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Erdö Rablok

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    Bootsmannsmaat

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  1. Geländerpfosten sägen?

    Wenn Du willst kannst Du von mir Rundstäbe von ca. 2,8 mm aus Elsbeere haben. Habe die ehre Erdö Rablok
  2. Kupferplatten

    Ich denke dass sie um ca. 30% mehr zu lasern wären. Ich kann mich allerdings noch nicht festlegen, das zuerst Muster gefertigt werden müssen. Sobald mein Spezl die Platten alleine fertigen kann, er hat ja keine Arbeit vom Schiffsmodellbau, sondern ist Inhaber einer Schreinerei, werde ich Dir seine Anschrift geben, mit den detaillierten Preisen. Zu Deiner "beträchtlichen Summe": Alles im Allen wird mich die Napoleon wohl um die 3000.- bis 4000.-€ kosten. In Stunden umgerechnet also um einen halben Euro.
  3. Kupferplatten

    Mein Spezl, der meine Spanten aus Holz lasert, ist dabei sich eine Metall-Gravier-Laser anzuschaffen. Er wohnt über der Grenze, in Böhmen. Ich werde ihm folgende Dateien anfertigen bzw. zeichnen: Englisch 1:72 und 1:48 Normal, breit und schmal. Französisch 1:75 und 1:50, Normal, breit und schmal. Den Preis von 8 bis 10 € Cent pro Platte wie im Handel für geprägte Platten angeboten, wird er nicht halten können. Ich hoffe aber, dass sich ein Preis von weniger als 14 Cent für den Maßstab 1:75 ergibt. Die Maschine hat nur wenige Watt Laserleistung und kann die 0,1 mm Kupferplatten nur gravieren, also nicht durchschneiden. Aus Kleinen Tafeln von ca. 120x120mm müsst Ihr die Platten selber mit der Schere ausschneiden, was denkbar einfach ist, da die Randlinien gelasert sind und ein ausgezeichnete Führung für die Schere bilden. Wenn Ihr Bedarf habt, könnt Ihr mir schreiben. Bei einem Preis von 0,14€ und 2800 Platten, wie für die Napoleon, wären dies 392.-€ + einige € für die Abwicklung. Ich darf noch sagen, dass für das "Vermitteln" nichts aufschlagen werde. Ich bin inzwischen Privatier.
  4. Kupferplatten

  5. Segel

    Zusammen mit dem Spannlack ergibt sich eine nicht mehr ganz weiße Farbe. Sie ist originaler als das blendende Weiß des Basists. Die Segel habe ich in AutoCAD gezeichnet und von einer T-Shirt-Druckerei auf den Basist drucken lassen. Linienstärke 0,1 mm; Farbe hellbraun. Ich habe eine Schneidermeisterin, die mir Linien mit unübertreffbarer Genauigkeit nach näht. Ich habe ihr sehr dünnes, hellbraunes Industrienähgarn besorgt. Die Segel kommen zweimal zu Näherin. Im ersten Schritt werden die Kleidernähte genäht. Anschließend wird der Draht von mir eingebracht und die Verstärkungen aufgeklebt. Dann näht sie die Umschläge und die Verstärkungen an. Abfolgend nähe ich das Liektau an. Stärke , je nach Segel, 0,4 bis 0,8 mm. Dann schlage ich das Segel an die Rah. Ich werde Mc. Cool nächstens einige Bilder von den Segeln senden, die ich gerade fertigstelle.
  6. Segel

    Segel versteifen Da Du keinen Draht einziehen kannst, kannst du die Segel wie folgt etwas versteifen: Lege die Segel auf ein Altes Tuch, streiche sie dann mit einem breiten Pinsel mit einer Mischung 1:1 von Spannlack mit Verdünnung ein. Anschließend sofort und noch nass bügeln, bis die Mischung trocken ist. Zur Formgebung kannst Du ein Kissen, am besten mit Sand gefüllt unterlegen. Prinzipiell taugen die "fertiggenähten Segel" zwischen Nichts und Garnichts! Es hilft Dir nur neue Segel aus Seidendamast zu schneidern. Siehe hierzu meinen Beitrag Le Superbe. Beachte dabei die Tuchbreite und dass der Umschlag max. 2mm betragen sollte. Als Draht schlage ich Dir 0,35 mm Federbronze vor. Den gibt es bei den Eisenbahnbauern. Ersatzweise 0,4 mm Messingdraht. Dieser muss zuerst gelängt werden. Der Umschlag wird mir Weißleim verklebt und unmittelbar trocken gebügelt. Für den Bau der Segel empfehle ich Dir das Buch von Wolfram zu Mondfeldt Der Bau von Modellschiffen.
  7. La BRETAGNE 1855-1880

