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McCool

TV- Serie: Sharpe/Die Scharfschützen

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..oder eher Reihe als Serie: anscheinend gab es ja nur 11 Folgen, die vor langer Zeit mal im deutschen Fernsehen gesendet wurden. (Es gab aber anscheinend 14 englische Folgen). Als ich nach möglichen künftigen Sendeterminen suchte, fand ich diese unfertige, aber vielversprechende Seite über die Serie.

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Nicht zu vergessen, daß diese wunderbare Serie bald um ein bis zwei neue Folgen erweitert wird, Details siehe hier, unter "Film news". Ich finde es zwar ewig schade, daß sie, um es an Beans reiferes Alter anzupassen, nicht "Sharpe's Devil" verfilmen, wo wir Cochrane hätten treffen können, aber auch so bin ich entzückt darüber, daß es noch ein Dacapo der Filme gibt. Und auch wenn die Story diesmal nicht auf einem Roman Cornwells beruht, so klingt die Geschichte mit der "damsel in distress" doch sehr klassisch.

 

Ein Update der Seite mit dem aktuellen Cast wurde für bald versprochen. Jetzt liegt die Spannung vor allem darin, welche alten Freunde wir neben Sean Bean wiedertreffen werden. Frederickson? Lucille? Jane??? Von den Toten erweckte? (Lt. Price hatte die Ehre, in "Company" getötet zu werden, und in "Waterloo" nach Gesichtschirurgie wieder quietschlebendig zu sein.) Oder gar die beiden nicht gestorbenen, aber verschollenen Riflemen?

Andere bekannte Schauspieler, die auch mal swashbuckeln wollen?

Daragh O'Malley als Harper sollte Pflicht sein, ich persönlich hoffe auch auf Hugh Fraser als Wellington, wenn auch wohl nur in einem Kurzauftritt.

 

ad: und schon ist Fraser mit dabei. Fein, fein, fein!

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Ach, "Damsel in Distress"? Damit kennt sich Bean nach "Troja" ja dann aus.. :D Anscheinend hatte man ja seinerzeit nicht vorgehabt, die Reihe fortzusetzen, sonst hätte man "Waterloo" wohl hinausgezögert. Ist die Fortsetzung denn vor Waterloo angesiedelt, wenn Wellington auftauchen soll? Wohl zwangsläufig?

 

P.S. Ach, hatte ich übersehen: Indien 1817! Und es wird glücklicherweise nicht nur dedamselt, sondern auch das Schicksal des Imperiums entschieden! ;)

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Die TV-Serie war mit "Waterloo" eigentlich abgeschlossen. Wundert mich eh, daß sie doch weitermachen und daß Bean mitmacht. Ich habe mal gelesen, die Rolle Sharpes war zwar eine seiner Lieblingsrollen war, daß er danach aber Probleme hatte, vernünftige Rollen zu bekommen. Tja, da wurde er dann wohl zum Hollywood-Standard-Finsterling.

 

Die Handlung klingt klassisch, obwohl er bisher nur immer die Armee retten mußte, das ganze Britische Imperium ist neu. Was Wellington betrifft, dessen Rolle hat sich ja schon in der Serie meist auf einen bissigen Anfang und ein unterkühltes Ende beschränkt, wird diesmal wohl genauso sein. Wahrscheinlich ist es eine Mission, die einen "Rogue" verlangt und das ist ja Sharpes Standardaufgabe bei Wellington. Ich freue mich jedenfalls, der gute Hugh Fraser mit seiner köstlichen Stimme ist nicht unschuldig daran, daß ich zum Wellington-Fan mutiert bin.

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Sharpe – die Verfilmung

 

In den 1990ern wurden die Serie sehr erfolgreich vom britischen TV verfilmt. Ein Teil der Filme lief in Synchronisation und offenbar weniger erfolgreich auch im deutschen TV unter dem Titel "Die Scharfschützen".

