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RobertRogers

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About RobertRogers

  1. Ganz im Gegenteil. In Europa war die irreguläre Kriegsführung, wie wir sie heute nennen, durch aus bekannt. Die Briten kannten Sie aus ihren Kämpfen in Schottland und Irland, die Preußen aus dem Kampf gegen österreichische Panduren und die Franzosen hatten ihre Erfahrungen mit preußischen Husaren gemacht. Auch gab es genug Fachliteratur von hochrangigen Generalen und Gelehrten wie Turpin de Crissè, Roger Stevenson oder auch Georg Wilhelm Baron von Valentini. Diese Truppen waren aber alles keine Truppen, die von den Offizieren der regulären Armeen als reguläre Soldaten angesehen wurden, daher unterstanden ihre Offiziere auch nicht einem Ehrenkodex und durften Hinterhalte und sogar Massaker durchführen, da sie im Grunde genommen auch nur Wilde waren für den adeligen Offizier. Der Einsatz der Ranger Kompanien in den French-Indian-Wars oder auch der Einsatz von Rangereinheiten und leichten Kompanien während des Unabhängigkeitkrieges zeigen, dass die Briten durch aus den Nutzen dieser irregulären Einheiten verstanden. Loudoun ( Vorgänger Lord Abercrombies als Oberbefehlshaber der britischen Truppen in Amerika während des sieben jährigen Krieges) hatte den Ausbau der Ranger Kompanien befohlen, nachdem die meisten indianischen Verbündeten nach Braddocks Niederlage zu den Franzosen übergelaufen waren. Dieser Verlust der indianischen Verbündeten hatte zu einem Verlust in der Aufklärung der britischen Armee geführt, die nur durch die amerikanischen Rangerkompanien gedeckt werden konnte. Ziel Loudouns war es jedoch diese schnellst möglich durch reguläre leichte Einheiten zu ersetzen, da diese besser zu führen und zu kontrollieren waren durch ihre Offiziere. Den Briten war also durchaus die Bedeutung von irregulär kämpfenden Einheiten bewusst und nutzen diese auch gezielt. Wen das Thema näher interessiert dem empfehle ich SCHEIPERS, Sibylle: Unlawful Combatants. A Genealogy of the Irregular Fighter, Oxford 2015, sowie ROGERS, Robert: Journals of Major Robert Rogers, Dublin 1769.
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