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Showing most liked content since 03/24/2018 in all areas

  1. 2 points
    Sehr viele ex dänische Kriegsschiffe haben längere Lebensläufe als Handelsschiffe siehe: http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php/topic,23776.0.html
  2. 1 point
    10 Jahre....da hat der thread doch ein würdiges Update verdient Passt sehr schön zum Bild mit den Heck oben
  3. 1 point
    Seid einiger Zeit spiele Ich auf dem Smartphone und Tablet das Spiel Guns of Glory. Das spielt angedeutet zu den Zeiten der guten alten Musketiere. Allerdings ist es mit hübschen Steampunkelementen aufgepeppt, wie zum Beispiel Luftschiffen. Eine hübsche Grafik und ein sehr funktionstüchtiges Engine zeichnen es aus. Der Aufbau des eigenen Anwesens mit einer ausgewogenen Infrastruktur ist Voraussetzung für einen kontinuierlichen Aufbau der eigenen Truppen und der Entwicklung der Fähigkeiten, welche zusätzlich in einer immer weiter zu steigernden Akademie erforscht werden können. Der Anschluss an eine Allianz ist ab einer gewissen grösse Absolut Unerlässlich. Es streifen viele böse böse Allianzen herum die Einzelgänger Gnadenlos Plündern. Ich selbst spiele in einer kleinen aber feinen Allianz, die alles als Spiel ansieht und dem Real Live absoluten Vorang gibt. Wir unterstützen uns gegenseitig, passen in Abwesenheit auf die Anwesen der abwesenden auf. Zwar kommt es auch so zu verheerenden Überfällen durch grosse Allianzen....die Russen und Koreaner sind Fanatiker in dieser Hindicht, allerdings haben wir Internationale ( Spielerallianzen) Bündnisse mit unserer Allianz abgeschlossen....da kommt es schon vor das eine grosse Allianz von der Masse kleiner ganz fies böse Prügel einstecken muss. Rache ist eben Süss. Ein weiteres Plus des Spieles ist es.....man braucht tatsächlich kein Reales Geld um gross zu werden. Es gibt zwar die Möglichkeit etwas zu kaufen aber das muss nicht sein. Und, das ganze ist Werbefrei, keine hässlichen Filmchen die man sich für Gold oder Punkte ansehen muss um seine Kraft zu Farmen. Nun ja.....es macht halt Spass.
  4. 1 point
    2015 erhielt die Victory einen neuen Anstrich, der Viele irritierte. Die einstmals kräftig gelben, denn in einem dunkleren Ocker gestrichenen Batteriestreifen erhielten nun einen Farbton, den einer der Verantwortlichen als "Terracotta" bezeichnet, den einige aber für Pink halten. Es gibt hier ein schönes Video dazu: Ab hier wird etwas zur Analyse von Farbproben vom Schiff erläutert. Bemerkenswert finde ich da, daß noch 1802 ein stärker gelb/ockerfarbiger Abstrich erfolgte (Puh, Modellbauer, die Pink nicht mögen, haben Glück gehabt - das bietet noch einen Ausweg aus dem Pink: Victory 1803, direkt nach dem großen Umbau.). Die nächste Schicht ist deutlich heller, das ist der Farbton, den man 2015 rekonstruiert hat. Von diesem Farbton aus ist es nur noch ein kleiner Schritt ist, bis man die Batteriestreifen gleich weiß anstreicht. Insgesamt ist der "neue" Farbton keine große Überraschung. Das finstere Ockergelb, das man davor hatte, hätte um 1800 wohl nicht so viel Anklang gefunden. In einem anderen Thread hatte ich schon einmal auf eine Quelle verwiesen, die hellere Ockertöne gegenüber den billigeren Standardmaterialien bevorzugte - das hing dann aber auch vom Geldbeutel des Kommandanten ab.
