Klaus II

Members
  • Content count

    19
  • Joined

  • Last visited

Community Reputation

0 Neutral

About Klaus II

  • Rank
    Vollmatrose
  • Birthday 01/19/1971

Profile Information

  • Gender
    Male
  1. Peter Gun und McCool, vielen Dank fürs nachsehen, aufschreiben und verlinken. Das sind ausführliche und wertvolle Beiträge. Mit den gemachten Informationen kann ich schon mal die Antike und Südasien mit Daten benennen. Ich habe mir bis dato zur Geschwindigkeit von Schiffen noch gar keine Gedanken gemacht. In der Literatur tauchen Geschwindigkeitsangaben zu Segelschiffen doch meist erst auf, als es in den Wettkampf mit Dampfern ging. Wenn och mehr an Informationen zusammenkommen würde wäre es mir nach wie vor eine Hilfe :-) Viele Grüße und einen guten Wochenstart, Klaus
  2. Liebe Forenmitglieder ich suche für die Zusammenstellung eines »Rankings« vergleichende Daten zu exemplarischen Piratenschiffen verschiedener Epochen. Ähnlich wie die bekannten Quartettspiele soll es hier möglich sein, verschiedene, von Piraten verwendete Schiffe, technisch vergleichen zu können. Länge, Breite, Verdrängung, Anzahl der Masten und Art der Bewaffnung lässt sich ermitteln. Schwieriger wird es jedoch bei Geschwindigkeitsangaben. Von einzelnen Typen gibt es aktuelle, segelfähige Repliken bei denen es bestimmt auch Angaben zur Geschwindigkeit in Knoten gibt. Die Frage ist nur: Wo kann ich dieses Angeben finden? Es geht in einzelnen um eine Liburne der Antike: wie schnell konnte so ein Schiff unter Riemen werden? eine Kogge: der Kieler Koggenachbau HANSEKOGGE schafft bei gutem Wind mit zwei Bonnets 7 Knoten. Die Frage konnte ich beantworten (Quelle: Baykowski, »Die Kieler Hansekogge« ) eine Fusta der Barbaresken soll vorgestellt werden. Der Schiffstyp ist mir bisher noch nie begegnet. Ist jemanden dieser Typ bekannt und wurde er tatsächlich vornehmlich von den Barbaresken benutzt? eine Galeone: Wie schnell ist bspw. z.B. die Replik der SUSAN CONSTANT? (https://en.wikipedia.org/wiki/Susan_Constant) eine Sloop: Ich habe gestern schon im Chapelles »The search for speed…« vergeblich gesucht. Die Replik der PROVIDENCE kann ich mir als Referenz vorstellen. Hat jemand dazu eine Geschwindigkeitsangabe? (https://en.wikipedia.org/wiki/USS_Providence_(1775)) eine Fregatte: Gedacht ist an die ROYAL FORTUNE von Roberts. Könnte das ein Fifth-rater gewesen sein? (https://en.wikipedia.org/wiki/Fifth-rate). Auch wieder die Frage: Wie schnell konnte solch ein Schiff segeln? Ich kenne eine Angabe von Chapman im Chapelle nach der ein ähnliches Schiff auf 14 Knoten kommen sollte. Kann das stimmen? als letztes soll eine südchinesische Dschunke vorgestellt werden. Dazu ist mir keine Replik bekannt. Wie schnell konnte so ein Schiff werden? Über jegliche Hilfe zur Beantwortung der Fragen nach der Geschwindigkeit würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank schon mal vorab fürs Überlegen, Suchen und Nachschauen. Viele Grüße, Klaus
  3. Hallo Jörg, ich war schon lange nicht mehr hier aktiv... Ich möchte mich aber auch gerne für die Bereitstellung Deiner Informationen und Bilder bedanken. Viele Grüße, Klaus
  4. Hallo Peter, danke für die Antwort und den Tipp. Santo Domingo de Guzman gefällt mir, er trägt auch ein Banner wie die Figur auf dem Revell-Modell Klaus
