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Sacht ma ... stehe da am Heck etwa der Name des Schiffes in güldenen Lettern? ..

Ja, sicher. Leider ist die Wiedergabe hier trotz der Größe auch nicht so doll, eigentlich ist das ziemlich klar zu sehen auf dem Gemälde.

Die beiden Galerien scheinen durch zwei elegante Damen (oder trügt mich mein gieriges Auge?) abzutrennen.

Wenn ich mich recht entsinne, beschreibt T. Martin das Schnitzwerk auch irgendwo entsprechend, und Marquardts Zeichnung des "ursprünglichen" Hecks deutet ja sowas wohl auch an, auch wenn die Proportionnen diese Zeichnung merkwürdig sind.

Und man könnte mit etwas Geduld auch den Verlauf der Wanten seitlich über den Spar-Decks-Geschützpforten nachvollziehen.. obwohl das ja auch schon beim 1803er Bild geht .. Schön auch die beiden dünnen Streifen über dem ockerfarbenen Gunstrike. Hmmm.. das könnte einem schon gefallen ...

Für mich ist die frühe Beschaffenheit noch viel interessanter als die (verschiedenen Zustände) von "1812"ff. Ob sich das Aussehen zur Zeit des allerersten Einsatzes unter Nicholson und Talbot rekonstruieren läßt scheint mir allerdings fraglich, da gibts ja nun gar keine visuellen Quellen, und schon vor der Indienststellung 1803 hatte das Heck wohl schon einen Umbau erlitten. Aber immerhin, 1803/04 - vor dem Abgang des Hercules - wäre ja auch noch ganz nett. ;)

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Zu dieser Epoche paßt auch eine Information aus Prebles Logbuch über die Vorbereitungen für die Angriffe auf Tripolis (Montag, 23.Juli 1804):

(...) - our Carpenters are fitting small brass carriage guns for our Boats - I have ordered one Iron 4 pound Carronade, and a 4 pound Brass gun for the Cutter, a Brass 4 pounder for the barge, a Brass 1 1/2 pounder for the Pinnace, a Brass 1 1/2 pounder for the small Cutter and an Iron 4 pound Carronade for the Jolly boat. (...)

Die Angaben des Masters ergänzen, daß es sich um "bow chasers to the cutter, Barge, Pinnace, and to the Boat received in Messina" handelte.

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Gentlemen, Ladies (sorry, ich sollte nicht davon ausgehen, dass das hier NUR Männer lesen!)

anbei eine Abbidlung der ursprünglichen 24-Pfünder der Constitution:

 

1794-24-pounder-long-gun-by-Furnace-Hope_Drawing.thumb.JPG.6d8f8972bd77cd0f1d48fbf5dab56bfe.JPG

Quelle: https://www.napoleon-series.org/military-info/Warof1812/2006/Issue3/c_ussconstitutionguns.html#

In diesem Text beschreibt Tyrone Martin die Geschichte der Geschütze der Constitution.

Das sind die "zu kurzen" ursprünglichen 24-Pfünder, die von Furnace Hope, in Rhode Island gefertigt wurden und die 1807 dann durch längere "richtige" Naval Guns mit der "richtigen" Länge ersetzt wurden.
Sie sind also für eine Rekonstruktion der Constitution VOR 1807 vorzusehen..


Das Schöne: in Savanna sind noch 2 dieser Serie tatsächlich zu sehen:

1794-24-pounder-long-gun-by-Furnace-Hope_Savanna-01.thumb.JPG.d1c3f9169fc1b134e00259efc758c885.JPG

Quelle: https://legionofdoorwhores.wordpress.com/2014/03/08/scad-surrounded-by-cannons/

Sie stehen an einem Eingang des Savanna College of Arts and Design (SCAD) .. dem Eingang des ehemaligen Savannah Volunteer Guard Armory von 1892.

1794-24-pounder-long-gun-by-Furnace-Hope_Savanna-02.thumb.JPG.272f38170a5e5fb084bdc712553cd1ae.JPG
Quellle: http://www.landmarkpreservationllc.com/masonry-restoration-poetter-hall

Ich konnte den Artikel, den Tyrone Martin oben angesprochen hat ("Savanna 24-pounder secret solved") nicht online finden - bin aber ziemlich sicher, dass es um die Herkunft genau dieser beiden Stücke hier geht.

