McCool

Redakteure
  • Content count

    7,316
  • Joined

  • Last visited

  • Days Won

    2

McCool last won the day on February 9

McCool had the most liked content!

Community Reputation

4 Neutral

1 Follower

About McCool

  • Rank
    Admiral
  • Birthday

Contact Methods

  • ICQ
    0

Profile Information

  • Gender
    Male

Recent Profile Visitors

1,624 profile views
  1. USS Lawrence vs HMS Detroit. The war of 1812 on the Great Lakes. Das Erscheinen des 80-seitigen Hefts von Autor Lardas und Illustrator Wright ist für den Mai angekündigt. Verlagsseite
  2. Wieder einmal ein extrem raffinierter Schachzug! Das wird sicher sehr nett! Wirklich schöner Song auch. Also das mit den Haaren ist er sich als unerbittlicher Obermod einfach schuldig.... Mir ist er insbesondere durch einen Auftritt bei Jools Holland in Erinnerung, und English Rose.
  3. >Cotton Eyed Joe Nina Simone
  4. Unlängst erschien bei Beck die neuaufgelegte Washington-Biographie von Joseph J. Ellis in deutscher Übersetzung (zuerst 2005). Die Originalausgabe kam bereits 2004 unter dem Titel 'His Excellency: George Washington heraus'. (Das Buch ist übrigens antiquarisch auch sehr billig zu bekommen.) Rezensionen der Originalausgabe: New York Times Washington Post
  5. >Pale Blue Eyes R.E.M.
  6. Natürlich hätte ich mir denken können, daß man fettige Wolle nicht färben kann! Außerdem - eine Mütze aus ungewaschener Wolle, vielleicht auch nicht so angenehm. Erspart allerdings die Pomade.
  7. Hallo Zoidberg! Das ist ja ein sehr interessantes und nicht ganz anspruchsloses Anliegen. Darstellungen (Sekundärliteratur) über die Aktivitäten Tettenborns gibt es ja sicher reichlich, auch schon zeitnah, wie die Geschichte der Kriegszüge des Generals Tettenborn 1813 und 1814 von Karl August Varnhagen von Ense von 1814. Für Hamburg wär das hier ein Ausgangspunkt für die Recherche in der SUB, da findet sich z.B. die Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte, in der sich mit Sicherheit irgendtewas zu 1814/14/Tettenborn findet. Vielleicht auch entsprechend schauen, ob die SUB Bremen lokalgeschichtliche Digitalisate zum Thema hat. Die möglichen militärischen Quellen, die für die Familienforschung direkt etwas gergeben könnten, wird schwieriger, fürchte ich. Allgemein ist wären die in Frage kommenden vier Tettenbornschen Kosakenregimenter, Grebcow II., Komisarow I., Denisow VII. und Sulin IX. nach Angabe hier. Bzw nach Plotho auch geschrieben Denissef, Grebzow, Sulima (!), Komissarow. (Plotho I S. 42.) Das gilt jedenfalls für Januar 1813, als die Russen in Preußen einrückten! Ob sich Tettenborns Detachement dann noch geändert hat, müßte man herauszufinden. In Bremen war Tettenborn dann ja erst im Oktober. Das spielte offenbar das Regiment Denissof (wieder andere Schreibweise) eine Rolle (siehe Richter, S. 489) Wo man Dir hinsichtlich der Details des Tettenbornschen Detachements vielleicht weiterhelfen kann, ist bei den netten Kollegen vom Napoleon Online- Forum, mit ihrem sehr starken Landkriegs-Schwerpunkt dort. Vielleicht hat sich jemand schon mal mit der Kampagne befaßt und kann Dir auch mehr über die Kosaken sagen.
  8. >Don't Make my Brown Eyes Blue
  9. Unerwartet geriet mir eine noch eine Übersetzung in die Hände, die ich bis dato nicht kannte, und zwar von Fritz Lorch (das war die Übersetzung des Diogenes-Verlags, bevor sie dummerweise durch die o.g. von Widmer ersetzt wurde). Genau diese Lorch-Übersetzung wurde aber 2007 in der positiven Besprechung einer Neuübersetzung von Allie im Deutschlandradio Kultur gescholten, ungelenk zu sein; angeführt wurde ein Satzbeispiel von der ersten Seite in den Übersetzungen von Lorch vs Allie. Da füge ich noch das Original und Übersetzungen von Freißler und Sophie Zeitz hinzu, um zu illustrieren, wie unterschiedlich Übersetzungen ausfallen können: Original: In the offing the sea and the sky were welded together without a joint, and in the luminous space the tanned sails of the barges drifting up with the tide seemed to stand still in red clusters of canvas sharply peaked, with gleams of varnished sprits. Lorch: Draußen verschmolzen nahtlos Himmel und Meer, und in dem lichterfüllten Raum schienen die gelohten Segel der Leichter, die mit der Flut herauftrieben, stillzustehen, in Massen straff ausgespannter roter Leinwand, in denen die lackierten Spriete aufblinkten. Dummerweise zitiert der DR-Kultur Rezensent Lorch falsch (oder er hatte eine bearbeitete Übersetzung vorliegen: "verschmolz" statt "verschmolzen", und aus "ausgespannt", wie es bei Lorch tatsächlich heißt, das alberne "aufgespannt", vielleicht dachte er an eine Regenschirm. Freißlers ebenfalls ältere Übersetzung: Draußen waren die See und der Himmel fugenlos zusammengeschweißt, und in dem leuchtenden Raum schienen die gegerbten Segel der Leichter, die mit der Flut herauftrieben, reglos still zu stehen, als scharf umrissene rote Leinwandstücke, vom