In der Titelrolle glänzt Sean Bean, der eigentlich nur zweite Wahl war, da ursprünglich Paul McGann für die Rolle Sharpes vorgesehen war. Doch McGann verletzte sich und mußte ersetzt werden. (Jedoch konnte er der Napoleonischen Ära nicht entkommen, in der Zwischenzeit wurde er als Lieutenant Bush in der vergleichbaren Hornblower-TV-Serie unsterblich gemacht, auch nicht schlecht!)

 

Sean Bean verkörpert den Charakter Sharpes perfekt, obwohl er so gar nicht so aussieht, wie er sollte, da er zu klein und zu blond ist. Nur das Gesicht paßt: sehr attraktiv, aber auf harte Weise. Doch sobald er zu spielen beginnt, ist er Sharpe. Die Rolle ist ihm auf den Leib geschneidert. Cornwell selbst hat ihm das allergrößte Kompliment gemacht, da er sagt, er höre nun Beans Stimme, wenn Sharpe in seinem Kopf spricht. Außerdem hat er ihm das Buch „Sharpe’s Battle“ gewidmet, das nachträglich auf Wunsch der Produzenten geschrieben wurde.

 

Daragh O’Malley als Harper ist auf den ersten Blick eine totale Fehlbesetzung. Er ist ebenfalls zu klein, hat ebenfalls die falsche Haarfarbe, ist zu dick und zu alt, denn er sollte eigentlich fast 10 Jahre jünger sein als Sharpe. Bei ihm aber setzt das gleiche Phänomen ein, er wird zu Harper sobald er ihn spielt und vernünftige Texte hat. Einmal „God save Ireland!“ und man vergißt für die Dauer des Films komplett, wie er aussehen sollte.

 

Im Gegensatz zu den Romanen haben ausgewählte Riflemen im Film eine größere Rolle, als da wären:

-Hagman/John Tams

-Harris/Jason Salkey

-Cooper/Michael Mears

-Tongue/Paul Trussell

-Perkins/Lyndon Davies

 

In der Rolle Wellingtons glänzen gleich zwei Schauspieler, David Troughton in den ersten beiden und mein Favorit Hugh Fraser in allen anderen Filmen. (Die aufgeklebte Nase „Nosey’s“ hätte man etwas dezenter machen können!) Doch beide haben den Charakter sehr überzeugend dargestellt.

 

Andere herausragende SchauspielerInnen, ohne besondere Reihenfolge:

 

Hogan/Brian Cox

Teresa/Assumpta Serna

Hakeswill/Pete Postlethwaite – auch ein Fall von falschem Aussehen aber perfekter Umsetzung!

Nairn/Michael Byrne

Spears/James Purefoy

Frederickson/Philip Whitchurch

Lady Anne/Caroline Langrishe

Ducos/Feodor Atkine

Marquesa/Alice Krige

Curtis/John Kavanagh

Orange/Paul Bettany – besser bekannt als “Stephen Maturin”

etc. etc. etc.

 

Unter anderem wegen der Neubesetzung und einer Umstellung des Drehplans wurde die Chronologie durcheinandergemixt, was etwas verwirrend wirkt, da nicht nur Sharpes Karriere durcheinandergerät, sondern auch die Schlachtenfolge!

Gleichermaßen bemerkt man das begrenzte Budget einer TV-Produktion, da man sich das Lachen oft kaum verbeißen kann, wenn die Rede ist von einer Kompanie (oder gar einem Batallion!), und dann sieht man 30 Männer ... Außerdem sind manche davon sehr schwach auf der Brust, weil sie tot sind, nachdem sie einen Hieb mit der flachen Klinge bekommen. Stört jedoch nicht wirklich, da die Kämpfe gut choreographiert sind. Lieber so, als Hollywood mit Massenszenen und den entsprechenden verzichtbaren Elementen.