 

Auf einer Seite der Schule heisst es zu den Kanonen:

Zitat

The 24-pounder cannons flanking the entrance, discovered buried under the previous Volunteer Guard Armory during its demolition, are the oldest extant cannons forged by the U.S. government.

https://www.scad.edu/blog/poetter-hall-symbol-social-change-and-key-scad-s-success

Hier hat Evans im MSW etwas zu den Kanonen geschrieben und Bilder gepostet:

https://modelshipworld.com/topic/270-uss-constitution-by-force9-revell-plastic-revisiting-the-classic-196-kit/page/12/

Evans / Force9 im MSW schreibt:

Zitat

hese are numbered 83 and 81 and researchers believe they are part of the original batch of 90 that were delivered to the navy for use in the new frigates. It may be that these were used to bombard Tripoli in Preble's day.

They measure 105 inches in length and are marked as weighing 46-0-0 hundred weight - about 5040 lbs. The Eagle emblem is very cool...

Mit 105 inches ist die Kanone also 2,66 m lang - wirklich deutlich kürzer als 24-Pfünder der Zeit, die ca. 3 m lang sind. Und dass das zu Problemen auf dem Gun-Deck führen konnte, ist nachvollziehbar.

Wenn jemand mal nach Savannah käme und Bilder machen könnte.. Details des Adlers z. B. .. Das wäre SUPER!

Edited by Marcus.K.
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Hier noch eine Nahaufnahme des Adlers, der Nummer und der Gewichtsangabe:

1794-24-pounder-long-gun-by-Furnace-Hope_Savanna-03.thumb.JPG.d0643095e3665110276b1ae136ece677.JPG

 

Gefunden hier:

https://www.waymarking.com/waymarks/wm5569_19th_Century_Cannon_Savannah_GA

 

Der Adler erinnert an ein später verwendetes Symbold der US Artillery:

1794_typical-Artillery-Helmet-Plate-as-sample-for-24-pounders.JPG.b3160bb759fc84c851efed9209330f2b.JPG

 

Quelle: https://hglanham.tripod.com/usartillery/usartillery1.html

Edited by Marcus.K.
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Wertvoll, daß die Abmessungen der Originalgeschütze angegeben sind. Umgerechnete Ergebnissse sind meiner Meinung nach im Modellbau immer besser als geschätzte. Wobei das natürlich auch immer im Ermessen des jeweiligen Erbauers liegt.

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Ist ja leider nicht mein Fund. Wusste Tyrone Martin ja schon seit Jahren. Und ich bin halt eben erst in den Ferien über Evans / Force9's updates seines schönen Bauberichtes im MSW gestolpert, in denen er die Bilder dem Bericht zu dem "24-Pounder Secret" zuordnete. .. danach ists ein bisschen Bilder-googeln, keine grosse Sache.

Wie gesagt, diesen Bericht über die "Savannah Guns" konnte ich nicht finden.. Nur, dass diese Kanonen wohl bei Bau- oder Restaurierungsarbeiten im oder um diese alte Armory ausgebuddelt wurden. Offenbar hat sich dann jemand darum bemüht, die Herkunft der kurzen Dicken zu ergründen. Et voila!

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Habe noch ein bischen weiter gesucht und gelernt: der Adler, den wir da sehen, ist wohl das Siegel der USA dieser Zeit.

https://en.wikipedia.org/wiki/Great_Seal_of_the_United_States

Hier noch ein schönes Explemlar einer Münze (?) oder eines Medallions, das ich gefunden hatte - und das von 1790-91 stammen soll.

f265t4603p190797n2_sGizYxuZ.png

Quelle: https://www.si.edu/object/diplomatic-medal-france1790-1791-paris-mint%3Anmah_1097466

 

Ich finde ja, der frühe Siegel-Adler sieht eher aus wie ein Hühnchen (diese Flügel! .. diese Schenkel!).. 

Aber sonst sind alle "Features" schön zu sehen. Das Spruchband im SChnabel des Adlers, der relativ simple Schild mit vertikalen Linien, der Lorbeerzweig (Friede) und die Pfeile (Krieg) in den Klauen der Füße..

Ob auf den Kanonen oberhalb des Kopfes die Sterne mit Wolken und Stahlen zu sehen war? .. es sieht mir nicht danach aus. 

Edited by Marcus.K.