    Beim vorletzten "hier" handelt es sich teilweise um Darstellungen der späteren Bretagne. Hier muss man genau aufpassen. Für mich stellt sich die Frage, ab wann der weiße Innenanstrich erfolgte? Vielleicht kann mir hier einer helfen
  8. Helle Decksnähte

    Ich denke, das sich vom Schruppen des Decks heller Sand in Kalfaterung eingearbeitet hat.
  9. Material-Bezugsquellen: Beschlagteile

    @ Speedy: Wenn ich eine Zeichnung bekommen kann, dann kann ich eine technische Zeichnung anfertigen und die Rohre, samt Zapfen und Querbohrung in Böhmen CNC-Drehen lassen. Die Rohre wären aus St50K und müssten dann nitriert und oxidiert werden. Die Rohre sind dann sehr dunkelgrau, aber nicht ganz schwarz und rostfrei. Siehe mein Büchlein von der Le Superbe.
  10. Material-Bezugsquellen: Takelgarn und Stoffe

    Für ein Fahrmodell sind zweifellos Polyesterschnüre angebracht. Prinzipiell werden die Masten durch den Zug der Taue "ausgerichtet". Deshalb werden die Juffern und Stage nur provisorische gespannt und erst, wenn das Stehende Gut getakelt ist, auf die endgültige Spannung gebracht. Sinnvollerweise werden die Taue erst nach einigen Wochen gesichert um allfällige Spannungsverluste ausgleichen zu können. Die Konten sichere ich mit dünnflüssigem Sekundenkleber und einer 0,3 mm Kanüle. Die Klebestelle ist dadurch so klein, dass die Farbänderung kaum auffällt. Für die Hilfsknoten beim Laufenden Gut verwende ich helleres Garn und klebe den ganzen Knoten.
  11. Material-Bezugsquellen: Takelgarn und Stoffe

    Noch ein Trick für die Takelgarne: Vorlängen! D. H. die die Taue aufrollen, durch ein Stück Bienenwachs ziehen und aufhängen, wobei unten ein Gewicht angehängt wird. Es gibt dann kein Problem mehr dass die Taue nach einiger zeit die Spannung verlieren. Die Stengen der Masten werden ja durch die Spannung der Taue ausgerichtet.
  12. Material-Bezugsquellen: Holz

    Birne ist quasi genauso gut und ebenfalls feinadrig. In der Farbe etwas brauner. Sollte in meiner Umgebung ein Birnbaum geschlagen werden, wissen alle Bescheid, dass ich dafür ein paar Maß Freibier zahle. Das in Bausätzen verwendete Holz ist Billigware und zu grobfaserig. Für meinen letzten Elsbeerenladen habe ich um 230.€ gezahlt. Er reicht für die Napoleon, die Bretagne und noch ein weiteres Großmodell. Wichtig bei der Beplankung ist der Unterbau bzw. die Füllung, wie es bei der Napoleon zu sehen ist. Das Modell ist unheimlich stabil. Bei Baukastenmodellen würde ich vorschlagen, links und rechts vom Kiel, durch die Spanten zwei Kanthölzer oder noch besser zwei gezahnte Sperrholzleisten einzubauen. Die Spanten müssen dann ebenfalls mit der Gegenzahnung versehen werden. Stabilität und Maßhaltigkeit ist eine Grundvoraussetzung. Die Füllbeplankung fertige ich aus Lindenholz. Ich säge Leisten von etwa 6x8 mm und länge sie auf das Maß zwischen den Spanten ab. Die Leisten sind teilweise rautenförmig, damit sie besser in die Krümmung passen. Siehe hierzu meinen Beitrag zur Napoleon. Lindenholz bekomme ich hier im Bayerischen Wald von einem benachbarten Sägewerk. Noch etwas zu den Rundhölzern. Wir haben hier eine kleine Fabrik für Holzstäbe. Er hat mir Rundstäbe von 3 bis 8 mm aus meinem Elsbeerenholz gefräst.
  13. Kupferplatten

