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  1. Der Establishment-6thrate SEAHORSE 1748/1770: Upgrading Die von Surveyor Allin entworfene SEAHORSE war einer der letzten hochbordigen 6thrates, die einstmals als soetwas "Galley Frigates" gedacht waren. Die ersten davon entstanden meistenteils als Rebuilds alter Demi-Batterie 5thrates unter dem Establishemnt von 1719. Die BLANDFORD allerdings, die Peter Goodwin in seiner "Anatomy" schön dokumentiert, war ein Neubau. Die Bewaffnung dieser Schiffe mit 6-Pfündern scheint gemessen an späteren Verhältnissen nicht besonders stark, aber sie waren auch nur 106 ft lang. Der Typ war in konstruktiver Hinsicht ein Zweidecker, bei dem auch das (zunächst ganz unbewaffnete) Unterdeck über der Wasserlinie lag. Die klassische Fregatte, die seit den 1740ern auftrat, war ebenfalls als Zweidecker konstruiert, jedoch lag das Unterdeck in oder sogar unterhalb der Wasserlinie. Das ergab eine geringere Gesamthöhe des Schiffs bei immer noch sehr guter Lage der Stückpforten über dem Wasserspiegel. Mit jedem Establishment wurden die 6thrates modifiziert. Stückweise wurden Achterdeck und Back verlängert, die Seitengalerien wandelten sich von bescheidenen "quarter badges" hin zu vollständigen Seitengalerien; im Unterdeck wurden wieder Stückpforten eingebaut und ein Geschützpaar aufgestellt, man näherte sich in gewisser Weise schon wieder den Demi-Batterie-Schiffen der 1690er. Die Schiffe erhielten außerdem eine schwerere Batterie von 9-Pfündern, dann folgte noch ein Paar Dreipfünder auf dem Achterdeck. Angesichts all dieser buchstäblich schwerwiegenden Änderungen wurden auch die Rümpfe etwas vergrößert (s. Tabelle). Mit dem Establishment von 1745 schließlich wuchsen Achterdeck und Back zu voller Länge. Die Folgen waren ernüchternd. Laut Robert Gardiner erreichten die Segeleigenschaften der 45er Schiffe den Tiefpunkt in der Geschichte dieses ohnehin problematischen Typs. Die zu geringe Vergrößerung der Rumpfabmessungen konnte das größere Gewicht der Aufbauten und Bewaffnung nicht ausgleichen. Ausgerechnet zu der Zeit, als die "echte", bzw klassische Fregatte auftauchte, waren die Sixthrates alten Typs nicht mehr konkurrenzfähig. Das Modellfoto rechts zeigt ein Schiff, das weitestgehend mit den Spezifikationen von 1745 übereinstimmt; deutlich zu erkennen, daß man aus dem einst leichten Typ durch das stete Hinzufügen von Merkmalen großer Schiffe (Gerades Backfrontschott, Galerien, Back und Achterdeck) wie Gardiner es umschrieb, sehr klobige Fahrzeuge schuf. Nach dem Desaster mit dem Typ war der letzte Versuch, ihn doch noch weiterzuführen und die Fehlentwicklungen der letzten Entwürfe wieder auszubügeln, der beiden Aternativentwürfe SEAHORSE und MERMAID der Surveyors Allin und Ackworth; diese Schiffe waren nicht mehr an die Vorgaben des 45er Establishments gebunden. Vergleicht man SEAHORSE als Repräsentanten der letzten Generation mit BLANDFORD als einem der ersten, so ergibt sich: SEAHORSE ist größer und besitzt eine schwerere Batterie, inklusive eines zusätzlichen Geschützpaars auf dem Achterdeck. Das Oberdeck hat je Seite nun 11 statt früher 10 Stückpforten, was das Schiff zu einem 24er macht. Back und Achterdeck reichen bis etwas zur Hälfte der Fock- und Großrüsten, eine gewisse Reduktion gegenüber den '45ern. Die Riemenpforten befinden sich nicht mehr im Unter- sondern dem Oberdeck. Theoretisch ergab das den Nachteil, während des Gefechts nicht rudern zu können, praktisch jedoch wäre