  5. 1 point
    Eine Sammlung transkribierter Texte des 18. Jahrhunderts zu verschiedensten Themen. https://quod.lib.umich.edu/e/ecco/
  6. 1 point
    Der Establishment-6thrate SEAHORSE 1748/1770: Upgrading Die von Surveyor Allin entworfene SEAHORSE war einer der letzten hochbordigen 6thrates, die einstmals als soetwas "Galley Frigates" gedacht waren. Die ersten davon entstanden meistenteils als Rebuilds alter Demi-Batterie 5thrates unter dem Establishemnt von 1719. Die BLANDFORD allerdings, die Peter Goodwin in seiner "Anatomy" schön dokumentiert, war ein Neubau. Die Bewaffnung dieser Schiffe mit 6-Pfündern scheint gemessen an späteren Verhältnissen nicht besonders stark, aber sie waren auch nur 106 ft lang. Der Typ war in konstruktiver Hinsicht ein Zweidecker, bei dem auch das (zunächst ganz unbewaffnete) Unterdeck über der Wasserlinie lag. Die klassische Fregatte, die seit den 1740ern auftrat, war ebenfalls als Zweidecker konstruiert, jedoch lag das Unterdeck in oder sogar unterhalb der Wasserlinie. Das ergab eine geringere Gesamthöhe des Schiffs bei immer noch sehr guter Lage der Stückpforten über dem Wasserspiegel. Mit jedem Establishment wurden die 6thrates modifiziert. Stückweise wurden Achterdeck und Back verlängert, die Seitengalerien wandelten sich von bescheidenen "quarter badges" hin zu vollständigen Seitengalerien; im Unterdeck wurden wieder Stückpforten eingebaut und ein Geschützpaar aufgestellt, man näherte sich in gewisser Weise schon wieder den Demi-Batterie-Schiffen der 1690er. Die Schiffe erhielten außerdem eine schwerere Batterie von 9-Pfündern, dann folgte noch ein Paar Dreipfünder auf dem Achterdeck. Angesichts all dieser buchstäblich schwerwiegenden Änderungen wurden auch die Rümpfe etwas vergrößert (s. Tabelle). Mit dem Establishment von 1745 schließlich wuchsen Achterdeck und Back zu voller Länge. Die Folgen waren ernüchternd. Laut Robert Gardiner erreichten die Segeleigenschaften der 45er Schiffe den Tiefpunkt in der Geschichte dieses ohnehin problematischen Typs. Die zu geringe Vergrößerung der Rumpfabmessungen konnte das größere Gewicht der Aufbauten und Bewaffnung nicht ausgleichen. Ausgerechnet zu der Zeit, als die "echte", bzw klassische Fregatte auftauchte, waren die Sixthrates alten Typs nicht mehr konkurrenzfähig. Das Modellfoto rechts zeigt ein Schiff, das weitestgehend mit den Spezifikationen von 1745 übereinstimmt; deutlich zu erkennen, daß man aus dem einst leichten Typ durch das stete Hinzufügen von Merkmalen großer Schiffe (Gerades Backfrontschott, Galerien, Back und Achterdeck) wie Gardiner es umschrieb, sehr klobige Fahrzeuge schuf. Nach dem Desaster mit dem Typ war der letzte Versuch, ihn doch noch weiterzuführen und die Fehlentwicklungen der letzten Entwürfe wieder auszubügeln, der beiden Aternativentwürfe SEAHORSE und MERMAID der Surveyors Allin und Ackworth; diese Schiffe waren nicht mehr an die Vorgaben des 45er Establishments gebunden. Vergleicht man SEAHORSE als Repräsentanten der letzten Generation mit BLANDFORD als einem der ersten, so ergibt sich: SEAHORSE ist größer und besitzt eine schwerere Batterie, inklusive eines zusätzlichen Geschützpaars auf dem Achterdeck. Das Oberdeck hat je Seite nun 11 statt früher 10 Stückpforten, was das Schiff zu einem 24er macht. Back und Achterdeck reichen bis etwas zur Hälfte der Fock- und Großrüsten, eine gewisse Reduktion gegenüber den '45ern. Die Riemenpforten befinden sich nicht mehr im Unter- sondern