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Filigrane Details wie diese Sterne mit Wolken und Strahlen lassen sich beim Gießen von Gußeisen mit grobkörnigem Kugelgraphit einfach nicht abbilden. Solche Einzelheiten würden ganz einfach zerfließen. Deshalb wurden die Zahlen und Buchstaben auch nachträglich graviert. Der Adler ist für eine gußeiserne Kanone schon ziemlich gut gelungen.

Bei Bronzeguß sieht die Welt gleich anders aus, solche Kanonenrohre weisen gerne mal reiche Verzierungen auf.

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Am 11.1.2021 um 20:55 schrieb Carpfanger:

Filigrane Details wie diese Sterne mit Wolken und Strahlen lassen sich beim Gießen von Gußeisen mit grobkörnigem Kugelgraphit einfach nicht abbilden.

Macht man das heute so mit Kugelgraphit? Grundsätzlich unterschied sich der Formenbau für gußeiserne Kanonenrohre in der Frühen Neuzeit nicht von jenem für bronzene, denke ich. Feine Ornamente sind da absolut möglich! Man denke nur an die gußeisernen Öfen aus dem 19. Jahrhundert mit ihren fein ausgearbeiteten Oberflächen und Dekoren. Was die oben gezeigten US-Kanonenrohre angeht, ist m.E. vor allem die Größe dieser Wappenadler eher uncharakteristisch für die Epoche. Insgesamt wurden die Kanonenrohre zu der Zeit ziemlich schmucklos, freilich nicht ohne z.B. die Herrscherkartusche, wenn man sich die britischen Rohre anschaut.

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vor 2 Stunden schrieb McCool:

Macht man das heute so mit Kugelgraphit? Grundsätzlich unterschied sich der Formenbau für gußeiserne Kanonenrohre in der Frühen Neuzeit nicht von jenem für bronzene, denke ich. Feine Ornamente sind da absolut möglich! Man denke nur an die gußeisernen Öfen aus dem 19. Jahrhundert mit ihren fein ausgearbeiteten Oberflächen und Dekoren. Was die oben gezeigten US-Kanonenrohre angeht, ist m.E. vor allem die Größe dieser Wappenadler eher uncharakteristisch für die Epoche. Insgesamt wurden die Kanonenrohre zu der Zeit ziemlich schmucklos, freilich nicht ohne z.B. die Herrscherkartusche, wenn man sich die britischen Rohre anschaut.

Nun, Guß ist nicht gleich Guß. Kugelgraphit ist der sog. Schwarzguß, sehr verschleißfest aber auch sehr spröde. Wird oft in Sandformen vergossen.

Lamellengraphit ist der sog. Grauguß, damit lassen sich Details abbilden.

Dazu kommen noch Stahlguß, Temperguß, Schleuderguß....

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Hier noch ein Link und ein paar Zeilen aus "Captains Clerk" zu den Kanonen der Constitution. Ich habe mal den Text zu den oben photographierten ursprünglichen 24-Pfünder (von 1798 - 1807) kopiert.
Aber natürlich kennt der Captains Clerk auch die weitere Geschichte ... 

Captains Clerk summary of USF Constitution´s artillery 

A "24-pounder" long gun was a muzzle-loading long-barreled cannon capable of firing a solid iron shot weighing 24 pounds. Mounted on a four-wheel carriage, it had a maximum effective range of about 1200 yards and could be fired about once every three minutes by a trained crew of twelve men and a boy (the "powder monkey"). The Furnace Hope model was 8' feet long and had a bore diameter of about 5 5/6". Each unit was cast solid and bored out. On its carriage, a 24-pounder weighed about 6000 pounds. Because cannon of such size never had been produced before in the United States, the manufacturer was unable to meet the contract schedule. The full battery of thirty guns was delivered to Boston in August 1797, however, ready for the ship which had yet to be launched.

Because some of the casting and boring problems became apparent early on at Furnace Hope and the only other contractor, the Cecil Iron Works in Maryland, and because no other foundry was interested in this type of work, contracts for the smaller caliber long guns intended for the frigates' upper decks were not let in a timely fashion. Contracts had been let, however, for twenty 8" brass howitzers, split equally between Paul Revere in Boston and James Byers in Springfield, Massachusetts. It appears that four of these 1700-pound weapons were to go to each of the four authorized large frigates and two each to the two smaller frigates. When the builders attempted to install the howitzers in Constitution, it was found that they were incompatible with the bulwark around the after half of the ship's spar (upper) deck. They were sent ashore, never to return.