Auffallend in der Originalfassung sind die Akzente. Vor allem Bean spricht ein räudiges Englisch, was aber zu seiner „working class hero“-Abstammung paßt. Wenn schon nicht zu London ... Auch die anderen lassen die verschiedensten britischen Akzente hören, wodurch es ein bißchen Zeit braucht, um (fast!) alles zu verstehen. Hagman und Cooper zB sind mir immer noch zeitweise ein Rätsel. Man freut sich immer über jemanden, der King’s English spricht.

Die deutschen Filmtitel sind saublöd. Kein Wunder, wenn sich das keiner anschauen wollte!

 

Die Filme:

 

Sharpe’s Rifles/Das Banner des Blutes

Hier hat man sich zumindest bei den wichtigsten Eckpunkten (Sharpes Kampf gegen die eigenen Männer, Blas Vivar) an das Buch gehalten, doch weicht es ziemlich ab. So findet hier erst Sharpes Rettung von Wellington (natürlich noch Wellesley) und Sharpes Beförderung zum Offizier statt, außerdem taucht Teresa bereits auf und man vermißt stattdessen das Buch-Objekt der Begierde, Louisa, die hier nur ein Gesicht mit Namen ist.

Anders, aber auch genial, der Kampf mit Harper und Sharpes böses „I didn’t choose you!“ zu seinen noch unwilligen „chosen men“. Genial, Tongues ungewöhnliche Totenandacht („Yay, I say yay. Yay.“)

Trotz allem ein vielversprechender Auftakt.

 

Sharpe’s Eagle/Der Adler des Kaisers

Hier stimmen die Rahmenbedingungen, nur macht Teresas Anwesenheit die Romanze Sharpes mit Josefina unmöglich. Josefina ist hier also sehr viel mehr Dame als im Buch.

Ein sehr guter Film. Sir Henry Simmerson, ein köstlich abstoßender Widerling. Allerdings fragt man sich, was aus Christian Gibbons geworden ist.

 

Sharpe’s Company/Kommando ohne Wiederkehr

Der beste Film, nicht zuletzt, weil er sich fast 1:1 an den Roman hält. Beide, sowohl Bean als auch O’Malley laufen hier zu Bestform auf. Bean speziell im frustrierten „It’s not bloody soldiering“-Monolog und Harper in der Szene vor seiner Auspeitschung, die im Film fast noch bewegender ist, als im Buch.

Und Postlethwaite als Hakeswill ist oscarreif. Auch die Erstürmung von Badajoz und Sharpes Blutrausch sind exzellent und zeigen besonders eindringlich die Grausamkeit dieser speziellen Schlacht.

 

Sharpe’s Enemy/Armee des Schreckens

Sharpe wird hier – siehe vemurkste Chronologie – etwas zu früh Major. Und da Josefina kein leichtes Mädchen war, haben wir hier stattdessen eine Isabella. Ansonsten nahe am Buch. Sehr gut.

Genial, Sharpes stoische Reaktion auf die nackten Brüste Hurleys („My compliments, Ma’am.“)

 

Sharpe’s Honour/Der Preis der Ehre

Hier macht sich besagter Chronologiemurks besonders deutlich sichtbar, da Sharpe den Buch-Duellgrund Marquesa noch gar nicht kennen könnte. Außerdem hat man es hier nicht übers Herz gebracht, ihn ohne Harper fortzuschicken. Und der hat statt dem aus Badajoz geretteten Mädchen Isabella (nicht die von „Enemy“ – Namensrecycling) hier eine etwas ältere Ramona, die sein Kind, das leider nicht Richard heißt, auch zu früh bekommt.

Die Handlung an sich stimmt aber im großen und ganzen. Speziell durch die Szenen mit der Marquesa („I have not sinned enough yet!“) ein guter Film.

 

Sharpe’s Battle/Wolfsjagd

Hier weicht die Handlung leider abgesehen vom Anfang stark ab. Sharpes Ermordung der Gefangenen hat hier keine gröberen Folgen, es fehlen die Portugiesen und stattdessen haben wir einen total überflüssigen Subplot einer erfundenen Lady Kiely. Somit ist auch nicht wirklich klar, warum Wellington am Ende so sauer auf Sharpe ist.

