Gettysburg
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Gettysburg, eine der größten Schlachten des Amerikanischen Bürgerkriegs. Eine Schlacht, die so gar nicht stattfinden sollte. Eher zufällig trafen gerade hier die Meades Truppen der Union auf die Konföderierten unter General Lee.

 

Die Schlacht ist sicher der Höhepunkt des Bürgerkriegs und der Höhepunkt der Schlacht war Picketts Angriff auf das Zentrum der Union am Dritten Tag. 12.000 bis 15.000 Soldaten marschierten über eine weite offene Fläche auf das Unionszentrum bei Cemetery Ridge zu. Die „High-water mark of the Confederacy“, also die Hochwassermarke, zeigt an wie weit die Konföderierten am dritten Tag der Schlacht gekommen sind, bevor der Angriff zusammenbrach.

 

Longstreet, einer der fähigsten Generäle Lees, war gegen den Angriff, und hat ihn vielleicht deshalb halbherzig geführt? Sicher ist nur, dass der Angriff in einem Fiasko für die Konföderieren endete und nur jeder Dritte überlebte.

 

Jetzt habe ich in den letzten Tagen mehrere Berichte über die Schlacht gelesen, die eine oder andere napoleonische Schlacht (gerade Borodino und Waterloo) habe ich auch noch im Hinterkopf.

 

Ich kann nicht verstehen, weshalb Lee den Angriff auf das gegnerische Zentrum befohlen hat. Sicher, am zweiten Tag der Schlacht ist es nicht gelungen eine der Unions-Flanken zu umgehen oder zu besiegen. Aber ist ein Angriff auf das Zentrum die Alternative? Besonders wenn die konföderierte Artillerie bereits frühzeitig begann das gegnerische Zentrum zu beschießen und so zumindest einen Hinweis auf einen möglichen Angriff gab?

 

War es die Sehnsucht nach der finalen Entscheidungsschlacht? Überschätzung der eigenen Kräfte? Schaut man sich die Position der Union am dritten Tag an, so wüsste ich keinen geeigneten Ort um anzugreifen. Vielleicht hätte Lee sich eingestehen müssen, dass ein Sieg am ersten oder zweiten Tag erreichbar, am dritten jedoch unmöglich gewesen ist.

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Hat jemand von euch das Bonusmaterial des Filmes Gettysburg gesehen?? Der Bericht von Martin Sheen aber auch das Verhalten während des Filmes in der Schlacht sowie einiges gelesene deutet für mich darauf hin, das Lee der Standhaftigkeit der Konföderierten nicht mehr allzuviel zutraute.

 

Könnte es sein, das Lee eine wie schon erwähnt, aufgezwungene Schlacht zum Anlass nahm, eine Finale Entscheidung herbeiführen zu wollen?? Den Konföderierten scheint es nicht mehr allzugut gegangen zu sein. Ausgelaugt von einer erdrückenden, aufgezwungenen Materialschlacht musste eine grossartige Schlacht her um den Südstaaten wieder Mut zu machen.

 

Der Angriff auf das Zentrum.........naja, was soll ich sagen, war eher eine desaströse Entscheidung. Longstreet wollte einen Rückzug, ein umgehen der Unionstruppen.......wenn ich mir den Verlauf des Krieges in dieser Phase anschaue, eine Kluge aber sicher Erbärmlich Kriegsverlängernde Strategie.

 

Wusste Lee vieleicht eher als Longstreet, das der Süden am Ende war? Das nur eine grosse Schlacht, so Hoffnungslos sie auch werden möge, dem Süden den Entscheidenden Zeitvorteil bringen würde??

 

Nämlich eine Ehrenhafte Kapitulation, nicht in dieser Schlacht sondern in Greifbarer Nähe??

