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  1. Today
  2. Alles Gute zum Geburtstag Farquhar. Ich hoffe es geht Dir gut.
  3. Yesterday
  4. >The Thin Line Between Love and Hate
  5. Also dieser Rolf Mannbrecht-Sägebert hat mir mit seinem Geseier nicht nur jedes Jahr "Trooping the Colour" verdorben, sondern auch die "last Night of the Proms". Ich fürchte, er hat im öffentlich-rechtlichen Schundfunk den Substandard zu "Royalty"-Themen gesetzt, der von den Nachfolgern natürlich jetzt limbomäßig noch mühelos unterboten wird, mit 80 ist man halt nicht mehr so gelenkig. Für all die Kolleginnen und Kollegen, gerade auch die Seieranten bei NDR Kultur, gibt es etwas, was sie dringend beherzigen sollten, so schwer es auch sein mag:
  6. Nach den kürzlich erschienenen österreichischen und preußischen Infanteristen aus dem Siebenjährigen Krieg gibts jetzt auch diese Dragoner und Husaren passend zum Thema, siehe hier . Wiederum eine häßliche Kartonillustration, auf der ein Totenkopfhusar zu meiner Begeisterung einen Karabiner mit Perkussionsschloß ins Bild hält. Aber egal, der Inhalt der Schachtel ist sicher besser sein als das Bild, denn: Es wird sich hier wohl, wie bei den Infanteristen, um eine Neuauflage der entsprechenden Figuren von 1993 handeln, damals separat erschienen, diesmal in einer Packung. Sollte an dem sein, so können diesmal sowohl die Preußen als auch die Österreicher als gelungen gelten (während die preußischen Grenadiere der nicht gerade berauschend waren, siehe den Thread zu der Packung). Der stets hilfreiche PSR hat Bilder und Bewertungen: Austrian Dragoons Prussian Hussars
  7. Schier unerträglich waren wieder einmal die beiden weiblichen Kommentatorinnen, die absolut keine Ahnung von dem hatten, was gezeigt wurde. Da konnte einem RSE schon leid tun.
  8. Last week
  9. Wilhelm Kempff spielt die Sturmsonate, Paris 1968.
  10. Rolf Fuhrmann: Die Langen Kerls. Die Preussische Riesengarde 1675/1713-1806. Heere & Waffen Bd. 5. Zeughaus Verlag (Berliner Zinnfiguren), Berlin 2007. 55 Seiten, zahlreiche farbige Grafiken, Format ca 26 x 19 cm. Dieses Bändchen über die berühmte preußische Garde des Soldatenkönigs ist ein schöner, systematischer und kompakter Überblick über Formationen, Uniformierung und Ausrüstung dieses Regiments über den Zeitraum von etwa einem Jahrhundert. Die knappen Textabschnite befassen sich mit Aspekten wie Formationsgeschichte, Kriegseinsätzen, Ausrüstung und Uniformierung bis hin zum Alltagsleben der Soldaten. Im Quellenverzeichnis findet man die weiterführende Literatur. Die Illustrationen sind vom Verfasser selbst erstellt und geben hervorragende Anschauung der Uniformierung und Ausrüstung, aber es auch beispielsweise die Leibkompanie in Paradeaufstellung gezeigt. Leider sind keine Realien oder die bekannten Soldatenporträts der Langen Kerls als authentische Zeitdokumente abgedruckt; vielleicht liegen die Gründe dafür bei den restriktiven Praktiken gewisser musealer Institutionen, was Bildrechte angeht. Aber wie auch immer, ein Mangel an Illustrationen herrscht hier wahrlich nicht. Sehr nützlich ist die am Ende des Bändchens befindliche Tafel zur Benennung von Uniform- und Ausrüstungsteilen. Ein gelungener Band, wenn auch mit 19,95 € nicht gerade billig; er ist aber m.E. seinen Preis aber wert, im Gegensatz zu etlichen Bänden der (etwas billigeren) Osprey Men-at-Arms-Reihe.
