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  1. Ein Youtube-Kanal, der für seine Produktion sehr interessanter Videos über vornehmlich viktorianische Vorderladerei gern über Patreon unerstützt werden möchte - yt demonetarsiert idiotscherweise ja wohl mittlerweile so ziemlich alles, was mit Waffen und Militärgeschichte zu tun hat. Es werden hier experimentell Fragen zur Schießpraxis und der Ausrüstung getestet. Besonders interessant fand ich die Videoreihe mit Versuchen über verschiedene Arten von Papierpatronen für die Baker Rifle. Erstaunlich, welch entscheidende Folgen eine ungünstig konstruierte Patrone für die Treffgenauigkeit! Ganz abgesehen von den Schwierigkeiten der Handhabung bei manchen Mustern. Teil I: Teil II: Teil III: Hier noch eine Playlist mit etlichen Videos der Britishmuzzleloaders zur Baker Rifle. Praktische Anmerkungen zur Uniform der Rifles:
  2. Hier zeigt ein kleiner Film ,wie die Punt Jagd auf Enten durchgeführt wird. Das Punt und die Gun sind modern, aber die Ausführung war schon immer so. Es gibt auch sehr viel größere Punt Guns. http://images.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fi1086.photobucket.com%2Falbums%2Fj452%2Fskeettx%2Fpuntgun.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fcastboolits.gunloads.com%2Fshowthread.php%3F239879-How-punt-guns-were-used&h=768&w=1024&tbnid=qKHU-SRSPOhl4M%3A&vet=1&docid=tY-DJwdczcb9MM&ei=uAl9WImzMaze6QScsqjgAw&tbm=isch&client=firefox-b&iact=rc&uact=3&dur=2200&page=1&start=42&ndsp=46&ved=0ahUKEwiJ7-DsnsfRAhUsb5oKHRwZCjwQMwhOKCwwLA&bih=945&biw=1920
  3. http://www.sha.org/assets/documents/British%20Smooth-Bore%20Artillery%20-%20English.pdf Dieser Link führt zu einem Werk von David McConnell und beinhaltet auf 591 Seiten umfassendes Wissen um die britische Artillerie. Von Kanonen, Mörsern, Haubitzen, Munition, Lafetten, Geschosse Pulvermischungen, alles in Land- u. Seeausführungen, Bronze oder Eisen, alles mit Zeichnungen, Tabellen etc etc... Viel Spaß beim Schnüffeln
  4. Mich interessiert der Bau einer historischen Vorderladerpistole, also ein Holz/Metallbausatz. Am besten funtkionsfähig, zumindest geeignet für Böllerschüsse. Hat von Euch schon jemand einen Bausatz bearbeitet? Falls ja würde mich interessieren, welcher Hersteller qualitativ hochwertige Bausätze anbietet, das Preis/Leistungsverhältnis sollte freilich stimmen.
  5. Beim Stöbern in alten DWJ´s ( Deutsches Waffen-Journal )fand ich in der Ausgabe Nr.2 aus dem Jahre 1977 einen interessanten Artikel, der sich mit der Haltbarkeit des o.a. Militärgewehrs befasst. In Kurzfassung: Ende des 18. Jhds. begann man in Frankreich mit einem Test. Die Aufgabe lautete schlicht und einfach " durch eine große Menge von Schüssen das Infanteriegewehr M 1777 zugrunde zu richten ". Die Untersuchung begann mit vier Gewehren. Jedes Gewehr überstand klaglos 10.000 ( Zehntausend ) Schuß. Durch Ausbruch der französischen Revolution wurde die Untersuchung vorzeitig beendet. Im Jahre 1805 wurde die Untersuchung dann fortgesetzt. Allerdings fand man nur noch zwei dieser ursprünglich vier Gewehre. Diese zwei verbliebenen Waffen wurden leicht überholt. Das erste Gewehr zersprang nach weiteren 4.443 Schuß durch eine versehentliche Doppelladung. Mit dem Zweiten gab man weitere 12.281 Schüsse ab, ohne das es zersprang. Daraufhin gab man auf. Als Nebeneffekt fielen bei dieser Untersuchung auch andere Daten ab: Ein Flintstein hielt im Schnitt 28-30 Schuß Beim ersten Gewehr zündete im Schnitt bei jedem 16. Schuß nur das Zündpulver und nicht die Ladung und bei jedem 5. -6. Schuß versagte es ganz. Das Zweite hatte im Schnitt nur bei jedem 33. Schuß Zündprobleme und bei jedem 11.-12. Schuß Totalversagen. An Ersatzteilen fielen z. B. beim zweiten Gewehr während der gesamten Erprobung an: Eine neue Batterie, eine Hahnschraube, eine Steinschraube und ein neuer Zündkern. Nach mehr als 22.000 Schuß hieß es, das Gewehr befände sich noch in einem guten Zustand. Unter Napoleon wurde für ein Kriegsjahr für 1.000 Flinten folgende Ersatzteile gerechnet: 4 vollständige Schlösser, 10 neue Läufe, 10 Kolbenkappen, 20 Bajonette, 20 Pfannen, 30 Abzüge, 30 Schwanzschrauben, 60 Seitenbleche, 70 Pfannendeckel, 80 ganze Schäfte, 100 Steinschrauben, 120 Ladestöcke, 150 Hähne, 300 halbe- und Viertelschäfte.