 

Das der Krieg noch zwei Jahre weiterging, nun, das konnte selbst Lee nicht ahnen. Aber wenn mich meine Geschichtskenntnisse nicht ganz täuschen, der Süden hat Schlussendlich zwar verloren.......aber nicht sein Gesicht!!! Die Abtrünnigen Staaten konnten wie reuige Söhne zurückkehren, mit nicht viel weniger Macht als vorher.

 

Hinhaltetaktik also?? Ich weiss es nicht. Aber ich würde es bei allen späteren Auseinandersetzungen der USA durchaus vermuten mögen.

 

Gruss,

Werner

Edited by Farquhar

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Es stimmt die Schlacht von Gettysburg fand ehr zufällig statt. Auslöser für den Marsch nach Gettysburg war für den Süden die Hoffnung dort auf Schuhe zu stoßen.

Da die sich gegenüberstehenden Armee ursprünglich nichts von ihrer Stärke wußten, die Feindaufklärung der Virginia Armee war mangelhaft, entwickelte sich das Gefecht zu einer Schlacht. Das größte Verhängnis war das es die Armee Lees versäumte den Round Top zu besetzen, eine Schlüsselstellung der Schlacht. Lee wollte hier unbeabsichtigt die Entscheidungsschlacht. Er hegte die Hoffnung die Schlacht gewinnen zu können um dann nach Washington durchzustoßen um den Norden die Eigenstaatlichkeit des Südens abzuringen. Die Versorgungslage des Südens war schon auf ein minimum eingeschränkt.

Wahr ist das Longstreet nicht für eine Schlacht gewesen ist, er hat versucht die Virginia Armee als eine kampfstarke Einheit zu erhalten. Lee hingegen wollte hier aber nun die Entscheidung erzwingen. Also setzte er alles am 3 Tag der Schlacht auf einen Generalangriff auf das Zentrum der Union. Nach andauerdem Bombardement, wobei es den Südstaaten nicht gelang die Batterien des Nordens niederzukämpfen traten die fast 18.000 Mann Picketts aus den Wäldern in breiter Front an um den ca 6000 Unionssldaten den gar auszumachen. 1 1/2 Meilen mußten die grauen Kolonen über freies Feld marschieren. Hinzu kam das sie noch die eingezäumte Straße als Hinderniss überwinden mußten. Viele Soldaten des Südens fielen durch die Schrappnelgeschosse aus den Unionsbatterien, der Angriff schien zusammen zubrechen. Bregadiergeneral Armestead rieß den Angriff noch mal nach vorn, alles auf einen Punkt konzentrierend. Es gelang tatsächlich in die Stellung einzubrechen, aber die Kampfkraft war zu gering. So wich der Stolz des Südens nach kurzem aber heftigen Handgemenge zurück. Eine weitere Entscheidung war hinfällig weil es nicht gelang die zersprengte Virginia Armee zu sammeln.

 

Die ist nun einmal geschichtlicher Fakt. Lees Engstirnigkeit hat letztendlich zum Verlust der Schlacht geführt. Es war das Stalingrad des Südens.

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Hättet Ihr an Meades Stelle einen Gegenangriff durchgeführt? Lange hatte ich auch gedacht, dass dort eine Chance vergeben wurde den Krieg zwei Jahre früher zu beenden. Mittlerweile glaube ich jedoch, dass sich Meade, obwohl er erst wenige Tage den Posten des Oberbefehlshaber hatte, über die Situation seiner Armee absolut im klaren war. Erstmal sind die Soldaten vor der Schlacht viele Tage lang marschiert und haben drei Tage lang die Angriffe abgewehrt. Ich las irgendwo, dass der psychologische Druck auch auf "Verteidiger" enorm gewesen ist. Auch wenn einige Unions-Offiziere Meade verflucht haben, ein Gegenangriff hätte vielleicht zu einem Desaster geführt.

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Meines wissens hat Lee aber selber mit einem Gegenangriff gerechnet.

Aber die Unionssoldaten waren sicher erstmal froh den Angriff überstanden zu haben.

