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Threepwood

Wusstet Ihr...

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... das die Schlacht von Waterloo ein so einschneidendes Ereignis war, dass heute 124 Städte oder Orte diesen Namen tragen? Das ist doch gar nicht so schlecht. Berlin gibt es zwar auch oft, aber da kommt wohl keine andere Stadt ran.

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Ja, das stimmt. Ist schon unglaublich welche Bedeutung dieser Ort hatte. Was müssen die Leute von damals über Leute wie Napoleon, Nelson oder Wellington gedacht haben?

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Ist zwar nicht unbedingt eine Charakterstudie, finde ich aber sehr schön und bezeichnend, was Captain John Kincaid, 95th, über seine erste Begegnung mit Wellington um 1810 geschrieben hat:

 

"From the moment that I joined the army, so intense was my desire to get a look at this illustrious chief that I never should have forgiven the Frenchman that had killed me before I effected it. My curiosity did not remain long ungratified; for as our post was next the enemy, I found, when any thing was to be done, that it was his also. He was just such a man as I had figured in my mind's eye, and I thought that the stranger would betray a grievous want of penetration who could not select the Duke of Wellington from amid five hundred in the same uniform."

 

Kincaid: Adventures in the Rifle Brigade , chapter 2

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Interessant, was für eine legendäre Gestalt Wellington anscheinend schon zu diesem Zeitpunkt gewesen zu sein scheint, daß man ihn wie ein Wunder besichtigte!

Vielen Dank auch für den Link zu Kincaid, ich hatte keine Ahnung, daß es das im Netz gibt!

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Gut, es spielt hier sicher eine Rolle, daß Kincaid ein junger Offizier in W's Armee war. Die höheren Herren Offiziere oder gar Zivilisten haben ihn vielleicht weniger strahlend gesehen. Aber, bei den jungen Offizieren war er soweit ich weiß immer der große Hero, sogar wenn sie mit seinen Entscheidungen nicht so glücklich waren.

 

Kincaid kann ich sehr empfehlen. Ich lese zwar schon seit Monaten daran, weil das auf dem Bildschirm bißchen mühsam ist, aber es liest sich wunderbar. Hat auch einen ganz eigenen Sinn für Humor.

 

Auf der Seite ist eine ganze Sammlung von zeitgenössischen Berichten. Habe mir bisher aber nur Kincaid vorgenommen.

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Schon dieser Satz ganz zu Beginn ist ja herrlich: With the usual Quixotic feelings of a youngster, I remember how very desirous I was, on the march to Deal, to impress the minds of the natives with a suitable notion of the magnitude of my importance by carrying a donkey-load of pistols in my belt and screwing my naturally placid countenance up to a pitch of ferocity beyond what it was calculated to bear.

Ein derartiger Aufzug muß wirklich beruhigend auf die Bewohner gewirkt haben! Vor allem, daß der Mensch ins Ausland geschafft wurde. :]

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Das ganze Buch ist voll von solchen Begebenheiten. Mein Lieblingssatz ist immer noch der hier über Sir William Erskine in der Schlacht von Sabugal - oder eben nicht:

"A brigade of dragoons under Sir William Erskine, who were to have covered our right, went the Lord knows where, but certainly not into the fight ..."

 

Ich liebe diese Engländer und ihren trockenen Humor.

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Ich glaube in einem anderen Forum wurde Kincaid mit irgendeiner lustigen Begebenheit über PFerde zitiert, die einen Fehlalarm auslösten.. kann mich aber nicht genau dran erinnern. Jaja, die ewigen Reibereien zwischen den Waffengattungen!

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Daran kann ich mich düster erinnern.

