor Ort. -Bring + Buy (gg. eine kleine Gebühr) -2 historische Turniere, DBMM und Fields of Glory, mehr Infos auf unserer Homepage Parkplätze: Bitte parkt unten am großen Parkplatz beim Restaurant Paradies und lauft die letzten Meter zu Fuss hoch, da oben nur sehr wenige Parkplätze vorhanden sind. Wir freuen uns auf euch ! Ulmer - Strategen
  21. Tja, wo kämen wir denn da hin, wenn sich Historiker auf Fakten beschränken würden?
  22. Das ist ja genial, dankesehr! Aus der Frühzeit kannte ich gar nichts.
  23. Eine interessante Mütze, die z. B. im 30-jährigen Krieg durch englische Truppen bekannt wurde. Auch unter Seeleuten war sie sehr beliebt. Da ich neugierig war, bat ich meine Frau, mir eine zu stricken. Hat sie gemacht. Ist das ein geiles Teil ! Da sie nach dem Stricken leicht angefilzt wird, ist sie absolut Wind-und Regendicht und hält äußerst warm. Da der untere Rand doppelt gestrickt ist und dadurch sehr fest, kann man ihn bei milderem Wetter hochklappen. Der Strickring hinten an der Mütze dient früher zum Anhängen am Gürtel oder zum Aufhängen an Kleiderhaken. Der Pinsel oben drauf dient zum Abnehmen. https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=https://en.wikipedia.org/wiki/Monmouth_cap&prev=search hier ausführlicher mit Strickanleitung: http://www.personal.utulsa.edu/~marc-carlson/jennifer/Monmouth.htm
  24. Dieselben Biographien wie der aktuelle "Spiegel" stellt auch ein Beitrag von Deutschlandradio Kultur vor: Elisabeth Badinter: Maria Theresia. Die Macht der Frau. Mit 300 Seiten verhältnismäßig knapp, feministischer Ansatz. Barbara Stollberg-Rilinger: Maria Theresia. Die Kaiserin in ihrer Zeit. Über 1000 Seiten, offensichtlich die Arbeit einer kompetenten Historikerin. Für den Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse nominiert. Badinter ist Philosopieprofessorin in Paris und scheint mir, aus meiner beschränkten maskulinen Perspektive, keine der hysterisch-verbohrten Vertreterinnen des Feminismus zu sein, was sie dazu befähigt, Fehlentwicklungen desselben zu analysieren und zu kritsieren. Die Frage ist jedoch dann bei einem Buch über Maria Theresia, das aus mit einer gewissen Intention heraus geschrieben wurde - geht es eigentlich um sie, oder um etwas anderes? "Glühende Parteinahme", welche die DR-Kultur-Readaktrix der Professorin Badinter attestiert, ist kein Qualitätsmerkmal. Wenn man sich wirklich fundierte Erkenntnisse über die Kaiserin erhofft, greift man dann wohl besser zum Buch von Stollberg-Rilinger, die Professorin für Geschichte der frühen Neuzeit in Münster ist. Sie scheint, wie ich der Besprechung im "Spiegel" entnehme, durchaus zu einer besser akzentuierten Einschätzung Maria Theresias, ihrer Politik, und ihrer (Selbst-)Inszenierung. Der Rezensentin beim Deutschlandfunk war das Buch zu wenig gefühlig, die Kaiserin komme einem nicht nahe, der distanziert-sachliche Ton behagt ihr nicht. Die Sachlichkeit eines Sachbuchs bemängeln? Ja, wirklich? Es ist beruhigend, daß es noch Verlage gibt, die nicht nur schmalbrüstiges Gefühlsedutainment für die Allgemeinheit herausbringen, sondern auch wissenschatlich ernstzunehmende Werke.
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