Peter Davies-Garner

Members
  • Content count

    111
  • Joined

  • Last visited

Community Reputation

0 Neutral

About Peter Davies-Garner

  • Rank
    Steuermann
  • Birthday 12/21/1960

Contact Methods

  • ICQ
    0

Profile Information

  • Gender
    Male
  • Location
    47624 Twisteden
  1. Das ist wirklich irre! Vielen Dank für den Link Threepwood. Ich hab mal was ähnliches gemacht von meiner Niederrheinischen Heimat. Bin schon lange nicht mehr drin gewesen (im Thread meine ich) und muss leider erkennen, dass Image-shak ihren Ruf als S..t-Laden wirklich verdient. Die Bilder sind viel zu groß und dauern unendlich lange zum öffnen. Trotzdem hier: http://forum.keypublishing.com/showthread.php?125292-The-quot-Then-and-Now-quot-Thread&highlight=
  2. Vielen Dank für eure Beiträge Es gibt/gab drei Modelle aus den Niederlanden der 1640/60er Jahre die wir zum Vergleich heranziehen können: die Prins Willem, das Hohenzollernmodell und das Gent-Modell, das noch existiert: Im Gegensatz zum Hohenzollernmodell das wohl im Maßstab 1:22 gebaut wurde; ist das Gent-Modell im Maßstab 1:16 auch noch wesentlich größer. Alle drei oben genannten Modelle wurden überwiegend in Eiche gebaut. Ich habe farbige Aufnahmen der Kojen des Gent-Modells und die sind in einem sehr hellen Holz gebaut, fast Pergament-farbig. Das Tolle am Gent-Modell ist (von der Tatsache mal abgesehen, dass das Modell noch existiert) dass das Innere weitgehend unangetastet ist. Die Innenwände der Geschützdecks des Gent-Modells sind ganz klar aus Eichenholz. Die Innenwände der oberen Decks sind wohl (leider) bei einer Restauration rot angestrichen worden, was im 16. Jahrhundert wohl nicht üblich war. Was in der obigen Abbildung nicht zu erkennen ist, dass das Scheg des Gent-Modells bei einer Reparatur einen sehr ominösen Knick im Bereich der Wasserlinie erhalten hat, der wohl auf keinen Fall authentisch ist. Ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass die Innenwände des Hauptdecks des HZ-Modells aus sehr hellem Holz gebaut war; es sieht jedoch so aus, dass die Innenseiten der Schanzkleider wohl auch beim HZ-Modell aus Eiche waren. Auch wenn im Buch Winter's beschrieben wurde, dass das Scheg aus hellem Holz hergestellt wurde, denke ich, ich würde mich zu weit aus dem Fenster lehnen, wenn ich es aus hellem Holz nachbauen würde.
  3. Guten Abend zusammen, ich habe vor einigen Monaten begonnen eine Kopie des Hohenzollermodells in Original-Größe, d.h. im Maßstab 1:22 nachzubauen. Der Bauzustand ist etwas weiter als im Bild oben zu sehen. Heinrich Winter sagt in seinem Buch, dass für verschiedene Bauteile des Modells "...ein helles maserungsfreies Holz..." verwendet wurde; und zwar für die Innenhaut, das Scheg, die Spills neben Speichen und die Pumpen. Ich hab einen kleinen Mann im Ohr, der sagt mir das wird wohl Ahorn gewesen sein, aber kann es denn wirklich sein, dass das Scheg des Modells aus einem anderem Holz gebaut wurde als der Rumpf? Anhand der schwarz/weiß Fotos im Buch ist es anzunehmen, dass das Holz des Schegs evtl. maserungsfreier ist als das des Rumpfes - mehr aber auch nicht. In Tafel 28 des Buches sieht es wirklich so aus als sei die Innenhaut des Rumpfes aus erheblich hellerem Holz hergestellt worden als die Knie und die Kattsporen. Jedoch sieht es in Tafeln 16 und 17 nicht danach aus, als sei für die Innenwände des Rumpfes helles Holz verwendet worden. Mich würde eure Meinung hierzu interessieren, vor allem was das Scheg betrifft. Vielen Dank schon mal Peter
  4. So wie ich das sehe, wird sie schon in Hartlepool bleiben, ist aber jetzt unter der Obhut des National Museum of the Royal Navy und wird nicht mehr als eigenständiges Museumsschiff geführt.
  5. Was für ein dämlicher Film!!! https://www.youtube.com/watch?v=GzvkX0lTcig
  6. Aber sehr gerne! Mein Sohn Pauli sagt letzte Zeit immer wieder "Papa, da will ich unbedingt hin!". Mit seinen fünf Jahren kann er natürlich nicht viel mit meiner Aussage anfangen, dass wir sehr lange fahren müssen bis wir da sind. Ich war 1982 in Pompeji; da hatte ich die Rückfahrt am Stück gemacht; nur Pinkelpausen sonst nichts. 22 Stunden hat die Fahrt gedauert. In 1982 wurden in Herculaneum die Skelette in den Bootshäusern entdeckt. Erst Jahre später sind sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Da vorher in Herculaneum nur sehr wenige menschliche Überreste gefunden wurden, ging man davon aus, dass die Stadt rechtzeitig evakuiert worden war. Dies war leider nicht der Fall. In den Bootshäusern kam man bei ca. 250 menschlichen Skeletten aus. Heute weiß man, dass die Menschen in den Bootshäusern durch die immense Hitze einer pyroklastischen Welle zu Tode kamen. Diese pyroklastischen Wellen bestehen aus einem Gemisch aus Gas und vulkanischem Gestein und sind ca. 500-800 C° heiß. Sie fegen mit einer Geschwindigkeit von mehr als 100 km/h den Vulkanhängen herunter. Die Menschen in den Bootshäusern hatten keine Chance. Innerhalb von Sekunden ändert sich die Raumtemperatur von ca. 30 C° auf bis zu 800 C°. Die Gehirnnmassen kochen; die Schädel platzen auf. Herculaneum ist in einem deutlich besseren Erhaltungs-Zustand als Pompeji. In Pompeji findet man fast überall nur die Erdgeschosse und selbst die meistens nur in halber Höhe wieder - in Herculaneum gibt es vollständig erhaltene mehrgeschossige Häuser einschließlich Dachstuhl. Leider befindet sich die neue Stadt direkt über der alten Stadt. Ausgrabungen sind nur sehr eingeschränkt möglich. Peter