Mit einem anderen Ausgang wäre es wohl die entscheidene Schlacht zugunsten einer Seite gewesen

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Der dritte Tag der Schlacht könnte ja eventuell auch auf einer Einschäzung der beiden Vortage Befohlen worden sein.

 

Bereits am ersten Tag durften Truppen nicht die gefährlichen Hügel umgehen. Könnte es sein, das Lee eine Sicherung der Hügel geradezu erwartete und deshalb das unmögliche für sich als sicherste Alternative ansah..........nämlich einen Angriff auf das Zentrum?? Little Round Top dürfte mit mehr als einer blutigen Nase, Lee davon überzeugt haben, das es nicht möglich sein würde über die Hügel zu kommen. Erwartete er eventuell im Zentrum den wenigsten Widerstand ?? Eine Spaltung der Unionstruppen wäre sicher ein grosser Sieg gewesen.........nur scheint Meade das anders beurteilt zu haben.

 

Und zum Gegenangriff. Meade war neu in seinem Kommando. Sollte er einen Sieg wie Gettysburg durch ein Nachsetzen seiner Truppen schmälern??

 

Und war Meade wirklich der Zauderer und Zögerer, als der er galt? Oder schätzte er die Konföderierten als besiegt ein?? .......egal, lasst sie laufen, wir kriegen sie ja doch!

 

Nicht vergessen dürfen wir die wirklich mangelhafte Aufklärung /s möglichkeiten. Der Mann sass genau wie Lee vor Karten, die sich ständig veränderten. Meldungen kamen oft Stunden oder Tage später an. Wer mag beurteilen, aufgrund welcher Fakten beide Generale ihre Entscheidungen trafen?

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Ich denke es war auf jeden Fall eine gute Entscheidung von Meade, auch wenn sie politisch hoch brisant war. Die Regierung in Washington hat ja oft genug kritisiert, dass die Kommandeure ein wenig zu zaghaft waren. Meade hat, obwohl erst wenige Tage im Amt, die Situation sicher richtig eingeschätzt. Zumal das Wetter am vierten Tag schlechter wurde und ein Angriff dadurch natürlich schwieriger.

 

Zu Lee, es war wohl eine fatale Mischung aus vielen Fehleinschätzungen. Erst einmal die vorhergehende Neugruppierung der Korps. Nur Longstreet war mit seinem Stil vertraut. Dann sicher eine Überschätzung der eigenen und Unterschätzung der gegnerischen Truppen. Die Unionssoldaten waren auch nicht mehr so unerfahren wie in den Jahren zuvor und stellten sich auf ihre Gegner ein.

 

Am dritten Tag gab es, etwas abseits der eigentlichen Schlacht, ein größeres Kavallerietreffen. Dort trafen die Reiter beider Seiten mit äußerster Brutalität aufeinander. Das war eigentlich untypisch, denn Union stieg oft ab um stehend zu kämpfen. War es nicht Bufoord der ungefähr sagte: "Der einzige Unterschied zwischen Infanterie und Kavallerie: Kavallerie reitet zur Schlacht." Auch hier verschätzten sich die Konföderierten, denn die Unionsreiter haben bei ihnen abgeschaut.

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@Threepwood: Hast Du zu dem Kavalleriescharmützel am Rande der Schlacht näheres??

 

Aber nochmal zu Lee. Ich glaube, er war sich der Aussichtslosigkeit der Lage durchaus bewusst. Er hielt gegen die Meinung von Longstreet an seiner Strategie fest. Ein wenig Hilflosigkeit gegenüber der Situation würde ich sagen. Wie Du Threepwood, schon erwähntest, die Unionstruppen hatten dazugelernt. Lee wohl allerdings nicht. Es ist sicher müssig, die Frage zu stellen ob Longstreet der bessere Oberbefehlshaber gewesen wäre und die Schlacht dann nicht ganz so desaströs geendet hätte .........ich vermute aber einmal schon.