  6. Wir haben einen Thread zum Thema Bezugsquellen, da wollte ich mal einen über Technik und Einsatz bringen. Wenn ihr was interessantes habt, dann immer her damit. Zur Zeit Napoleons wurden fast ausschließlich Vorderladerwaffen genutzt. Wie der Name schon sagt, wurde die Waffe von vorne geladen. Nachdem die Treibladung in den Lauf gekippt wurde, verdichtete man sie mit dem Ladestock. Auf die Ladung kam dann das Geschoss. Während Pistolen sitzend oder liegend geladen werden konnten, mussten Gewehre im Stehen geladen werden. Der Vorderlader birgt bei schneller Schussfolge eine Gefahr für den Schützen dar. Im Lauf verbliebene Glut vom letzten Schuss kann die neu eingefüllte Ladung zur vorzeitigen Zündung bringen. So mancher Ladestock wurde so selbst zum Geschoß. Um vor allem die Nachteile des langen Ladevorgangs ausgleichen zu können, entwickelte sich die mehrgliedrige Linientaktik. Die meisten Soldaten nutzten Vorderladergewehre mit glatt gebohrten Läufen. Man wusste zwar, dass Gewehre mit Zügen und Feldern eine höhere Genauigkeit besaßen, allerdings dauerte der Ladevorgang länger. Neben der Schussfrequenz spielten vor allem Reichweite und Kosten eine entscheidende Rolle, die Treffgenauigkeit wurde diesen Ansprüchen meist nachgelagert. Damit die Kugel mit maximaler Kraft vorangetrieben wird, darf es keinen Raum zwischen Rohr und Geschoß geben. Daher wurden unterkalibrige Kugeln mit Schusspflastern umwickelt. Die Zündung der Ladung erfolgt durch ein kleines Loch, das in das Rohr gebohrte Zündloch, in dem sich das Zündkraut befindet. Das Zündkraut ist feines Schwarzpulver und kann durch Funken entzündet werden. Denn Funken reichen in den meisten Fällen nicht aus um die eigentliche Treibladung kontrolliert zur Explosion zu bringen. Diese Explosion überträgt sich auf die Treibladung. Neben dem Zündloch befindet sich die Pfanne. Auf ihr befindet sich ebenfalls Zündkraut. Die Pfanne besitzt meistens einen Schutzdeckel, die Batterie, um das Zündkraut zu schützen. Vor dem Schuss muss der Deckel daher aufgeklappt werden. Bis ins 17. Jahrhundert wurde das Zündkraut auf der Pfanne mit einer Lunte entzündet. Während anfänglich tatsächlich in der einen Hand eine brennende Lunte gehalten wurde, nutze man seit Ende des 15. Jahrhundert einen gespannten Hahn, quasi als dritte Hand, um die Lunte zu halten und mit einem Hebelmechanismus, aus dem sich der Abzug entwickelte, auf die Pfanne zu drücken. Es war also nicht mehr nötig das Gewehr aufzulegen oder mit zwei Mann zu bedienen. Der offensichtliche Nachteil des Luntenschlusses war die Notwendigkeit immer eine Feuerquelle in der Nähe haben zu müssen. Längere Märsche mit kurzfristiger Gefechtsbereitschaft waren nicht möglich. Daher hatte sich Anfang des 18. Jahrhunderts das Steinschloss durchgesetzt. An der Spitze des Hahns befand sich anstatt der Lunte ein Feuerstein. Der Hahn schlägt auf die Batterie und der Funke erzeugt das Zündkraut. Mit der Einführung der Papierpatrone konnte die Schussfolge nochmals deutlich gesteigert werden. Der Schütze zog nun eine im Vorfeld präparierte Papierhülse aus der Tasche und riss den vorderen Teil auf. In der Patrone befand sich das Schwarzpulver für die Pfanne und für die Treibladung. Das bekannteste Vorderladergewehr ist ohne Zweifel die englische Brown-Bess. Das Gewehr wurde erstmal 1722 genutzt und noch während der Schlacht von Waterloo war sie das Standard-Militärgewehr der englischen Infanterie.
  7. In den letzten Jahrzehnten des 18. Jhdts und anscheinend mindestens bis ca 1800 soll in Frankreich für militärische Zwecke ein Einheitspulver gebraucht worden sein, d.h. für Gewehre und Kanonen dasselbe. Das war wohl keineswegs der Normalzustand. Üblicherweise wurde für Musketen ein feiner gekörntes und damit schneller abbrennendes Pulver gebraucht, während man für Kanonen ein gröber gekörntes, langsamer abbrennendes benötigte. Leider ist mir unbekannt, ob das Einheitspulver auch bei der Marine verwendet wurde oder nur beim Heer, und ob es feiner gekörnt war als das übliche Kanonenpulver. Das würde nämlich dringend gegen eine Verwendung in den zum Bersten neigenden französischen Eisenkanonen der Marine sprechen, während die Bronzekanonen der Landartillerie dies sicher eher vertrugen. Jedenfalls war das Einheitspulver für Musketen anscheinend etwas zu grob, so daß es zu häufigeren Zündversagern kam. In Gardiner, Frigates of the Napoleonic Wars, wird an einer Stelle auch auf die Pulverqualitäten eingegangen. 1808 habe man in England das Pulver der gekaperten französischen Piedmontaise getestet, und dieses habe nur 85% der Leistung des englischen Pulvers (anscheined Red LG) gebracht. So wie sie bei Gardiner gebrachte wird, ist die Bemerkung eigentlich nicht viel wert, denn wir werden nicht darüber informiert, um was für eine Art französischen Pulvers es sich handelte. War es Einheitspulver? Wurde vielleicht sogar absichtlich von der französischen Marine schwächeres Pulver gebraucht, eben wegen der Probleme mit den Eisenkanonen? Hat jemand Informationen über das französische Einheitspulver, ob es bei der Marine, und wie lange es gebraucht wurde?
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