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  1. Hört sich ganz danach an! Aber bislang kenne ich den ja so gut wie fast gar nich, so als Individuum.
  2. Danke! Zu 1.) Da ist nicht der leiseste Zweifel gestattet. Zu 2.) a. ein Gott oder Gott? b. da ist allerdings noch eine gefährliche big fat mama. Der göttliche Sir Ray hatte Mr. L. G. bereits mit liebevoller Ironie prophezeit:
  3. Sehr schön! Ein paar dieser Trickfilme habe ich auch mal irgendwann gesehen, aber ich kannte ihn zuerst aus der Comic-Gesamtausgabe, die ich mal geschenkt bekam - und die Zeichnungen finde ich doch noch weit charmanter als die Trickfilmumsetzung, die mir doch etwas steif erscheint. Nichtsdestotrotz, ein Vergnügen, und eine Anregung, mal wieder das Heft herauszukramen!
  4. Und? Na ja, es war ja ungefähr so, wie es vorherzusehen war. Allerdings fand ich die Dramaturgie des Drehbuchs dann doch überraschend plump. Da ist jetzt also schon mal der Querulant, der in angeblich ach so gefährlicher Brandung einfach mal keinen Bock hat um sein Leben zu rudern, oder partout kein Brennholz sammeln will, usf. Schon am 2. Tag. Es wurde ja soetwas gesagt, daß es sich bei dem Boot um eine "exakte Kopie" des Bounty-Launch handele. Wäre ja möglich, die Pläne existieren ja. Aber das Boot in der Reihe ist geklinkert, die Bounty-Barkasse war aber natürlich kraweelgebaut. Das ist schon eine Unterschied, selbst wenn sie dieselben Linien benutzt haben sollten. Denn Kraweelbau ist bedeutend schwerer - aber auch stabiler. Und stabil mußten Barkassen sein, weil es die großen Last- und Arbeitsboote eines Schiffes waren. Man hat hier für diese Ferhnseshow nicht nur die Hälfte der Leute, welche die Barkasse 1789 fassen mußte, sondern auch eine leichtere Bootsbauweise. Die Barkasse der Bounty war mit 18 Mann gefährlich überladen, und die Barkassen waren ohnehin nicht auf Seetauglichkeit gebaut - ein Kutter wäre da eben die bessere Wahl. Auch die älteren Longboats/Großboote waren wohl nicht zuletzt aufgrund größeren Sprunges seetüchtiger als die Launches/Barkassen, die sie ersetzten. Siehe Lavery, "Arming and Fitting...", u.v.a . Hier ein kleines Video über das Boot für die Dokusoap: http://www.classicboat.co.uk/spotlight/walkaround-replica-boat-channel-4s-mutiny/ Bligh selbst veröffentlichte in seinem Reisebericht die Pläne, nach denen die Barkasse gebaut worden war. Im Plan ist sie mit Spill und Davits für Ankerarbeiten zu sehen. Ein exakter Nachbau des Bootes wurde für eine Ausstellung über Bligh und die Meuterei gebaut und ist dort nun zentrales Ausstellungsstück - https://nmmc.co.uk/captain-bligh-myth-man-mutiny
  5. Trouble in Mind / Marianne Faithfull
  6. .. vor 200 Jahren wurde Theodor Storm geboren. Um den großen Dichter gebührend zu würdigen, bringt der MDR, nur knapp an der Prime Time vorbeischrammend, um 0.20 Uhr einen alten "Schimmelreiter."
  7. Ein Blog mit Betrachtungen zum Erscheinungsbild britischer und amerikanischer Seeleute 1740- 1790 anhand zeitgenössischer Bildquellen. British Tars 1740 - 1790. Exploring the dress of common British and American sailors from 1740 - 1790 through primary source images. http://www.britishtars.com/
  8. Jedenfalls, in Betrachtung des maritimen Projekts an sich, des Sendeorts, und einiger Teilnehmerporträts, gewinnt das hübsch-fiese Wort des amerikanischen Kulturhistorikers Paul Fussell von der "prole drift" neue Bedeutungen. Nur 8 statt 18 Mann in einem Boot gleicher größe ist ein drastischer Unterschied (obwohl eine bestimmte Person des "cast" so aussieht, als ob sie das Dreifache einer Durchschnittsteerjacke des 18. Jhdts wiegen könnte). Die Bounty-Barkasse lag ja auch gefährlich tief im Wasser. Richtig interessant fände ich, wenn die Reenactors wie Bligh ausschließlich per Kompaß und Quadrant navigiert hätten. Mal sehen, wie sie das gehandhabt haben, aber in der Tat, es war ja irgendwo ein Begleitschiff, das aufpaßte. Wären diese Leute unter den Verhältnissen von 1789 nach 3600 Seemeilen dort angekommen, wo sie hinwollten? Scheint mir unwahrscheinlich. Ich glaube nämlich nicht, daß es heutzutage allzu viele Seeleute gibt, deren Fähigkeiten jenen der Seefahrer der Frühen Neuzeit nahekommen - und Bligh gehörte zu den besten seiner Zeit.