dem Oberdeck. Theoretisch ergab das den Nachteil, während des Gefechts nicht rudern zu können, praktisch jedoch wäre beides gleichzeitig bei der üblichen Besatzungsstärke aber ohnehin nicht möglich gewesen. Im Unterdeck besaß Seahorse je Seite wieder nur lediglich die Ballastpforte in der Schiffsmitte, die Stückpforten der 45er waren wieder verschwunden. Die MERMAID, etwas größere Entwurf von Ackworth, entsprach im Layout der SEAHORSE, incl. der zusätzlichen Batteriedeckspforten, besaß aber abweichend ein gerades Backfrontschott. Während man bei BLANDFORD mit den rudimentären Achterdecks- und Backplattformen und der sogar nur halbhoch geschlossenen Bordwand sichtlich um Leichtbau bemüht war erscheinen die letzten sixth rates recht schwer. Bei Blandford scheint der Gedanke, das Schiff mit Riemen bewegen zu können, noch eine größere Rolle gespielt zu haben, bei den Schiffen der letzten Generation wohl nicht mehr. 1770/1771 wurde die SEAHORSE einem größeren Umbau unterzogen. Er galt als "middling repair" und kostete mit 4800 Pfund inclusive Ausrüstung ziemlich viel. Das entsprach um 1770 knapp der Hälfte des Preises für einen nagelneuen ausgerüsteten Sixth Rate, bzw. ziemlich genau die Kosten eines Rumpfes ohne Ausrüstung eines 20ers der SPHINX-Klasse). Die SEAHORSE, wie Nelson und Troubridge sie ab 1773 gemeinsam als Midshipmen kennenlernen sollten, wurde so weit es ging der Auslegung der "true frigate" angepaßt, siehe die markierten Punkte im Plan unten: Es wurde Achterdeck (2. ) bis zum Großmast und die Back (3. ) bis zum Ende der Rüsten verlängert, die Ankerbetinge (5. ) und Ankerklüsen auf das Oberdeck verlegt. Entsprechend wurde das Gangspill (1.) hochgesetzt. Es war sicherlich sehr vorteilhaft, das Ankermanöver nun auf dem Oberdeck durchführen zu können, wie bei den modernen Fregatten. Ehedem holte man sich während des Ankerhievens ja die Nässe und den Schmutz des Ankerkabels ins Unterdeck, in dem die Mannschaft lebte. Das Unterdeck war nun also von Ankerspill, Betingen und Klüsen befreit, und bot der Mannschaft mehr Platz. Die Hitze von unten durch den Herd im Raum, sowie der Abzug durch das Deck, entfielen ebenfalls. Denn die Kochstelle (10. ), die sich bei den älteren Sixth Rates meist – oder sogar stets? - unten im Raum befand, wo ungünstigerweise Hitze und Feuchtigkeit verursachte, wurde nach oben unter die mittlerweile ausreichend große Back verlegt. Dort befand sie sich zwischen den Stützen der großen Beting. Das Galionsscheg (7. ) erhielt eine modernere Form, Seitengalerien (8. ) und Heckspiegel ebenso. Gleich blieben nicht nur Zahl und Anordnung der Stückpforten, sondern auch die der Riemenpforten. Die Ladepforte (9. )im Unterdeck war verschwunden. Was nicht geändert werden konnte, war die durch die Lage der Decks bestimmte Hochbordigkeit, aufgrund derer Seeleute trotz des modernen Makeover der SEAHORSE sicher leicht erkennen konnten, was sie da tatsächlich vor sich hatten. Auch die Position der Masten blieb gleich. Das Bugspriet (4.) jedoch wurde in einem flacheren Winkel gelagert. Was die Unterbringung der Besatzung, Ankermanöver und Kochen angeht, war die Seahorse mit diesem Umbau sicherlich ein besseres Schiff geworden. Die Segeleigenschaften wurden vermutlich nicht, die Kampfkraft allenfalls indirekt verbessert, durch die gesündere Mannschaftsunterbringung; die Verlängerung von Achter- und Backdeck wird im Gefecht mehr Schutz für einen Teil der Geschützbedienungen geboten haben.