  11. Earlier
  12. Wenn ein Jäger zu faul ist, einen als Trophäe vorgesehenen Schädel z.B. eines Rehbocks, Dachses, o.ä. selbst zu entfleischen, legt ihn neben einen Ameisenhaufen und läßt diese die Arbeit erledigen. Kann aber vorkommen, daß den Schädel dann auch ein Wildschwein mitnimmt.
  13. Trooping the Colour 2017 (Irish Guards)
  14. Ah, sehr interessant. Wir haben uns am Wochenende wieder über dieses Thema unterhalten. Ätzkalk ist ein gutes Stichwort.
  15. >Strutter (Demo) / Kiss
  16. Im Dezember 1710 strandete die englische Nottingham Galley auf Boon Island, einem einige Meilen vor der Südküste Maines liegenden Felsenriff. Ein Teil der Besatzung überlebte, und mußte mehr als drei Wochen lang auf der Insel ausharren, bis Rettung kam. In dieser langen, furchtbaren Zeit war es war zum Äußersten gekommen: Kannibalismus. Das ist der historische Kern der Erzählung "Boon Island" von 1956, deutscher Titel "Die Gnadeninsel", von Kenneth Roberts; es ist übrigens sein letztes fiktionales Werk. Um den historischen Kern herum entwickelt Roberts eine Vorgeschichte in England, und eine kleine Nachgeschichte in Amerika. Wie von einem professionellen Autoren nicht anders zu erwarten, durchaus nicht ganz reizlos und mit der ein oder anderen interessanten Figur oder Szene, aber insgesamt leider aus meiner Sicht ziemlich belanglos. Mich hat die Geschichte buchstäblich kalt gelassen, was nicht nur an dem gräßlichen Winterwetter auf Boon Island liegt. Die Vorgeschichte in England und die Fahrt über den Atlantik werden vom Ich-Erzähler fortlaufend geschildert; auf Boon Island erhält die Erzählung die Form einer Tag für Tag erwählten Chronologie, einem Tagebuch ähnlich; plausibel scheint mir das allerdings nicht. Nirgends erwähnt der Erzähler, daß er tatsächlich schreibt; und daß er jeden einzelnen Tag des dreiwöchigen Inselaufenthalts später aus dem Gedächtnis zu rekonstruieren vermochte, ist gerade angesichts der Gleichförmigkeit der Tage einigermaßen unglaubwürdig. Die pedantische Chronoligie hat beim Lesen die vom Autoren wohl beabsichtigte Wirkung, einen Eindruck qualvoller Ödnis und Gleichförmigkeit zu erzeugen, weil eben im Grunde genommen nicht allzu viel passierte, und das, was passierte, war auch nicht gerade erfreulich oder spannend. Das ist aus meiner Sicht das grundsätzliche und zwangsläufige Problem dieser Geschichte - sie ist einfach anödend. Robinson war zwar - zunächst - alleine auf einer Insel, aber er hatte einiges zu tun, zu entdecken und zu reflektieren. Scott und Shackleton befanden sich in furchtbarer, lebensfeindlicher Einöde, aber sie strebten ihren Zielen entgegen. Hier sitzten der Erzähler und seine Leidensgenossen mit erfrorenen Füßen auf einem Felsen und wartet. Nicht, daß das zu harsch klingt, aber diese Geschichte ist wohl zu Recht ziemlich vergessen. Klar, man kann sie lesen, und das geht ja auch recht zügig, denn das Buch ist nicht dick. Aber aus meiner Sicht verpaßt man lediglich ein paar Stunden Ödnis, wenn man es nicht tut. Verschweigen will ich allerdings nicht, daß man bei einem berüchtigten globalkapitalistischen Großkramladen, dessen Angebot neben nützlichen Dingen wie Bananenschneidern, Hundefutter und Sexspielzeug und auch noch einige Bücher umfaßt, 11 begeisterte Bewertungen für "Boone Island" gibt. Es scheint also Menschen zu geben, denen die Geschichte gefällt. Interessanter als Roberts' Erzählung ist vielleicht die Geschichte des Felsens und seiner Bebauung mit Leuchttürmen ab 1797, sie ist hier nachzulesen. http://www.newenglandlighthouses.net/boon-island-light-history.html Über das Unglück der Nottingham Galley gibt es das Sachbuch "Boon Island: A True Story of Mutiny, Shipwreck, and Cannibalism."
