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    • By McCool
      Der Trimm eines Schiffs hatte entscheidende Auswirkungen darauf, wie gut ein Schiff segeln konnte. Das ist neben der Frage der Takelung noch ein weiterer Faktor, der die Vergleichbarkeit verschiedener Rümpfe erschweren könnte, wenn einer davon ideal, der andere aber schlecht gestaut war.
      Ballasts bestand aus eisernen Barren, Kies und anscheinend wurden die darin gelagerten Wasser - und Bierfässer auch dazugerechnet.
      William Bligh war der Ansicht, daß "viele Mißgeschicke der Schiffe in schweren Stürmen durch zuviel toten Ballast ausgelöst" wurden. Statt der "üblichen" Menge Eisenballasts, die 45 tons Eisen betragen hätte, ließ er nur 19 laden und hielt ansonsten Vorräte und Proviant für ausreichend.
      Anscheinend ließ er auch die Menge des Kiesballasts verringern, aber leider habe ich weder dafür noch für die mitgeführten Vorräte Zahlen.
      Jensen warnt in seinem "Handbuch der Seemannschaft" vor Leichtfertigkeit im Umgang mit Ballast, nennt aber nur maßnahmen, sein Verrutschen zu verhindern und keine allgemeinen Richtlinien.
      Das Gewicht des Kiesballasts überstieg wohl meist den des Eisens, und zusammen mit dem Wasser ganz erheblich. Bestand eine Gefahr des Verrutschens des Kiesballasts oder verhinderten die dichtgepackten Faßlagen ein solches? Kennt jemand allgemeine Richtlinien aus dem 18./ 19. Jhdt zum Stauen von Ballast und dem Trimmen von Schiffen (bis zur Abschaffung des Kiesballasts bei der Marine)?
      Wenn Bligh mehr als die Hälfte des üblichen Eisenballasts einfach nicht einlud, scheint der Kapitän auch bei der RN ja in diesem Punkt einige Handlungsfreiheit besessen zu haben, was bestenfalls natürlich gut sein konnte, wenn er wußte was er tat, aber wie will ein Kapitän, der vielleicht sein neues Schiff nicht kennt, dieses richtig trimmen?
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