beides gleichzeitig bei der üblichen Besatzungsstärke aber ohnehin nicht möglich gewesen. Im Unterdeck besaß Seahorse je Seite wieder nur lediglich die Ballastpforte in der Schiffsmitte, die Stückpforten der 45er waren wieder verschwunden. Die MERMAID, etwas größere Entwurf von Ackworth, entsprach im Layout der SEAHORSE, incl. der zusätzlichen Batteriedeckspforten, besaß aber abweichend ein gerades Backfrontschott. Während man bei BLANDFORD mit den rudimentären Achterdecks- und Backplattformen und der sogar nur halbhoch geschlossenen Bordwand sichtlich um Leichtbau bemüht war erscheinen die letzten sixth rates recht schwer. Bei Blandford scheint der Gedanke, das Schiff mit Riemen bewegen zu können, noch eine größere Rolle gespielt zu haben, bei den Schiffen der letzten Generation wohl nicht mehr. 1770/1771 wurde die SEAHORSE einem größeren Umbau unterzogen. Er galt als "middling repair" und kostete mit 4800 Pfund inclusive Ausrüstung ziemlich viel. Das entsprach um 1770 knapp der Hälfte des Preises für einen nagelneuen ausgerüsteten Sixth Rate, bzw. ziemlich genau die Kosten eines Rumpfes ohne Ausrüstung eines 20ers der SPHINX-Klasse). Die SEAHORSE, wie Nelson und Troubridge sie ab 1773 gemeinsam als Midshipmen kennenlernen sollten, wurde so weit es ging der Auslegung der "true frigate" angepaßt, siehe die markierten Punkte im Plan unten: Es wurde Achterdeck (2. ) bis zum Großmast und die Back (3. ) bis zum Ende der Rüsten verlängert, die Ankerbetinge (5. ) und Ankerklüsen auf das Oberdeck verlegt. Entsprechend wurde das Gangspill (1.) hochgesetzt. Es war sicherlich sehr vorteilhaft, das Ankermanöver nun auf dem Oberdeck durchführen zu können, wie bei den modernen Fregatten. Ehedem holte man sich während des Ankerhievens ja die Nässe und den Schmutz des Ankerkabels ins Unterdeck, in dem die Mannschaft lebte. Das Unterdeck war nun also von Ankerspill, Betingen und Klüsen befreit, und bot der Mannschaft mehr Platz. Die Hitze von unten durch den Herd im Raum, sowie der Abzug durch das Deck, entfielen ebenfalls. Denn die Kochstelle (10. ), die sich bei den älteren Sixth Rates meist – oder sogar stets? - unten im Raum befand, wo ungünstigerweise Hitze und Feuchtigkeit verursachte, wurde nach oben unter die mittlerweile ausreichend große Back verlegt. Dort befand sie sich zwischen den Stützen der großen Beting. Das Galionsscheg (7. ) erhielt eine modernere Form, Seitengalerien (8. ) und Heckspiegel ebenso. Gleich blieben nicht nur Zahl und Anordnung der Stückpforten, sondern auch die der Riemenpforten. Die Ladepforte (9. )im Unterdeck war verschwunden. Was nicht geändert werden konnte, war die durch die Lage der Decks bestimmte Hochbordigkeit, aufgrund derer Seeleute trotz des modernen Makeover der SEAHORSE sicher leicht erkennen konnten, was sie da tatsächlich vor sich hatten. Auch die Position der Masten blieb gleich. Das Bugspriet (4.) jedoch wurde in einem flacheren Winkel gelagert. Was die Unterbringung der Besatzung, Ankermanöver und Kochen angeht, war die Seahorse mit diesem Umbau sicherlich ein besseres Schiff geworden. Die Segeleigenschaften wurden vermutlich nicht, die Kampfkraft allenfalls indirekt verbessert, durch die gesündere Mannschaftsunterbringung; die Verlängerung von Achter- und Backdeck wird im Gefecht mehr Schutz für einen Teil der Geschützbedienungen geboten haben.
  2. Erstaunlicherweise hatten wir ja noch gar keinen allgemeinen Thread über die Victory (obwohl hier mehr drinsteht, als der Titel verrät).
  3. Zu dem Thema Latouche Tréville & Nelson habe ich noch etwas gefunden: The Project Gutenberg EBook of The Life of Nelson, Vol. II. (of 2) by A. T. (Alfred Thayer) Mahan Title: The Life of Nelson, Vol. II. (of 2) The Embodiment of the Sea Power of Great Britain Author: A. T. (Alfred Thayer) Mahan Release Date: October 21, 2005 [EBook #16915] Language: English
  4. Foudroyant war einer der in der Zeit der Koalitionskriege bis 1815 relativ seltenen britsichen 80-Kanonen-Zweidecker. Im Juni 1799 wurde sie Nelsons Flaggschiff im Mittelmeer. Das Schiff überstand noch fast das ganze 19. Jhdt. 1892 war es gerade noch vom Abwracker gerettet (alles oberhalb des Unterdecks war bereits weg), und zumindest äußerlich instand gesetzt worden und diente bis 1897 als ein Trainingsschiff. Dann strandete es in einem Sturm, wobei, soweit ich weiß, glücklicherweise niemand umkam. Das Schiff allerdings war ein totales Wrack, und einige Fotos des zerstörten Schiffs legen den Schluß nahe, daß das die Bordwand des Oberdecks aus nicht viel mehr als einer Bretterwand bestand. Dieses Unglück war übrigens die Rettung für die Fregatte Trincomalee, die gerade abgewrackt werden sollte. Sie wurde der Trainingsschiffersatz für den alten Zweidecker Foudroyant, und übernahm auch den Namen (das blieb so, bis die Trincomalee seit den 1980er Jahren in den heutigen hervorragenden Zustand restauriert wurde). Da 1892 bereits so viel alte Substanz der Foudroyant verschwunden war, würde mich interessieren, ob jemand Fotos kennt, die vor diesem Zeitpunkt entstanden? Dieses hier dürfte sie zwischen 1892 und 1897 zeigen. http://www.hms-trincomalee.co.uk/historic/training/tr1.htm
  5. Vielleicht ist es jedes der vier noch erhaltenen Schiffe mit "napoleonischer" Relevanz wert, daß ihm ein eigener Thread zur Diskussion, zum Zusammentragen von Information, Literaturhinweisen und Internetlinks gewidmet werde - Victory dürfte das berühmteste Relikt dieser Zeit sein (die anderen sind die Fregatten Constitution, Trincomalee und Unicorn), und es ist das einzige hölzerne Linienschiff, das noch existiert; bei der Vasa bin ich mir nicht ganz sicher, ob man sie schon als Linenschiff bezeichnen darf. Wenn ja, so ist Victory immernoch der einzige Dreidecker! Im Laufe der Zeit wurde dieses 1765 vom Stapel gelaufene Schiff viel verändert, ihr gegenwärtiger Zustand soll, so wird allgemein angegeben, jenem von 1803 bzw 1805 gleichen. Dem ist zwar durchaus nicht so, aber man bemüht sich noch immer, sie in dieser Richtung zu verbessern. Auf dieser Seite ist ein Heckbild zu sehen, das Änderungen jüngeren Datums offenbart: Die Heckdavits ("Bootskräne") sind entfernt worden, und der Name in der Gillung ist jetzt nicht mehr umrandet, sondern scheint größer und die Gillung fast auszufüllen - das kommt der damaligen Praxis sicherlich näher. Die Bootsdavits hatte man erst während der REstaurierungsarbeiten in den 1920er Jahren wieder angebracht; tatsächlich sollen sie aber mit der Einführung des "geschlossenen Heckspiegels", also des Balkonlosen, abgeschafft worden sein. Da die Victory während ihres großen Umbaus von 1800 - 1803 nach gängiger Auffassung wahrscheinlich einen solchen geschlossenen Spiegel statt des alten "offenen" bekam, hätte sie vermutlich auch keine Heckdavits gehabt. Heute hat die Victory nun so oder so einen geschlossenen Heckspiegel, aber ob jemals seite den 1920er Jahren ein Boot in den Davits hing? Wäre mir unbekannt und aus statischen Gründen auch nicht ratsam. Auf der folgenden Seite findet man noch einen Längsschnitt durch die Victory, der einen ganz schönen Überblick über die Raumaufteilung eines Dreideckers gibt; er soll aus dem "Trafalgar Companion" von Mark Adkin stammen; Klick! Da er die Victory in modernem Zustand zeigt, sind allerdings nicht alle Details ernstzunehmen.
  6. Die Agamemnon (64) sank 1810 vor Montevideo und wurde 1993 geborgen. Der Discovery Channel hat eine kleine Seite zu dem Thema mit Bildern. Vermutlich gibt es auch eine entsprechende Sendung dazu. Vielleicht habe ich Glück und die wird demnächst mal wiederholt. Agamemnon-Bilder
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