Naja.

 

Sharpe’s Gold/Blutiges Gold

Von mir noch nicht gesehen, unter Fans aber sehr berüchtigt für seine Absonderlichkeiten.

 

Sharpe’s Sword/Jenseits des Todes

Leider auch starke Abweichungen. Statt der Marquesa haben wir hier eine überflüssige stumme Nonne. Am ärgerlichsten aber ist, daß man den ehrbaren Harper hier sehr unehrenhaft darstellt, da er nur mit einem Trick dazu gebracht werden kann, die Mutter seines Sohnes zu heiraten. Trotzdem nimmt O’Malley sich hier alles raus, was er kriegen kann. Dank seiner und anderer Schauspieler (Purefoy, Kavanagh) dennoch ein guter Film.

Sir Henry Simmerson taucht hier etwas unerwartet auf. Dafür wunderbar, wie man auf ihn reagiert.

 

Sharpe’s Regiment/Das verschwundene Bataillon

Der hier hält sich dankenswerterweise wieder sehr eng ans Buch. „Major Dunnett“ hat einen Zweitauftritt als Prinzregent!

Lady Anne, großartig in ihrer scheinbaren Kälte und bei ihrer Abrechnung. Gut dargestellt, Sharpes unverständliche Besessenheit von Jane. Genial, seine Einführung bei Hofe.

Guter Film.

 

Sharpe’s Siege/Todfeinde

von mir leider noch nicht gesehen

 

Sharpe’s Mission/Der Verräter

Ohne Romanvorlage. Eine recht interessante Handlung, Sharpe muß erkennen, daß sein bewunderter Held ein Stück Dreck ist. Nur muß der arme Harper wieder abbeißen, der hier in einer Szene sehr schwach dargestellt wird. Genial, Jane als verhinderte Ehebrecherin mit Harris als Anstandsdame und Sharpes „Justiz“ am Ex-Helden.

OK.

 

Sharpe’s Revenge

Hält sich im großen und ganzen an die Vorlage. Paoli ist eine sehr passende Lucille. Genial, wie Sharpe ihre Tür eintritt mit den denkwürdigen Worten „Sorry, Ma’am, it was locked.“

Dafür ist Frederickson hier großzügiger als im Buch.

Gut dargestellt, Janes Fall.

Guter Film.

 

Sharpe’s Justice

Wieder ohne Romanvorlage. Die Handlung, naja. Hier hat man versucht, etwas sozialkritisch zu sein und konfrontiert Sharpe mit seiner Kindheit, die sich dank Beans mörderischem nordenglischen Akzent nach Yorkshire verlagert hat, und dem Elend der Arbeiter. Dazu eine etwas seifenopernartige Familienstory und Hagman, der Gott weiß woher plötzlich auftaucht.

Aber, noch einmal Lady Anne, die macht fast alles wett. Und eine sehr intensive Szene, als Sharpe seine auf Abwege geratene Gattin konfrontiert.

Trotzdem eher ein Naja.

 

Sharpe's Waterloo

Hier kommen die Mini-Bataillone leider besonders deutlich zur Geltung, Waterloo wirkt etwas banal. Trotzdem, auch dieser Film hat seine Stärken, nicht zuletzt Bettany als blasierter und dämlicher Prince of Orange. Eine exzellente Leistung. Nett gemacht, Sharpes und Harpers Hauptmotivation zu kämpfen: der Wunsch, „Boney“ zu sehen.

Man vermißt aber den Sohn Henri Patrick, den Sharpe haben sollte. Und der Abschied von Harper wirkt etwas banal. Aber ein schöner Endpunkt mit Sharpe endlich als Lieutenant Colonel des „Prince of W-“, ups, „South Essex“.