Ich habe noch zwei schöne Stellen gefunden, hier noch mal extrem bewundernd:

Chapter 5:

"As a general action seemed now to be inevitable, we anxiously longed for the return of Lord Wellington, who had been suddenly called to the corps of the army under Marshal Beresford near Badajoz, as we would rather see his long nose in the fight than a reinforcement of ten thousand men any day. Indeed, there was a charm not only about himself but all connected with him for which no odds could compensate. ... I'll venture to say that there was not a bosom in that army that did not beat more lightly when heard the joyful news of his arrival the day before the enemy's advance."
Und hier beleidigt, weil sein großer Held zu Unrecht einen Generaltadel gegen seine Armee losgelassen hat:

Chapter 11:

"Up to this period Lord Wellington had been adored by the army, in consideration of his brilliant achievements and for his noble and manly bearing in all things; but, in consequence of some disgraceful irregularities which took place during the retreat, he immediately after issued an order conveying a sweeping censure on the whole army. His general conduct was too upright for even the finger of malice itself to point at; but as his censure on this occasion was not strictly confined to the guilty, it afforded a handle to disappointed persons, and excited a feeling against him on the part of individuals, which has probably never since been obliterated."

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Eine erstaunliche Verehrung, ob er sich dessen bewußt war? Und dann hat er seinen eigenen Nimbus also geschädigt; wäre nur interessant zu wissen, was genau diese "disgraceful irregularities" denn waren...

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Wenn ich mich recht erinnere, nichts übleres als Laschheit beim Rückzug. Zumindest erwähnt Kincaid, daß seinem Regiment in der Hinsicht nichts vorzuwerfen war.

Vermutlich war es ein frustriertes Pauschalurteil, wie das berühmte "scum of the earth". Er war halt nicht immer diplomatisch.

 

Ob er sich der Verehrung bewußt war, sicher. Er hat sich in seinem Stab ja gern mit jungen Männern umgeben, deren bedingungslose Hingabe ihm sicher war. Aber, auch er hat sehr an seiner "family" gehangen.

Bei Waterloo hat er ja fast alle Adjutanten verloren, was ihn sehr getroffen hat.

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Mit Sicherheit hat er sämtliche anderen britischen Heerführer der Zeit in den Schatten gestellt - nach Waterloo dann ohnehin.

Hier fand ich eine Darstellung, wie er als alter Knabe an "seinem Denkmal" im Hyde Park vorbeireitet. Also nicht, daß der nackige Typ da auf dem Sockel Wellinton selbst ist. Aber es war ihm und seinen tapferen Kumpanen gewidmet. Weit weniger pompös als der gute Nelson auf dem Trafalgar Square allerdings.

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Ein nettes Bild! Hätte ich mir fast gedacht, daß der Recke nicht er sein soll.

Was Schatten etc. betrifft, so habe ich keine Ahnung, ob er wirklich so gut war, oder einfach nur Glück hatte. Naja, schlecht kann er nicht gewesen sein, aber sowas hängt immer von der Sichtweise des jeweiligen Autors ab.

Tatsache aber ist, daß er ein ungeheures Charisma gehabt haben muß. Merkt man auch immer daran, wenn so ein Mensch über die Jahrhunderte hinweg direkt nach einem selbst greifen kann.

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Mit Schatten meinte ich in der Tat auch eher, was die Popularität betrifft; es gibt natürlich Leute, die ihm irgendwelche Fehler vorwerfen, die er als Feldherr begangen habe, aber es gibt wohl keinen "berühmten" Feldherrn, bei dem das nicht der Fall ist; Napoleon eingeschlossen.

Ich erinnere mich aber an eine häßliche Geschichte bei Waterloo - dort ließ er eine hannoversche Truppe ließ er angeblich völlig unnötigerweise ein hannoversches Kontingent (oder war des da noch KGL?) im feindlichen Feuer stehen. Der Kommandeur, ein Oberst Hake, ließ Wellington bitten, angreifen zu dürfen, damit man nicht weiter dem Feuer ausgesetzt sei und Verluste erlitt, ohne davon einen Nutzen zu haben; dies lehnte Wellington ab. Daraufhin bat der Oberst, seine Truppe außer Reichweite des Feuers in eine Senke zurückziehen zu dürfen. Auch das lehnte Wellington ab. Daraufhin Ritt v. Hake vor seine Truppe und starrte unbeweglich nach vorne; ein Wink mit dem Zaunpfahl für die Truppe, sich zurückzuziehen.

