McCool

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Everything posted by McCool

  1. >The Thin Line Between Love and Hate
  2. Nach 8 Jahren, endlosen Gerüchten und Enten: Endlich gibts definitiv ein neues AC/DC-Album! Die Aufnahmen sind abgeschlossen, und irgendwann im Ende des Jahres soll es erscheinen. Es gibt sogar schon einen Wikipedia-Artikel... http://en.wikipedia.org/wiki/AC/DC%27s_fif...th_studio_album Hier gibts einen Song zu hören, den Brian Johnson und Cliff Williams von AC7DC Ende letzten Jahres zusammen mit anderen Musikern aufgenommen hatten - (zwar keiner der neuen AC/DC-Songs, wie manche Knalltüten behaupteten... aber fast soetwas wie..) http://www.johnentwistle.org/crc/crc.html Juhu!
  3. Also dieser Rolf Mannbrecht-Sägebert hat mir mit seinem Geseier nicht nur jedes Jahr "Trooping the Colour" verdorben, sondern auch die "last Night of the Proms". Ich fürchte, er hat im öffentlich-rechtlichen Schundfunk den Substandard zu "Royalty"-Themen gesetzt, der von den Nachfolgern natürlich jetzt limbomäßig noch mühelos unterboten wird, mit 80 ist man halt nicht mehr so gelenkig. Für all die Kolleginnen und Kollegen, gerade auch die Seieranten bei NDR Kultur, gibt es etwas, was sie dringend beherzigen sollten, so schwer es auch sein mag:
  4. Wer möchte, kann sich hier nochmal das ganze Spektakel in voller Länge und erfreulicher ohne das devote Geseier von sogenannten "Adelsexperten" des deutschen ö.-r.-Dummfunks ansehen. Trooping the Colour 2016 (Coldstream Guards) Wem das beängstigenderweise noch nicht reicht, der kann auf ältere Konserven zurückgreifen, wie hier 1989 - das war laut Kommentar die letzte Parade, welche die Queen noch zu Pferd abnahm; im Damensitz natürlich...
  5. Nach den kürzlich erschienenen österreichischen und preußischen Infanteristen aus dem Siebenjährigen Krieg gibts jetzt auch diese Dragoner und Husaren passend zum Thema, siehe hier . Wiederum eine häßliche Kartonillustration, auf der ein Totenkopfhusar zu meiner Begeisterung einen Karabiner mit Perkussionsschloß ins Bild hält. Aber egal, der Inhalt der Schachtel ist sicher besser sein als das Bild, denn: Es wird sich hier wohl, wie bei den Infanteristen, um eine Neuauflage der entsprechenden Figuren von 1993 handeln, damals separat erschienen, diesmal in einer Packung. Sollte an dem sein, so können diesmal sowohl die Preußen als auch die Österreicher als gelungen gelten (während die preußischen Grenadiere der nicht gerade berauschend waren, siehe den Thread zu der Packung). Der stets hilfreiche PSR hat Bilder und Bewertungen: Austrian Dragoons Prussian Hussars
  6. Wilhelm Kempff spielt die Sturmsonate, Paris 1968.
  7. >Rondeau des Indes Galantes (1735) Jean Philippe Rameau
  8. Rolf Fuhrmann: Die Langen Kerls. Die Preussische Riesengarde 1675/1713-1806. Heere & Waffen Bd. 5. Zeughaus Verlag (Berliner Zinnfiguren), Berlin 2007. 55 Seiten, zahlreiche farbige Grafiken, Format ca 26 x 19 cm. Dieses Bändchen über die berühmte preußische Garde des Soldatenkönigs ist ein schöner, systematischer und kompakter Überblick über Formationen, Uniformierung und Ausrüstung dieses Regiments über den Zeitraum von etwa einem Jahrhundert. Die knappen Textabschnite befassen sich mit Aspekten wie Formationsgeschichte, Kriegseinsätzen, Ausrüstung und Uniformierung bis hin zum Alltagsleben der Soldaten. Im Quellenverzeichnis findet man die weiterführende Literatur. Die Illustrationen sind vom Verfasser selbst erstellt und geben hervorragende Anschauung der Uniformierung und Ausrüstung, aber es auch beispielsweise die Leibkompanie in Paradeaufstellung gezeigt. Leider sind keine Realien oder die bekannten Soldatenporträts der Langen Kerls als authentische Zeitdokumente abgedruckt; vielleicht liegen die Gründe dafür bei den restriktiven Praktiken gewisser musealer Institutionen, was Bildrechte angeht. Aber wie auch immer, ein Mangel an Illustrationen herrscht hier wahrlich nicht. Sehr nützlich ist die am Ende des Bändchens befindliche Tafel zur Benennung von Uniform- und Ausrüstungsteilen. Ein gelungener Band, wenn auch mit 19,95 € nicht gerade billig; er ist aber m.E. seinen Preis aber wert, im Gegensatz zu etlichen Bänden der (etwas billigeren) Osprey Men-at-Arms-Reihe.