  9. Aufgrund Niegrigwassers ist das Wrack eines im Skutarisee gesunkenen eisernen Seitenraddampfers zum Vorschein gekommmen. Der See liegt auf der Balkanhalbinsel, im Grenzgebiet zwischen Albanien und Montenegro. Das 20 m lange und 4 m breite Schiff soll aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammen und durch eine Kesselexplosion gesunken sein. Er ist offenbar noch nicht namentlich identifizert. http://www.krone.at/wissen/k-u-k-marineschiff-am-balkan-aufgetaucht-aus-19-jahrhundert-story-586981
  10. >Why D'ya Do It? / Marianne Faithfull
  11. Im Männchensender DMAX läuft ab Sonntag, dem 17.09. eine Art mutmaßlicher Doku-Action-History-Soap, in der die Fahrt Blighs und seiner Genossen im 23-ft-Launch der BOUNTY nachvollzogen wird; vielleicht ist das ja dochmal die feine, köstliche Erdnuß im Bullshitfladen? 1. Auf Gedeih und Verderb 17.09.2017 22.15 Uhr 2. Ausdauer und Disziplin 24.09.2017 dito 3. Der Außenseiter 01.10.2017 dito 4. Hunger und Durst 08.10.2017 dito 5. Land in Sicht 15.10.2017 dito https://www.fernsehserien.de/verschollen-im-pazifik-das-bounty-experiment/episodenguide https://press.discovery.com/de/dmax/programs/verschollen-im-pazifik-das-bounty-experiment/
  12. Berauschend, was? Hat es übrigens so geklappt, wie geplant, das mit dem Tieferlegen?
  13. >Fortress / The Queens of the Stone Ages
  14. Daß die Fahrt mit diesem Boot ein Himmelfahrtskommmando war, dürfte wohl allen Beteiligten klar gewesen sein - es waren ja schon Leute während der Testphase in dem Ding umgekommen, wenn ich mich recht entsinne. Ein absichtlicher Kamikaze-Angriff war der Einsatz aber nicht, es ist wohl so, daß der Mangel an Erfahrungen und Daten zu einer fatalen Fehleinschätzung führte. So, wie die Hunley ausgesrüstet war, hätte sie den Einsatz gar nicht überleben können. Interessant war eben die Untersuchung der Torpedospiere. Das Boot hatte ja zwei Spieren am Bug - die obere, eine hölzerne, die aussieht wie ein Bugspriet, diente dazu, die untere, mittels Flaschenzug die beweglich gelagerte Tordpedospiere, in die richtige Höhe zu bringen. Und an dieser Spiere ist der Torpedo wirklich fest angebracht gewesen. Es gab verschiedene Rekonstruktionen und Mutmaßungen, eben auch die Variante mit dem Stachel, der in den Gegnerischen Rumpf zu bohren war, um dann den Torpedo von der Spiere zu lösen und sich zu entfernen; die Auslösung sollte dann über eine Leine erfolgen. Aber, wie gesagt, der tatsächlich verwendete Torpedo war fest mit der Torpedospiere verbunden, wie die Kupferreste der Torpedohülle an der Spiere verraten. Von diesem verwendeten Torpedo existieren noch Zeichnungen, aber nun hat man eben belegt, daß es auch wirklich diese war, die verwendet wurde. Die stählerne Torpedospiere zeigt außerdem Deformierungen, wie die durch die Explosion verursacht worden sein dürften. Dem Einsatz der Hunley zuvorgegangen war im Oktober 1863 ein Angriff des konföderierten David mit einem Spierentorpedo auf das hölzerne Breitseiten-Panzerschiff New Ironsides (das zu Ehren der Constitution so hieß.) David - siehe Abildung rechts - war ein zigarrenförmiges Torpoedoboot, das weitesgehend eingetaucht fuhr, aber es war kein Tauchboot. Die Torpedospiere lag in der Längsachse der Zigarre. Der Angriff war insofern erfolgreich, als New Ironsides wenigstens leicht beschädigt wurde, aber für eine Versenkung hatte es nicht gereicht. Die zurückfallende Wassersäule der Explision hatte dummereise die Maschinenfeuer des David gelöscht, aber es gelang den Konöderierten doch noch nach einigem merkwürdigen hin und her, das Boot zurückzubringen. Die Ladung von 65 Pfund war an der Seite angesetzt worden, man kam aber zu dem Schluß, daß es besser sei, sie unter dem Schiff zu zünden. Die Konsequenzen für die Hunley aus diesem Teilerfolg waren, daß die Ladung unter den Gegner lancieren wollte, daher die absenkbare Spiere, und daß die Ladung drastisch erhöht wurde: Auf 135 Pfund. Was diese Ladung so anzurichten vermag, kann man in diesem Video erahnen: Vielleicht hätte ja der David oder ein anderes nicht-tauchendes Torpedoboot sogar die Wucht dieser großen Ladung überleben können, denn sie war ja durch das Hinabsenken ins Wasser gewissermaßen verdämmt? - aber für die getauchte Hunley war sie absolut tödlich. Mit Spierentorpedos habe ich mich auch nie weiter beschäftigt, aber vielleicht ist es interessant, auch mal die russischen Entwicklungen und Erfahrungen aus dem Krimkrieg zu betrachten. Details zum Hunley-Torpedo, David und eine Hunley-Rekonstruktion, mit links CSS David Hier ist ein veraltetes Hunley-Modell mit einem stacheligen Spierentorpedo zu sehen (unten)
  15. >Hidaway / The Queens of the Stone Age