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Byes

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    Historische Segelschiffsmodelle vom 15. Jh bis zum Anfang des 19. Jh.
  1. Revier hat ne tolle Idee mit der Fimo. Wenn ich Zeit habe, wird die Bethia auch so gemacht! Der Jupiter sieht toll aus! Respekt! Da habe ich gerade richtig Lust bekommen, diesen blöden Guss abzuwracken! Der Körper ist irgendwie viel zu klumpig. Der Bausatz hätte da eine bessere Qualität liefern können, na ja, Spanier
  2. Fimo!!! Na klar!!! Geniale Idee!! ...ist besser als diese blöden vorgefertigten Figuren, die ziemlich unspektakulär aussehen. Vielleicht werde ich die Bethia auch so modellieren, da ihr Gesicht und der Körper immer noch ziemlich unproportional durch den vorgefertigten Bausatzguss aussehen. Die Galion sieht klasse aus und wenn man bedenkt, wie klein die ist - super Arbeit! Wie groß ist denn das Schiff insg. zum Verhältnis/Maßstab? An Dir ist ein kleiner Bildhauer verloren gegangen! Kleiner Tipp: Ich habe das Gesicht mit einer Nadel bemalt. Das klappt Bestens.
  3. Bounty Update 22 / 21.08.2011 Bauzeit 340h Tauhalter und Ankerwinde fertig. Ich habe die Bethia noch einmal neu bemalt, da ich mit der ersten Bemalung nicht so einverstanden war. Jetzt ist sie detailierter. Die Bethia ist so wie ursprünglich in Schwarz und Olivegrün bemalt. Insg. hat sie eine Größe von 2,3cm.
  4. Bounty Update 21 / 07.08.2011 Bauzeit 332h Galion und Grätings fertig. Die Bethia ist so wie ursprünglich in Schwarz und Olivegrün bemalt. Insg. hat sie eine Größe von 2,3cm. Viele Aufbauten und Tauhalter sind auch schon fertig. Werde in den nächsten Tag die Sachen auf dem Deck befestigen und dann die Küche einbauen.
  5. Ahoi McCool, Danke für den Tipp, das wusste ich auch noch nicht. Die Atrappe kann ich bauen... und die Idee mit den Heckblenden finde ich gut. Das werde ich glatt machen. Realisieren kan nich dieses aber erst zum Schluss, da ich sonst Angst habe, bei dem was ich noch alles zu bauem habe, die Blenden sehr leicht abbrechen oder beschädigt werden. Gute Idee!
  6. Bounty Update 20 / 26.06.2011 Bauzeit 311h Kiel bekupfert und gesetzt. Jetzt geht es ans Deck und die ganzen Aufbauten. Habe beim ersten Bild mal die Innenbeleuchtung getestet.