Alles in allem, guter Film.

 

Doch ist dies noch nicht das Ende! Aktuell wird unter dem Titel „Sharpe’s Challenge“ ein zweiteiliger TV-Film gedreht, in dem Sharpe einen Auftrag Wellingtons in Indien ausführen soll. Ohne Romanvorlage, obwohl im Cast ein gewisser Dodd auftaucht, der in den indischen Romanen eine wichtige Rolle spielt. Man darf gespannt sein.

Kurios, daß Indien hier am Ende statt am Anfang stehen wird. Schade, daß man nicht das naheliegende „Devil“ verfilmt.

Da die allerwichtigsten (Bean, O’Malley, Fraser) als Schauspieler bestätigt sind, freue ich mich dennoch wahnsinnig darauf.

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Also ich habe vor langer Zeit ein paar Bruchstücke der Reihe gesehen, als sie mal irgendwann im deutschen billigfernsehen lief; zu nächtlicher Zeit, unterbrochen von Telefonsexwerbung. Kann allerdings sein, daß das allerdings auch nicht die Hauptsendetermine waren... jedenfalls würde ich es sehr begrüßen, wenn die Reihe nochmal ausgestrahlt würde.

Es ist ja außergewöhnlich, daß ein Autor seine Romanfigur derart gut verkörpert sieht wie in diesem Fall, auf jeden Fall ein gutes Zeichen!

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Ich habe damals zwei Filme gesehen, da liefen sie sogar noch im Hauptprogramm. Haben mich aber nicht beeindruckt.

Müssen wirklich sehr schlecht gelaufen sein, es war ja sicher nicht vorgesehen, nur 11 von 14 Filmen zu zeigen. Da sieht man es, schon damals haben Serien unter sowas gelitten!

Ich kann mich leider überhaupt nicht mehr an die Synchronstimmen erinnern. Wäre interessant, wie das auf Deutsch klingt.

Natürlich speziell Fraser, den ich ja gerade für seine köstliche Stimme verehre. Aber auch Bean hat eine sehr eindringliche. Dazu all die Akzente, die dann fehlen würden.

 

Das von Cornwell finde ich sehr nett. Er betont auch immer wieder, daß er mit Bean als Sharpe sehr zufrieden war. Und ich glaube es ihm. Wie gesagt, reden kann man viel um Werbung zu machen, aber das mit dem gewidmeten Buch ist schon was anderes.

Diese Feinheiten habe ich bisher nicht mitbekommen, aber er hat sogar gesagt, daß er Sharpe in den späteren Büchern der Darstellung Beans angepaßt hat. Auch hat er ihm einen Aufenthalt als Jugendlicher in Yorkshire verpaßt um den Akzent Beans zu erklären.

Nur ist er in seinem Kopf immer noch schwarzhaarig.

 

Ich kann als Fan der Serie versichern, Bean macht seine Sache wirklich sehr gut. Und eben nicht nur er.

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"Sharpe's Challenge" ist fertig und soll angeblich bald im britischen TV laufen. Beneidenswerte Briten!

Hier ein paar Bildchen und die grobe Handlung. Interessanterweise scheinen sie doch Elemente aus dem Buch "Sharpe's Tiger" übernommen zu haben, Dodd als Bösling und daß sich Sharpe und Harper (in Vertretung Lawfords) als Deserteure ausgeben um die Schwachstellen der Festung (in Vertretung der Stadt des Tippoo Sultans) auszukundschaften.

 

Nett zu sehen an den Bildchen, Bean ist zwar etwas breitgesichtiger, hat den Sharpe-Gesichtsausdruck aber immer noch perfekt drauf.

Ich habe zwar noch keine Ahnung, wann und wie ich den Film sehen werden, freue mich aber jetzt schon wie blöd darauf.

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Hier nun eine ganze Seite über diesen schönen neuen Film mit schönen Bildchen.

 

Drei Dinge stechen ins Auge:

Bean und O'Malley sind älter - und breiter, was bei Harper paßt - geworden.

