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McCool

"Das Boot": Fortsetzung als Miniserie für Sky 2018

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"Das Boot" wird forgesetzt: Es soll eine achtteilige Miniserie für Sky produziert werden, die zeitlich an die Handlung des Petersen-Films von 1981 anknüpft.

 

http://www.hollywoodreporter.com/news/das-boot-bavaria-sky-greenlight-905793

 

http://www.focus.de/kultur/kino_tv/der-welthit-das-boot-wird-fortgesetzt-bavaria-film-und-sky-wagen-sich-an-eine-legende-und-bauen-das-boot-neu_id_5661747.html?google_editors_picks=true

 

Fraglich, ob das Sinne des eigenwilligen, knorrigen Bucheim gelegen hätte.

Er war schließlich schon mit Petersens Film hochgradig unzufrieden.

 

Hier übrigens eine Dokumentation Buchheims über den U-Boot-Krieg, die anscheinend nur einmal im Fernsehen lief.

Edited by McCool

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Ich denke, die Macher dieses Films dürfen sich glücklich schätzen, dass Buchheim ihr "Werk" nicht mehr erlebt.

 

Es gibt Filme, die brauchen weder eine Neuverfilmung noch eine Fortsetzung.

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Laut Pressemitteilung sind die Dreharbeiten abgeschlossen, die Serie soll Ende des Jahres laufen.

https://www.presseportal.de/pm/33221/3871742

Zur Handlung heißt es:

 

Zitat

(...) Die neue Serie ist inspiriert vom Oscar- und Golden Globe-nominierten Meisterwerk von Wolfgang Petersen und dem gleichnamigen Bestseller von Lothar-Günther Buchheim. Die 26,5 Millionen Euro teure Produktion vereint zwei parallel verlaufende Handlungsstränge an Land und auf offener See und erweckt die Sinnlosigkeit des Zweiten Weltkrieges eindrucksvoll zum Leben. Gefilmt wurde an Drehorten in München, La Rochelle, Prag und Malta. (...)

Die Geschichte der neuen Event-Serie Das Boot beginnt im Herbst 1942, zu einer Zeit in der die U-Boot-Kriegsführung während des Zweites Weltkrieges immer brutaler wird. Im Herbst 1942 ist die U-612 im besetzten Frankreich bereit für ihre Jungfernfahrt. Unter ihnen befindet sich auch der neue Kaleun des U-Bootes, Klaus Hoffmann (Rick Okon). Schnell hat die 40-köpfige Besatzung mit den beengten und klaustrophobischen Bedingungen unter Wasser zu kämpfen. Sie werden körperlich und mental an ihre Grenzen getrieben und schließlich beginnen zwischenmenschliche Spannungen die Loyalitäten an Bord auf eine harte Probe zu stellen. In der Zwischenzeit gerät die Welt von Simone Strasser (Vicky Krieps) im Hafen La Rochelles außer Kontrolle. Simone ist hin- und hergerissen zwischen ihrem Zugehörigkeitsgefühl gegenüber Deutschland, der Résistance und einer gefährlichen und verbotenen Liebe. Dabei lernt sie mehr über sich selbst als jemals zuvor. Könnte alles, was sie für wahr hielt, tatsächlich eine Lüge sein? (...)

Wunderbarer Pressetext. Besonders die Formulerung "erweckt die Sinnlosigkeit des Zweiten Weltkrieges eindrucksvoll zum Leben" hat mir gefallen. Zwischenmenschliche Spannungen, Loyalitäten, harte Probe, cherchez la femme. Wie interessant. Aber auch "die U-612" macht sich immer gut und erweckt eindrucksvoll ein Bild der Sinnlosigkeit von Pressetexten zum Leben, die sich in mäandernd verschlingenden Semantiksträngen strangulieren. 

 

 

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Bei dem Pressetext vergeht mir die Lust an der Serie mal gründlich. 

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Ich bin eh raus aus der Nummer. Folgende Zutaten in einem Film und ich lasse die Finger davon: Tauchen, Fahrstühle und U-Boote.

  • Haha 1

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Ich überlege gerade einen film über einen feststeckenden Fahrstuhl in einem getauchten U-Boot zu machen.

