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  1. Siehe dazu auch noch John F. Kennedy and "Old Ironsides". Er hatte ein Modell davon im Oval Office.
  2. Ein gutes Tier Ist das Klavier, Still, friedlich und bescheiden, Und muß dabei Doch vielerlei Erdulden und erleiden. Der Virtuos Stürzt darauf los Mit hochgesträubter Mähne. Er öffnet ihm Voll Ungestüm Den Leib, gleich der Hyäne. Und rasend wild, Das Herz erfüllt Von mörderlicher Freude, Durchwühlt er dann, Soweit er kann, Des Opfers Eingeweide. Wie es da schrie, Das arme Vieh, Und unter Angstgewimmer Bald hoch, bald tief Um Hilfe rief Vergess' ich nie und nimmer. Wilhelm Busch: Gemartert
  3. Die phänomenal gut erhaltenen Wracks zweier Lustschiffe des Kaisers Caligula wurden ab 1929 aus dem Nemisee geborgen. Leider wurden sie im zweiten Weltkrieg zerstört. Nun wurde die Suche nach einem weiteren Lustschiff im westlichen Teil des Sees begonnen. Die Aussagen von Fischern und sporadische Funde römischer Relikte durch dieselben, sowie Schriftquellen aus dem 16. Jhdt. deuteten wohl darauf hin, daß da noch etwas sein könnte. https://www.seeker.com/culture/archaeology/mystery-of-emperor-caligulas-party-ship-to-be-revealed-after-2000-years http://www.telegraph.co.uk/news/2017/04/03/italy-hunts-emperor-caligulas-long-lost-third-pleasure-ship/ http://maritime-executive.com/article/search-begins-for-caligulas-third-pleasure-ship
  4. Ich weiß es jetzt echt nicht mehr, ich bin auch auch einigermaßen raus aus der Materie; aber man kann natürlich einen Angriff so planen, daß man in abends losfliegt, nachts überm Zielgebiet ist, und dann morgens wieder landet? Die Briten mußten ja zur Luftschlacht-Zeit beispielsweise Bombenangriffe aufs Reich sowieso ohne Geleitschutz unternehmen, weil sie Reichweite der Jäger schlichtweg viel zu klein war. Abwurftanks zur Reichweitenverlängerung gab es dann erst gegen Ende der Luftschlacht für die Bf 109, wenn ich mich recht entsinne. Nachts anzugreifen war dann natürlich sicherer als die verlustreichen Tagangriffe. Göring hatte übrigens ja wirklich sogar mal seine Bomber Tagangriffe ohne Heckschützen fliegen lassen, nicht wahr? wegen Spritersparnis. Aber mit fatalem Ergebnis. Was die Pistenbefeuerung oder Nachtflugtauglichkeit der Jäger angeht, habe ich mich nie intensiver damit beschäftigt. Aber es ist schon am Tag ein Problem, eine große Gruppe von Flugzeugen in die Luft zum zum gemeinsamen Einsatz zu bringen - und erst recht nachts- und nächtliches Landen stelle ihc mir sehr gefährlich vor. Aber zweifellos gab es irgendwelche Vorrichtungen und Behelfe zur Beleuchtung, vielleicht auch Flakscheinwerfer? K.A.!
  5. Das wesentliche Beleuchtungskonzept war die Sonne, denke ich? Ansonsten hätte man ja für Nachtflugbetrieb nicht nur eine Pistenbefeuerung benötigt, sondern auch nachtflugtaugliche Flugzeuge. Das waren aber normale Jagdflugzeuge nicht, oder? Ich weiß es gar nicth so genau. Die Luftwaffe-Tornados haben da ja auch heute noch so ihre Probleme. Es gab ja auch z.B. Nachtjagdeinheiten, aber das fing ja ziemlich rudimentär an, und ich weiß auch wirklich gar nicht ,wie die entsprechenden Flugplätze ausgestattet waren.