  7. Wie gut dass wir im Internet-Zeitalter leben. Youtube Videos über Pompeji sind zum Teil schlichtweg bahnbrechend! http://www.youtube.com/watch?v=muvphh2FDhc Tricktechnisch kommen sehr gute Szenen zustande. Anfang der 1980er Jahre als ich noch nicht wusste was ich mit dem Abi machen sollte, hatte ich mich für ein Archäologie-Studium entschieden. Dies resultierte jedoch in blankes Entsetzen seitens meiner Eltern und Verwandten. Ich hab was anderes studiert - leider! Mein jüngster Sohn lässt jetzt die Dinosaurier-Phase langsam hinter sich; jetzt sind die Vulkane dran und da ist das Thema Pompeji natürlich nicht weit. Wenn er eines Tages mal Archäologie studieren sollte, fahr ich ihn jeden Tag zur Uni!
  8. Hallo zusammen, hier ein Trailer: Ich bin ja sehr hin-und-her gerissen. Gladiator mit Russel Crowe hat mir überhaupt nicht gefallen; man darf gespannt sein was Hollywood mit Pompeji macht. Vielleicht entsteht da genau so'n Hype daraus wie nach Cameron's Titanic. Peter
  9. Ich fand den Film eigentlich ganz gut, auch wenn die Computer Animationen teils wirklich niedlich waren. Aber wenn man bedenkt, was den Produzenten für Möglichkeiten (und Geld) zur Verfügung standen, haben sie wirklich das Beste daraus gemacht. Peter
  10. Kann jemand hier die Sendungen für mich auf VHS oder DVD aufnehmen? Ich habe hier die Möglichkeit von VHS auf DVD zu kopieren. Danke schonmal Peter
  11. Hallo Falco, sind die Spanten denn schon auf der Kielplatte dauerhaft fixiert? Du solltest auf jeden Spant die Konstruktionswasserlinie markieren sowie auf der Kielplatte auch. So wärst du in der Lage jedes Spant genau auf der richtigen Höhe an der Kielplatte zu fixieren wenn die Linien auf den Spanten und der Kielplatte übereinstimmen. So wie es jetzt aussieht scheint es als ob du ein ziemlich welliges Deck bzw. ein ziemlich welligen Schiffsboden bekommen wirst, weil die Spanten nicht auf gleicher Höhe sind. Nichts für ungut, das kriegst du schon hin aber du mußt darauf achten. Peter
  12. McCool, War der Unterwasserrumpf der Vasa nicht mit Bleiweiß behandelt? Würde mich nicht wundern, da sie in der Ostsee den Schiffsbohrwurm nicht zu befürchten hatten. Ich habe die Türen der Revenge geändert. So soll es sein und so soll es bleiben. Ihr werdet feststellen, es kommt kaum noch rot vor. Am Schott zum Achterdeck werde ich noch ein paar rote Verzierungen reinbringen, aber sonst nichts mehr. Ich meine es steht im Howard, dass die Revenge überwiegend grün und weiß gestrichen war; dies gilt wohl für die meisten Schiffe der Tudors.
  13. Hallo Leute, ich habe die Innenseite des Schanzkleides grün überlackiert und ich bin sowas von zufrieden damit! Der Entschluß ist gefasst: die Schanzkleid Innenseiten werden grün! Das rote sah so dermaßen fehl am Platz aus! Ihr könnt's in den Bildern sehen. Ich muß es zwar noch deckend streichen, aber so sieht es ja schon sehr überzeugend aus. Ich habe das Modell immer wieder vom regal genommen und daran weiter gearbeitet. Im vergangenen November wurde das untere Geschützdeck erweitert (sieht man in den Bildern leider nicht) und eines der Spills gebaut. Heute habe ich am Schott zum Achterdeck die Türen ergänzt. Diese habe ich rot gestrichen. Ich habe aber einen kleinen Mann im Ohr der mir immer wieder sagt, dass sie schwarz sein müssen. Ich werde es mal ausprobieren. @Foxtrott: ... übrigens Kompliment für das gelungen Modell, Peter Vielen Dank! ich denke alles hölzerne das Wind und Wetter ausgesetzt war, wurde mit irgendeinem Schutzanstrich versehen, aber nicht unbedingt farbig. Ich glaube mich daran erinnern zu können, dass die Innenseiten der Schanzkleider der Batavia in Lelystad sogar schwarz sind. Peter
  14. Ich denke das funktioniert grundsätzlich schon, aber ohne Lösungsmittel (bei Acryllack Wasser) wird man die weisse Farbe nicht rückstandfrei entfernen können. Dann wird das Lösungsmittel sich natürlich in den Ritzen verteilen und auch da die Farbe verdünnen, vielleicht auch zuviel verdünnen, dass man ungewollte Unterschiede der Strichstärken bekommt. Am besten an einem Reststück immer wieder üben, bis man weiß wie's am besten geht. Vor Jahren hatte ich es an einem Heckspiegel der Heller Soleil Royale gemacht, hier aber mit silber Farbe auf Polystyrol um eine Bleiverglasung zu immitieren. Peter