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  1. Jetzt haben wir schon den 4. Thread zu "Krieg und Frieden"-Verfilmungen, nach dem zu jener Bondartschuks (Kino), Vidors (Kino) und der neusten, Dornhelm fürs ZDF, also TV. Ein Argument, das ja immer mal wieder auch in der interessanten Diskussion zum Thema auf Napoleon Online erschien, war ja gewissermaßen die "Verhältnismäßigkeit der Mittel", also daß man die russische, amerikanische und Dornhelms neue Verfilmung allein wegen des unterschiedlichen Aufwandes schlecht vergleichen könne. Zweifellos war Bondarschukts Verfilmung geradezu monumental und sicher exzessiv teuer, die ältere amerikanische auch relativ aufwendig. Worauf aber auch die im Thread über die Dornhelm-Verfilmung verlinkte Analyse von Claus hinweist, ist Dornhelms Verfilmung in vielerlei Hinsicht handwerklich einfach schlecht gemacht. Manches kann wohl nicht nur dem "geringen" Budget sondern auch den Zwängen der internationalen Produktion angelastet werden, manches aber auch nicht. Es mag z.B: ungünstig gewesen sein, daß alles auf Englisch gedreht und dann nachsynchronisiert werden mußte; aber m.E. wurde schlecht synchronisiert. Wie auch immer, es gibt eine britische Verfilmung fürs Fernsehen von 1972 mit Anthony Hopkins in der Rolle des Pierre Besuchow. Sie hatte eine Gesamtspielzeit von 12 Stunden gegenüber den ca 6 1/2 jener von Dornhelm. imdb. Könnte man diese Verfilmungen nicht ganz gut vergleichen? Leider hatte ich noch nie die Gelegenheit, die britische Verfilmung zu sehen, kennt die jemand? Anthony Hopkins scheint jedenfalls vielversprechend für die Rolle. Bei imdb hat die Verfilmung exzellente Bewertungen erhalten (8,7/10), was allerdings nicht zwangsläufig viel bedeuten muß, selbst Dornhelms Film hat aus unerfindlichen Gründen schon 6,7/10 - Klick!
  2. Wer sich für das "Spektakel" heute Abend einstimmen möchte, der kann vorher noch einen Blick auf die Bewertung von Spiegel Online werfen. Ich finde es gut, dass die napoleonische Epoche wieder auf dem besten Sendeplatz kommt, aber vielleicht wäre es billiger und besser gewesen, wenn man Sergej Bondartschuks Meisterwerk gebracht hätte? Die vorhandenen TV- und Filmversionen haben die Messlatte recht hoch gelegt. Ich fürchte zu hoch.
  3. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich Krieg und Frieden von Tolstoi nie gelesen habe. Den Film kenne ich natürlich seit langem, schaue ihn eigentlich auc recht gerne an. Mir war allerdings nie bewusst, dass der zeitliche Rahmen der Handlung deutlich größer ist. Der Roman beinhaltet Ereignisse von 1805 bis 1815. Im Film wird nur die Schlacht um Moskau dargestellt, im Roman sind auch andere Schlachten beschrieben. Übrigens ist Patrick O'Brian familiär mit den Tolstois verbunden. Bereits während des Krieges lernte Patrick seine zweite Frau Mary Tolstoi kennen, verließ daraufhin seine Familie und zog mit ihr nach Wales. Mary war mit Fürst Dimitri Tolstoi, aus der Familie des bekannten Leo Tolstoi („Krieg und Frieden“), verheiratet und brachte zwei Kinder mit in die Ehe. Hier gibt es den kompletten Roman auf Englisch zu lesen.
  4. Gestern gab es im Rahmen des Arte-Themenabends "Graf Leo Tolstoj" auch die Hollywood-Verfimung von "Krieg und Frieden" von 1956 zu sehen, die sicherlich vom Monumentalwerk Bondartschuks aus dem Jahre 1968 überschattet wurde. Dennoch ist Vidors Verfilmung sicherlich sehenswert. Die fragile Audrey Hepburn gibt Natascha Rostowa (mit ihren damaligen 26 Jahren eigentlich zu alt für die Rolle ), Henry Fonda den Pierre Besuchow (viel viel viel zu alt für die Rolle- eigentlich), Mel Ferrer als Andrej Bolkonski, ein fieser Vittorio Gassmann als Anatol Kuragin (V. Gassman offensichtlich die italienische Zutat in dieser US-Ital. Koproduktion). Der unverwüstliche Herbert Lom als Napoleon ist auch noch zu erwähnen, obwohl er trotz etlicher Szenen eigentlich keine großartige Möglichkeit hat, sich zu entfalten. Leider kann ich mich an den Napoleon der Bondartschuk-Verfilmung gar nicht mehr erinnern. Obwohl es schon lange her ist, daß ich die russische Verfilmung sah, scheint mir diese doch weit beeindruckender - das ist ja kein Wunder, allein wegen der enormen Dauer dieses mehrteiligen Films, der mit einem gewaltigen Aufwand produziert wurde. Obwohl es die amerikanische Verfilmung, jedenfalls wie sie bei arte zu sehen war, auch auf immerhin 208 Minuten brachte - Bondartschuk bringts eben auf 480.
  5. Sergej Bondartschuk verfilmte in den sechziger Jahren Tolstois Meisterwerk „Krieg und Frieden“. Dabei herausgekommen ist ebenfalls ein Meisterwerk. Anders als beim amerikanischen Pendant, kommt die Geschichte nicht in einem Film. Insgesamt vier Filme wurden nacheinander gedreht und so kommt „Krieg und Frieden“ auf beachtliche 492 Minuten. Dabei sind zwar auch einige Längen enthalten, die Schlacht an der Beresina dauert ca. 45 Minuten, aber das dürfte Freunde des Genres nicht abschrecken. Soldaten der Roten Armee wurden in Armeestärke abkommandiert um dieses Prestigeprojekt umsetzen zu können und neben internationaler Hochachtung wurde auch ein Oscar zugesprochen. Auch auf die Ausstattung wurde großen Wert gelegt. So wurden sämtliche Soldaten für die Schlachten unterschiedliche eingekleidet, da sich auch in Wirklichkeit zwischen 1805 und 1812 die Uniformen geändert hatten. Jetzt gibt es das Gesamtwerk als DVD-Box auch auf Deutsch (Dolby Digital 2.0) zu kaufen.
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