  6. Brian Lavery: Building the Wooden Walls. Design and Construction of the 74-Gun Ship Valiant. 206 Seiten, Format 19,5 cm x 26,5 cm, zahlreiche schwarzweiße Fotos und Zeichnungen. Conway Maritime Press 1991. Die Entstehung dieses Buchs steht im zusammenhang mit einer Ausstellung zum Thema in Chatham, dem Bauort der Valiant. In der Einleitung steckt Lavery seine Ziele in diesem Buch ab: Unlike other Publications such as Peter Goodwins Construction and Fitting of English Men of War, Longridges The Anatomy of Nelson's Ships, and the Anatomy of the Ship Series, this book looks at the actual process of shipbuilding, rather than the details of a completed ship. Die Valiant ist der Aufhänger, an dem der Autor exemplarisch der Bau eines 74ers zeigt. Das heißt, die Darstellung ist einerseits ziemlich allgemeingültig für die Klasse; andererseits steckt letztlich nicht so furchbar viel Valiant-spezifische Information in dem Buch, wie man vermuten könnte - aber die Valiant steht eben nicht gundlos nur im Untertitel. Der Verzicht auf Details ging mir insofern schon etwas zu weit, als ich den Überblick über die Parameter des Schiffs für sinnvoll erachtet hätte. Nach einer allgemeineren Einführung zur Entwicklung des 74ers, und der Invincible, der französischen Vorlage der Valiant und Triumph, geht es konkret um das Verfahren, nach dem die Pläne eines solchen Schiffs gezeichnet wurden. Der nächste Abschnitt ist den Einrichtungen und den Arbeitsverhältnissen auf der könglichen Werft in Chatham gewidment, der folgende der Holzbeschaffung. Die nächsten Teile stellen die verschiedenen Bauabschnitte bis zum Stapellauf dar. Ebenfalls im Zusammenhang mit den Werfteinrichtungen stehen die Abschnitte über den Bau von Masten und Rahen, sowie das Segelmachen und die Reepschlägerei; schließlich auch den Bau der weiteren Ausrüstung von Spill un Beting bis hin zum Boote, in sehr knappem Abriß. Abgerundet wird das Ganze durch den Abschnitt zur Bemannung, in dem die Praxis des Pressens natürlich zur Sprache kommt, und eine sehr kurze Darstellung der Einsatzgeschichte der Invincible. Zu den Abbildungen; die Konstruktionszeichnungen zur Valiant, sowie einige weitere, stammen von Lavery selbst; sie sind teilweise etwas zu unpedantisch ausgeführt, aber sie erfüllen den im Buch verfolgten Zweck. Modellbauer finden hier ohnehin keine konkreten Vorlagen, denn die Zeichnungen sind leider alle unbemaßt. Einige Detailzeichnungen des Spantwerks sind schön groß abgedruckt, was hilfreich ist. Von den Fotos gesondert hervorzuheben vielleicht jene von den den verschiedenen Anlagen und Einrichtung der Werft in Chatham; auch einige zeitgenössische Pläne dazu sind abgedruckt. Ansonsten gibt es allerhand zeitgenössische Pläne, Fotos von Modellen, von Artefakten aus der Invincible, Gemälden, usf. Das Buch ist ein kompakter Überblick über den Kriegsschiffbau des 18. Jahrhunderts mit allen wesentlichen Aspekten aus kompetentester Hand. Es ist m.E. als Einführung sehr gut geeignet, wenn man sich dem Thema nähern möchte, bietet aber sicherlich auch noch einiges, wenn man sich schon intensiver damit befaßt hat. Introduction / The Ship of the Line / The Invincible and the Valiant / Drawing the Lines / Chatham Dockyard and its Men / Finding the Timber / Cutting and Fastening Timber / The First Stage of Construction / The Frame / The Planking / The Decks / Preparing for Launch / Masts and Yards / Sails and Rigging / Fittings / Guns / Manning the Ship / The Valiant in Service / Notes / chronology / Bibliography / Index
  7. Das kenne ich als Splitterbox - den Begriff, den die Angelsachsen verwendeten, weiß ich leider nicht. Es ist quasi ein Flugzeugparkplatz, die Wälle boten Schutz vor Bombensplittern u.ä.; offensichtlich aber nicht gegen direkte Treffer von oben. In der Regel dürften da noch Tarnnetze darübergespannt gewesen sein, so wie auf diesem Foto hier: Klick. Natürlich müßte es also auf einem Flugfeld eine große Zahl davon nebeneinander geben. Aber leider kenne ich halt wirklich keinen typischen Plan für einenfesten militärischen Flugplatz, Fliegerhorst oder Feldflugplatz.
