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Farquhar

Zu Gast bei Killick ( Kuriose Kombüsenküche)

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Historisches Labskaus, Hard Tack...

Hold my Brie.

Tart de Bry! Ein buchstäblicher Käsekuchen von der französischen Königstafel des 14. Jahrhunderts. Allein die Bezeichung klingt adlig, könnte glatt der Name einer Heroine aus Game of Thrones sein. Beachte das Miniaturschiff auf dem Gemälde zu Beginn.  

TastingHistory ist ein recht neuer Kanal, der echt vielversprechend aussieht. Es gab schon Blitzgarum des 4. Jhts, Everlasting Syllabub und König Alfreds Haferkekse.

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Am 3.2.2020 um 01:11 schrieb Threepwood:

Die Tage wollte ich mal Shepherd’s Pie ausprobieren. Eher eine britische traditionelle Speise. Habt Ihr das schon mal gekocht?

Um  darauf zurückzukommen, ich habe am letzten Wochende keinen Shepherd's, aber Cottage Pie ausprobiert. Der Unterschied ist ja eigentlich nur, daß man Rinder- statt Lammhack nimmt. Und ich muß sagen, es war eine Enttäuschung. Es ist letztlich Matsch mit Soße. Mit Sicherheit ist er mir nicht optimal gelungen, aber ich kann mir nur schwer vorstellen, daß mich das Gericht mit etwas Feintuning wirklich umhauen würde.

Für die Hackmischung:  500 g Rinderhack, 1 Zwiebel, 1 Möhre, Erbsen, 3 Knoblauchzehen, 4 EL Mehl,  1/4 l Rinderbrühe, 1 EL Tomatenmark, Thymian, Rosmarin, Salz, Pfeffer, Worcester-Sauce. (Rotwein wäre sicher kein Fehler).

Für den Kartoffelpamp:  700 g mehligkochende Kartoffeln, 2 EL Butter, 120 ml Sahne, geriebener Käse. (evtl hier hilfreich: ein paar Eigelb)

Beide Sachen schmeckten für sich genommen recht gut, aber - wenn man es auf den Teller schaufelt, sieht es nicht besonders toll aus. Mein Kartoffelpamp hätte zweifellos eine knusprigere Kruste habem müssen - mich hatte hinsichtlich Bräunungsgrad etwas getäuscht, daß an den Rändern das Tomatenmark den Pamp färbte, es sah ziemlich genauso aus wie hier - und der Gouda war sicher kein guter Käse dafür, Cheddar oder Parmesan wären natürlich weit besser - aber ich glaube, mir liegt das Gericht einfach nicht. Kruste hin oder her, es bleibt Matsch & Pamp. Mit den Zutaten könnte man leicht irgendetwas Schöneres kochen. :mellow: Shepherd's Pie ist vermutlich eines der Gerichte, die den legendären Ruf der insularen Küche begründet haben! :D

 

 

Edited by McCool

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Danke für den Hinweis. Das koche ich schon mal nicht nach. Die armen Schäfer. :wacko: Da ist 'ne Menge Flüssigkeit im Spiel, um das knusprig zu kriegen muß man es vermutlich 24h bei 300°C backen...

Obwohl die Zutaten ja wirklich viel versprechen. 

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Vielleicht bekommst Du es ja besser hin! ;)Und ob man diese Pampkombination mag, ist nicht zuletzt Geschmagsfrage. In den Ofen muß es nicht sehr lange, ca 20 Minuten bei 200°C. Denn sowohl Brei als auch Hack-Gemüsemasse sind ja schon gegart, bevor man das ganze in den Ofen schiebt.

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Nee nee, besser kriege ich das garantiert nicht hin.

Als Kernwestfale ist mir natürlich die hohe Kunst des Pumpernickel-Backens bekannt. Das sind wirklich 24h. Allerdings erst bei 200°C, dann bei 100°C. Aber ich komme mal wieder vom Thema ab. Also bäck to topic. 

