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McCool

James L. Haley: The Shores of Tripoli

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Kann man vorsätzlich ein amerikanischer C.S. Forester oder Patrick O'Brian werden?  James L. Haley schickt sich offenbar  an, es zu versuchen, und zumindest beim  den Kunden eines Internetladens kam sein erster Versuch ziemlich gut an. 

Der Roman "The Shores of Tripoli" soll der Beginn einer Seefahrer-Romanreihe sein, die innerhalb der U.S. Navy handelt, und zwar zur Zeit der Kriege mit den Barbareskenstaaten.  Ein Midshipman namens Bliven Puntnam segelt mit dem Marineschoner Enterprise ins Mittelmeer; später kommt er auch an Bord de Constitution.

Hat dies schon schon jemand hier gelesen?

 

 

Edited by McCool
Weil.

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Nun ja. Laut Klappentext geht es um einen Midshipman, laut Cover jedoch um einen Leutnant. Handelöt es sich etwa um eine gespaltene Persönlichkeit?

 

Ich habe versucht, ein wenig im Vorschautext zu lesen, muss jedoch zugeben, dass mich der Schreibstil nicht eingefangen hat.

 

Übrigens dachte ich bisher, Dewey Lambdin wäre der amerikanische Bonsai-Forester. ;)

 

Zum Thema selbst gibt es übrigens einen recht netten deutschen Romanversuch:  https://www.amazon.de/Schmach-Glorie-Erwin-Welker-ebook/dp/B00IWSNZ54/ref=la_B00IXLEFDG_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1490003827&sr=1-1

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vor 6 Stunden schrieb Speedy:

Nun ja. Laut Klappentext geht es um einen Midshipman, laut Cover jedoch um einen Leutnant. Handelöt es sich etwa um eine gespaltene Persönlichkeit?

 

Ich habe versucht, ein wenig im Vorschautext zu lesen, muss jedoch zugeben, dass mich der Schreibstil nicht eingefangen hat.

Zuerst ist er 14 und "probationary Midshipman", er hat ja immerhin über 400 Seiten Zeit, um dann noch ein bischen zu wachsen und Leutnant zu werden.  Was die Leseprobe angeht, in der Tat, Haley erzählt vielleicht eher Geschichte, als eine Geschichte.  Forester war ein hervorragender Schriftsteller und in historischer Hinsicht eher unpedantisch, O'Brian war ein hervorragender Schriftsteller mit atemberaubenden historischen Kentnissen.  Haley war halt bislang historisch tätig. Ist eben die Frage, ob er das Handwerk der Romafiktion auch beherrscht.

vor 6 Stunden schrieb Speedy:

Übrigens dachte ich bisher, Dewey Lambdin wäre der amerikanische Bonsai-Forester. ;)

Hätte ich so nicht mal als Miniatur wiedererkannt. :unsure:

vor 6 Stunden schrieb Speedy:

Zum Thema selbst gibt es übrigens einen recht netten deutschen Romanversuch

Da möchte ich zweierlei vom kulinarisch-olfaktorischen Standpunkt anmerken: Angesengtes Kuhfleisch riecht nicht unappetitlich, das kennt man vom Grillen. Was hingegen wirklich infernalisch stinkt ist z.B. ein totes Schaf, das ein, zwei Tage in der Sommersonne zugebracht hat.  Der weitere Punkt ist, daß dem Autor möglicherweise eine achronistische Vorstellung von Schokoladenpudding um 1800 vorschwebt, als er schildert, wie den Protagonisten das Blubbern stinkenden, heißen Pechs in einem Kessel auf einer Werft an die Kochkunst seiner Mutter erinnert (offenbar sehr geruchstintensiv, die Geschichte). War wirklich ein Pudding im englischen Sinne gemeint, oder ein Flammeri? 

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