  5. Liebes Forum, ich habe eine ungewöhnliche Suchanfrage: Ich suche für mein nächstes Modellschiff, eine spanische Galeone um 1550, die Decals (die wasserlöslichen Aufkleber) vom Revell-Baukasten dieser spanischen Galeone: http://www.oldmodelkits.com/index.php?detail=16551 Hat jemand zufällig noch den alten Baukasten? Ich möchte die Figur des Heiligen auf dem Großmarssegel gerne als Scan, Foto oder Kopie haben. Ein Foto der Figur auf einem gebauten Modell würde mir zur Not auch reichen. Ich brauche das Bild lediglich als Vorlage zum Nachzeichnen Vielen Dank und viele Grüße, Klaus
  6. Seltsame Darstellung... Zuerst dachte ich an eine Verzerrung bei der Reproduktion. Da die Decksplankenstöße parallel liegen wird es aber wohl zeichnerische Absicht sein. Ich habe für die schrägen Spantenverläufe keine Erklärung. Der von mir verendete Graupner-Plan zeigt auch in der Draufsicht absolut senkrechte Linien.
  7. Der Graupner-Plan basiert – laut Angaben in der Bauanleitung – auf den vom Original gemachten Abmessungen. Der Längsschnitt zeigt die angesprochenen schräggestelletn Spanten vorn und achtern. in der Anleitung wird extra auf diese eigenartige Stellung hingewiesen (und sie nicht als Laune des Zeichners abgetan )
  8. ...hier kommt eine kleine aktuelle Impression meines kleinen Kleinprojektes... Sagt mal: Wo wurde das Fall auf dem Osebergschiff belegt? Laut Graupner-Plan war es an einer Klampe an der Masthinterseite belegt. Das kann ich mir aufgrund des Gewichts der Rah plus Segel nicht vorstellen. Dient das Fall vielleicht als Backstag und war weiter achtern auf Höhe des Steuerruders belegt? Oder stimmt die Belegung mit der Mastklampe und ich liege falsch? Wer weiß näheres? Wie wird das auf Nachbauten gehandhabt? Viele Grüße, Klaus
  9. Der Graupner Plan von 1964, nach dem ich arbeite, sah vor, die Schnitzereien auszuschneiden, zu bemalen und dann aufzukleben. Es gab extra vier Vorlagen zum Ausschneiden (Je zwei für Bug und Heck, Bb. und Stb.) Klaus
  10. Hallo McCool, es stimmt: 12cm sind extrem wenig. Aber dennoch genug, um einen Nachbau zum Scheitern zu bringen. Die Minimaldifferenz spricht für die Genauigkeit mit der die Wikinger ihre Schiffe gebaut haben. Mein Winzlingsmodell (Länge knapp 10cm) wird ein Eigenbau nach einem alten Graupnerplan (s. oben). Die Schnitzereien habe ich aus Papier aufgeklebt. Das klingt im Moment grob, ist aber in Natura ein – wie ich finde – akzeptabeles Vorgehen. Viele Grüße, Klaus PS: Einen Baubericht habe ich im Forum für Kartonmodellbau, kartonist.de, begonnen: http://www.kartonist.de/wbb2/thread.php?threadid=9785
  11. Guten Tag die Herren, ich beschäftige mich gerade mit einem kleinen Nachbau des OSEBERG-Schiffes (1:250). Zur Planbeschaffe ein kleiner Tipp: Wenn Ihr eine Internetsuchmaschine Eures Vertrauens bei der Bildersuche nach »Osebergschiff« wühlen lasst, kommen Scans und eine Bauanleitung eines alten Graupner-Plans zu Tage. Der Plan stammt aus den 1960er Jahren, für einen Nachbau ist er aber m. M. durchaus zu gebrauchen. Autor ist der bekannte Fachautor Karl-Heinz Marquardt. Die einzelnen Teile müssen zusammengefügt werden. Bei mir fehlte ein unwesentliches Teil. Ich weiß nicht ob das Copyright erloschen ist, deshalb möchte ich den direkten Link hier nicht posten...:-) Die Sachen sind auf einer russischen Site abgelegt. So weit ich weiß, ist der Plan nicht mehr im Handel erhältlich so dass der Hinweis auf das russische Angebot nicht ganz unfair sein sollte. Weiter oben im Thema war von einer Neuvermessung des Oseberg-Schiffs die Rede. Damit ist vielleicht gemeint, dass man vor einigen Jahren festgestellt hat, dass das Originalschiff im Museum am Bug falsch zusammengefügt wurde. »Falsch« heisst: ganze 12cm (!) war die Bordwand am Bug zu weit nach innen geführt. Dieses