Wellington ließ v. Hake vor einem Kriegsgericht anklagen, das ihn zum Tode wg. Ungehorsams und Flucht vor dem Feind zum Tode verurteilte. Der König wandelte das Urteil in lebenslange Verbannung auf sein Gut Ohr bei Hameln um; diesem Umstand ist zu verdanken, daß Hake sich dort um die Anlage eines heute noch vorhandenen Parks kümmerte.

Es gibt dann dieses Gerücht, Wellington habe Hake und seine Truppe dem Feuer ausgesetzt, weil er sich mit dem daduch erhofften Tod des Obristen eines Rivalen bei einer Frau entledigen wollte. Obs überprüfbar ist?

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Habe gerade ein bißchen gegoogelt und das hier gefunden:

http://www.hamelner-geschichte.de/ohrbergpark.htm

"Volksmund" und "verschiedene Versionen" klingt jetzt mal nicht so vertrauenerweckend. Wenn man mal davon ausgeht, daß das Verhältnis der Hannoveraner/Deutschen zu den Engländern vielleicht nicht herzlich war.

Hier:

http://www.franke1a.de/Quartier_in_Hameln/...geschichte.html

"Entnommen ist die Geschichte dem Band von Bernd Bruns, Hameln. Ein Lesebuch. Husum, Husum Verlag, 1998."

 

Hm, böse gedacht könnte es entweder ganz eine Fabel sein, oder W. hatte einen guten Grund für seine Härte und die Geschichte soll ihm den schwarzen Peter zuschieben. Oder es ist die Wahrheit.

 

Ich kenne eine andere unschöne Geschichte über ihn, festgehalten in diesem, von mir allerdings ungelesenen Buch:

Wellington's smallest victory

 

Ich habe das mal irgendwo etwas detaillierter gelesen, weiß aber nicht mehr, wo. Dieser Mann wollte eine Miniatur der Schlacht von Waterloo bauen, was W. nicht gepaßt hat, warum auch immer. Er soll ihn nach und nach regelrecht zugrundegerichtet haben.

 

Wo Licht ist, ist auch Schatten?

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..und eine große Nase wirft einen großen Schatten. Wie Hofschroeer einzuschätzen ist, weiß ich nicht genau; in der Napoleonik - Szene gilt er als Fachmann, aber manche seiner Auffassungen, die ich aus Rezensionen seiner Bücher ersehen habe, fand ich kleinkariert.

Was diese Hakesche Geschichte betrifft: die oben von mit wiedergegebene Fassung ist in der Tat die anekdotische, die mündlich überliefert wurde und Borries von Münchhausen zu einer freien Bearbeitung der Geschichte in Form einer Ballade über einen Obristen "Lohe", der für 60 Jahre auf sein Gut "Lohr" verbannt wird.

Die Fakten sind:

-Es ist mit dem Hannoverschen Rgt. der Cumberland - Husaren, dessen Kommandeur v. Hake war, während der Schlacht von Waterloo zu disgraceful irregularities gekommen.

- v. Hake wurde von einem Kriegsgericht zum Tode verurteilt, was vom König aber in lebenslangen Arrest umgewandelt wurde.

 

Interessanterweise findet sich in Sichart, Geschichte der kgl. Hannvoerschen Armee (unersetzliches Standardwerk, um 1870 erschienen), nur ein einziger Satz zu dem Vorfall, der besagt, von allen hannoverschen Regimentern hätten bei Waterloo nur die Cumberland - Husaren versagt, die statt ins Gefecht vom Schlachtfeld weggeführt worden seinen. Wenn ich mich recht erinnere, wurde Hake dabei nicht einmal namentlich genannt (und seine Rolle bei dem Vorfall auch nicht), vielleicht mit Rücksicht auf die Familie, die es 1870, 30 Jahre nach v. Hakes Tod, natürlich noch gab und heute immernoch gibt. hake4ls.th.jpg(Klick mich! Georg Adolph v. Hake, 1779 - 1840)