In late May 1798, less than two months before she first put to sea, Constitution had only the thirty 24s on her gun deck. In desperation, the Federal government persuaded the Commonwealth of Massachusetts to loan the Navy sixteen of the 18-pounder long guns known to be languishing in Fort Independence in Boston harbor. And then, in the following three weeks, the ship also received fourteen 12-pounder long guns from an unreported source. No details have come down to us on these particular weapons but, in general terms, each 18 weighed on the order of 4700 pounds and was 8' long; each 12 was about the same length but weighed about 4100 pounds. Both were muzzle-loaders. Their crews were proportionately smaller that those for the 24s, but the firing rate was the same.

To sum up, USS Constitution, rated as a 44-gun frigate, carried thirty 24-pounders, sixteen 18-pounders, and fourteen 12-pounders -- sixty long guns, in all -- when she entered service. She carried this huge armament through the Quasi-War with France, and until she was laid up in reserve in June 1802.

Returning to active duty the following summer, she sailed to the Mediterranean to face the Barbary pirates without the 18-pounders, which had been returned to their owners. After six months on station, Commodore Edward Preble, her commander, decided he wanted more heavy fire with which to batter the Bashaw of Tripoli. He borrowed six more 24s from the King of Two Sicilies at Naples, who was only too glad to have someone else work on the "pirate problem." After bashing the Bashaw through the summer of 1804, Preble was replaced as squadron commander and shortly thereafter returned the borrowed cannon.

Captain John Rodgers took over command early in November, just as Constitution received eight 32-pounder carronades from the United States. A "carronade" was a shortbarreled, large bore, relatively lightweight muzzleloading weapon of murderous short-range (400 yards maximum effective) smashing power. Only 4' long and weighing just about 2000 pounds, it used a smaller gun crew and, because of its lightness, could be mounted in larger numbers higher in the ship than long guns. Unlike the long gun, it was mounted on a slide bed that was pivoted under the muzzle so it could be aimed. A weapon new to American manufacture, these eight almost certainly were cast by Henry Foxall at his Columbia Iron works in Georgetown, Maryland, a suburb of the Federal capitol. Constitution's initial allotment was mounted in the waist (amidships), four on each side, forward of the long 12s. Her armament, then, from November 1804 until December 1807, when she again went inactive, was thirty long 24s, fourteen long 12s, and eight 32-pounder carronades.

Constitution was still overseas in September 1807 when an order was placed with the Cecil Iron Works, now skilled in cannon casting, for a new battery of 24s for her. The Furnace Hope pieces had proven to be too short for efficient use, and her imminent homecoming would be the first opportunity for an upgrade. At about 6400 pounds and 9' 6" long, the new pieces were longer and heavier than their predecessors.

Upon her return from the Mediterranean, then-skipper Captain Hugh Campbell, in his concluding report to the Secretary of the Navy, strongly recommended that the ship's 12-pounders be landed and replaced with carronades. In the winter of 1808, the Secretary of the Navy acted on Captain Campbell's recommendation, directing Henry Foxall to manufacture two dozen for the ship. They were delivered later in the year as the ship lay in ordinary.

Constitution returned to active duty in March 1809 carrying the thirty new Cecil Iron Works long 24s on her gun deck and the twenty-four Foxall carronades above on the spar deck. At some time between then and the outbreak of the War of 1812 in June of that year, a single 18-pounder long gun had been added as a chase gun. It was with these fifty-five guns that Constitution defeated HMS Guerriere on 19 August 1812 and earned her nickname of "Old Ironsides."