Minimaldifferenz hatte zu Folge, dass ein exakter Nachbau in 1:1 bei guter Fahrt von seiner eigenen Bugwelle versenkt wurde. Das Wasser konnte nicht richtig am Vorschiff vorbeiströmen und schlug ins Schiff! Diese Neuvermessung hat die Abweichung von 12cm entdeckt. Schlepptankversuche mit Modellen, an denen dieses Korrektur durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass das Osebergschiff tatsächlich hochseetauglich war und sehr schnell segeln konnte (ich glaube bis 9 Knoten. kann das stimmen?). Dennoch war es natürlich ein kleines Schiff und sicher eher unter der Küste zu finden. Diese 12cm zeigen, wie exakt und genau die Wikinger ihre Schiffe gebaut haben! Noch etwas trauriges: Herr Damann ist leider im letzten Jahr gestorben. Mit ihm ist ein sehr guter Fachmann in Deutschland zum Thema »Wikingerschiffe« gewichen. Viele Grüße, ich hoffe ich konnte helfen, Klaus
  12. Hallo McCool, ich kennen die Farbe Rotbraun als bei Modellbauern »gängig« wenn es um die Darstellung von Linoleumdecks geht. Als Du von Anthrazit-farbenen EMDEN-Decks geschreiben hast, dachte ic hzuerst dass modell würde das Schiff im Kriegszustand zeigen. Da wurde das Linoleum wohl wegen Brandgefahr von den Decks genommen und die Flächen mit gesandeter Farbe gestrichen. Das Modell zeigt aber die EMDEN im weiß/gelben Tropenanstrich was nur im Frieden der Fall war. Klaus
  13. Moin, ein ähnliches Schiff, die JYLLAND, hat sich in Dänemark erhalten. http://www.arbeitskreis-historischer-schiffbau.de/ontour/swmschif/jylland/jylland1.htm Ganz interessant sind die Detailbilder der aufheißbaren Schraube im Schraubenbrunnen, die Platten des gekupferten UWS und eben die Ansichten des Geschützdecks. Klaus
  14. ...es ist das Nachsatzblatt in »Segelkriegsschiffe« Danke für Eure freundlichen Antworten. Den »Atlas des Seewesens« werde ich mir besorgen, das scheint mir besser zu sein als selbst einen Plan zu stricken. Bei ebay werde ich auch gleich mal stöbern... Viele Grüße, Klaus
  15. Hallo ARCONA-Fans, mein Interesse für die Schiffe ist durch dieses Seite erwacht: http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/abfrage_suchen.php gebt mal unter dem Punkt »Freitext« das Stichwort »Hertha« ein. Ihr bekommt Dutzende Fotos der Korvette HERTHA (ARCONA-Klasse) die anlässlich einer Ostasien-Reise geschossen wurden (Die ersten Treffer zeigen den späteren Großen Kreuzer, nicht irritieren lassen). Ab Bild 16 wird es Bildtechnisch interessant. Die HERTHA sah so aus: http://edocs.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2002/8051716/original/Bild.jpg Ein schönes Schiff, finde ich. Mit der Lupe lassen sich die Bilder auf dem Monitor sogar noch vergrößern. Unter den Bildern sind auch einige, die das Geschützexerzieren an Oberdeck zeigen und einige Fragen beantworten könnten. Ein Bild von der Unterdecksbatterie ist auch dabei. Wer sich für diese Schiffe interessiert, bekommt auf der genannten Seite eine Fülle Detailfotos geliefert. Ein sehr schönes Modell der ELISABETH gibt es hier: http://www.modelships.de/Verkaufte_Schiffe/Elisabeth_Spors/Elisabeth.htm Soweit meine »Mitbringel« an Euch... Das Buch aus dem Hirnstorff-Verlag zur ELISABETH hatte ich vor einiger Zeit mal in der Hand, die schlechte Zeichen-Qualität der Baupläne hat mich aber vom Kauf abgehalten. Ich würde gerne irgendwann einmal ein Vollrumpfmodell eines der Schiffe in 1:250 probieren. Meint Ihr, das Hirnstoff-buch wäre dafür geeignet? Die Pläne müssten verkleinert werden was zeichnerische Grobheiten sicher ausgleichen würde... Viele Grüße, Klaus