  17. Wanna Be in L.A. / EoDM
  18. Ich glaube, ich las das schon in früher Jugend mal in Otto Zierers Robespierre-Roman "Der Bürger von Arras": Die Leichen wurden erstmal in Gruben geworfen und mit ungelöschtem Kalk bedeckt. Man bezeichnet den eben treffend auch als Ätzkalk, der sorgt für Zersetzung. Siehe, auf die Schnelle gefunden, auch hier, aus einem Buch über Paris von 1836: https://books.google.de/books?id=IfdAAAAAcAAJ&lpg=PA101&ots=zDbgKwmQlS&dq
  19. Dieter Wielands Reihe "Topographie", die von den 1970ern bis in die 2000er Jahre produziert wurde, zeigte die unterschiedlichsten Aspekte zu Architektur und Landschaft Bayerns. Ob die Architektur und Struktur fränkischer Dörfer, Burgen, Bauerngärten, eine Betrachtung von Fenster- oder Dachkonstruktionen; ein frühneuzeitliches Kanalsystem. Und ein immer kam auch auch die Bedrohung des Architektur- und Landschaftserbes durch die Verwüstungen der Moderne wie Flurbereinigung, Zersiedelung, Flußbegradigungen oder Dorfernerungsprogramme zur Sprache. Der Bayerische Rundfunk hat hier Dieter Wielands Dokumentationen versammelt, man kann sie sich online anschauen. http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/unter-unserem-himmel/dieter-wieland-topographie-100.html
  20. Die Pariser Unterwelt werde ich mir bei meinem nächsten Besuch in der Stadt auch mal anschauen. Steht schon lange auf meiner Liste! Die Tage haben sich Jugendlliche in den über 300 Kilometer langen Katakomben verlaufen, konnten zum Glück gerettet werden. Bei dem Anblick der Gebeine frage ich mich allerdings, wie kamen die Totengräber an die Gebeine? In dem Beitrag steht irgendwo, dass auch Danton und Robbespiere dort aufgestapelt wurden. Aber an einer Leiche hängt ja noch das ein oder ander Stück Gewebe. Gab es schon so effiziente Mazerationstechnik um all die Gebeine "herzustellen"? http://www.spiegel.de/reise/staedte/katakomben-von-paris-reich-des-todes-an-der-sein-a-1040294.html
  21. Das Torpedoboot V6 war einer der frühen Versuchsbauten dieses Typs durch die kaiserliche Marine. V6 wurde 1884 in Stettin gebaut und landete nach dem Ende seiner militärischen Karriere 1907 als Anlegeponton in Karlshafen an der Weser. 1923, da war der Rumpf fast 40 Jahre alt, entschloß man sich bei der Oberweserdampfschiffahrtsgesellschaft, das Ponton zu einem Passagier-Motorschiff umzubauen. Dies geschah bei den Weserwerken G. & F. Kaminski in Hameln. Heraus kam ein adrettes, schlankes Passagierschiff für 196 Passagiere (nach anderer Angabe 170), das offenbar den Raddampfer FÜRST BISMARCK von 1877 ersetzte. Die FORELLE blieb noch bis 1966 im Dienst. Die Geschichte des Torpedobooots und Motorschiffs ist hier in einem kurzen Abriß von Bernhard Mandla nachzulsen, auf den Seiten des Hafenvereins Hameln. Enthalten sind auch etliche Fotos des Schiffs, ab S. 21. http://www.hafenverein-hameln.de/resources/Schiffbau+an+der+Werftstrasse.pdf
  22. Ich wusste gar nicht, dass House of Cards bereits 1990 von der BBV verfilmt wurde: https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Kartenhaus_(Fernsehserie) Spielt natürlich nicht in Washington, sondern in London. Ränkespiele rund um Downingstreet 10. Wie passend. ;-) Das "Original" gibt es jetzt bei Netflix. Sehr unterhaltsam.