Rezept aus dem Sezessionskrieg, überwiegend von den Südstaatlern gemacht: Sloosh - In der Bratpfanne die Speckrationen braten, den Speck entnehmen und das ausgelassene Fett in der Pfanne mit Maismehl vermengen. Aus dem so entstandenen Teig Würste rollen und um den eisernen Ladestock wickeln. Über dem offenen Feuer rösten und zusammen mit dem Speck essen. Das war Sloosh, und es wurde viel gemacht.

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Ah, also Ladestockbrot, fein! Funktioniert vielleicht auch als Bajonettbrot? Könnte mit dem Ladestockmaisbrot mit Speckfettaroma, klingt gar nicht mal so schlecht. :D

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Selbst habe ich das noch nie probiert. Aber machen würd ich das schon mal gern, wenn...ja wenn da nicht...O-Ton der besten Ehefrauen von allen:"Du host ja an Patscher." (sie ist gebürtige Fränkin).

Sei es drum. Bajonettbrot würde ich eher nicht empfehlen. Die Gefahr, daß die Schneiden des Bajonetts im Feuer ausglühen und somit unbrauchbar werden, ist recht groß.

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Am 18.7.2020 um 22:19 schrieb Carpfanger:

Selbst habe ich das noch nie probiert. Aber machen würd ich das schon mal gern, wenn...ja wenn da nicht...O-Ton der besten Ehefrauen von allen:"Du host ja an Patscher." (sie ist gebürtige Fränkin).

Es muß ja auch nicht einmal ein Ladestock sein. Aber kleinee Maisbrots mit Speckstückchen drin beim nächsten Grillen einschmuggeln, das müßte doch gehen.  :D

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Am 23.7.2020 um 22:59 schrieb McCool:

Es muß ja auch nicht einmal ein Ladestock sein. Aber kleinee Maisbrots mit Speckstückchen drin beim nächsten Grillen einschmuggeln, das müßte doch gehen.  :D

Kann's ja mal versuchen...also Jungs, wenn ihr nichts mehr von mir hört wünsch ich euch schon mal alles Gute. :wacko:

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Da habe ich mich mal  umgeschaut nach den Stichworten "bacon cornbread", und das sieht doch ganz vielversprechend aus - das fällt garantiert nicht auf, daß es eigentlich ein verkapptes Ladestockbrot ist! Ist natürlich aufwendiger, aber mit den wesentlichen Zutaten und Aromen.

Zitat

Cracklin Cornbread- Southern Style /Cowboy Kent Rollins

*3 slices bacon, *2 cups cornmeal, *4 teaspoons baking powder, *2 eggs, *1 3/4 cups buttermilk, *1 cup fried pork rinds, chopped

Fry up the bacon over medium-high heat, until crispy. Set aside, reserve the grease. In a bowl, whisk together the cornmeal, baking powder, eggs and buttermilk. Whisk in 2 1/2 tablespoons of the bacon grease. Pour about 2 - 3 tablespoons of the bacon grease into the bottom of a preheated 10-inch cast iron skillet or Dutch oven.

*Note you may need more bacon grease than rendered from the cook bacon. You can add a little oil to the grease or fry up some more bacon!

Evenly top with the chopped pork rinds and press down slightly into the batter. Chop or tear the bacon up and sprinkle on top. If cooking indoors, cook at 425 degrees F for about 30 minutes or until golden brown and set. Tip: If using milk instead of buttermilk use about 1 1/2 cups.

Interessanter Kochkanal übrigens, es gab auch mal Klapperschlange. :o

Edited by McCool
  • Thanks 1

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Es klapperte die Klapperschlang' bis das die Klapper schlapper klang. (War ein Spruch meines Bruders, den er recht häufig anwendete.)

Mit Öl gestreckt also...ok, hatte mich schon immer gefragt wie fett der Speck sein müßte, um daraus mit dem Maismehl einen Teig formen zu können.

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