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Neidhardt

Comics

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Mal etwas anderes, nämlich Comics! Allerdings meine ich damit keine sog. Funnies wie Mickey Maus, sondern sog. Graphic Novels.

 

Zu empfehlen sind m.E.:

 

Arno – Das rote Pik

Arno – Das Auge des Cheops

Arno - Lord Douglas Month

 

von André Juillard/Jacques Martin

 

"Arno" spielt 1797/98 in Italien, Ägypten und England

 

siehe auch: www.comicguide.de

 

 

Der Sohn des Adlers (insgesamt 11 Bände, die durch halb Europa führen)

 

siehe auch: www.comicguide.de

Edited by McCool
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Tja, auch interssant! Die Bandbreite der Comics, die unter die Überschrift fallen, könnte ja sogar recht groß sein. Mir fallen da ein Goethe-Comic und ein Schiller-Comic ein, die ich mal gesehen habe.

 

In pruncto Seefahrt gibts natürlich auch was. Da habe ich irgendwo ein Heft, das allerdings wirklich aussieht wie die Comicversion eines jener etwas schmalzigen Piraten-Hollywoodfilme der 1930er-50er.

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Ich Lese immer wieder gerne Will Eisner`s Comicreihe " Hawk of the Seas"

 

"Hawk of the Seas" entstand im Jahre 1937 in den USA als wöchentliche Serie für den Abdruck in Zeitungen.

 

Eisner war erst 1936 in das Comic Metier eingestiegen und er zeichnete diese Freibeuter Abenteuer unter dem Synonym Willis B. Rensie bis ins Jahr 1938.

 

Danach erlangte Eisner mit seiner "The Spirit" Weltruhm und schrieb ein Stück Comic Geschichte.

 

Die "Falken der Meere" sind Eisners erste ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Medium Comic. Der Künstler betätigt sich hier sowohl als Zeichner wie auch als Texter, eine für amerikanische Verhältnisse eher ungewöhnliche Konstellation. Über 120 Seiten hat Eisner diesem Epos um die Abenteuer in der Karibik des 18ten Jahrhunderts gewidmet.

 

Nach "The Spirit" nahezu in Vergessenheit geraten, versuchten Verleger der USA in den letzten Jahren Druckvorlagen dieses Comic Erstlings von Eisner aufzutreiben. Als ersten Erfolg legte ein Verlag aus Tahiti ( die Blaue Ausgabe) eine Sammlung von vielen Seiten dieser Serie Mitte der 80er Jahre vor. Leider war die Edition mehr als Lückenhaft.

 

Der mir Vorliegende Band folgt in der Veröffentlichung strikt den amerikanischen Originalen, soweit diese Verfügbar waren. Somit erscheint "Hawks of the Seas" erstmals komplett in deutscher Sprache.

 

Band zwei ist inzwischen ebenfalls erschienen.....aber bisher hab ich den noch nicht erkämpfen können.........sofort vergriffen.

Band 1:

 

1. Auflage 1990

 

erschienen als Albenausgabe innerhalb der Reihe "Comicothek" in der Comic Verlagsgesellschaft m.b.H

 

A-1010 Wien, Singerstrasse 11a

 

ISBN 3-900 390-43-6

 

A4 Comic Format Inhalt entsprechend der Vorlagen Schwarz /weiss

 

Umschlaggestaltung: Heinz Wolf

 

Lektorat : Albert Schuh

 

Redaktion und Übersetzung: Harald Havas, Felicitas Freise

 

Handlettering: Manfred Merbaul

 

Copyright der Serie : Kitchen Sink Press, Princeton,Wisconsin.

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Ich glaube, bei diesem Seeräubercomic, den ich erwähnte, handelt es sich tatsächlich um "Hawk of the Seas". Da war wenn ich mich recht entsinne noch ein Nachwort des Zeichners, in dem er etwas bedauerte, sich leider seinerzeit recht wenig um Details z.B. der Schiffe oder Kostüme gekümmert zu haben - das wäre wirklich verbesserungsfähig gewesen. ;)

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Das Beste, dass meiner Meinung nach an Comic mit maritimen Bezug existiert, ist Reisende im Wind (Les Passagèrs du Vent) von Francois Bourgeon (fünf Bände, erschienen bei Carlsen).

