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  1. Nicht direkt, die frigate Essex papers von Chadwick. Dort findet man auch Information aus den Fox papers zu dem Umbau von 1807-09 auf der Washington Naval Yard. Essex wurde ja dort einem größerem Umbau unterzogen und war zeitlich kurz vor der Aussage über die 6 deck-ligts der Fregatte United States fertig. Es gibt allerdings, wie fast erwartet, keine Angaben zu deck-lights, lenses oder prism. Allerdings, werden das Companion auf dem Achterdeck und ein Sky light (so im Text geschrieben) hinter der ersten Luke auf dem Geschützdeck erwähnt. Besonders das der Luke anschließende Sky light mit den Maßen 1 Fuß 6 dreiviertel inch finde ich interessant. Zeigt es doch. mit seinem Platz am Anfang der Kuhl (bei einem vorhandenen Spardeck (wie bei Essex United States, Constitution usw.), auf wo man Licht benötigte. Das könnte also alternativ eine Position für ins Deck eingelassene deck-lights oder später prism sein. Auf Plänen wo eindeutig ein Deckslicht oder Prisma installiert war ist stets darunter eine Kabine vorhanden. So z.B auf der SMS Amazone. Frühe Fotos der Constitution mit dem Fenster/Luken Spiegel zeigen links und rechts neben diesen jeweils eine Öffnung für ein Bullauge.
  2. Hallo McCool, sehr interessanter Beitrag! Den Artikel aus dem Universal Magazine kannte ich noch nicht. Ich bleibe an der Sache dran. Vielleicht findet sich noch etwas in den Unterlagen zur USF Essex, da wolte ich jedenfalls als erstes nachschlagen.
  3. Soweit es die Pläne hergeben ja, obwohl es gibt auf den Plänen der Geschützdecks sich wiederholende Kreise (teilweise mit einer ergänzeden Skzze außerhalb des Rumpfes) in den Bordwänden zwischen den Stückpforten. Die vielleicht auf Durchbrüche für solche Illuminaoren hindeuten, oder aber es sind Speigatten. Die frühen Schiffe der Armada/Vengeur Klasse von denen ich Pläne habe, (das jüngste, die Cornwallis von 1813),-zeigen eindeutig noch Companions an der Stelle wo die beiden oben genannten Einheiten Illuminatoren bekommen sollten.
  4. Hatte die Constitution ein wenig aus den Augen verloren sonst wäre mir der Beitrag im Constitution Blog der Museums aufgefallen. Constitution hatte tatsächlich frühzeitig Illuminatoren bekommen. Quelle und der komplette Artikel: USS Constitution Museum Auch wenn es über die Position der Illuminatoren (ich bleib mal bei diesem Begriff) wenig Fakten gibt. Gehabt hat Sie welche. Vielleicht findet man über die Position ja noch was in den Unterlagen von anderen Schiffen. Es gibt noch eine Zeichnung von 1956, eines hier als Glass Deck Light bezeichneten Deck Prism, von denen 12 Stück (Matl Glass) angefertigt werden sollten. Die sollten, wenn sie denn eingebaut wurden, doch auf Fotos zu finden sein.
  5. Schön das Du dich ein weiteres Mal mit dem Thema beschäftigst, ich möchte deinen Erkenntnissen natürlich nicht vorgreifen. Evtl diesen Beitrag später verschieben? Trotzdem, hier noch ein Hinweis zu dem Begriff den die Engländer verwendeteten - Illuminator ! Lavery (The Arming and Fitting) bezeichnet die Glasaugen in den Stückpfortendeckeln auch so. Auf offiziellen Plänen von 1816 werden Illuminatoren - als solche auch bezeichnet - bereits als Ersatz für das Companion/Skylight auf dem Poopdeck von Linienschiffen eingebaut. Siehe Planauschnitt Pitt , ebenso Black Prince: Illuminators to be fitted instead of an Companion. Erste Kabine! Quelle NMM
  6. Dr Text stammt von 1890, und behandelt die Werftgeschichte bis zu dem Zeitpunkt,. Und soll lt. Beschreibung vollständig auf Dokumenten der Washington Navy Yard und dem Briefverkehr des damaligen Navy Personals beruhen. Es sind auch Briefe abgedruckt, ob zu dem Thema weiß ich allerdings nicht. Offizielle Dokumente bzw. das Archiv der Werft aus der Zeit des Brandes ( Krieg v. 1812) wurden in Sicherheit gebracht. Ob das alledings vollständig gelang weiß ich im Moment auch nicht. Die Order dazu kam, wenn ich mich recht erinnere, 4 Tage vor dem Brand. Den Einbau von verglasten Bllaugen sah ich bisher auch für den Zeitraum um 1820 herum. Deswegen habe ich diese Textpassage hier ja auch eingestellt.
