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  1. Eine sehr alte Aufnahme: Changing Guards at Windsor Castle (1914-1918) Trooping the Colour im Jahre 1920:
  2. Da schließe ich mich an, alles Gute!
  3. Ein vielversprechendes Buch zur k.k. Marine, ein interessantes Thema - zur Vorderladerartillerie dieser Zeit gibt es, soweit ich weiß, generell kaum moderne Literatur, das gilt für alle Marinen - und der Buchvorschau nach zu urteilen reichlich ilustriert. Verlagsseite: Die glatte Vorderlader-Artillerie der k.k. Marine 1750–1866
  4. >The Thin Line Between Love and Hate
  5. Also dieser Rolf Mannbrecht-Sägebert hat mir mit seinem Geseier nicht nur jedes Jahr "Trooping the Colour" verdorben, sondern auch die "last Night of the Proms". Ich fürchte, er hat im öffentlich-rechtlichen Schundfunk den Substandard zu "Royalty"-Themen gesetzt, der von den Nachfolgern natürlich jetzt limbomäßig noch mühelos unterboten wird, mit 80 ist man halt nicht mehr so gelenkig. Für all die Kolleginnen und Kollegen, gerade auch die Seieranten bei NDR Kultur, gibt es etwas, was sie dringend beherzigen sollten, so schwer es auch sein mag:
  6. Nach den kürzlich erschienenen österreichischen und preußischen Infanteristen aus dem Siebenjährigen Krieg gibts jetzt auch diese Dragoner und Husaren passend zum Thema, siehe hier . Wiederum eine häßliche Kartonillustration, auf der ein Totenkopfhusar zu meiner Begeisterung einen Karabiner mit Perkussionsschloß ins Bild hält. Aber egal, der Inhalt der Schachtel ist sicher besser sein als das Bild, denn: Es wird sich hier wohl, wie bei den Infanteristen, um eine Neuauflage der entsprechenden Figuren von 1993 handeln, damals separat erschienen, diesmal in einer Packung. Sollte an dem sein, so können diesmal sowohl die Preußen als auch die Österreicher als gelungen gelten (während die preußischen Grenadiere der nicht gerade berauschend waren, siehe den Thread zu der Packung). Der stets hilfreiche PSR hat Bilder und Bewertungen: Austrian Dragoons Prussian Hussars
  7. Wilhelm Kempff spielt die Sturmsonate, Paris 1968.
  8. Rolf Fuhrmann: Die Langen Kerls. Die Preussische Riesengarde 1675/1713-1806. Heere & Waffen Bd. 5. Zeughaus Verlag (Berliner Zinnfiguren), Berlin 2007. 55 Seiten, zahlreiche farbige Grafiken, Format ca 26 x 19 cm. Dieses Bändchen über die berühmte preußische Garde des Soldatenkönigs ist ein schöner, systematischer und kompakter Überblick über Formationen, Uniformierung und Ausrüstung dieses Regiments über den Zeitraum von etwa einem Jahrhundert. Die knappen Textabschnite befassen sich mit Aspekten wie Formationsgeschichte, Kriegseinsätzen, Ausrüstung und Uniformierung bis hin zum Alltagsleben der Soldaten. Im Quellenverzeichnis findet man die weiterführende Literatur. Die Illustrationen sind vom Verfasser selbst erstellt und geben hervorragende Anschauung der Uniformierung und Ausrüstung, aber es auch beispielsweise die Leibkompanie in Paradeaufstellung gezeigt. Leider sind keine Realien oder die bekannten Soldatenporträts der Langen Kerls als authentische Zeitdokumente abgedruckt; vielleicht liegen die Gründe dafür bei den restriktiven Praktiken gewisser musealer Institutionen, was Bildrechte angeht. Aber wie auch immer, ein Mangel an Illustrationen herrscht hier wahrlich nicht. Sehr nützlich ist die am Ende des Bändchens befindliche Tafel zur Benennung von Uniform- und Ausrüstungsteilen. Ein gelungener Band, wenn auch mit 19,95 € nicht gerade billig; er ist aber m.E. seinen Preis aber wert, im Gegensatz zu etlichen Bänden der (etwas billigeren) Osprey Men-at-Arms-Reihe.
  9. Wenn ein Jäger zu faul ist, einen als Trophäe vorgesehenen Schädel z.B. eines Rehbocks, Dachses, o.ä. selbst zu entfleischen, legt ihn neben einen Ameisenhaufen und läßt diese die Arbeit erledigen. Kann aber vorkommen, daß den Schädel dann auch ein Wildschwein mitnimmt.