  7. 1 point
    Im Planarchiv des NMM findet man abgelegt unter "Seahorse 1748" mit der Signatur ZAZ3622 einen irritierenden Plan, der so gar nicht nach dem oben charakterisierten Establishment-6thrate aussieht. Dieser Plan ist auch als "Neuzeichnung" in Peter Goodwins schönen, aber stellenweise etwas irrtumsbehafteten Buch über "Nelson's Ships" abgedruckt. Die Daten, die Goodwin für die Establisment-Seahorse nennt, stimmen mit denen, die auf dem Plan im Buch sogar einigermaßen zu entziffern sind, nicht überein. Es ist merkwürdig, daß ausgerechnet Goodwin, der sich mit den altmodischen 6thrates auskennt, diese Diskrepanzen nicht aufgefallen sind, zumal er im Abschnitt über die Seahorse und auch in jenem über die Dolphin noch mehrfach seine eigene Blandford-Monographie verweist. Auf dem o.g. Originalplan sind noch mehr Anmerkungen, als auf dem bearbeiteten Plan in Goodwins Buch. Was dort jedenfalls nicht zu lesen ist, ist der Names Seahorse. Dort steht, ohne Datum, "Proposed for A Frigate of 24 Guns". Dann folgen die Parameter: Length on the Lower Deck 114-3 Keel for Tonnage 94-6 Breadth Extreme 31-9 (daruntergesetzt: 32) Depth in Hold 10-4 Burthen in Tons 506 64?/94 Die Daten stimmen fast exakt mit denen der Porcupine-Klasse überein (Daten für die Klasse, s. Winfield). Die (fiktive) Kiellänge weicht um zweieinhalb Inch ab, was an der auf 32' geänderten Breite, s.o liegen mag - ich habe es nicht nachgerechnet. Die Raumtiefe ist minus 1 Inch (10-3). Das BM fällt geringfügig höher aus, 513 55/94. Schwach zu erkennen auf dem Plan oben, aber nicht im Buch, ist eine mit Bleistift eingezeichnete "Bridle Port", wie sie die Porcupines hatten. Hier ein Plan einer Porcupine, Cocodile ("as built"). Etwas abweichende Paramter liegen offenbar daran, daß man die Daten hier "as built" angibt. Es scheint auch sonst noch ein paar geänderte Kleinigkeiten gegeben zu haben (Wanten/ Rüsteisen). Es wurden vom Unabhängigkeitskrieg bis zu den Koalitionskriegen sehr wenige fregattenförmige 24er-6thrates gebaut - nur die 10 Porcupines. Eine Seahorse gab es unter ihnen nicht. Der o.g. Plan wurde offenbar späterhin fälschlich als "Seahorse" identifiziert, oder es gab eine gewisse Verwirrung um eine evtl geplante, aber nicht durchgeführte Namensvergabe - denn bekanntlich existierte die alte Seahorse ja weiter bis 1784, und da waren sämtliche Porcupines längst fertiggestellt und getauft. (Genaugenommen waren 1784 drei der Klasse sogar schon wieder kaputt, inklusive Crocodile.)
