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  1. 3 points
    https://www.welt.de/geschichte/article216433322/Fehmarn-1644-Schlachtschiff-des-Dreissigjaehrigen-Krieges-entdeckt.html Gruß Flyingdutchman
  2. 2 points
    ... mit Sebastian Koch, Catherine Deneuve, John Cleese aus dem Jahr 2012. Der 1745 auf der griechischen Insel Psara geborene Ioannis Varvakis (Sebastian Koch) macht im 18. Jahrhundert das Mittelmeer als Pirat unsicher.
  3. 2 points
    Von Hugh T. Harrington auf Journal of the American Revolution Amphibische Operationen, die das Anlanden von Soldaten und Nachschub von See her umfassen, sind besonders schwierig und erfordern besondere Techniken, enge Koordination zwischen Marine und Heer, sowie spezielle Ausrüstung. Die Briten hatten die erforderlichen Fähigkeiten während des Siebenjährigen Krieges erlernt. Nach einem gescheiterten Angriff auf den Hafen von Rochefort verbesserten Briten ihre Kommando- und Kontrollabläufe und entwarfen spezielle Fahrzeuge für Landungen an feindlichen Stränden, die allgemein als „flatboats“ bekannt wurden. [1] Im günstigsten Fall sollten die Soldaten so nah an die Küste gebracht werden, daß sie die kürzestmögliche Distanz unter feindlichem Feuer an Land zu waten hatten. Gewöhnliche Großboote waren für Landeoperationen aufgrund ihres großen Tiefgangs, der in beladenem Zustand bis zu fünf Fuß betragen konnte, ungeeignet. [2] Zudem erschwerte die lange, schmale Bauart der Großboote das Be- und Entladen der Soldaten, da diese durch die Ruderer und die Riemen steigen mußten, um die Boote über die Seiten zu verlassen. Im April 1758 genehmigten die Lords Commissioners der Admiralität den Entwurf eines „flatboat“ mit geringem Tiefgang. [3]. Es sollte zwei Größen geben: Eines von 36 Fuß Länge und 10 Fuß 2 Zoll Breite. Dieses sollte etwa fünfzig Mann sowie einen Marineoffizier, einen Kanonier und zwanzig Ruderer tragen. Die kleinere Version war 30 Fuß lang, 9 Fuß 9 Zoll lang und trug sechzehn Ruderer. Beide Boote gingen nur 2 Fuß 11 Zoll tief und besaßen einen weiten, runden Bug und ein Spiegelheck. Voll beladen benötigten sie nur 2 Fuß tiefes Wasser, so daß sie sehr dicht ans Ufer herankommen konnten. [4] Die im amerikanischen Unabhängkigkeitskrieg verwendeten britischen Landungsboote waren, mit geringen Variationen, die gleichen. Ihre Tragfähigkeit betrug zwischen 10.000 und 12.000 Pfund ohne Ruderer. Die Soldaten saßen dicht beieinander in zwei Reihen mit dem Gesicht zueinander und den Musketen aufrecht zwischen ihren Knien stehend. Ein Seemann bediente die Ruderpinne, während zwanzig weitere außen an den Riemen saßen. Die „flatboats“ konnten mit Masten, Segeln und einer kleinen Kanone oder Drehbasse im Bug ausgerüstet werden. [5] Die Drehbasse gewährte ein wenig defensive Feuerkraft. Aber in jedem Fall mußte ein Feind an der Landungsstelle vor der Operation stark durch Kriegsschiffe beschossen werden. Die Landungsboote waren nicht dazu gedacht, sich den Weg an den Strand freizukämpfen. Doppelte Laufplanken wurden über den Bug an den Strand gelegt, um ein schnelles und geordnetes Ein- und Aussteigen der Soldaten zu ermöglichen. Die Vorgehensweise wurde von einem Augenzeugen beschrieben: „All diese flachgehenden Boote... lagen in einer Reihe am Strand, und sobald das Regiment daran entlangmarschiert war, formierte es sich dicht am Strand um und erwartete das Signal zum Besteigen der Boote. Sofort nachdem dieses gegeben worden war, marschierte jeder Offizier mit seinen Männern zu den Booten, ...dann stiegen er und sein Trommler zuerst ein und gingen von dem am Strand liegenden Bug direkt nach hinten zum Heck, während die ganze Abteilung folgte, ohne aus der Reihe zu treten; so waren nach zwei Minuten alle im Boot.“ [6] Bei Erreichen des feindlichen Ufers stiegen die Männer über den Bug aus und waren sofort gefechtsbereit. Kurz vorm Auflaufen an den Strand ließ das Landungsboot einen Draggen am Heck fallen. Sobald die Soldaten gelandet waren, wurde der Anker hochgezogen, die Riemen entgegengesetzt bewegt, und das Landungsboot steuerte auf See hinaus, um die nächste Fracht zu holen. Eine Variation des Landungsbootes wurde in Kanada gebaut und eingesetzt. Major General Philipps' Befehle für seine Brigade vom 3. Juni 1776 besagen: „Leutnant [William]Twiss soll sich nach Three Rivers begeben und seine Anweisungen für den Bau von Booten geben. Die Bauform eines dieser Boote ist ein gewöhnliches flachgehendes Fahrzeug [flat bottom], das King's Boat oder königliches Boot genannt wird, ausgelegt, um 30-40 Mann mit Proviant und Ausrüstung zu tragen, mit dem einzigen Unterschied, daß der Bug eines jeden Bootes eckig gebaut werden soll wie bei einem englischen Punt, um das Vonbordgehen der Truppen mittels einer Art von Gangbord zu erleichtern, das mit Schießscharten für Musketen versehen ist, und das während der Annäherung an den Feind als Schutzschild ( engl.„mantlet“) [7] dienen kann, und entsprechend stark gebaut sein muß.“ [8] Belege für solcher Laufborde oder Rampen bei anderen Gelegenheiten wurden nicht aufgefunden. Eine Darstellung von „flatboats“ mit einer ähnlichem Rampe erscheint auf einem Druck mit dem Titel „A View of Gravesend in Kent, mit Truppen, with Troops passing the Thames to Tilbury Fort.“ [9] Derartige Rampen oder Laufborde wären, wenn sie genug Schutz vor Beschuß hätten bieten sollen, sehr schwer gewesen und hätten möglicherweise Stabilitätsprobleme für das Landungsboot verursacht. Die dicht zusammengepferchte Infanterie hätte die Rampe nicht als Schutzschild benutzen oder durch die Schießscharten feuern können. