Am 30.11.1718 ( 11.12.1718 ) gegen 21.00 Uhr vor der von den Schweden belagerten dänischen Festung Fredriksten in Norwegen:
König Karl XII. von Schweden besteigt mit einigen Offizieren eine vor dieser Festung angelegte Schanze, um sich vom Fortgang der Belagerung einen Überblick zu verschaffen. Lediglich sein
Kopf ragt gut sichtbar über die Schanze. Kurz darauf fällt der König durch Kopfschuß.
siehe :
http://www.de.wikipedia.org/wiki/Karl_XII._(Schweden)Bereits damals gab es reichlich Zweifel an einem feindlichen Zufallstreffer.
Schanze und Festung waren etwa 500 Meter auseinander. Im Moment des Treffers sah der
König geradeaus zur belagerten Festung. Das Geschoß kam jedoch von der Seite.
Auch paßte das Kaliber weder zur damaligen Musketen- noch zur Kartätschenmunition.
Jedoch - denken kann man viel, allein es fehlte der Beweis.
Der Beweis kam auf seltsamen Wegen und durch moderne Technik:
http://www.carlonordling.se/king_charles.htmlEs war Mord. Das verwendete Geschoß war des Königs eigener Uniformknopf ( das erste
wahrhaftige Vollmantelgeschoß !! )
Es gibt auch andere Untersuchungen mit anderen Ergebnissen, jedoch macht mich
stutzig, das dort von einem Kaliber des Geschosses von etwa 4,5 cm die Rede ist.
Nachdem ich den Schädel des Opfers mit dem Einschußloch sah, kann davon
nicht die Rede sein. Es sind nur etwa 2cm.
Im Zusammenhang mit dieser Geschichte werden unter anderen folgende zwei
Personen genannt, die wir 2 Jahre später bei dem ominösen Duell zwischen
Vizeadmiral Tordenskiold und dem Glücksspieler von Stael im Hannoverschen
wieder treffen:
dem sog. Abenteurer de Sicre und dem Offizier von Münchhausen ( auch Münchenhausen )
Der Beitrag wurde von Peter Gun bearbeitet: 1. Feb. 2010, 20:43