  8. 1 point
    Nach der Lolland nun eine andere nordische Brig, die Vänta Litet von 1803. Beide Bilder zeigen die Vänta Litet um 1818 oder 1819, nach einem größeren Umbau, in der höhere Schanzkleider sowie wohl kleine Plattformen vor und achtern angebracht wurden. Hat mich gewundert, dass ich zu so einem kleinen (und relativ unbedeutenden) Schiff überhaupt passable Bilder gefunden hab Hier die Pläne von 1799: Dieses Bild zeigt die ursprüngliche Bewaffnung, kurze 18-Pfünder; das Konzept wurde wahrscheinlich von den Dänen 'ausgeliehen'. Die spätere Bewaffnung (wohl nach dem Umbau), 18-Pfund Karronaden. Oben ist die schwedische Karronade zu sehen, unten zum Vergleich eine britische. Die schwedische war wohl leichter und kürzer. Dimensionen: Länge p/p: 93' (schwedische Fuß, nach britischen Maßstab ~ 91' Länge auf dem Hauptdeck) Länge Wasserlinie 88' Breite: 24' Tiefgang Achtern 9 1/2' Höhe der Batterie Mittschiffs 6' L/B Verhältnis 3.875 Blockkoeffizient 0.59 (mit Blender ermittlet) Bewaffnung 14 kurze 18-Pfünder, später 16 18-Pfünder Karronaden Schwesterschiff: Delphinen (1801) Hab den Plan kurz in Blender importiert, um mal einen Blick auf die Rumpfform werfen zu können und interessehalber zu überprüfen, ob af Chapmans Volumenberchnung für die Unterwasserrumpf (laut Plan 8920 Kubikfuß) korrekt war. Bei mir in Blender kamen 8919 heraus. Der konnte rechen, der Herr Chapman Mehr zur Geschichte und dem ungewöhnlichen Namen ('Warte kurz') gibts morgen
  9. 1 point
    Da war dann auch noch ein mit diesen haubitzartigen Drehbassen vollgestelltes Vollschiff, bei dem schön zu sehen war, daß man die Mannschaft bei einer offenen Bordwand eben durch Hängematten u. dgl. im Gefecht schützen muß. Die Kombination von hoher Bordwand ("deep waisted") und allgemein zu geringer Schiffsgröße konnte leicht tödlich enden - dafür waren gun brigs der Cherokee-Klasse berüchtigt (wie gesagt: "coffin brigs" oder "half tide rock"), die für weltweiten Einsatz einfach zu klein waren. Auch die Beagle hätte es mehrmals fast erwischt, und das, obwohl FitzRoy ihr Deck hatte höherlegen lassen. Das schöne Aquarell der havarierten Vänta Litet oben macht die Gefahr deutlich: Wenn so ein Schiffchen vollschlägt, die Wanne quasi voll ist, dann ist das natürlich extrem gefährlich. In einer Notsituation der Beagle hatte man es gerade noch geschafft, die Stückpfortendeckel aufzubekommen. Das ist also immerhin ein Vorteil der offenen Bauweise, das Wasser läuft schnell ab. Bemerkenswert ist ja, was für einen massiven Unterbau die Dreifpünder dies o.g. Schoners benötigten. Hatten wir hier noch schon mal diesen Chapmanschen kurzen Spitzkammersechspfünder ovn 1790, vllt. als es um die leichten 24-Pfünder der Venüsse ging? Text in lesbar: Der ist ja nur 11 Kaliber lang. Irgendwas steht da auch von 2 Schiffspfund, aber ich habe alles zu schwedischen Maßen & Gewichten unter irgendwelchen anderen Fakten verschüttet. Bei den Schweden habe ich aber auch wirklich keine Vorstellung, was da wirklich artilleriemäßig realisiert wurde. Wenn ich mich recht entsinne, war man ja in den 1790ern fiskalisch ziemlich klamm. Da fehlten die französischen Subventionen. Das war dann wohl das System von Joergensen. Und Carronaden kamen ein paar Jahre später auch noch dazu, wie es scheint - aber die waren ja auch noch mal deutlich kürzer. Sehr gute Idee, und ich finde auch Modelle von Chapmans Entwürfen gut, die nicht realisiert wurden - aber diese Briggschnau mit ihren realen Modifikationen ist natürlich sehr interessant. Schön, daß Du so viel dazu zusammenrecherchieren konntest!