 

Hake hatte 1815 bereits eine längere Militärkarriere hinter sich, u.a. war er bei der KGL, Adjutant des Herzogs von Cambridge und 1807 bei Kopenhagen dabei. Irgendwann nahm er Abschied wegen eines Augenleidens, jedoch wurde er in den Befreiungskriegen dann wieder tätig (Gefecht a.d. Göhrde). Angeblich gegen seinen Willen soll er mit dem Aufbau eines Hannoverschen Freiwilligen - Kavallerieregiments beauftragt worden sein, jenem Cumberland - Husaren, die er bei Waterloo kommandierte. Weil er das Regiment zur Zeit dieses Feldzugs nicht für Diensttauglich hielt, er inn Aussich gestellt haben, daß er seinen Abschied einreichen wollte, wenn gewisse Mißstände nicht geändert würden. Weil dies nicht geschah, reichte er tatsächlich im Mai seinen Abschied ein, den aber der Herzog von Cambridge ablehnte. ER wiederholte diese Bitte, und war dann im Juni bei Waterloo dabei.

Irgendeine grundlegende Mißstimmung muß da vorgelegen haben. Was nun genau bei der Schlacht geschah - ob die anekdotische Version zutrifft, oder aber das Regiment floh, und v. Hake nichts unternahm, es wieder zu sammeln; oder ob v. Hake das Regiment vom Schlachtfeld Richtung Brüssel führte (ob nun nach einer "Flucht" oder nach einem von ihm in Kauf genommenen "eigenmächtigen" Rückzug der Truppe), unterwegs das Kommando einem Major v. Meltzing übertrug und alleine gen Brüssel weiterritt, ist mir bislang unbekannt. Um genaueres zu erfahren, müßte man vielleicht gar die Prozeßakten untersuchen, sofern diese noch existieren. Auch über v. Hakes seine Motive kann man so ja nur spekulieren; daß er der Auffassung war, sein Regiment werde unnötig dezimiert, klingt durchaus plausibel, besonders da er es vorher eh für dienstuntauglich hielt. Eine ziemlich mysteriöse Angelegenheit.

 

Übrigens was Wellingtons Fähigkeiten als Feldherr betrifft, so kann man ihm im Vorfeld der Waterloo- Schlacht vorwerfen, ohne dabei allzuweit danebenzuliegen, daß er einen kräftigen Anteil an der Niederlage der Preußen unter Blücher und Gneisenau bei Ligny hatte. Wellington vermutete eine andere Marschrichtung Napoleons als die Preußen, brach, als sein Irrtum offensichtlich wurde, verspätet auf, so daß die dringennd gebotene Vereinigung der beiden Heere nicht mehr zustande kam und ermöglichte es so, daß Napoleon die Preußen einzeln angreifen und besiegen konnte. Hätten die Preußen sich dann zurückgezogen, wie Napoleon es ja vermutete, hätte Wellington kaum eine Chance gehabt, Napoleon allein zu besiegen.

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Jetzt habt Ihr soviel Fachwissen über Wellington ausgeschüttet, wer von Euch überführt denn dieses Wissen in unser Lexikon, bzw. unsere Seite "Personen"? ;))

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Ich habe die schöne Biographie von Longford leider nicht mehr zur Hand, aber mit ein paar vertrauenswürdigen Seiten kann ich Dir schon ein bißchen was über ihn zusammenschreiben. Aber, nicht sofort. Mußt mir ein bißchen Zeit lassen. Wenn sich mein Gesprächspartner oder jemand anderer vordrängen will, bitte, nur zu. :-)

 

@McCool: Danke für die Info zu von Hake! Interessante Geschichte(n), mit der Wahrheit wohl irgendwo dazwischen.

 

Zu Waterloo, für mich kam es bisher immer so rüber, daß es eben eine "Belle Alliance" war, die zum Sieg geführt hat, auch wenn sich (britische und deutsche?) Historiker wohl noch lange darüber streiten, wer nun der wahre Held war. Was ja eigentlich wurst ist, nur das Ergebnis zählt.