Lackglanz der Spriete gehöht. Die vom D-Funk als "geschmeidig" gelobte neuere Übersetzung von Manfred Allie: In der Ferne verschmolzen Meer und Himmel, und in dem lichterfüllten Raum war es, als stünden die gegerbten Segel der Lastkähne, die mit der Flut hereinkamen, still, ein Wald aus straffgespannter roter Leinwand, durch den die lackierten Spriete schimmerten. Sophie Zeitz, aktuelle Übersetzung des dtv : Draußen auf der offenen See verschmolzen Himmel und Meer fugenlos miteinander, und in dem leuchtenden Raum schienen die gegerbten Segel der mit der Flut herauftreibenden Boote in Trauben roten Tuchs stillzustehen, scharfe Spitzen getupft vom Gefunkel der lackierten Spriete. Was ist da besser bei Allie? Die "Geschmeidigkeit" wurde durch sprachliche Ungenauigkeit erkauft. Freißler versucht, sich nahe am Original zu halten, aber ich denke, er interpretiert Conrads "sharply preakted" anders, als es gemeint war - es sollte wohl nicht durch "Lackglanz gehöht" bedeuten. Lorchs Übersetzung beschreibt an der Stelle genau, was das lackierte Spriet mit dem Tuch macht - straff ausspannen. Siehe hier. Bei Freißler fehlen die "clusters", die Lorch treffend als "Massen" umschreibt. Allies "Wald" von Leinwand geht ziemlich daneben. Auch Zeitz packt es nicht mir ihren "Trauben roten Tuchs". Trauben, Spitzen, was denn nun? "Gefunkel" paßt hier weit weniger gut als "Glanz", "Schimmer" oder "Schein". Lorchs "gelohte" Segel sind sachlich korrekt, und ich finde den Begriff hier schöner als "gegerbt", was man gemeinhin wohl eher mit Leder assoziert. "Leichter", wie Lorch und Freißler übersetzen, ist für die Fahrzeuge ein sehr passender Ausdruck, weil man die gemeinten "Thames Barges" nicht einfach mit "Barken" übersetzen kann, was der oben erörterte Urs Widmer natürlich tat. Allies "Lastkahn" ist sachlich korrekt, klingt aber im Rahmen der Erzählung nach Landrattenvokabel, die dem Erzähler sicher nicht entschlüpft wäre. Immerhin sind ja die fünf Personen, die am Beginn erscheinen, durch ein festes "Band der See" miteinander verbunden. Und aus diesem Grund ist "Boote" erst recht schwach. Dieser schwierige Satz wurde m.E. von Lorch am besten gemeistert. Mal sehen, wie der Rest ist?
  10. Sogar mit dem Cochraneschen Branderangriff bei den "Basque Roads", wie interessant! Gutes Gelingen & viel Spaß mit Eurer AttritiCon!
  11. Da liegt ja eine Menge Geschichte in dieser zeitlosen Mütze. Sehr interessante Idee das mit der Öse. War eigentlich das Original wohl aus gewaschener oder ungewaschener Wolle?
  12. Das ist ja genial, dankesehr! Aus der Frühzeit kannte ich gar nichts.
  13. Dieselben Biographien wie der aktuelle "Spiegel" stellt auch ein Beitrag von Deutschlandradio Kultur vor: Elisabeth Badinter: Maria Theresia. Die Macht der Frau. Mit 300 Seiten verhältnismäßig knapp, feministischer Ansatz. Barbara Stollberg-Rilinger: Maria Theresia. Die Kaiserin in ihrer Zeit. Über 1000 Seiten, offensichtlich die Arbeit einer kompetenten Historikerin. Für den Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse nominiert. Badinter ist Philosopieprofessorin in Paris und scheint mir, aus meiner beschränkten maskulinen Perspektive, keine der hysterisch-verbohrten Vertreterinnen des Feminismus zu sein, was sie dazu befähigt, Fehlentwicklungen desselben zu analysieren und zu kritsieren. Die Frage ist jedoch dann bei einem Buch über Maria Theresia, das aus mit einer gewissen Intention heraus geschrieben wurde - geht es eigentlich um sie, oder um etwas anderes? "Glühende Parteinahme", welche die DR-Kultur-Readaktrix der Professorin Badinter attestiert, ist kein Qualitätsmerkmal. Wenn man sich wirklich fundierte Erkenntnisse über die Kaiserin erhofft, greift man dann wohl besser zum Buch von Stollberg-Rilinger, die Professorin für Geschichte der frühen Neuzeit in Münster ist. Sie scheint, wie ich der Besprechung im "Spiegel" entnehme, durchaus zu einer besser akzentuierten Einschätzung Maria Theresias, ihrer Politik, und ihrer (Selbst-)Inszenierung. Der Rezensentin beim Deutschlandfunk war das Buch zu wenig gefühlig, die Kaiserin komme einem nicht nahe, der distanziert-sachliche Ton behagt ihr nicht. Die Sachlichkeit eines Sachbuchs bemängeln? Ja, wirklich? Es ist beruhigend, daß es noch Verlage gibt, die nicht nur schmalbrüstiges Gefühlsedutainment für die Allgemeinheit herausbringen, sondern auch wissenschatlich ernstzunehmende Werke.
  14. >A Pair of Brown Eyes Pogues
  15. Sehr interessant! Die friedfertigen weichen Mützen kennt ja der deutsche Michel auch. Als antagonisten die steifen, kriegerischen Hüte klingt ja auch plausibel. Allerdings ähnelt ihr auch die phrygische Mütze, die man ja spätestens seitdem Tyrannenmörder Brutus als gefährlich-revolutionär kennt, und auf welche natürlich die Jakobiner zurückgriffen. Es ist auf jeden Fall auch ein Anti-Hut; entsprechend trugen die Sansculotten ja auch keine anständigen Hosen. Soll ich noch erwähnen,