  10. 1 point
    Napoleon 1806 incoming, Napoleon 1807 is getting ready... Good news for all Napoleon 1806 pledgers, shipments will start next week. The games arrived yesterday in France, still a few days to get them. If you have been following us over the past few weeks, you may have heard of Napoleon 1807. This new, even more ambitious opus will make it possible to relive no less than three famous battles, Pultusk, Eylau and Friedland that were part of the Polish campaign. To the program, snow, cold and furious battles between a Great Army tired after the fighting of 1806 and tenacious Russians. If you have missed the cowdfunding of Napoleon 1806, get ready! A few reminders: - you can track the progress of our projects and share with us on our facebook page: https://www.facebook.com/shakosgames/ - we also have a Twitter news feed: https://twitter.com/Shakos_Games - and a youtube channel. For Information, we filmed yesterday a video explaining the rules, and we will put it online in the next few days so you can be ready as soon as the precious arrives: https://www.youtube.com/channel/UCFWtcSx0xqJoknX7bpWtNQQ
  11. 1 point
    Ja, in der Archictectura sind schon einige -v.a. für die Zeit - extreme Entwürfe, wie etwa den wunderbar eleganten Schoner (Nr 11) auf Tafel 40. https://web.archive.org/web/20160213155904/http://www.sjohistoriska.se/ImageVaultFiles/id_2221/cf_1102/40.JPG Mit 93 Fuß Länge wäre das schon ein ansehnliches Schiffchen gewesen und der Vänta Litet nicht unähnlich. Die höheren Bordwände waren wohl notwendig, damit die VL und Delphinen einigermaßen trocken in die Karibik schippern konnten. Die stattlichen 6' Freibord - für ein Schiff dieser Größe - vor dem Umbau wären für die Ostsee wohl noch adäquat gewesen. Zum Vergleich, die Lougens trugen ihre Batterie 4' 6'' über dem Wasser, mit Bordwand warens dann wohl auch knapp über 6'. Die kleinen Kanonen in der ANM sind 3-Pfünder, leider ohne Gewichtsangabe. Allerdings wären sie den 2 - und 3-Pfund Kanonen auf diesem Blatt von 1756 wohl vergleichbar: Die spitz zulaufenden Kammern sind denen von späteren Karronaden und nordischen Leichtkanonen (und den russischen 'Einhörnern'?) in der Bauart nicht ganz unähnlich. Die einzige gute Quelle - sprich nicht in Dänisch - zu den kurzen 18ern besagt, dass die ersten Varianten 1791 ausführlichen Tests unterzogen wurden und, nachdem diese (sehr) erfolgreich abgeschlossen waren, dann ab 1792 als offizielle Bewaffnung für die dänische Marine Verwendung fanden. Die ersten schwedischen kurzen 18er hab ich auf den Blättern für die VL gefunden (von 1799) gefunden. Naja, bin schon länger auf der Suche nach einem neuen Projekt und wollt mal was kleineres als die üblichen Fregatten, damit ich bei den Details in die Vollen gehen kann. Das Buch über die L' Amarante hab ich mir auch deswegen gekauft. Die Lolland und Vänta Litet sind seit einem Jahr bei mir auf der Festplatte, die Vorstellungen lad ich quasi als Nebenprodukt hier ab, damit ich meine Recherche mal strukturiert zusammenfasse Den Plan für die VL gibt´s übrigens auf WikiCommons in gigantischer Auflösung (14000 px, 200 mb)! Das ist relativ einfach, das krieg sogar ich hin Allerdings muss ich mich korrigieren, bei mir kamen 8925 Kubikfuß raus, bei nem dänischen Schiff war das mit nur einem Kubikfuß Unterschied. Das niedrigere Ergebnis ist wohl den größeren Vierecksflächen, die ich in Blender verwende, geschuldet. https://abload.de/img/untitledo3qft.jpg Bild aus af Chapmans 'Tractat'. https://abload.de/img/vl9_volume11hkqak.jpg So siehts in Blender aus, das Volumen wird links mittig in Kubikzoll angezeigt.
  12. 1 point
    Ich sag ebenfalls Danke, AvM!
  13. 1 point
    Von norwegischen Notizen: 16 x 18pdr/140.9mm L/10 + 2 x 6pdr L/21.5 1692; 1818: 8 x 18pdr/140.9mm L/10 1804 + 8 x 18pdr/140.9mm L/17.25 1804; 1838: 18 x 18pdr/140.9mm L/13 1829 Sold mercantile to Fritzøe Værk, Larvik 1847. Later ship, 141½ CL. Sold to Brødrene Hasselberg, Larvik 1855.
