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Steam&Sail

S.M.S. Salamander und Nix

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Hallo Forum,

 

da McCool nachfragte srtaarte ich hier kurz meinen Thread über die beiden Schwesterschiffe.

Als Radavisos folgten dem 1420 t großen Postdampfer Preußischen Adler 1850 die deutlich kleineren Schwesterschiffe Nix und Salamander mit 430 t sowie 1859 die ebenso große Loreley. Diese Schiffe sollten ja als Führungsschiffe für Ruderkanonenbootsflotillen dienen.

 

Daten:

Länge: 53,85 m

Breite: 7,20 m

Tiefgang: 2 m

 

 

 

 

 

Die erhältlichen Zeichnungen im Dt.Museum hatte ich so weit möglich kopiert... sobald meine Umzugskisten sich im Sommer leeren :angry: kommen auch die Ablichtungen aus demArchiv hier herein...

Bis dahin nur Kleinkram. :P Tut mir leid, aber meine Bibliothek steckt in Kisten... nach GOESZE sortiert ;)

 

....wird fortgesetzt.

 

Grüße von

Steam&Sail

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Unten eine Darstellung der beiden Doppelender Salamander und Nix von Lüder Arenhold, ca 1900. In Arenholds "Erinnerungsblättern" gibt es auch eine Beschreibung der Schiffe. Leider ist mir nicht bekannt, ob das Original dieses Gemäldes noch existiert. In den Erinnerungsblätten jedenfalls waren sie zwangsläufig nur schwarzweiß abgedruckt, farbig habe ich es noch nirgends reproduziert gesehen.

Ein Modell, offensichtlich nach dem Plan von B. Abramowski gebaut, sieht man hier -

http://www.modelships.de/Verkaufte_Schiffe..._1/Radaviso.htm

Beachte die Rahtakelung im Ggs. zum Luggersegel auf dem Gemälde.

Edited by McCool

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Ich habe kurze Beschreibung aus dem The Artizan 1850

Es sollte auch ein Plann dort geben, aber die einzige Exemplar im TU Hannover habe ich was verpasst oder es gab nicht mehr.

Vielleich hat jemand es in Kopie?

 

avm

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On der Zwischenzeit habe die Verträge und auch Dokumentation (keine Pläne)über die beide Schiffe.

 

AvM

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On der Zwischenzeit habe die Verträge und auch Dokumentation (keine Pläne)über die beide Schiffe.

 

AvM

 

Klingt Interessant! Ich interessiere mich ebenfalls für diese Schiffe und hatte diesbezüglich im Deutschen Museum nachgefragt. Die Antwort kam schnell aber mit negativem Ergebnis, angeblich haben die keine Pläne der Nix und Salamander. Es wäre aber schön wenn Steam&Sail trotzdem noch mal seine Umzugskisten nach den Plänen duchschauen könnte.

 

Ich habe aber zwei andere Plan-Quellen aufgetan. Weiteres bei Interesse per pm.

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Oh, ich wüßte so etwa drei, oder vier. Je nachdem, wie man zählt. :rolleyes:

Erzähl mal, wie zählste denn? :lol:

 

Und ist ein preußischer Original- oder Werftplan darunter? Einen Solchen suche ich.

 

Der Modellbauplan von Abramowski ist bekannt und bei den von mir erwähnten 2 Plan-Quellen sind zeitgenössische Pläne unterschiedlicher Herkunft gemeint.

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    • By Jörg
      Hallo,
       
      ich recherchiere ja immer mal wieder gern zur preussischen Segelfregatte GEFION
      und so fand ich kürzlich einige sehr interessante Fotos und ich konnte das
      Schiff auf zwei Fotografien identifizieren.
      Die Quellenangaben der Bilder befinden sich am Ende dieses Beitrages.
       
      Eine kurze Beschreibung zur GEFION findet sich bei Wikipedia:
      Gefion bei WIKIPEDIA
       
      Es gibt nicht wirklich viele Fotografien der Gefion und die folgenden beiden
      Bilder sind vielen von Euch vermutlich bekannt.
       
      Bild 1

       
      Bild 2

       
       
      Die Gefion lag ab 1870 als Wohnschiff in Kiel und wurde 1891 abgewrackt.
      Von Gustav Schönleber (1851-1917) gibt es den Holzstich der Gefion und mich
      hat immer interessiert, wie authentisch die Szenerie ist, die Schönleber zeigt.
       