    Aufkleben der Kupferplatten: Da bei meiner Herstellung kein Nägel igelartig vorstehen und das Blech nur 0,1 mm dick ist, können die Platen problemlos überlappt werden. Arbeitsbeginn: Unten am Heck. Ich werde Mc. Cool ein paar Bilder schicken, die er ins Forum stellen kann. Hier sieht man, wie ich die Cu-Platten anbringe. Als Kleber verwende ich Dünnflüssigen Sekundenkleber von Conrad. Auf die Flasche stecke ich eine Kanüle von 0,6 (Hellblau) oder 0,7 (schwarz) auf die Flasche. Als oberen Anschlag wird eine Holzleiste in entsprechenden Abstand fixiert.
  14. Material-Bezugsquellen: Holz

    Ich baue meine Modelle vorwiegend aus Elsbeere. Siehe meinen Beitrag Schraubenlinienschiff Napoleon. Dieses beziehe ich als Laden (dickes Brett von ca. 40mm) von etwa 3 m Länge. Beim befreundeten Schreiner säge ich daraus in der Dicke Brettchen von ca. 1 bis 8 mm in etwa 1 m Länge und schleife diese. Mit meinen selbstgebauten Kleinkreissägen zerschneide ich Letztere zu Leisten. Diese schleife ich, mit meiner ebenfalls selbstgebauten Kleinschleifmaschine, auf das gewünschte Maß. Elsbeere ist zwar sakrisch teuer, aber wohl das beste Holz für uns. Ein Laden reicht für einige Schiffe, brauche ich doch stets ein paar Jahre für eines. Für die Decksbeplankung und die Masten nehme ich Buchsbaum und gehe genauso vor. Auch die Blöcke und sonstige, belastete Kleinteile fertige ich daraus.
  15. Kupferplatten

    Ich beziehe mich auf meinen Beitrag zum Vaisseau Napoleon. Ich habe mir 01, mm Kupferblech besorgt. Die einzelnen Platten zeichnete ich in 2D AutoCAD. Die Senknägel mit denen die Platten auf dem Rumpf genagelt wurden zeichnete ich als Ringe mit 0,3 mm Durchmesser. Dadurch war es möglich annähernd ein oiriginalidentes Nagelbild zu erzielen. Ein Spezl ist Inhaber einer Werkzeugschleiferei und hat einen Gravurlaser für Metall. Die Feldgröße des Lasers ist 110x110 mm. Die Aufnahmegröße ca. 400x600 mm. Das bedeute, dass immer ein Feld von max. 110x110 mm gelasert wird, anschließend verfährt der Laserkopf um ca 1200 und graviert das nächste Feld. da der Laser zu schwach ist, um das Blech durchzuschneiden, kann ein lediglich die Randlinien und die Ringe gravieren. Die Strichdicke des Lasers ist ca. 0,1 mm. Die Felder und Einzelplatte können sehr leicht mit einer Schere ausgeschnitten werden, da die Gravurlinien ein Führung für die Schere sind. Gegenüber den früher gekauften, geätzten Platten, wie sie auch renommierte Modellbaukollegen verwenden, sieht meine Kupferung wesentlich originalgetreuer aus. Die geätzten Platten, bei denen die Nagelköpfe um ca. 0,1 mm vorstehen sehen meines Erachtens aus wie ein Igel! Gerne stelle ich Euch eine AutoCAD-Datei oder eine PDF-Datei für französische Kupferplatten im Maßstab 1:75 zur Verfügung. Die Datei muss von Eurer Lasergraviererei noch umgewandelt werden. Billig ist die Sache aber nicht. Nur dadurch, dass es mir ein Spezl machte, kam ich bei der Napoleon für ca. 3000 Platten mit um 800.-€ davon. KP75 groß.pdf KP75 Randplatte.pdf KP75 schmal.pdf
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