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Ja, hier in meinem Gettysburg-Buch steht natürlich etwas darüber drin. Ich werde da mal etwas raussuchen. Es fällt durch seinen "napoleonischen" Charakter auf. Kommandeure haben etwas von Husaren. Einer von Ihnen war übrigens ein George Armstrong Custer (Little Big Horn)...Im Film kommt das Scharmützel übrigens gar nicht vor.

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Ich schaue gerade eine Doku des Discovery Channels zum Thema Gettysburg. Als eine wichtige Ursache der konföderierten Niederlage wird der Weidezaun im Weg von "Pickett's Charge" erwähnt. Ob dieser hölzerne Weidezaun jetzt wirklich entscheident für die Schlacht war, lasse ich mal dahin gestellt. Für mich stellt sich dabei jedoch ein weiteres Mal die Frage, bei anderen Dokus oder dem Film ist es mir auch aufgefallen, weshalb die Soldaten den Zaun nicht niedergerissen haben?

 

Aber viel interessanter finde ich die Information, dass Joseph R. Davis 11th Mississipi Infanterieregiment noch 100 Meter weiter als Lewis Addison Armistead gekommen sein soll. Die Stelle an der Armistead die Brustwehr der Union erreichte wird allgemein als "High Water Mark" der Rebellion bezeichnet. Seit 1999 steht jedoch die Gedenktafel für das 11. Mississipi Infanterieregiment deutllich weiter hinter der Unionslinie.

 

Gut, am Ende hat es nichts genützt. Aber da Davis der Neffe von Jefferson Davis war, finde ich es doch interessant, dass seine Rolle in der Schlacht nicht so bekannt ist.

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So, ich hab die Doku jetzt bis zum Ende geschaut und auch das Thema Weidezaun wurde dort wiederholt angesprochen. Zum einen hat man versucht den Zaun nachzubauen und ein paar Reenacter haben es geschafft den Zaun in kurzer Zeit niederzureißen. Jetzt kann es natürlich sein, dass der Zaun nicht so stabil gebaut war die das Original im Jahr 1863...

 

Was wäre jedoch passiert, wenn tatsächlich ein Durchgang im Zaun gewesen wäre? Das beantwortet zum Teil die Schlacht selbst. Bereits am 2. Juli war an einer Stelle der Zaun zerstört und bei dem verhängnisvollen Angriff am 3. Juli versuchten viele Soldaten genau an dieser Stelle durch zu kommen. Ist ja auch verständlich: Wenn die Kugeln über einen fliegen, dann wird man nicht freiwillig seine Position deutlich erhöhen und langsam über einen Zaun klettern. Das hatte aber wieder zur Folge, dass die Unionsartillerie genau in diese Lücke schoss und dort die zusammengedrängten Soldaten traf.

 

Zudem hat die Doku einige interessante Versuche durchgeführt. So hat man im entsprechenden Abstand Pappkameraden aufgestellt und einen Angriff simuliert. Die Unionssoldaten sollten innerhalb von wenigen Minuten auf die Ziele schießen. Gleichzeitig hat man mit Kanonen in Kartätschenreichweite auf die Ziele geschossen. Auf diese Reichweite hatte eine Kanone eine Streuung von rund 6 Metern gehabt und hätte eine Anzahl X von Soldaten in der konföderierten Linie getroffen.

 

Auf Basis dieser Versuche haben die Experten die Verlustzahlen hochgerechnet. Jetzt muss man natürlich Stress und Angst in einer echten Schlacht berücksichtigen, aber dennoch hätten die Konföderierten deutlich höhere Verluste verzeichnen müssen. Wie kam es also zu dem großen Unterschied? Laut der Experten sind gar nicht so viele Konföderierte bis in die gefährliche Reichweite der Kartätschen gekommen.

 

In der Doku hat man vermutet, dass sich viele Konföderierte im Graben der Emmitsburg Road verschanzt haben und dort auf ein Ende der Schlacht warteten.