  9. Wenn ein Jäger zu faul ist, einen als Trophäe vorgesehenen Schädel z.B. eines Rehbocks, Dachses, o.ä. selbst zu entfleischen, legt ihn neben einen Ameisenhaufen und läßt diese die Arbeit erledigen. Kann aber vorkommen, daß den Schädel dann auch ein Wildschwein mitnimmt.
  10. Trooping the Colour 2017 (Irish Guards)
  11. >Strutter (Demo) / Kiss
  12. Im Dezember 1710 strandete die englische Nottingham Galley auf Boon Island, einem einige Meilen vor der Südküste Maines liegenden Felsenriff. Ein Teil der Besatzung überlebte, und mußte mehr als drei Wochen lang auf der Insel ausharren, bis Rettung kam. In dieser langen, furchtbaren Zeit war es war zum Äußersten gekommen: Kannibalismus. Das ist der historische Kern der Erzählung "Boon Island" von 1956, deutscher Titel "Die Gnadeninsel", von Kenneth Roberts; es ist übrigens sein letztes fiktionales Werk. Um den historischen Kern herum entwickelt Roberts eine Vorgeschichte in England, und eine kleine Nachgeschichte in Amerika. Wie von einem professionellen Autoren nicht anders zu erwarten, durchaus nicht ganz reizlos und mit der ein oder anderen interessanten Figur oder Szene, aber insgesamt leider aus meiner Sicht ziemlich belanglos. Mich hat die Geschichte buchstäblich kalt gelassen, was nicht nur an dem gräßlichen Winterwetter auf Boon Island liegt. Die Vorgeschichte in England und die Fahrt über den Atlantik werden vom Ich-Erzähler fortlaufend geschildert; auf Boon Island erhält die Erzählung die Form einer Tag für Tag erwählten Chronologie, einem Tagebuch ähnlich; plausibel scheint mir das allerdings nicht. Nirgends erwähnt der Erzähler, daß er tatsächlich schreibt; und daß er jeden einzelnen Tag des dreiwöchigen Inselaufenthalts später aus dem Gedächtnis zu rekonstruieren vermochte, ist gerade angesichts der Gleichförmigkeit der Tage einigermaßen unglaubwürdig. Die pedantische Chronoligie hat beim Lesen die vom Autoren wohl beabsichtigte Wirkung, einen Eindruck qualvoller Ödnis und Gleichförmigkeit zu erzeugen, weil eben im Grunde genommen nicht allzu viel passierte, und das, was passierte, war auch nicht gerade erfreulich oder spannend. Das ist aus meiner Sicht das grundsätzliche und zwangsläufige Problem dieser Geschichte - sie ist einfach anödend. Robinson war zwar - zunächst - alleine auf einer Insel, aber er hatte einiges zu tun, zu entdecken und zu reflektieren. Scott und Shackleton befanden sich in furchtbarer, lebensfeindlicher Einöde, aber sie strebten ihren Zielen entgegen. Hier sitzten der Erzähler und seine Leidensgenossen mit erfrorenen Füßen auf einem Felsen und wartet. Nicht, daß das zu harsch klingt, aber diese Geschichte ist wohl zu Recht ziemlich vergessen. Klar, man kann sie lesen, und das geht ja auch recht zügig, denn das Buch ist nicht dick. Aber aus meiner Sicht verpaßt man lediglich ein paar Stunden Ödnis, wenn man es nicht tut. Verschweigen will ich allerdings nicht, daß man bei einem berüchtigten globalkapitalistischen Großkramladen, dessen Angebot neben nützlichen Dingen wie Bananenschneidern, Hundefutter und Sexspielzeug und auch noch einige Bücher umfaßt, 11 begeisterte Bewertungen für "Boone Island" gibt. Es scheint also Menschen zu geben, denen die Geschichte gefällt. Interessanter als Roberts' Erzählung ist vielleicht die Geschichte des Felsens und seiner Bebauung mit Leuchttürmen ab 1797, sie ist hier nachzulesen. http://www.newenglandlighthouses.net/boon-island-light-history.html Über das Unglück der Nottingham Galley gibt es das Sachbuch "Boon Island: A True Story of Mutiny, Shipwreck, and Cannibalism."
