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Threepwood

Dudley Pope?

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Ich habe jetzt mit Dudley Pope angefangen. Aber die ersten Seiten haben mir schon gar nicht gefallen. Es liegt wohl kaum an der Story, sein Schreibstil gefällt mir irgendwie gar nicht. Wer hat sich bereits durch die Abenteuer von Ramage gekämpft? Lohnt es sich weiter zu lesen?

Edited by Threepwood

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Ich habe die ganze Serie mit Begeisterung verschlungen. Aber, stimmt leider, die Übersetzungen sind teilweise grottig schlecht. Nicht in allen Büchern, soweit ich mich erinnern kann.

 

Wenn man das ausblenden kann hat man schon eine nette Serie zum Lesen, wunderbar unterhaltsam und spannend, wenn auch etwas unrealistisch.

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Ich habe Pope auch immer gern gelesen, allerdings ging mir mit Fortgang der Serie das Übermenschentum Ramages dann doch etwas auf die Nerven. Es gibt auch einige fachlichen Ungereimtheiten, die man sich wirklich nur mit Ahnungslosigkeit des Übersetzers erklären kann, gilt doch Pope als Kenner der damaligen Royal Navy

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Wie im Diamantenriff erwähnt gibt es Sachen die nerven (Ramage ist unbesiegbar und seine freunde die jedesmall dabei sind). Allerdings zählt die reihe für mich trotzdem zu den besten da es bei den anderen Autoren ähnlich aussieht. Nur Woodman und O´Brain bleiben auf den Boden. David Winter z.B. ist noch unbesigbarer als Ramage und seine Elitefamillie beginnt immer mehr zu nerven, auch wiederholen sich seine Abentuer. Das kann man so nicht von Ramage sagen so das ich die Reihe auch zum Ende empfehlen kann.

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Ramages Dream Team hat mich nicht genervt, dazu mochte ich die Kerle einfach zu gern. Aber ich fand es schade, daß gerade Stafford (meine Lieblingsfigur) immer mehr zur Karikatur seiner selbst geworden ist und später eigentlich nur noch dämlich war.

 

Natürlich ist es total unrealistisch, daß er stets mit der gleichen Mannschaft unterwegs ist und sogar seine Offiziere ihn so lieben, daß sie eigene Kommandos ausschlagen, wie Aitken, wenn ich mich recht erinnere.

 

Aber, manche Autoren haben es einfach drauf, daß man ihnen alles und jedes verzeiht. Pope gehört da für mich auf jeden Fall dazu.

 

Ich glaube, der Vergleich mit O'Brian ist insofern ein wenig hinkend, weil der einfach in einer komplett anderen Liga geschrieben hat, inhaltlich und stilistisch. Pope hat historische Abenteuerromane geschrieben, O'Brian historische Romane im Marinemilieu, was für mich nicht das gleiche ist.

 

Und generell unter den historischen Romanen die ich kenne, gehört O'Brian für mich zu den Ausnahmeschriftstellern.

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In der tat mocht ich das gespann auch, aber mit der Zeit wirds langweiulig da nicht viel neues kommt. Ramage selbst ist mir sehr sympathisch und es gibt vieles was sehr gut dargestllt wird (kaum ein anderer Autor widmet sich den Gerichtsprozessen so). Auch hat er gute darstellungen von Schalchten geliefert (Ramages Trafalgar ist Klasse).

 

O´Brian schreibt in anderer Richtung und ist auch sehr NAturwissenschaftlich veranlagt. Ich finde allerdings das die Royal Navy bei O´Brian realistischer rüberkommt. Man spricht dort eher von adneren komandanten die man uch kennt, bei Ramage ist eher unter sich und seinen freunden und selten in ner Flotte. Man muss beide Autoren sehr empfehlen wobei ich O´Brian erst lesen würde wenn ich andere kenne.

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Stimmt, Pope ist viel eher als Einstieg in historische Marineliteratur geeignet. Bei ihm ist einfach mehr los. Dafür fehlen bei ihm gegenüber POB die sozialen Kontakte im Offizierscorps fast völlig. Ramage wirkt wie ein Eigenbrödler, obwohl die Royal Navy doch schon fast "ein Dorf" gewesen sein muss, wo man viele kannte aber doch zumindest immer wieder auf gemeinsame Bekannte stieß.

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Dudley Pope war wohl der beste Kenner der Royal Navy um 1800. Seine Schilderungen nautischer Manöver und Kriegsgerichten könnten in Fachbüchern kaum anschaulicher beschrieben werden. Seine Romane sind aber sehr einseitig auf die See bezogen (das soll keine Kritik sein ;)). Wen auch interssiert, wie das Leben der Marineoffiziere an Land aussah, der ist bei Patrick O'Brian eindeutig besser aufgehoben.

Grundsätzlich geht in Übersetzungen immer etwas verloren, weswegen ich POB nur im englischen Original lese. Das ist zwar etwas mühsam, aber einfach nur faszinierend.

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Seit ich im besitz von Pope´s "Life in Nelson´s Navy" bin, ist meine Meinung zu seinen Kennntnissen bzgl. der Royal Navy nicht mehr ganz so gut. Er hat zweifellos hervorragende Sachbücher über die Zeit geschrieben, dieses gehört jedoch nicht dazu.

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