  7. Moin Leute! Vor einiger Zeit habe ich wieder ein wenig Recherche über ein Schiff der frühen USN betrieben. Dabei konnte ich ein interessantes Schriftstück über die Washington Naval Yard auswerten. Einer der dort erwähnten spezifischen Informationen ist der über die Einführung von Decklights, Deckprism bzw. Bullseye oder wie im Bericht beschrieben circular skylights of solid glass, Da das Interesse an den Deckslights so groß war und vom SecNav ein Ankauf/Einbau angeordnet war dürfte man auch für die Constitution einen baldigen Einbau annehmen. Hier gibt es übrigens weitere Informationen zu dem Thema.
  8. Jo, dafür gibts das Dreizack-Pfrüfsiegel in Bronze. Das Holzmaterial ist gut, keine Wellen in der Kielplatte oder ähnliches. Vielleicht wäre aber für die Lafetten statt Sperrholz Vollholz die bessere (wenn auch teurere) Wahl gewesen Die gegossenen Kanonen sind ebenfalls glaubwürdig. Ob sie dem tatsächlich an Bord vorhandenen Muster entsprechen habe ich allerdings nicht geprüft. Der ebenfalls gegossene zweiteilige Galionslöwe wirkt auf dem ersten Blick vielleicht etwas pummelig.Es kann aber sein das er auf dem Scheg dann doch wieder anders rüberkommt. Für die richtige Anordnung der Stückpforten soll eine Schablone sorgen. Aber wie bereits geschrieben, die L'Hermione hatte 13+1 Stückpforten, und nur die La Concorde die auf der Schablone dargestellten 14+1 (siehe Boudriot sowie die Monographie zur L'Hermione). Was mir nicht gefällt ist das die Bauanleitung nur als digitale Kopie beiliegt. Wer beim Bau keinen Bildschirm vor sich hat muss also alles vorher ausdrucken. Dafür scheint die Bauanleitung aber ausführlich zu sein, ob sie gut erklärt, wird aber erst der Bau eines Modells aufzeigen.
  9. Ich hatte die Gelegenheit mir den Bausatz ausgepackt anzuschauen, und mir scheint die Einweichung ausreichend berücksichtigt zu sein. Überhaupt habe ich den Eindruck das die Pläne der Concorde (Stand 1783) hier eindeutig Pate standen, also inkl. der 14 Stückpforten + 1 Jagdpforte. Der Nachbau und die Monographie zur Hermione zeigen die, für dieses Schiff, richtige Anzahl von 13 + 1 Pforten. Für den Preis ist dieser Bausatz eigentlich recht gut, er bietet aber natürlich auch diverse Möglichkeiten auf eigene Kosten und ein wenig mehr Zeitaufwand das Modell aufzuwerten.
  10. Rush entwarf 1811 auch ein Design für die Heckdekoration der Sloop Hornet. Die Zeichnung ist erhalten geblieben. Ob das dann so umgesetzt wurde mag angezweifelt werden. Das zeitgenössische Modell jedenfalls entspricht dem nicht, vom Adler mal abgesehen. Leider hab ich keinen Link zu der Zeichnung.
  11. Hi McCool, ein interessanter Einblick, allerdings handelt es sich bei Link 2-3 und dem Video um das sogenannte Loring Modell aus den 1880er Jahren und nicht um das berühmtere Hull-(Kommandant)Modell.
  12. Moin McCool, ja ist schon eine Weile her das wir das Thema auf den Tisch hatten. An die Diskussion konnte ich mich durchaus noch erinnern und auch das die Frage letztendlich offen blieb. Ich hatte nur aufgrund deiner Wortwahl den Eindruck das neue Informationen aus den Weiten des World Wide Web aufgetaucht wären und wollte nachgefragt haben. Ältere Cutter, die von der Admiralität auf Staatswerften gebaut wurden, waren jedenfalls nicht alle geklinkert, siehe z.B. Ferret Klasse aus den 1760er Jahren oder auch einige der spätere Bauten Trial usw. und natürlich die Cruizer Klasse. Es ist also durchaus denkbar das bei den von der Admiralität georderten Kutter-Briggs ebenfalls der Rumpf nicht geklinkert wurde. Auf Herberts Forum bin ich übrigens nicht mehr aktiv. Waren einfach zu viele Foren geworden auf denen ich mitlese.
  13. Moin McCool Darf ich fragen worauf diese Aussage fußt? Hab dazu leider noch nichts Konkretes gefunden. Anders hingegen der O-Plan der Helena, hier gibt es neben dem reinen Spantenriss ja auch einen geklinkerten.
  14. Ich hatte mich an Threedecks orientiert und dort wird 1812/04 als letzter bekannter aktiver? Dienst angegeben. Das Schiff kann natürlich noch einige Jahre rumgelegen haben. http://threedecks.org/index.php?display_type=show_ship&id=12853 Trederas Buch das dort als Quelle angegeben wird ist ja eigentlich recht aktuell, allerdings habe ich nicht überprüft ob der spätere Verbleib aus dieser Quelle stammt. Die andere Quelle:http://koti.mbnet.fi/felipe/html/naples___sicily.html