  13. Wanna Be in L.A. / EoDM
  14. Ich glaube, ich las das schon in früher Jugend mal in Otto Zierers Robespierre-Roman "Der Bürger von Arras": Die Leichen wurden erstmal in Gruben geworfen und mit ungelöschtem Kalk bedeckt. Man bezeichnet den eben treffend auch als Ätzkalk, der sorgt für Zersetzung. Siehe, auf die Schnelle gefunden, auch hier, aus einem Buch über Paris von 1836: https://books.google.de/books?id=IfdAAAAAcAAJ&lpg=PA101&ots=zDbgKwmQlS&dq
  15. Dieter Wielands Reihe "Topographie", die von den 1970ern bis in die 2000er Jahre produziert wurde, zeigte die unterschiedlichsten Aspekte zu Architektur und Landschaft Bayerns. Ob die Architektur und Struktur fränkischer Dörfer, Burgen, Bauerngärten, eine Betrachtung von Fenster- oder Dachkonstruktionen; ein frühneuzeitliches Kanalsystem. Und ein immer kam auch auch die Bedrohung des Architektur- und Landschaftserbes durch die Verwüstungen der Moderne wie Flurbereinigung, Zersiedelung, Flußbegradigungen oder Dorfernerungsprogramme zur Sprache. Der Bayerische Rundfunk hat hier Dieter Wielands Dokumentationen versammelt, man kann sie sich online anschauen. http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/unter-unserem-himmel/dieter-wieland-topographie-100.html
  16. Das Torpedoboot V6 war einer der frühen Versuchsbauten dieses Typs durch die kaiserliche Marine. V6 wurde 1884 in Stettin gebaut und landete nach dem Ende seiner militärischen Karriere 1907 als Anlegeponton in Karlshafen an der Weser. 1923, da war der Rumpf fast 40 Jahre alt, entschloß man sich bei der Oberweserdampfschiffahrtsgesellschaft, das Ponton zu einem Passagier-Motorschiff umzubauen. Dies geschah bei den Weserwerken G. & F. Kaminski in Hameln. Heraus kam ein adrettes, schlankes Passagierschiff für 196 Passagiere (nach anderer Angabe 170), das offenbar den Raddampfer FÜRST BISMARCK von 1877 ersetzte. Die FORELLE blieb noch bis 1966 im Dienst. Die Geschichte des Torpedobooots und Motorschiffs ist hier in einem kurzen Abriß von Bernhard Mandla nachzulsen, auf den Seiten des Hafenvereins Hameln. Enthalten sind auch etliche Fotos des Schiffs, ab S. 21. http://www.hafenverein-hameln.de/resources/Schiffbau+an+der+Werftstrasse.pdf
  17. >Singe Handed Sailor / Dire Straits
  18. Zu Pfingsten ist dem NDR ein Meisterstück gelungen: Einfach mal die Klappe halten, einen schönen Dampfer beim gemächlichen Herunterpaddeln der Elbe Filmen; und das dann fünf Stunden am Stück senden. Phantastisch! Es gab ein paar kleinere mehr oder weniger überflüssige Geschwätzunterbrechungen, abar das fiel gar nichts ins Gewicht. Im Angesicht der Elbphilharmonie ließ der Kapitän dann schön die Dampfpfeife ertönen, auch wenn das immer 60 Euro kostet. Es ist eine sehr schöne Dampfpfeife. Hier auch zu hören, am Ende. Der Kaiser Wilhelm wurde 1900 in Dresden gebaut und befuhr bis September 1970 für die Oberweserdampfschiffahrtsgesellschaft die Strecke zwischen Hannoversch-Münden und Hameln. Dann war der Zeitpunkt für die OWD gekommen, sich der alten kohlebefeuerten Dampfschiffe zu entledigen, und so gelangte der KAISER WILHELM auf die Elbe, wo man im Sommer von Lauenburg aus mit ihm fahren kann. Diesen wunderschönen Dampfer in Betrieb zu halten, geschieht ehrenamtlich! Homepage des KAISERS: https://raddampfer-kaiser-wilhelm.de/ Die NDR-Sendung: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-elbe/index.html http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-elbe/Die-Elbe-Ganz-in-Ruhe-1,dieelbe150.html Auf der Oberweser war zwischenzeitlich wieder ein Raddampfer im Dienst, das "Wappen von Minden", ein ehemals tschechischer Dampfer aus dem Ende der 1940er. Mittlerweile hat man ihn aber nach Bremen gegeben.