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vor 6 Minuten schrieb Bonsai:

Ich überlege gerade einen film über einen feststeckenden Fahrstuhl in einem getauchten U-Boot zu machen.

:o

:huh:

:lol:

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Ist eine nette Idee, aber vielleicht doch nicht ganz präzedenzlos. Bei Star Trek blieb der Fahrstuhl öfter mal stecken, und was anderes war die Enterpreise als eine Art Raum-U-Boot? Daher ja auch: Kosmo-nauten. :P

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"Das Boot" ist kein schlechter Film, besonders für deutsche Verhältnisse, und trotz Grönemeyer. Aber wer in diesem Film allen Ernstes "einen der Schätze der deutschen Kulturgeschichte" sehen will, könnte es glatt noch fertigbringen, den "Spiegel" für ein glaubwürdiges Informationsmedium zu halten. :rolleyes: Daß eine Neuverfilmung vom erzählerischen Mehrgewinn her völlig überflüssig ist, sehe ich allerdings auch so.

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Wenn man sich anschaut, was damals sonst so in Deutschland gedreht wurde, finde ich die Bezeichnung Kulturgut oder -schatz durchaus nicht abwegig. Es ist doch ein toller Film mit wirklich toller Besetzungliste.

Selbst Grönemeyer passt da in seiner Unbedarftheit wunderbar mit hinein.

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Wenn jemand von einem "deutschen Kulturschatz" redet, dann sollte muß der neben anderen deutschen Kulturschätzen bestehen. Die Filmkunst ist hierzulande sicher insgesamt ziemlich schwach. Obwohl es vielleicht andere Filme gibt, die eher als "Kulturschatz" gelten könnten. "Das Boot" sieht doch letztlich auf der erzählerischen Ebene ziemlich trivial aus. Die Stärken lieben in der Überzeugungskraft des Visuellen, das rettet das Boot. Ich find es ganz gut - eine der wenigen Eichinger-Produktionen, für die ich das sagen kann, Petersen sei dank - aber ich find wirklich nicht, daß es in jeder Hinsicht großartig und ein wirklicher "Kulturschatz" ist.  Die Schauspielerei hat doch bei einigen ziemlich manieristische Züge, und die Charakterzeichnung ist ziemlich unsubtil, um es mal freundlich zu sagen.  Von dem, was Buchheim auszusetzen hatte,  halt ja vieles auch der künstlerischen Umsetzung und dem Pathos, wenn ich mich recht entsinne. Und wenn man weiß, daß auch Buchheim schon die realen Ereignisse ziemlich freizügig zurechtkomponiert und dramatisiert und Charaktere erfunden (den 1. strammen Nazioffizier gab es z.B. gar nicht)  und zugespitzt hat, und das dann fürs Drehbuch nochmal vergröbert wurde, dann ist es mit der suggerierten Authentizität  auch nicht mehr weit her.  Der Öllappen in Grönemeyers Gesicht freut mich natürlich immer wieder, aber das war eine Drehbucherfindung und solch ein Vorfall hätte, wie Buchheim sagte, natürlich schwerwiegende Folgen gehabt, während im Film nur das Ego des Badegasts ein wenig geknickt wird.

Hochinteressant sind ja im Zusammenhang mit Bucheims Roman und der Verfilmung die Tagebuchaufzeichnungen des ehemaligen LI Friedrich Grade, die von der Nordwestzeitung im Oktober 2016 zusammen mit Interviewvideos veröffentlicht wurden. Grade war da 100 Jahre alt. Im Film wurde er von Klaus Wennemann verkörpert, mit dessen Darstellung er offenbar sehr einverstanden war.  

https://www.nwzonline.de/hintergrund/der-letzte-augenzeuge-von-u96_a_31,1,2462531975.html

https://www.nwzonline.de/u96

Der Übersichtlichkeit hier die Videos, die in den einzelnen Artikeln versteckt sind, und auf youtoube nicht gelistet sind:

1. Jugend

2. Über Buchheim (verbissen, Streber! Technikverstand)

3. Lernt U 96 kennen

4. Hintergründe zum Buch von Buchheim. (Bekommt Manuskript zur Durchsicht. Lehnt die "Zoten" im Buch ab. 

5. Zur Verfilmung (Technische Beratung. Kritik am Film)

 

 

 

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