  8. Das haut mich ja jetzt um, das hatte ich noch gar nicht mitbekommen! Mein Internet war nämlich ein paar Stunden k.o.
  9. Hier ein Video, das insbesondere deswegen interessant ist, weil mit diesem Bürgerkriegsgschütz scharf geschossen wird. Beachtenswert ist das deutliche hörbare Wegzischen des Geschosses! Die Parrott-Geschütze waren zwar noch Vorderlader, aber gezogene. https://en.wikipedia.org/wiki/Parrott_rifle#Parrott_rifles_by_size Das Zischen des Geschosses wird nach Auskunft des Video-Einstellers wohl auch durch den bronzenen "Sabot", eine Kappe am Geschoßboden, (mit)verursacht. Dieser Sabot dehnte sich durch die Explosionsgase aus und wurde in die Züge gedrückt, wordurch das Geschoß den stabilisierenden Drall um die Längsachse erhielt. Verschiedene Munitionsarten für das Parrott-Geschütze siehe hier: http://www.civilwarartillery.com/projectiles/rifled/Parrott.htm http://www.civilwarartillery.com/
  10. Ein Klassiker.
  11. Sind die Spitfires die neuen Bausätze, made in India? http://www.ipmsdeutschland.de/FirstLook/Airfix/Airfix_Spitfire_MkIa/Airfix_Spitfire_Mk_Ia.html Diese Aifrix-Packung mit den Tankfahrzeugen und Flugfeldzubehör hingegen ist wohl noch eine alte Form und noch 1/76, wenn ich mich nicht täusche. Der Unterschied ist natürlich nicht so dramatisch. https://www.scalemates.com/kits/143141-airfix-a50015-raf-battle-of-britain-airfield-set Hast Du ein bestimmtes Flugfeld im Auge? Eines der zentralen No 11 Group, oder eines an der Peripherie? Und was von einem Flugfeld würdest Du nachbauen, damit es nicht uz platzraubend wird? Spontan habe ich mal nach Duxford geschaut, weil es mir gerade einfiel (No 12 Group), das findet man schon mal sowas: http://www.iwm.org.uk/history/how-the-luftwaffe-saw-raf-duxford-in-the-battle-of-britain http://www.iwm.org.uk/history/13-photos-of-duxford-and-fowlmere-during-the-battle-of-britain Hier gibte es auch einen Airfield Finder, aber nicht zwangsläufig historisches Material. Manchmal sind aber Karten dabei, hier eine von 1940 http://www.abct.org.uk/airfields/airfield-finder/ford-yapton/ Was echt witzig wäre, so ein Bison, eine Art fahrender Flugfeldverteidigungsbunker! Könnte man schön aus Gips gießen. https://en.wikipedia.org/wiki/Bison_concrete_armoured_lorry Und wie wäre es noch mit einer Defiant, diesem irren einmotorigen, zweisitzigen Jäger(?), der mit seinem Turm nur nach hinten feuern konnte? http://www.ipmsdeutschland.de/FirstLook/Airfix/Airfix_Boulton_Paul_Defiant_MkI/Airfix_Boulton_Paul_Defiant_MkI.html
  12. Man kann das Problem des Pulverquals ngesichts dieses kleinen Schaugefechts schon ganz gut erkennen (Götheborg macht einige schöne Rauchringe): Oder auch hier und hier Die Erfindung des rauchlosen bzw. -armen Pulver in der 2. Hälfte des 19. Jhdts. war eben auch in taktischer Hinsicht sehr bedeutend! Hier ein direkter Vergleich: Einige Schüsse aus einem älteren Revolver mit Schwarzpulverpatronen, und einige aus einem moderneren REvolver mit rauchlosem.
  13. Cat People / David Bowie
  14. Im steirischen Stift Admont sind offenbar zwei althochdeutsche Textfragmente (ein Latein-Wörterbuch) entdeckt worden, deren Entstehung anhand der verwendeten karolingischen Minuskeln auf das Jahr 800 datiert wird. http://derstandard.at/2000057504008/Womoeglich-aelteste-deutsche-Schriftstuecke-im-Stift-Admont-entdeckt http://steiermark.orf.at/news/stories/2842844/