  7. Ahoi Frajogo, da ich mich selber für maritime Ölbilder interessiere und auch welche habe, kann ich Dir hier einen sehr guten Tipp geben. 1. Das Buch „Marine Art of Geoff Hunt“ ist ein Kompendium von einigen seiner Werke. In dem Buch wird der Prozess der Findung des richtigen Motivs und der Stimmung anschaulich und mit vielen farbigen Beispielen erklärt. Hauptsächlich sind hier Darstellungen der: - Victory - Temeraire - America - Boreas - Agamemnon - Captain - Vanguard - Bellona - Active - Augusta - Bonhomme Richard - Constitution und vielen weitere kleineren Schiffen enthalten. Für Dich als Künstler ist es sehr zu empfehlen, da Du hier genau den Entstehungsprozess betrachten kannst. Er geht von einem Aufriss über ein Modell mit genauen Berechnungen und Skizzen hin zum Bild. Im letzten Kapitel hast Du auch einige moderne Schiffe wie Kreuzer, Segeljachten u. ä. Die Bilder sind zwar nicht sehr großformatig, dafür aber, so finde ich, sehr schön. Wenn Du hier alte Ölgemälde erwartest, bist Du falsch. Es ist mehr modern und zeitgenössisch. Außerdem ist der Preis akzeptabel. Sehr zu empfehlen ist das Buch „Fighting Ships 1750-1850“ von Sam Willis. Hier sind alte Ölgemälde dargestellt und näher erläutert. Das gute an diesem Buch ist, dass es erstens sehr preiswert und zweitens sehr groß ist (Höhe 44cm Breite 36cm). Wenn Du die maritime Art des 18. Jh. liebst, solltest Du Dir dieses Buch kaufen (ist auch momentan im Preis gesenkt). Die Abbildungen sind teilweise doppelseitig, also 44x72 cm, fast wie im Museum. Du kannst hier sehr schön Details der Kleidung (großformatige Portraits einzelner Kommandeure) sowie Matrosen und Aufrisszeichnungen der Schiffe sehen. Solch ein Buch würde normalerweise in Deutschland ca. 200€ kosten, also zuschlagen! Bekannte Gemälde im Buch sind z. B.„The Battle of Nile“ und „The Battle of Trafalgar“, beide Doppelseitig!!!(44x72cm). Ebenfalls zu bestaunen ist "The Bombardment of Algiers". Ich kann hier nur eine Kaufempfehlung aussprechen. Du wirst garantiert genug Inspiration für Deine Bilder finden!
  8. Bounty Update 19 / 19.06.2011 Bauzeit 302h Nach einer etwas längeren Pause melde ich mich nun wieder zurück. Die Werft arbeitet wieder. - Heckspiegel und Garnitur fertig - Fenster geglast und gebogen - Schiffslatrienen Heck beidseitig fertig Nun geht es an den Kiel und dessen Bekupferung. Es sind noch viele andere Dinge fertig geworden (Aufhängungen, Seilrollen und Tauhalter sowie Galion), da ich aber warte, bevor ich sie montiere lohnt hier ein Foto nicht.
  9. Ende der Woche gibt es wieder Updates! Dauert eben manchmal länger...
  10. Woher nimmst Du nur die Geduld für diese kleine und vor allem detailierte Fummelarbeit? Respekt, sieht toll aus! Liebe Grüße, Byes
  11. Ahoi Foxtrott! Danke für die Lorbeeren. Zum Farbschema habe ich viel gelesen und gesucht. McCool hat auch entscheidende Hinweise gegeben. Letztendlich habe ich dann wie bereist schon erklärt versucht, die bestmögliche und sinnvollste bzw. für mich logischste Kombination zu finden. Eine genaue Zusammensetzung des Blaus kann ich Dir leider nicht sagen. Habe mich da auf die Angaben des Hersteller verlassen. Ich weiß nur, dass ein wesentlicher Bestandteil Azurit war, was direkt in den Minen des damaligen Vereinigten Königreiches gefördert wurde. Weiterer Bestandteil muss das Pigment der Indigofera-Pflanze gewesen sein. Halbedelsteine wie Lapislazuli wurden gemahlen und das daraus gewonnen Pigment (Ultramarinblau) ebenfalls verwendet. Ich denke, auch Kobalt (Aluminiumsulfat und Cobaltnitrat) wurde verwendet. Den Rest kann ich Dir nicht sagen. Vielleicht weiß McCool darüber etwas?
