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Threepwood

Kurs auf Spaniens Küste / Master and Commander (Aubrey & Maturin Bd. 1)

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Heute habe ich "Kurs auf Spaniens Küste" begonnen und nach wenigen Seiten muss ich feststellen, wirklich ein genialer Roman. Ich hab langen nicht mehr so gelacht. Die Szene während dem Konzert, das Kennenlernen von Aubrey und Maturin,war wirklich köstlich. Ich bin gespannt was noch kommt.

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*hehe*

 

Möchtest Du etwa alles schon vorher wissen? Versuch mal den ersten Roman. Ich bin wirklich überrascht, da ich mich durch den letzten O'Brian gequält habe.

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*mir ein selbstzufriedenes grinsen nicht verkneifen kann*

Was hab ich gesagt???? :D

 

Dieser Band war überhaupt mein erster Einstieg in das Genre und hätte dann fast bei der Beschreibung der ganzen Bootstypen im Hafen kapituliert, aber Gott sei Dank war das eines der Bücher die ich mir in den Kopf gesetzt habe zu lesen... :)) :)) Mittlerweile hab ich es eh schon 3x durchgelesen...

 

Der 1.Band ist eigentlich eh noch sehr in sich geschlossen und wirklich ein Einstieg. Private Sachen fangen ja erst im Band 2 an....

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Master and Commander ist auch mein POB-Lieblingsbuch und auch insgesamt eines der besten marinehistorischen Bücher.

Für mich war es vor Jahren die Einstiegsdroge in die Welt von POB. Zwischendrin hat die Reihe ein paar Hänger aber ab Sieg der Freibeuter wird die Reihe so richtig genial. Zwar findet kaum noch Handlung statt, doch bei POB's Plauderein hätte ich in alle Ewigkeit über den Ozean treiben können.

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Bei der Durchsicht des Logbuchs der Sophie liest Kapitän Aubrey Angaben, wie Kurs N40W oder Kap. St Vincent in S27E. Was hat es mit diesen Angaben auf sich.

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Huch, ganz übersehen die Frage. Es handelt sich bei den Einträgen um Kurse, die das an einem bestimmten Tag/zu einer bestimmten Zeit Schiff gesteuert hat. Die Angabe mit Kap St. Vincent bezieht sich wohl auf das Insichtkommen des Kaps zu einer bestimmten Zeit (die angegeben sein sollte? und in welcher Peilung, vermute ich. Oder es wurde ein Kurs Richtung Kap abgesetzt.

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Ich habe mir einen lange gehegten Wunsch erfüllt und mir die Serie nun endlich im englischen Original gekauft. Ich werde sie vermutlich nicht alle auf einmal lesen (sonst brauche ich bis zum Frühling 2020?!), aber nun bin ich mal glücklich in "Master and Commander". Hach, ja, ich habe O'Brians Stil, seine Art zu beschreiben, ja schon auf Deutsch absolut hinreißend gefunden, das kann ja nichts anderes als ein Fest werden, mal abgesehen davon, dass ich sie beide so gern habe, Jack und Stephen und ihre wunderbare Freundschaft. Ich glaube, Band 1 hatte ich sogar schon mindestens zweimal gelesen, aber momentan kann ich mich nicht mehr an wahnsinnig viel erinnern, von daher wird es schon spannend sein, wann die anderen Leute so nach und nach in ihrem Leben auftauchen, zB Bonden und Killick.

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Phantastisch! :DAls ich letztes Jahr auf Englisch anfing, kannte ich den ersten Band ja noch gar nicht. Aber ich lese gerade No 10, Far Side of the World, den hatte ich zuvor mindestens zweimal gelesen, aber das macht gar nichts. Erstens weils schon lange her ist, zweitens weil das Original schöner ist, und drittens weil O'Brians Handlungsabläufe nicht so stringent sind, daß man sich genau an alles erinnert. Ich weiß natürlich, wie es ausgeht, aber der Weg dahin ist so interessant wie beim ersten Lesen.