  10. Trooping the Colour 2017 (Irish Guards)
  11. >Strutter (Demo) / Kiss
  12. Im Dezember 1710 strandete die englische Nottingham Galley auf Boon Island, einem einige Meilen vor der Südküste Maines liegenden Felsenriff. Ein Teil der Besatzung überlebte, und mußte mehr als drei Wochen lang auf der Insel ausharren, bis Rettung kam. In dieser langen, furchtbaren Zeit war es war zum Äußersten gekommen: Kannibalismus. Das ist der historische Kern der Erzählung "Boon Island" von 1956, deutscher Titel "Die Gnadeninsel", von Kenneth Roberts; es ist übrigens sein letztes fiktionales Werk. Um den historischen Kern herum entwickelt Roberts eine Vorgeschichte in England, und eine kleine Nachgeschichte in Amerika. Wie von einem professionellen Autoren nicht anders zu erwarten, durchaus nicht ganz reizlos und mit der ein oder anderen interessanten Figur oder Szene, aber insgesamt leider aus meiner Sicht ziemlich belanglos. Mich hat die Geschichte buchstäblich kalt gelassen, was nicht nur an dem gräßlichen Winterwetter auf Boon Island liegt. Die Vorgeschichte in England und die Fahrt über den Atlantik werden vom Ich-Erzähler fortlaufend geschildert; auf Boon Island erhält die Erzählung die Form einer Tag für Tag erwählten Chronologie, einem Tagebuch ähnlich; plausibel scheint mir das allerdings nicht. Nirgends erwähnt der Erzähler, daß er tatsächlich schreibt; und daß er jeden einzelnen Tag des dreiwöchigen Inselaufenthalts später aus dem Gedächtnis zu rekonstruieren vermochte, ist gerade angesichts der Gleichförmigkeit der Tage einigermaßen unglaubwürdig. Die pedantische Chronoligie hat beim Lesen die vom Autoren wohl beabsichtigte Wirkung, einen Eindruck qualvoller Ödnis und Gleichförmigkeit zu erzeugen, weil eben im Grunde genommen nicht allzu viel passierte, und das, was passierte, war auch nicht gerade erfreulich oder spannend. Das ist aus meiner Sicht das grundsätzliche und zwangsläufige Problem dieser Geschichte - sie ist einfach anödend. Robinson war zwar - zunächst - alleine auf einer Insel, aber er hatte einiges zu tun, zu entdecken und zu reflektieren. Scott und Shackleton befanden sich in furchtbarer, lebensfeindlicher Einöde, aber sie strebten ihren Zielen entgegen. Hier sitzten der Erzähler und seine Leidensgenossen mit erfrorenen Füßen auf einem Felsen und wartet. Nicht, daß das zu harsch klingt, aber diese Geschichte ist wohl zu Recht ziemlich vergessen. Klar, man kann sie lesen, und das geht ja auch recht zügig, denn das Buch ist nicht dick. Aber aus meiner Sicht verpaßt man lediglich ein paar Stunden Ödnis, wenn man es nicht tut. Verschweigen will ich allerdings nicht, daß man bei einem berüchtigten globalkapitalistischen Großkramladen, dessen Angebot neben nützlichen Dingen wie Bananenschneidern, Hundefutter und Sexspielzeug und auch noch einige Bücher umfaßt, 11 begeisterte Bewertungen für "Boone Island" gibt. Es scheint also Menschen zu geben, denen die Geschichte gefällt. Interessanter als Roberts' Erzählung ist vielleicht die Geschichte des Felsens und seiner Bebauung mit Leuchttürmen ab 1797, sie ist hier nachzulesen. http://www.newenglandlighthouses.net/boon-island-light-history.html Über das Unglück der Nottingham Galley gibt es das Sachbuch "Boon Island: A True Story of Mutiny, Shipwreck, and Cannibalism."
  13. Wanna Be in L.A. / EoDM
  14. Ich glaube, ich las das schon in früher Jugend mal in Otto Zierers Robespierre-Roman "Der Bürger von Arras": Die Leichen wurden erstmal in Gruben geworfen und mit ungelöschtem Kalk bedeckt. Man bezeichnet den eben treffend auch als Ätzkalk, der sorgt für Zersetzung. Siehe, auf die Schnelle gefunden, auch hier, aus einem Buch über Paris von 1836: https://books.google.de/books?id=IfdAAAAAcAAJ&lpg=PA101&ots=zDbgKwmQlS&dq