 

Es geht um eine junge französische Adlige, die sich aufgrund einer Verwechslung durch das Leben schlagen muss und diverse Abenteuer bestehen muss. Der Zeitraum dürfte Mitte des 18. Jahrhundeerts sein. Ich verweise insbesondere auf die detailgenauen Zeichnungen der Segelschiffe (!) und Festungsanlagen. DAs ganze ist stark realitätsbezogen dargestellt (und damit nix für Kinder).

 

Siehe auch: comicguide

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Auf der Suche nach einigen Ausgaben von " Reisende im Wind", danke für den Tipp Neidhard, fand ich diesen fiesen kleincomic Eine letzte Zigarette ;)

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Zwar nicht aus napoleonischer Epoche, aber dennoch maritim:

 

Bei Carlson Comics ist der erste Band von "Long John Silver" erschienen, der die Geschichte des gleichnamigen Piraten nach den Geschehnissen auf der Schatzinsel fortspinnt.

 

Der Comic ist für Freund des franco-belgischen Comics zu empfehlen.

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Ein beliebter Pirat, dieser Long John. Es gab ja schon mal einen Silver-Roman. Der Comic sieht jedenfalls sehr interessant aus, schön, daß es eine so umfangreiche Vorschau gibt.

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Das Beste, dass meiner Meinung nach an Comic mit maritimen Bezug existiert, ist Reisende im Wind (Les Passagèrs du Vent) von Francois Bourgeon (fünf Bände, erschienen bei Carlsen).

 

Es geht um eine junge französische Adlige, die sich aufgrund einer Verwechslung durch das Leben schlagen muss und diverse Abenteuer bestehen muss. Der Zeitraum dürfte Mitte des 18. Jahrhundeerts sein. Ich verweise insbesondere auf die detailgenauen Zeichnungen der Segelschiffe (!) und Festungsanlagen. DAs ganze ist stark realitätsbezogen dargestellt (und damit nix für Kinder).

 

Siehe auch: comicguide

 

Die Reise geht weiter mit dem Band "6/1" (siehe auch: Splitter Verlag). Die Geschichte beginnt 1863 (Louisiana im Sezessionskrieg) mit der Urenkelin der Heldin aus den ersten fünf Bänden. Als sich die beiden begegnen, wird die Geschichte der ersten fünf Bände weitererzählt (Haiti um 1790).

 

Der Stil ist - wie immer - brilliant. Allerdings wird vor den exzessiven Gewaltdarstellungen ausdrücklich gewarnt.

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Im roten Osten waren wir mit Comics ja nicht so sehr gesegnet, doch drei Zeitschriften gab es dafür schon.

 

Bestimmt den meisten bekannt sein dürfte das Mosaik.Speziell die Bände von Hannes Hegen waren um eine realistische Darstellung bemüht und machten trotzdem viel Spaß beim Lesen.

Daneben gab es noch die Atze, die kürzere Comics und Fortsetzungsgeschichten (in jedem heft mehrere) enthielt und auch die Frösi enthielt regelmäßig mehr oder weniger gute Comics.

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Bezüglich "maritime Comics" bin ich auf diese Homepage gestoßen, die eine extra Rubrik eingerichtet hat: Comicexpress

 

Darunter findet man auch "Bruce J. Hawker", eine schon etwas ältere (antiquarische) Reihe über einen britischen Navy-Kapitän zur Zeit Napoleons. Zur Qualität kann ich allerdings nichts sagen.

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Bereits im Juli 2013 erschein im Splitter Verlag der erste Band von Surcouf.

 

Der Comic basiert auf der historischen Persönlichkeit eines französischen Freibeuters. Co-Autor ist ein direkter Nachfahre.

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Sieht interessant aus. Ich werde hier auf dem lokalen Comicmarkt mal danach suchen.

 

Im Oktober erscheint bei Splitter Bd. 1 einer Gesamtausgabe von zwei Bänden des Comics Bruce J. Hawker.

Edited by Neidhardt

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Bezüglich "maritime Comics" bin ich auf diese Homepage gestoßen, die eine extra Rubrik eingerichtet hat: Comicexpress

 

Darunter findet man auch "Bruce J. Hawker", eine schon etwas ältere (antiquarische) Reihe über einen britischen Navy-Kapitän zur Zeit Napoleons. Zur Qualität kann ich allerdings nichts sagen.

 

Ich habe nur ein Heft aus dieser Reihe und kann dazu nur sagen, dass es nett gezeichnet ist, man aber inhaltlich nicht zu hohe Erwartungen daran anlegen sollte.

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