      Man sieht auf dem Holzstich die Gefion an einem Anleger an der Wasserallee
      in Kiel mit dem Schloss im Hintergrund und ich machte mich auf die Suche nach Fotos.
      Bild 3

       
       
      Ich durchstöberte das Online-Fotoarchiv des Stadtarchives Kiel. (Ein hochinteressantes Fotoarchiv.)
      Online-Fotoarchiv - Stadtarchiv Kiel
       
       
      Folgendes Bild habe ich gefunden. Es zeigt den Bereich der Anleger an der Wasserallee um 1900
      und in dem Bereich lag die Gefion als Wohnschiff.
      Bild 4

       
      Hier ein Vergleich des Holzstiches von Schönleber und der Fotografie.
      Bild 5

       
       
      Ein weiteres hochinteressantes Foto fand ich in dem Onlinearchiv.
      Es stammt, lt.Bildbeschreibung, aus der Zeit um 1882. Also aus der Zeit, wo die
      Gefion noch als Wohnschiff in Kiel lag. Links im Bild sieht man das Schloss
      und etwa in Bildmitte kann man einen Rumpf mit einem weißen Streifen erahnen.
      Bild 6

       
      Hier ist ein vergrößerter Ausschnitt.
      Bild 7

       
      Und noch weiter vergrößert.
      Bild 8

       
      Man erkennt die Gefion mit dem Untermast des Großmastes und drei "Krangalgen".
      Ich bin nicht sicher, wie diese Konstruktionen genau heißen,
      die vermutlich zum Heben von Lasten durch die Luken benutzt wurden.
      McCool schickte mir netterweise einen Link, wo man derartige Konstruktionen auch sehen kann.
      Hastings (Cooke Stich)
       
      Es ist natürlich faszinierend, so ein Foto zu finden, auch weil man hier sieht,
      dass Schönlebers Stich offenbar sehr exakt ist, denn auch auf dem Stich
      ist auch nur der Großmast mit diesen 3 Krangalgen zu sehen.
      Zwei auf der Gefion und einer auf einem Schiff hinter der Gefion.
      Eventuell hat Schönleber ja sogar eine Fotografie als Vorlage gehabt, oder er hat
      die Szenen dort vor Ort skizziert und danach den Holzstich gefertigt.
       
      Aber es kommt noch interessanter...
       
      Der Bereich, in dem die Gefion liegt, wurde später zum Oslokai (1961) und danach zum
      Ostseekai (2007). Dort legen heute die großen Kreuzfahrtschiffe an.
      Auf der Suche nach Bildern vom Oslokai in Kiel fand ich dieses Foto.
      Es zeigt den Oslokai vom Sellspeicher aus fotografiert im Jahre 1966 mit den Fährschiffen
      Kronprins Harald, Scania und Langeland.
      Den Sellspeicher erkennt man gut auf Bild 7. Es ist das hohe Gebäude unterhalb vom Schloss.
      Bild 9

       
      Ein weiteres Bild aus dem Jahre 1888 zeigt den gleichen Bereich.
      Rechts im Bild das Panzerschiff BADEN.
      Bild 10

       
      Und dann fand ich noch dieses Bild aus dem Jahre 1878 in der Bundesarchiv Bilddatenbank.
      Es zeigt eindeutig den gleichen Bereich mit einigen aufgelegten Schiffen.
      Das Schiff rechts oberhalb der Bildmitte ist vermutlich die Niobe.
      Bild 11

       
      Dann stach mir der Heckspiegel eines Schiffes mit den weißen Untermasten, links oben in
      Bild 11, ins Auge. Das ist die Gefion.
      Es gibt keine guten Aufnahmen vom Heck der preussischen Gefion und insbesondere
      nicht vom genauen Verlauf der weißen Zierlinien am Heckspiegel.
      Die bekannten Aufnahmen lassen immer noch Raum für Spekulationen.
      Auf diesem Bild sind zwar keine Details erkennbar, aber das Bild mit der Gefion war
      so nicht bekannt und man weiß jetzt, wie die weißen Zierlinien, insbesondere im
      oberen Bereich des Heckspiegels, tatsächlich verlaufen. Ich freue mich sehr über das Bild.
       