Beide haben immer noch die passenden Gesichtsausdrücke drauf.

Rot steht Sharpie überhaupt nicht!

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Doch, das Rot steht ihm doch! :D Aber besonders schön finde ich es immer bei Leuten mit purpurnen Gesichtern.

Ich dachte jetzt nach Deiner Bemerkung schon, Bean sei aubreyhaft angeschwollen, aber er ist doch gut in Form.

Danke für den Link, das sind wirklich vielversprechende Bilder. Auch wenn ich nicht verstehe, warum Sharpe, der doch Obrist sein soll, mit Sergeantenstreifen und Gepäck auf dem Rücken herumläuft? ?(

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Wenn ich das richtig verstanden habe zeigt der Prolog des Films kurz Sharpes Vergangenheit als Sergeant in Indien mit einer Szene aus dem Buch "Triumph", wo er tatsächlich erstmals Dodd trifft, der im Film der böse Wicht ist. Finde ich nett, daß sie doch ein wenig die indischen Romane einbauen.

Da war er jedenfalls Sergeant im 33rd.

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OK. Jetzt endlich habe ich auch gemerkt, daß man sich auf der von trière verlinkten Seite auch Trailer zu "Sharpe's Challenge" anschauen kann... :D Und bei Amazon soll die DVD angeblich verfügbar sein - nun ja, vielleicht auch *nicht wirklich*, denn eine Lieferzeit von "1-4 Wochen" klingt nicht vertrauenerweckend und der Preis erscheint mir absurd hoch. Hat denn nun jemand schon den Film gesehen? Ist er tatsächlich so gewalttätig, wie die Trailer versprechen? :) Hallo, Sharpière, bitte melden! :D

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Falls Du mich meinst, ich habe ihn mangels DVD-Players noch nicht gesehen und werde es wohl auch nicht in absehbarer Zeit schaffen. Leider. Aber er soll gut und im Stil der anderen Filme sein. Gewalttätig? Naja, es sind Kriegsfilme.

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Also ich habe die Sharp Romane verschlungen und das obwohl ich Bonapartist bin :lol:

Auch die Filme fand ich nicht so schlecht ... klar die ein oder anderen Ungereimtheiten nimmt man in kauf. Der Unterhaltungseffeckt wirkt.

Ich fiebere schon dem Oktober entgegen um die DvD Sammelbox endlich gegen die Videobänder auszutauschen.

 

Aber zugegeben Sharp erinnernt mich auch immer ein wenig an die Bastei Romane "Lassiter" schießen, prügeln und natürlich immer ne Frau die flach gelegt werden will :o

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So, seit wenigen Minuten liegt die große Sharpe-Box in meinem Einkaufskorb. Da ich den ganzen November Urlaub habe, werde ich ab dem 8. November zum Sharpe-Experten. ;) 140 Euro für 16 DVDs ist eigentlich in Ordnung. Sicher, später wird die Box vielleicht etwas günstiger, aber die Sammlerbox in der Holzkiste ist limitiert.

 

000MRNUGW.jpg

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Ich bitte um die Welle!

Sharpe's Peril

 

Und ich habe "Challenge" immer noch nicht gesehen! Da erscheint im Mai eine etwas günstigere Version, deshalb muß ich noch abwarten.

 

In der Box ist der ja nicht dabei, oder? Ich ringe nämlich mit mir - und meinem Konto - ob ich nicht meine VHS schmeißen und durch die DVDs ersetzen soll.

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Ich habe die Sharpe Kiste. Sharpes Challenge ist nicht dabei erscheint aber demnächst als DVD auf deutsch. Leider hat man sich in der neuen Box bei den letzen Folgen nur mit engl. Untertiteln begnügt, das schlimmste dran ist das man diese nicht ausschalten kann (ich sehs lieber in englsich hab nun aber die nervenden Untertitel am Hals). Mittlerweile düprfte es auch schwer sein an die Holzbox ranzukommen. Bei Amazon hat sie mittlerweile etwa den doppelten Wert.