Eigentlich hatte ich hier auch mal was zu den einzelnden Bänden schreiben wollen, aber irgendwie drängte es dann eher vorwärts, mit dem Lesen. Jedenfalls ist der ersten natürlich ein sehr guter Band, es ist sehr spanndend, wie sich Jack und Stephen nach und nach annähern, ohne daß es eigentlich einen definierbaren Zeitpunkt gibts, wo sie dicke Freunde werden. Kein Blutsbrüderschaft wie bei Winnetou und  Old Shatterhand, es sei denn, es zählt, daß Stephen ständig Jacks Ohren flickt. :lol:

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Ich glaube, das ist genau der Punkt zwischen den beiden, dass es vom unverheißungsvollen Beginn abgesehen eigentlich sofort Klick macht zwischen ihnen. Bei mir hat sich Jack über sich selbst gewundert, dass er diesem Fremden einen Platz auf seinem ohnehin engen Schiff angeboten hat, da er ja erst mal Gast ist, muss er ihn ja bei sich unterbringen. Und als Stephen zuerst denkt, er hätte die Sophie verpasst, denkt er an Jack bereits als einen "friend" und ist enttäuscht. Freundschaft auf den zweiten Blick quasi. :D

Killick ist auch schon da und all die jungen Burschen, die Jack eine Weile begleiten werden, Mowett, Pullings und Babbington.

Großartig sind ja auch die Dialoge, u.a. Jacks "Fremdsprachenkenntnis".

"Putain."

"I think you mean patois."

:lol:

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Nachdem er den "ill looking son of a bitch" am ersten Abend ihrer Bekanntschaft noch gern killen, oder zumindest mit seinem vergoldeten Stühlchen niederschlagen wollte,

war Jack doch am Tag darauf vor allem euphorisch wegen seiner seiner Beförderung  und voll vom Drang, sein Glück zu teilen, daß er bei einer zufälligen Begegnung auf der Straße Stephen recht spontan zum Essen einlud.. dann stellte sich heraus, daß Stephen Chirurg ist, und so einen hatte er ja schon an Bord haben wollen.  Ohne den Überschwang wegen seines neuen Kommandos hätte er Stephen vielleicht gar nicht mehr angesprochen, besserenfalls... oder sie hätten sich gar noch duelliert, daher hatten sie sich ja nach dem unharmonischen Abgend gegenseitig ihre Aufenthalte mitgeteilt. Stephen selbst schien ja auch nicht damit gerechnet zu haben, daß der dicke Leutnant plötzlich so leutselig wird. O'Brian macht das aber im späteren Verlauf noch ziemlich genial, wie er Stephen über sein Verhältnis zu Jack reflektieren läßt, weil er eigentlich gern zwischen John Dillon und Jack vermitteln möchte.

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Ich kann mich nur noch ganz vage erinnern, dass da irgendwas war mit diesem Dillon, außer der irischen Vergangenheit mit Stephen, aber ich weiß es nicht mehr. Wahnsinnig weit bin ich noch nicht, wir waren gerade mit den Piraten beschäftigt, die versuchen, eines von Jacks Schäfchen aus dem Konvoi zu entführen.

Das hier ist O'Brian pur, als Stephen Jack eine - für ihn! - komplett absurde Frage über die Dienstgrade stellt und Jack:
 

Zitat

 

"... gazing with pure affection, and with something like awe, at so magnificent a prodigy, at an ignorance so very far beyond anything even his wide-ranging mind had yet conceived."

p. 116

 

:lol:

 

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Und diese staunenswerte Ignoranz Stephens ist gänzlich unzerstörbar! :lol:  Wie oft haben sie ihn an Deck geführt, um ihm ein seltenes Segel, oder ein ähnliches nautisches Wunder vorzuführen, und er begreift gar nichts... aber Jack wird schon erstaunlich nachsichtig, wenn er etwas zum X-ten Mal erklärt. Gut für Leser, die heimlich genauso planlos sind wie der Doktor.

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vor 47 Minuten schrieb McCool:

Und diese staunenswerte Ignoranz Stephens ist gänzlich unzerstörbar! :lol:  Wie oft haben sie ihn an Deck geführt, um ihm ein seltenes Segel, oder ein ähnliches nautisches Wunder vorzuführen, und er begreift gar nichts... aber Jack wird schon erstaunlich nachsichtig, wenn er etwas zum X-ten Mal erklärt. Gut für Leser, die heimlich genauso planlos sind wie der Doktor.