  23. >Singe Handed Sailor / Dire Straits
  24. Zu Pfingsten ist dem NDR ein Meisterstück gelungen: Einfach mal die Klappe halten, einen schönen Dampfer beim gemächlichen Herunterpaddeln der Elbe Filmen; und das dann fünf Stunden am Stück senden. Phantastisch! Es gab ein paar kleinere mehr oder weniger überflüssige Geschwätzunterbrechungen, abar das fiel gar nichts ins Gewicht. Im Angesicht der Elbphilharmonie ließ der Kapitän dann schön die Dampfpfeife ertönen, auch wenn das immer 60 Euro kostet. Es ist eine sehr schöne Dampfpfeife. Hier auch zu hören, am Ende. Der Kaiser Wilhelm wurde 1900 in Dresden gebaut und befuhr bis September 1970 für die Oberweserdampfschiffahrtsgesellschaft die Strecke zwischen Hannoversch-Münden und Hameln. Dann war der Zeitpunkt für die OWD gekommen, sich der alten kohlebefeuerten Dampfschiffe zu entledigen, und so gelangte der KAISER WILHELM auf die Elbe, wo man im Sommer von Lauenburg aus mit ihm fahren kann. Diesen wunderschönen Dampfer in Betrieb zu halten, geschieht ehrenamtlich! Homepage des KAISERS: https://raddampfer-kaiser-wilhelm.de/ Die NDR-Sendung: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-elbe/index.html http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-elbe/Die-Elbe-Ganz-in-Ruhe-1,dieelbe150.html Auf der Oberweser war zwischenzeitlich wieder ein Raddampfer im Dienst, das "Wappen von Minden", ein ehemals tschechischer Dampfer aus dem Ende der 1940er. Mittlerweile hat man ihn aber nach Bremen gegeben.
  25. Wäre vielleicht auch besser gewesen, alles unbemalt zu sehen, damit man die Details besser beurteilen kann. Diese neue Kartonillustration finde ich übrigens ziemlich häßlich, und überdies historisch schlecht. Insbesondere die Preußen sehen aus wie die Komparsen aus einer ZDF-History-Pseudodoku. Die Uniformen sehen einfach nur schäbig aus, da ist ein preußischer Grenadier mit Vollbart, und einer mit Koteletten. Uniform (1. Inf Rgt?) und Fahne (2. Garnisonsrgt?) passen dummerweise auch nicht zusammen. Das Bild auf dem alten Preußenkarton war war auch kein Meisterwerk, sah aber besser aus und war deutlich akkurater. Wundert mich, daß man beim Plastikmodellbau so viele schludrig gestaltete Verpackungen sieht, die kann ja bekanntlich ein ziemlicher Kaufanreiz sein.
  26. Kann mich an die Originale noch erinnern. aber wie schei... ist das Pferd der Österreicher in der Review denn bemalt, im Gegensatz zu den Figuren.
  27. We are pleased to announce that we have finished the layout of the components of the game. We still have a few proofreading to validate the English rules, and finish the box as soon as we have his final size. You will find below pictures of the latest components completed. As a reminder, you can always preorder the game by going on the pledge manager: https://shakos.pledgestage.com/projects/napoleon-1806/participate/ Furthermore, at the end of this month, you will no longer have the opportunity to choose the game board ks exclusive (Neoprene expanded from 2 MM 80 mm x 80 cm), because we'll send it in production.
  28. Passend zum Dioramenthema habe ich mal meine alte, ramponierte Hurricane II B in 1/72 herausgekramt. Sie ist von Revell, die damals neue Form von 1998; seitdem in verschiedenen Varianten aufgelegt, die derzeit erhältliche Hurricane mit Tropen-Luftfilter dürfte wohl auch auf diesem Bausatz basieren. Die Kanonen sind (im Gegensatz zum Staurohr) nicht abgebrochen, das Flugzeug ist unbewaffnet, mit Zusatztanks:
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