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Das sind wirklich gute Nachrichten. Ich habe die Box übrigens nicht mehr bekommen... :lol: Der aktuelle Preis bei Amazon ist mir jedoch viel zu hoch.

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Und ich habe "Challenge" immer noch nicht gesehen! Da erscheint im Mai eine etwas günstigere Version, deshalb muß ich noch abwarten.

 

Ich habe das heute nachgeholt. Hast Du den mittlerweile gesehen? Mein erster "Sharpe", aber nicht schlecht. Macht auf jeden Fall Lust auf mehr, viel mehr!

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Ich habe ihn mittlerweile gesehen. Ja, nett. Einfach schön, Sharpe und Harper wiederzutreffen, auch wenn sie zu der Zeit in Indien überhaupt nichts zu suchen haben. Aber, den Preis zahle ich gern, wenn sie sich schon nicht an "Sharpe's Devil" zur Verfilmung rantrauen, das ja das einzige Post-Waterloo-Buch ist.

Erfreulich fand ich auch, daß sie zumindest versucht haben, den Bezug zum Buch ("Tiger") herzustellen, auch wenn sie die Handlung um ca. 20 Jahre nach hinten verschoben haben. Immerhin. Bickerstaff zB ist ein ganz interessanter Aushilfs-Hakeswill.

 

Das einzige, was mir überhaupt nicht taugt, ist daß sie

 

Sharpes Lebensgefährtin Lucille umgebracht haben, total sinnlos. Wieso ruinieren sie Film-Sharpe seinen schönen Lebensabend? Kann nurhoffen, daß sie ihm dann im nächsten Film eine wenigstens annähernd vergleichbare Partnerin stellen. Das wird dann ja wohl der letzte sein.

Aber, echt schade, ich mag Lucille so gern.

 

 

Shocking fand ich auch, daß Harper ihn "Richard" nennt. Huch! Das ist ja fast so, als würde Sharpe Wellington Artie nennen. :(

 

Ach ja, Hugh Fraser in der Rolle wiederzusehen war auch sehr schön.

 

Die ursprünglichen Filme sind schon besser, aber, abgesehen von dem einen Kritikpunkt, war schon OK. Bin gespannt auf den nächsten.

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Sharpe's Challenge: HA!

Ich habe doch schon lange geahnt, daß Sharpes Urinaden geradezu schicksalhafte Szenen sind. Hier rettet ihm also der Harndrang das Leben; und er schnappt sich anscheinend grundsätzlich die Flinte, wenn er zum Pinkeln geht, auch im Fort, interessant!

Die Folge ist sehr niedlich, auch wenn "Indien" nicht unbedingt meine Lieblingsgegend ist (ich muß immer an Sherlock Holmes, Zeichen der Vier usf. denken). Manche Szenen fand ich etwas unbeholfen gemacht, z.B. jene, in welcher Sharpe in Wellingtons Residenz darauf wartet, vorgelassen zu werden. Wieso muß er Wellingtons "Einladung" vor Ort nochmals lesen? Sie war ja nicht so entsetzlich schwer zu merken: "Kommen Sie sofort, gez. Wellington." Die Art und Weise, wie sich der "Präsident des Ostindien-Aufsichtsrats" vorstellt finde ich für ein Tier derartiger Höhe unglaubhaft; daß Sharpe sowohl von diesem als auch von Wellington lediglich mit "Sharpe" und ohne seinen Rang (egal ob ehemalig oder nicht) angeredet wird, ist geradezu unmöglich. Als Offizier war Sharpe dann ja letztlich doch ein "Gentleman" geworden, egal wie niedriger Herkunft. Etwas unpassend auch der abgerissene Dress (eine unvollständige, etwas seltsam mit Knöpfen um den Kragen verzierte Mannschaftsuniform?), in dem Sharpe dann in Indien erscheint - ein Hut kann in solcher Gegend nicht schaden! Ich finde es etwas bedauerlich daß die Filmemacher - Cornwell selbst vermutlich nicht? - solche Feinheiten ignorieren. Das macht das ganze eben etwas weniger glaubwürdig. (Ist das da übrigens der Hosenbandorden, den der böse Dodd an seiner Uniform trägt? ;) ).