Ich zB! :lol: Ich habe mich zumindest in dieser Hinsicht immer herrlich mit Stephen identifizieren können, obwohl er abgesehen davon natürlich ein Genie ist. Aber daher schreckt mich das Englische beim Nautischen überhaupt nicht, ich habe ja im Deutschen meist eher Bahnhof verstanden. Solange es reicht, den Schiffsbewegungen und -manövern folgen zu können, war das für mich immer OK.

Ich hatte nun auch die Stelle zwischen Stephen und Dillon, die Du oben angesprochen hattest. Ja, da merkt man, dass Stephen Jack echt mag, obwohl sie sich noch nicht sehr gut kennen. Und Dillon hat ja nicht per se was gegen ihn, es stößt ihn nur seine Gier nach Beute ab, die man bei Jack aber insofern verstehen kann, als er konstant pleite ist.

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vor 23 Stunden schrieb triere:

Ich zB! :lol: Ich habe mich zumindest in dieser Hinsicht immer herrlich mit Stephen identifizieren können, obwohl er abgesehen davon natürlich ein Genie ist.

Du gleichst ihm auch noch in Deiner Bescheidenheit, er hätte auch nie behauptet, ein Genie zu sein.. ;)

vor 23 Stunden schrieb triere:

Aber daher schreckt mich das Englische beim Nautischen überhaupt nicht, ich habe ja im Deutschen meist eher Bahnhof verstanden.

Da stand natürlich durchaus auch Blödsinn. Aber ich kann Dir versichern, daß Nautische, das Du jetzt im Original nicht verstehst, ist von allererster Güte, nicht nur von der Sache an sich her, sondern auch in fachsprachlicher Hinsicht! :lol: Das Krimigenie Donna Leon schrieb ja in einer Eloge auch einst sinngemäß, daß ihr die nautischen termini Hebräisch, bzw. walisische Dörfer sind, sie aber trotzdem ein euphorischer Fan ist.

vor 23 Stunden schrieb triere:

Ich hatte nun auch die Stelle zwischen Stephen und Dillon, die Du oben angesprochen hattest. Ja, da merkt man, dass Stephen Jack echt mag, obwohl sie sich noch nicht sehr gut kennen. Und Dillon hat ja nicht per se was gegen ihn, es stößt ihn nur seine Gier nach Beute ab, die man bei Jack aber insofern verstehen kann, als er konstant pleite ist.

Ja, das wird aber auch noch recht intensiv, denke ich.. Dillon ist neben dem Umstand, daß er erzähltechnisch sehr geschickt benutzt wird, auch ein sehr interessanter, eigentlich auch sympathischer Charakter.

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Am 18.10.2019 um 18:48 schrieb triere:

Ich habe mir einen lange gehegten Wunsch erfüllt und mir die Serie nun endlich im englischen Original gekauft. Ich werde sie vermutlich nicht alle auf einmal lesen (sonst brauche ich bis zum Frühling 2020?!), aber nun bin ich mal glücklich in "Master and Commander". Hach, ja, ich habe O'Brians Stil, seine Art zu beschreiben, ja schon auf Deutsch absolut hinreißend gefunden, das kann ja nichts anderes als ein Fest werden, mal abgesehen davon, dass ich sie beide so gern habe, Jack und Stephen und ihre wunderbare Freundschaft. Ich glaube, Band 1 hatte ich sogar schon mindestens zweimal gelesen, aber momentan kann ich mich nicht mehr an wahnsinnig viel erinnern, von daher wird es schon spannend sein, wann die anderen Leute so nach und nach in ihrem Leben auftauchen, zB Bonden und Killick.

Guten Morgen,

ich habe vor zwei Tagen mal wieder begonnen, mich durch die Romanreihe zu lesen. Da ich momentan im ersten Band stecke, kann ich dir mit Sicherheit sagen, dass die Matrosen Killick und Bonden bereits namentlich erwähnt werden. Der nörgelnde, aber fürsorliche Killick wird allerdings erst in späteren Romanen näher beschrieben.

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@Shrouds Herzlich Willkommen im Forum! Und immer eine gute Idee, O'Brian zu lesen. Ists Zweitlektüre, oder schon mehr? 

Preserved Killick ist schon ein herrliches Scheusal. Die Episode, wo er sich auf dem Markt eine Frau kauft, muß aber auch schon so ca im 3. oder 4. Roman kommen, und ich meine, da ist seine Persönlichkeit auch schon hübsch ausgestaltet.