  12. Ahoi Revier na ja, um ehrlich zu sein, bin ich nicht wirklich viel weiter gekommen. Hatte leider die letzten Wochen wenig Zeit fürs Bauen. Außerdem hat mich der Bau der Galionsregeln (besonders die Aufleger) gefuchst weil physikalisch eine Biegung in so einen Winkel aus dem dafür vorgesehenen Stück Holz nicht realisierbar ist (war). Alle sind gebrochen! Der Prozess der Findung eines adäquaten Ersatzes hat ziemlich lange gedauert. Habe es dann aber hinbekommen. Nun muss ich nur noch die kleinen Nahtstellen polieren und bemalen. Ich möchte mal den sehen, der ein 5cm langes und 3x3mm dickes Stück Holz in einen Winkel von 60 Grad biegen kann! Das geht nicht! Schöne Grüße an Artesanie ! Pfingsten habe ich wieder einiges schaffen können. Bin gerade am Bau des Heckspiegels (fast fertig) und der seitlichen Fenster. Am kommenden Sonntag oder Montag werde ich wieder aktualisieren. Ich verfolge aber auch Deinen Bau der Fregatte Jupiter. Gerne zolle ich Respekt vor der kleinen Fummelarbeit zurück. Es kommt eben nicht immer auf die Größe an! Bin gespannt, wenn’s fertig ist!
  13. Bounty Update 18 / 23.04.2011 Bauzeit 281h Stringer fertig und lackiert, Verankerungen Beting fertig, Schanzenkleider fertig und lackiert, Geschützlucken fertig und lackiert, Schandeckle fertig und lackiert. Jetzt geht es an die Details und an den Heckspiegel mit der Garnitur.
  14. Außerdem sollte man beachten, dass die Bounty (ehem. Bethia) vom Typ baugleich wie die Endeavour (ehem. Pearl of Pembroke) war. Beide Schiffe sind fast zeitgleich von der Royal Navy als ausgediente Kohleschiffe erworben worden. Bei der Endeavour sieht man auf alten Bildern deutlich den Anstrich des Rumpfes in Gelbocker und daher könnte man davon ausgehen, dass der der Bounty ähnlich angestrichen war. Hier mal ein Beispiel: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Endeavour,_Bayldon,_Francis_J._B.jpg
  15. Nun ja, ich habe ein Sammelsurium an Quellen benutzt und versucht auf Grund der Tatsache, dass Schiffe in diesen Jahren mit diversen Grundfarben angestrichen wurden, die für mich logischste Variante zu finden. Ich denke, dass wenn der Anstrich des Schiffes komplett ist, Du mir zu meiner Farbwahl beipflichten wirst. Sowohl historische als auch Quellen von Nachbauten geben hier leider nicht eindeutig Auskunft über den exakten Anstrich des Schiffes und sind alle unterschiedlich. In den Nachbauten in Massachusetts (Bounty I und II) sind die Wasserlinien gelb angestrichen und der Rumpf in Blau und Schwarz. Das halte ich aber für unrealistisch, da Kriegsschiffe der HMS sehr selten total in blau gestrichen waren. Die schwarze Farbe für den Rumpf stimmt auch nicht, da wir wissen, dass die Bounty bekupfert war. Hier hat wohl Geld eine tragende Rolle gespielt und für die Verfilmung war es zu kostspielig. Da scheint mir die Variante der Bounty I eher realistisch. In alten Gemälden sieht man, dass der Rumpf definitiv gelbocker war. Wasserlinien waren „schwarz“ oder „blau“, das kann man aber leider nicht mehr so gut erkennen. Auch diesem pflichte ich bei. Andere Farben müssen in Relation stehen und auch optisch passen sowie funktionell sein. Wir dürfen auch nicht die Bedeutung von einzelnen Farben vergessen. Aber wie immer spielt natürlich auch mein subjektives Empfinden der Farben eine entscheidende Rolle bei der Auswahl und mir gefällt es so eben am Besten. Das man die Planken sieht ist natürlich Absicht. Genau- dann wirkt es nämlich realistischer. Deswegen muss man auch von Anfang an ordentlich arbeiten und nicht denken, egal, das übermale ich eh später und man wird es nicht sehen. Eben nicht! Sicherlich hätte ich mir das Doppelbeplanken ersparen können, sicherlich hätte ich nicht die richtigen Hölzer nehmen müssen, etc. Genau in diesen detaillierten Feinheiten unterscheidet sich aber letzten Endes ein gut gebautes Modellschiff von einem mit husch-husch. Oder?
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