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McCool

10 Pounder Parrott Rifle im scharfen Schuß

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Hier ein Video, das insbesondere deswegen interessant ist, weil mit diesem Bürgerkriegsgschütz scharf geschossen wird. Beachtenswert ist das deutliche hörbare Wegzischen des Geschosses!

Die Parrott-Geschütze waren zwar noch Vorderlader, aber gezogene.

https://en.wikipedia.org/wiki/Parrott_rifle#Parrott_rifles_by_size

Das Zischen des Geschosses wird nach Auskunft des Video-Einstellers wohl auch durch den bronzenen "Sabot", eine Kappe am Geschoßboden, (mit)verursacht. Dieser Sabot dehnte sich durch die Explosionsgase aus und wurde in die Züge gedrückt, wordurch das Geschoß den stabilisierenden Drall um die Längsachse erhielt.

Verschiedene Munitionsarten für das Parrott-Geschütze siehe hier: 

http://www.civilwarartillery.com/projectiles/rifled/Parrott.htm

http://www.civilwarartillery.com/

 

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    • By McCool
      Durch einen Thread bei Napoleon Online geriet mir mal wieder ins Bewußtsein, daß es bei Youtube ein paar interessante Videos zur Artillerie gibt. Es gibt halt Leute, die Kanonen sammeln und diese gelegentlich auch benutzen.
       
      Ein interessantes maritimes Stück wird hier vorgestellt. Es ist ein etwa einpfündiges Bronzegeschütz in Form einer Carronade oder "Gunade"; die in dem Filmchen geäußerte Definitionsfrage, Carronade und Gunade seien das gleiche, sie unterschieden sich nur dadurch, daß die Carronade statt der Schildzapfen eines Öse habe, während die Gunade Schldzapfen wie eine Kanone besitzen, ist aber m.E. nicht richtig. Frühe Carronaden besaßen Schildzapfen; es ist wohl mehr eine Frage der Proportionen des Geschützes.
       
      Dieses vorliegende Muster ist anscheinend etwas mysteriös. Der Sprecher nimmt an, es sei eine "Swivel" gewesen, was aufgrund des Kalibers und des relativ geringen Gewichts ganz bestimmt richtig ist. Er meint, Abdrücke am Stoß des Rohrs (Unterseite) ließen auf eine Swivel-Montierung schließen (heftiges Aufschlagen auf eisernen Gegenstand).
      Die allgemeine Form entspricht, abgesehen von den Schildzapfen, der moderneren Carronaden-Form, die ca in den 90ern aufkam. Das Geschütz war für eine Steinschloß eingerichtet. Kurios der angegossene Brooktauring wie bei einer echten Carronade; hier kann dieser Ring zumindest nicht die Fuktion gehabt haben, ein Brooktau hindurchzuführen.
       
      Beachte die weiteren Videos des Users, auch von Geschützen in Aktion.
    • By McCool
      Ja, richtig, LEDER! Daß man aus Holz Kanonen machen kannt, ist ja vielleicht noch einigermaßen bekannt, aber wirklich originell war das vom schwedischen Obristen Wurmbrand erfundene Leichtgeschütz aus Kuhhaut. Es wurde von 1626 - 1631 benutzt. Zur Konstruktion: "Das dünne Kupferrohr wurde durch Eisenringe und einen in Streifen aufgebrachten Lederüberzug verstärkt und wog nur 38 kg. Es konnte mit verminderter Ladung Kartätschen verschießen. Da sich aber bei schneller Folge schon beim dritten Schuß das Rohrmetall Kupfer zu sehr erhitzte, wurde für die Bedienung das Einbringen der neuen Ladung gefährlich." (Zitat aus: Goerg Ortenburg, Waffen der Landsknechte 1500 - 1650) Das war der wesentliche Grund, diese furchtbaren Waffen durch metallene Geschütze zu ersetzen.
    • By McCool
      In den letzten Jahrzehnten des 18. Jhdts und anscheinend mindestens bis ca 1800 soll in Frankreich für militärische Zwecke ein Einheitspulver gebraucht worden sein, d.h. für Gewehre und Kanonen dasselbe. Das war wohl keineswegs der Normalzustand. Üblicherweise wurde für Musketen ein feiner gekörntes und damit schneller abbrennendes Pulver gebraucht, während man für Kanonen ein gröber gekörntes, langsamer abbrennendes benötigte. Leider ist mir unbekannt, ob das Einheitspulver auch bei der Marine verwendet wurde oder nur beim Heer, und ob es feiner gekörnt war als das übliche Kanonenpulver. Das würde nämlich dringend gegen eine Verwendung in den zum Bersten neigenden französischen Eisenkanonen der Marine sprechen, während die Bronzekanonen der Landartillerie dies sicher eher vertrugen.
      Jedenfalls war das Einheitspulver für Musketen anscheinend etwas zu grob, so daß es zu häufigeren Zündversagern kam.
      In Gardiner, Frigates of the Napoleonic Wars, wird an einer Stelle auch auf die Pulverqualitäten eingegangen. 1808 habe man in England das Pulver der gekaperten französischen Piedmontaise getestet, und dieses habe nur 85% der Leistung des englischen Pulvers (anscheined Red LG) gebracht.
      So wie sie bei Gardiner gebrachte wird, ist die Bemerkung eigentlich nicht viel wert, denn wir werden nicht darüber informiert, um was für eine Art französischen Pulvers es sich handelte. War es Einheitspulver? Wurde vielleicht sogar absichtlich von der französischen Marine schwächeres Pulver gebraucht, eben wegen der Probleme mit den Eisenkanonen?
      Hat jemand Informationen über das französische Einheitspulver, ob es bei der Marine, und wie lange es gebraucht wurde?
    • By Capt. David Porter
      Ahoy werte Forengemeinschaft,
      ich habe auf meiner Website zwei Artikel zum oben schon beschriebenen Thema veröffentlich und hoffe sie sind einigermaßen brauchbar, was die Qualität angeht.
       
      Ich werde im Laufe des Abends auch noch Gibreauvals Aufzeichnungen hochladen, die ich im Internet auf einer russischen Seite gefunden habe.
      Jedoch ist kein Urheberrecht vermerkt und die Aufzeichnungen sind wohl etwas mehr als 200 Jahre alt und somit ist das auch verfallen.
       
      Ich hoffe einige der Zeichnungen auch beschriften zu können.
       
      Hier findet ihr die Biografie von Vicomte de Gibreauval:
      http://napoleons-zeit.bplaced.de/?q=gribeauval
       
      Und hier ein kurzer Artikel zu seinem Artillerie-System, welches das von de Valiere ablöste:
      http://napoleons-zeit.bplaced.de/?q=gribeauval-system
       
      Beste Grüße,
      D. Porter/Manuel
    • By Peter Gun
      http://www.sha.org/assets/documents/British%20Smooth-Bore%20Artillery%20-%20English.pdf
       
      Dieser Link führt zu einem Werk von David McConnell und beinhaltet auf 591 Seiten
      umfassendes Wissen um die britische Artillerie. Von Kanonen, Mörsern, Haubitzen, Munition, Lafetten, Geschosse
      Pulvermischungen, alles in Land- u. Seeausführungen, Bronze oder Eisen, alles mit Zeichnungen, Tabellen etc etc...
       
      Viel Spaß beim Schnüffeln
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