      Ich wollte einen "Beweis", dass das Schiff auf dem Bild aus dem Bundesarchiv (Bild 11)
      auch tatsächlich die Gefion zeigt. Durch den Vergleich mit den Bildern 9 und 10 ist
      für mich dieser Beweis erbracht. Vorher war ich mir nicht wirklich sicher, wo genau die
      Aufnahme entstand und ob das tatsächlich die Gefion ist, die man da sieht.
      Hier nochmal ein Vergleich der drei Bilder.
       
      Bild 12

       
      Und hier ein Vergleich mit zwei Ausschnitten der Darstellung der Eckernförde/Gefion
      auf Lüder Arenholds Bildern der ersten Bundesflotte und der preussichen Flotte.
      Bild 13

       
      Abschließend noch ein Vergleich mit Vergrößerungen der Gefionbilder aus dem Bundesarchiv
      und den dänischen Originalplänen.
      Hier sieht man deutlich die Umbauten, insbes.an den Gallerien, der preussischen Gefion.
      Bild 14

       
      Nun, mir macht diese Art Recherche viel Freude. Besonders so Vergleiche von
      Bildern (damals/heute, Gemälde/Realität) finde ich faszinierend.
       
      Ich freue mich auf eine interessante Diskussion.
      Jörg
       
       
      Bildquellen:
       
      Bild 1 - Bundesarchiv Bilddatenbank, Signatur: Bild 134-B0340
       
      Bild 2 - Bundesarchiv Bilddatenbank, Signatur: Bild 134-B0339
       
      Bild 4 - Online Fotoarchiv, Stadtarchiv Kiel, Signatur: 44728 Public Domain Mark 1.0
       
      Bild 6 - Online Fotoarchiv, Stadtarchiv Kiel, Signatur: 44773 Public Domain Mark 1.0
       
      Bild 9 - Online Fotoarchiv, Stadtarchiv Kiel, Signatur: 38196, CC BY-SA 3.0 DE
       
      Bild 10 - Online Fotoarchiv, Stadtarchiv Kiel, Signatur: 45728 Public Domain Mark 1.0
       
      Bild 11 - Bundesarchiv Bilddatenbank, Signatur: Bild 134-C0848




























    • By Flyingdutchman
      https://www.texelsecourant.nl/nieuws/algemeen/29004/historisch-naambordje-opgevist
      http://www.hasselwander.co.uk/texeler-fischer-geht-namensschild-von-preussischem-schlachtschiff-ins-netz/
       
      Gruß
      Hermann
    • By McCool
      Einige Dinge in puncto Bewaffnung wurden bereits in einem anderen Thread erörtert (Fachbücher: Schmalenbach, Geschichte der deutschen Schiffsartillerie):
       
       
       
       
       
       
       
       
       
    • By McCool
      Die Renown war das einzige hölzerne Linienschiff, das die deutsche Marine besaß; es war ein 1857 in England gebauter 90-Kanonen-Zweidecker mit Schraubenantrieb.
      In der deutschen Marine diente das 1870 gekaufte Schiff allerdings nur noch als Artillerieschulschiff - siehe hier!
      Es gibt hier ein paar Zeilen eines 1881 an Bord Kommandierten zu lesen.
    • By Peter Davies-Garner
      Hallo,
       
      ich werde wohl bald ein Modell der königlich preussischen Barbarossa ehemals Britannia bauen. Momentan weiß ich jedoch fast nichts über dem Schiff außer, dass es von der Cunard Line aufgekauft wurde. Es gibt im Merseyside Maritime Museum ein sehr schönes Modell der Britannia das auch recht authentisch zu sein scheint.
      http://www.liverpoolmuseums.org.uk/maritim...els/T07759.aspx
       
      Mir wurde gesagt es gibt keine zeitgenössische Darstellung der Barbarossa. Beim Googeln findet man jedoch verschiedene Bilder von denen ich nicht sagen kann woher sie stammen. Von der University in Glasgow wurde mir gesagt, dass sie die Pläne aus dieser Zeit von der Werft nicht haben.
      Weiß jemand woher ich zuverlässige Unterlagen bekommen kann? Kann mir einer sagen, wie das Schiff getakelt wurde?
       
      Vielen Dank schonmal.
       
      Peter
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