  19. Wäre vielleicht auch besser gewesen, alles unbemalt zu sehen, damit man die Details besser beurteilen kann. Diese neue Kartonillustration finde ich übrigens ziemlich häßlich, und überdies historisch schlecht. Insbesondere die Preußen sehen aus wie die Komparsen aus einer ZDF-History-Pseudodoku. Die Uniformen sehen einfach nur schäbig aus, da ist ein preußischer Grenadier mit Vollbart, und einer mit Koteletten. Uniform (1. Inf Rgt?) und Fahne (2. Garnisonsrgt?) passen dummerweise auch nicht zusammen. Das Bild auf dem alten Preußenkarton war war auch kein Meisterwerk, sah aber besser aus und war deutlich akkurater. Wundert mich, daß man beim Plastikmodellbau so viele schludrig gestaltete Verpackungen sieht, die kann ja bekanntlich ein ziemlicher Kaufanreiz sein.
  20. Bei dieser neu erscheinenden Packung handelt es sich offenbar um die Kombination zweier alter: Revells Preußische Infanterie , die 1992 erschien, und die Österreichsche Infanterie von 1993. Trotz der zeitlichen Nähe ist die Qualität durchaus unteschiedlich - die Österreicher sind besser gelungen; siehe die Fotos und Beurteilung bei Plastic Soldier Review. https://www.revell.de/produkte/modellbau/militaer-und-figuren/figuren-historisch/id/02452.html
  21. Passend zum Dioramenthema habe ich mal meine alte, ramponierte Hurricane II B in 1/72 herausgekramt. Sie ist von Revell, die damals neue Form von 1998; seitdem in verschiedenen Varianten aufgelegt, die derzeit erhältliche Hurricane mit Tropen-Luftfilter dürfte wohl auch auf diesem Bausatz basieren. Die Kanonen sind (im Gegensatz zum Staurohr) nicht abgebrochen, das Flugzeug ist unbewaffnet, mit Zusatztanks:
  22. >When It Comes To You / Dire Straits
  23. Siehe dazu auch noch John F. Kennedy and "Old Ironsides". Er hatte ein Modell davon im Oval Office.
  24. Was gibts neues in eurem Bücherregal? Was habe ihr vor zu lesen? Vor ein paar Tagen fiel ich einem Antiquariat zum Opfer, das mir folgendes andrehte: Joseph Conrad: Der Nigger von der Narcissus (jepp, die Geschichte ist genauso "pc" wie der Titel verspricht! ) Wilhelm Raabe: Erzählungen (Die schwarze Galeere - spielt im Kampf der Niederländer gegen die Spanier; weiter: Else von der Tanne; Die Gänse von Bützkow; Horacker. Ulrich Bräker: Der arme Mann im Tockenburg. Lebenserinnerungen eines armen Schweizers, der u.a. im Siebenjährigen Krieg in die Fänge preußischer Werber gerät und an der Schlacht von Lobositz teilnehmen muß... Nicholas Monsarrat: Der ewige Seemann. Die Irrfahrten des Matthew Lawe. Der persönliche Bootssteurer Francis Drakes hat in der Schlacht gegen die Armada einen Anfall von Feigheit und wird deswegen zur Unsterblichkeit verflucht. Fortan muß er die Welt bereisen und Abenteuer erleben. 1588: Der Feigling. 1610: Auf Entdeckungsreise. 1670: Pirat. 1682: Schreiber der Admiralität. Mindestens einen weiteren Band gibts auch noch.