Hier habe ich mal die Geschütze der ersten Jahre bis nach 1815 aufgelistet, soweit ich das zusammentragen konnte:

Zeitraum----Anzahl---Typ--------------------Herkunft-------------------------------------------Besonderheiten
1797 - 1807----30-------24-Pfünder Long Guns---Furnace Hope----------------------------------------------8´ feet lang - zu kurz für den Einsatz auf See
1797 - 1802----16-------18-Pfünder Long Guns---Fort Indipendent-------------------------------------------geliehen vom Fort (Herkunft selbst unbekannt)
1797 - 1807----14-------12-Pfünder Long Guns---Unbekannt

1803 - 1804-----6-------24-Pfünder Long Guns---Königreich Sizilien----------------------------------------Zusätzlich geliehen und 1804 zurückgegeben
1804 - 1807-----8-------32-Pfünder Carronade---Henry Foxall - Columbia Iroin works Georgtown-----Zusätzlich 

1807 - 1816(?)-30-------24-Pfünder Long Guns--Cecil Iron Works------------------------------------------Ersatz für die zu kurzen 24-Pfünder Long Guns von Furnace Hope .. 2 der Serie erhalten in Savannah, 1 (?) in Georgetown SC (siehe oben)
1807 - 1821(?)-24-------32-Pfünder Carronade---Henry Foxall - Columbia Iroin works Georgtown----Ersatz für die 12-Pfünder Long Guns auf dem Spar Deck und offenbar auch die 8 ursprünglichen Foxhall 32-Pfünder Carronades.
1812 - 1812-----1-------18-Pfünder Chase Gun  ?
1815 - ?----------2-------24-Pfünder Shifting Gunnades--William Congreve Design------------------------Beute 

Für die folgenden Jahre lass ich es mal bleiben, da mich die jüngere Geschichte des Schiffes dann nicht mehr so interessiert.

Furnace Hope ist heute wohl ein "Historic District".. Hier ein Link zu einem Wikipedia-Artikel.
Furnace Hope - Bild eines Vorläufermodells unserer 24-Pounders.. die Ähnlichkeit ist klar erkennbar. Der Adler fehlt.

Hier noch ein Link zu einer Furnace Hope Naval 6-Pounder Gun:
Quelle
1800-6-Pounder-Furnace-Hope-Barrel.thumb.jpg.75eb8dd6e1389f8af9c59ed02e990201.jpg1800-6-Pounder-Furnace-Hope-Detail-01.jpg.4c6d37783b2e48753802ca137c404e98.jpg1800-6-Pounder-Furnace-Hope-Rear-End.jpg.2b86939ab6647094697a8f3332f647ab.jpg

Spannend: die Lafette - und was mir auffiel: die Metallreifen.. ich hatte in einem der Logbucheinträge etwas von "Iron-Loops" oder so gelesen und an Reifen gedacht. Aber dann den Gedanken verworfen, weil diese Stahlreifen doch sicherlich Riefen und Spuren auf dem Deck hinterlassen hätten.. aber offenbar.. 
1800-6-Pounder-Furnace-Hope-Carriage.thumb.jpg.325ef2ddd7605a7f98d6c5b9b454adca.jpg1800-6-Pounder-Furnace-Hope-Carriage-02.thumb.jpg.7339a19160a0e17dbcd00d0adcc8ce34.jpg
 

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Was ich bei Force9 im MSW zwar gesehen - aber zunächst nicht finden konnte: die einzlne "alte" 24-Pfünder (kurze dicke) Kanone, die er in South Caroline ausfindig gemacht hatte:
Force9´s building log in MSW - "Savannah Gun" in South Carolina?

Aber jetzt habe ich sie finden können:
3rd Furnace Hope short 24-pounder ?
Sie steht - in dieser Ansicht, rechts des Weges, in der 90° Kurve .. 

Georgetown, South Caroline, "Harborwalk" .. ein Weg entlang des Hafens, auf dem man auch andere Geschütze sehen kann.. 

973061292_1800_24-pounder_8-foot_FurnaceHope_Queenstown-03.thumb.jpg.00ae126d810871872b47a2a8fc75e3fd.jpg

2004078289_1800_24-pounder_8-foot_FurnaceHope_Queenstown_Force9-log.thumb.jpg.26548da78b8ca0f976a93a8a96c63595.jpg

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Die Seitenansichten zeigen recht deutlich, dass die Kanonen für ihr Kaliber wirklich etwas kurz ist.. 
Aber auch der Adler, den man in den beiden Savannah-Kanonen erkennen kann, ist hier noch zu sehen. 

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      http://hamptonroadsnavalmuseum.blogspot.com/2018/02/chesapeake-to-bone.html
      Beachte den Link im Nachtrag! Dort befindet sich der relevante Text auf der allerletzten Seite. 
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      Lernabenteuer an Bord von "Old Ironsides": http://www.allhandsondeck.org
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    • By Threepwood
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