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Da ich so gut wie nichts über den guten Herzog weiß, fühle ich mich ganz und gar nicht bemüßigt, mich in der Abfassung eines tractätchens über den Gentlemen vorzudrängeln.. ;)

 

Als "Belle Alliance" kann man jene zwischen Preußen und Briten (und deren deutschen Anhang) wohl nicht bezeichnen, man bedenke allein das Gezerre um die Beute und Devotionalien nach der Schlacht! :D "Belle Alliance" war ja tatsächlich der Name eines winzigen Kaffs oder Gehöfts, in dem Napoleon seinen Gefechtsstand hatte. Eigenartigerweise bevorzugte man in Preußen, die Schlacht nicht als jene von Waterloo, sondern als jene von "Belle Alliance" zu bezeichnen. Der Name des Gehöfts soll angeblich auf die Verbindung eines Knechts mit der älteren Wirtin des Ortes zurückgehen.

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So viel mehr weiß ich auch nicht über W., ich habe halt nur die eine Biographie gelesen. Aber, ich gestehe, er fasziniert mich. Falls man das noch nicht gemerkt hat ...

 

Zur doch nicht schönen Allianz, mag schon sein, daß es im Kleinen nicht so fein war, aber auch hier sehe ich das weiter. Zumindest für mich scheint es so, daß weder Briten noch Preußen allein siegreich hätten sein können. Oder?

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Daß es allein nicht möglich wäre, Napoleons Heer da in Belgien zu besiegen war klar, daher wollten Gneisenau und Blücher ja auch die rechtzeitige Vereinigung der Heere, die Wellington aus vorgenannten Gründen ja verpatzt hat. ;) Wenn ich mich recht entsinne, war Gneisenaus Rückzugsrichtung nach der Niederlage bei Ligny riskant, weil er die Verbindungslinien zur Basis abschnitt, er wählte diese Option aber, um sich mit Wellingtons Heer vereinigen zu können(das wohl in der Minderzahl aus Briten bestand, es gab ja allein zwei niederländisch- belgische Infanterie- und eine Kavalleriedivision, die wenig Beachtung finden, daneben natürlich Braunschweiger, Nassauer, Hannoversche Truppen und KGL, die ebenfalls aus Hannvoeranern und anderen Deutschen bestand). Dieses direkte Nachspiel von Waterloo und das Verhältnis der Aliierten untereinander finde ich schon sehr interessant, leider habe ich da auch immer mehr so Bruchstücke davon aufgeschnappt. Jedenfalls schienen die Briten in ihren pomphaften Schlachtengemälden gerne zu vernachlässigen, daß da noch ein paar andere Leute anwesend waren (abgesehen von den unvermeidlichen Preußen). :D Insbesondere die Belgisch- Niederländischen Truppen wurden wohl gelegentlich als übler Haufen dargestellt, der gar nichts gerissen hat. Neulich las ich irgendwo die Behauptung, einige Truppenteile seien besoffen zur Schlacht erschienen..

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Wusstet ihr...

daß die komplette Artillerie eines 64 Kanonen- Linienschiffs ( 52*24pdr + 12 9pdr) inclusive Lafetten 348.702 Pfund (= 158 Tonnen) wog? ;)

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...daß der Hl. Nikolaus, dessen Festtag bekanntlich der 6. Dezember ist, u.a. der Patron der Seefahrer ist? Dies vermutlich, weil er ein in Seenot geratenes Schiff mit Pilgern zu retten verstand.. :DNikolaus

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...was Nelsons Onkel, Kapitän Suckling, schrieb, als er darum gebeten wurde, den jungen Horatio als Midshipman an Bord seines Schiffes (Raisonnable, 64) zu nehmen? "What has poor Horace done, who is so weak, that he above all the rest should be sent to rough it at sea? But let him come; and the first time we get into action, a cannon - ball may knock off his head and provide for him at once." Was für ein fürsorglicher Verwandter.

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