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Beeindruckend von ich die Kugeln die in den Kartäschenladungen waren, mann stelle sich vor von so einen Monster getroffen zu werden. Aber auch was die Musketenkugeln mit den Betonblöcken angerichtet haben war schockierend.

Gruß Bonsai

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Also ich fand diese nachgestellten Versuche nicht besonders gut. Man kann natürlich mal einen gewissen Eindruck von der Waffenwirkung bekommen, wobei schon mal das Problem ist, daß z.B. das moderne Pulver andere Eigenschaften haben kann als jenes aus dem Bürgerkrieg; aber irgendwelche "Versuchsreihen" mit Statisten anzustellen, die Ergebnisse hochzurechnen und zu behaupten, die Konföderierten "hätten aber eigentlich" so und so viele Verluste haben "müssen", ist doch schlichtweg schwachsinnig. Man kann diese Experimente total vergessen. Die Realität muß sich ja nicht rechtfertigen, daß sie nicht den "Versuchen" entspricht. Die Möglichkeit, daß etwas mit dem Versuchsaufbau stimmt, ist doch verdammt groß.

Regelrecht bescheuert war neulich allerdings eine Sendung über Troja. Nach Angaben Homers hat man versucht, per Computersimulation nachzuvollziehen ob Homer mit seiner Darstellung gewisser Gefechte recht hatte - und, o Wunder, er hatte! :rolleyes:

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Ist schon klar das Versuch und Realität nicht übereinstimmen (die gezeigten "Hobbysoldaten" sind doch kein vergleich zuden dort eingestzten ). Beeindruckend war die Wirkung trotzdem

Gruß Bonsai

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Am 20.6.2008 um 11:23 schrieb Threepwood:

So, ich hab die Doku jetzt bis zum Ende geschaut und auch das Thema Weidezaun wurde dort wiederholt angesprochen. Zum einen hat man versucht den Zaun nachzubauen und ein paar Reenacter haben es geschafft den Zaun in kurzer Zeit niederzureißen. Jetzt kann es natürlich sein, dass der Zaun nicht so stabil gebaut war die das Original im Jahr 1863...

 

Was wäre jedoch passiert, wenn tatsächlich ein Durchgang im Zaun gewesen wäre? Das beantwortet zum Teil die Schlacht selbst. Bereits am 2. Juli war an einer Stelle der Zaun zerstört und bei dem verhängnisvollen Angriff am 3. Juli versuchten viele Soldaten genau an dieser Stelle durch zu kommen. Ist ja auch verständlich: Wenn die Kugeln über einen fliegen, dann wird man nicht freiwillig seine Position deutlich erhöhen und langsam über einen Zaun klettern. Das hatte aber wieder zur Folge, dass die Unionsartillerie genau in diese Lücke schoss und dort die zusammengedrängten Soldaten traf.

Ist eine Weile her seit dem wir uns mit dem Thema beschäftigt haben. Ist manchmal ganz witzig, die alten Beiträge zu lesen. Weidezaun hin oder her, ich frage mich mittlerweile, ob das alles nicht unsinnige Fragen sind. Wenn die Union 83.000 Soldaten hat und sich eingraben kann, dann ist es doch letztendlich vollkommen klar, dass die Konföderation mit 75.000 Mann als angreifende Fraktion von Anfang an zum Scheitern verurteilt war. Es ist ja in dem Sinn keine echte Begegnungsschlacht gewesen, oder? Daher würde ich schätzen, dass die angreifende Fraktion bei so einer Schlacht einen großen zahlenmäßigen Vorteil haben muss um Siegschancen zu haben. Mal davon abgesehen, dass sich der Verteidiger natürlich nicht in freiwillig in eine kaum zu verteidigende Position bringt. Würde mal behaupten, dass die Schlacht entschieden war, bevor der erste Schuss fiel.

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