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vor 12 Stunden schrieb Shrouds:

Guten Morgen,

ich habe vor zwei Tagen mal wieder begonnen, mich durch die Romanreihe zu lesen. Da ich momentan im ersten Band stecke, kann ich dir mit Sicherheit sagen, dass die Matrosen Killick und Bonden bereits namentlich erwähnt werden. Der nörgelnde, aber fürsorliche Killick wird allerdings erst in späteren Romanen näher beschrieben.

Danke! In der Zwischenzeit bin ich auch schon bei Band 3, "H.M.S. Surprise" und habe lustigerweise wohl erst gestern oder so eine schöne Stelle gelesen, wo Jack bemerkt, dass Killick denkt, wenn er nur genug "Sir" in seine Sätze einflicht, dass er dann glaubt, dass man die Unverschämtheiten dazwischen übersieht. :D

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https://www.bbc.co.uk/programmes/articles/494P41NCbVYHlY319VwGbxp/explore-the-list-of-100-novels-that-shaped-our-world

Solche Listen sind zwar nie wahnsinnig aussagekräftig und immer Geschmackssache, trotzdem habe ich mich sehr gefreut über diesen Eintrag unter "Adventure":

The Jack Aubrey Novels – Patrick O’Brian

Wobei es ja streng genommen die Aubrey/Maturin Novels sind, kein Jack ohne Stephen!

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vor einer Stunde schrieb triere:

Wobei es ja streng genommen die Aubrey/Maturin Novels sind, kein Jack ohne Stephen!

Stimmt, ein Jack allein ginge nicht!:D  Aber schön, daß sie nicht vergessen sind, da hat sicher der Film auch noch etwas geholfen.

Auf ihre Weise ist die Liste aber schon wirklich interessant. Wobei der Titel ist irreführend ist, es sind keine "Novels That Shaped Our World", vielmehr solche, von denen einige Leute wohl finden, daß sie es sollten. Ziemlich gegenwartslastig, und bemerkenswert, wer da fehlt: Joseph Conrad,  Daniel Defoe, Jonathan Swift, Edgar Allen Poe, Robert Louis Stevenson. Rudyard Kipling, die arme alte Agatha Christie, G.K. Chesterton. D.H. Lawrence, Lewis Carroll.... 

Edited by McCool

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vor 5 Stunden schrieb triere:

...wenn er nur genug "Sir" in seine Sätze einflicht, dass er dann glaubt, dass man die Unverschämtheiten dazwischen übersieht. :D

Hhm, das werde ich mal in der Praxis ausprobieren!

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vor 13 Stunden schrieb McCool:

@Shrouds Herzlich Willkommen im Forum! Und immer eine gute Idee, O'Brian zu lesen. Ists Zweitlektüre, oder schon mehr? 

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Preserved Killick ist schon ein herrliches Scheusal. Die Episode, wo er sich auf dem Markt eine Frau kauft, muß aber auch schon so ca im 3. oder 4. Roman kommen, und ich meine, da ist seine Persönlichkeit auch schon hübsch ausgestaltet.

 

Guten Morgen,

da ich bereit seit Mitte der 90er-Jahre die Bände dieser Romanreihe verschlinge, dürfte ich insbesondere die ersten Bände schon mehr als 5 oder 6 mal gelesen haben.B)

Inzwischen bevorzuge ich die 20 kompletten und den 21. unvollendeten Band als handliche E-Book-Variante.

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vor 14 Stunden schrieb McCool:

Auf ihre Weise ist die Liste aber schon wirklich interessant. Wobei der Titel ist irreführend ist, es sind keine "Novels That Shaped Our World", vielmehr solche, von denen einige Leute wohl finden, daß sie es sollten. Ziemlich gegenwartslastig, und bemerkenswert, wer da fehlt: Joseph Conrad,  Daniel Defoe, Jonathan Swift, Edgar Allen Poe, Robert Louis Stevenson. Rudyard Kipling, die arme alte Agatha Christie, G.K. Chesterton. D.H. Lawrence, Lewis Carroll.... 

Die Liste ist halt sehr subjektiv, wobei ich es schon merkwürdig finde, dass HDR bei Abenteuer und nicht bei GOT & Co eingeordnet wurde.

Aber sind solche Listen nicht immer subjektiv?

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