Wie auch immer - jedenfalls ein sehr nettes Wiedersehen mit Sharpe nach langer Zeit - das letzte Mal vor sehr vielen Jahren irgendwo im Spätprogramm des Billigfernsehens... :o

Edited by McCool

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Ich glaube, jetzt wird es ernst, da es sogar gedruckt im TV-Progamm steht:

 

Mo 13.10.08 0:05 (Nacht von So auf Mo), Pro 7, "Das letzte Gefecht - Historienabenteuer nach Bernard Cornwell, GB 2006"

 

Toller Sendeplatz! Mi 3:34 war wohl nicht mehr frei?

 

Bin nicht sicher, ob ich es mir anschauen (aufnehmen! Ich bin ja nicht untot.) werde, weil ich Sharpe Deutsch wahrscheinlich nicht mehr verkrafte. Aber, als Überbrückung, bis ich endlich mal die DVD habe, vielleicht doch.

 

Oder es ist wieder erfolgreiche Irreführung?

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    • By McCool
      Wir hatten es hier im Forum offenbar noch nicht erwähnt, das wollte ich mal nachholen. In dem zum 200. Jahrestag der Schlacht von Waterloo produzierten TV-Zweiteiler schickt History UK Sean Bean auf eine napoleonische Erkundungsreise.
      Aus irgendwelchen Gründen postete der youtube-Kanal von History GB vor ein paar Tagen diesen Clip, Sean Bean darf mal mit einer echten India Pattern und einer Baker Rifle herumspielen:
      Deutschsprachig lief der Zweiteiler auch bereits 2015 bei History unter dem putzigen Titel "Waterloo - Präsentiert von Sean Bean". 
      Ein Qualitätspresseartikel zum Format von 2015 https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/sean-bean-besucht-schauplatz-der-schlacht-von-waterloo-13652635.html
    • By Farquhar
      Die bislang 7 Romane grosse Serie um den Kampf der Sachsen gegen die Normannen/Wikinger von Bernhard Cornwell wird von der BBC verfilmt und vermutlich nächstes Jahr ausgestrahlt auf BBC2.
      Eine zusammenfassung schreibe Ich noch. zunächst ist es geplant den ersten Roman der Serie " Das letzte Königreich" zu verfilmen. Da Ich gelesen habe das es insgesamt 8 Stunden werden glaube ich nur an einen Start einer grösseren Serie. Die Verfilmung aller bisher veröffentlichten 7 Romane würde in 8 Stunden keinen Platz finden. Zumal der 8te Roman der Serie am 30 5. erscheint.
       
      Berhard Cornwell, auch bekannt hier bei uns für seine Sharpe Romane hat die Serie wohl noch nicht ganz abgeschlossen, zumal der Hauptakteur der Geschichte, ein Kämpfer mit Namen Uthred in den Momenten des Besinnens als alter Mann ; also Rückblickend auf die Geschehnisse, 82 Jahre alt ist.
       
      Ich bleibe dran was Infos zur Verfilmung angeht und schreibe demnächst eine Rezi der ersten drei Romane, weiter bin Ich derzeit noch nicht gekommen beim Lesen.
    • By McCool
      200 Jahre Waterloo - "Der Beginn eines britischen Jahrhunderts".
      Bernard Cornwell im Gespräch mit Christoph Heinemann
       
       
      http://www.deutschlandfunk.de/200-jahre-waterloo-der-beginn-eines-britischen-jahrhunderts.694.de.html?&dram:article_id=322913
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