  14. 1 point
    Ach ja, die Dictator...arme Najaden, laut einem Augenzeugen war wurde die ja regelrecht atomisiert ('... was blasted to atoms'). Lolland war übrigens auch dabei und wurde von den Briten erbobert, aber wegen zahlreicher dänischer Verwundeter/Gefangener an Bord nicht wie üblich vor Ort abgefackelt. Wat en Wort. Deutsch kann so schön sein Die Brigtakelung war wohl für die Royal Navy ein notwendiges Effizienzübel, ging aber v.a. gegen amerikanische ship-sloops auch mehrmals in die Hosen. Allerdings dürfte auch die relative Unerfahrenheit der höchsten Offiziere an Bord (Leutnant oder MaC?) und zu wenig 'echte' Seeleute für die hohen Verlustraten - auch ohne Feindeinwirkung - verantwortlich sein. Allerdings waren diese Schiffe auch wirklich klein, hier mal ein Größenvergleich von der größten von den Dänen aufgebrachten Prise (Seagull, 95' Länge, 16*24-Pfund Karronaden, 2 6-Pfünder) mit der Lolland im gleichen Maßstab an der Wasserlinie ausgerichtet: Die Cruizers waren 5' länger, aber wohl immer noch ein wenig kleiner als die Lolland. Besonders auffällig: der Unterschied bei der Takelage. Da kommt die deutlich höhere Tonnage und das geringe L/B-Verhältnis der Lolland zum Tragen.
  15. 1 point
    Ja, das Hochsetzen der Rüsten wäre im Hinblick auf die Brandgefahr wohl besser, da können die Schrumpfkanönchen nur gegen die Rüsteisen spucken. Die Rüstbretter würden das Mündungsfeuer abschirmen. Man hätte dann eine andere Spreizung der Wanten, und es ist die Frage, ob die Bordwände das strukturell vertrugen. Wandernde Rüstbretter findet man auch bei Abbildungen z.B. von Cruizers, wenn man mal drauf achtet. Im Zweifelsfall gab es dann noch etwas krude Lösungen, um das Brandproblem in den Griff zu bekommen. Ich habe auch mal eine Art hölzernen Trichter um eine Carronaden-Stückpforte abgebildet gesehen. Irgendeinen Grund muß es ja gehabt haben, warum sie bei dem Konzept der Chopper-ArtillerieKanonengeblieben sind, trotz der kleineren Kaliber; sie hätten ja auch 32- und 24-Pfünder-Carronadenartige aufstellen können, wenn sie das für sinnvoll gehalten hätten. Aber die Skandinavier hatten ja seit jeher eine Vorliebe für haubitzartiges Geschütz. Da gab es ja auch ein wildes hin- und her, ich habe mal vergeblich versucht, anhand der Cruizers /Snakes da irgendeinen Mustern drin zu finden. Das Problem an der Briggtakelaung war vielleicht nur das große Briggsegel, das vielleicht etwas unhandlich sein mochte. Soweit ich weiß, galt die Briggtakelage aber halt als ökonomischer, da man weniger Personal benötigte. Ein Argument für dreimastige Takelagen war eine größere Redundanz, d.h. wenn ein Mast flöten geht, ist das für die Manövrierfähigkeit einer Bark oder eines Vollschiff weniger fatal, als für eine Brigg; das gilt sowohl fürs Gefecht, als auch durch Havarie. Die größere Sicherheit wird wohl der Grund gewesen sein, Vermessungsschiffe wie die Beagle, die sich auf weite, lang andauernde Reisen begaben, zu Barken umzutakeln. Die Dienstzeiten auch der Lougen-Klasse sind ja respektabel, sie können wohl wirklich nicht schlecht gewesen sein - so pleite wird der Staat ja vielleicht nicht gewesen sein, daß man nicht ein paar andere Briggs hätte aufbieten können. Ein würdiges Alter für die 2. Lougen! Immerhin ist ihr so ja vielleicht das Abrwacken erspart geblieben. Ach ja, im Gunboat-War spielte auch der alte 64 HMS Dictator eine gewisse Rolle, offenbar als Flaggschiff der Kanonenbootbekämpfungskanonenboote, siehe dies und auch jenes.
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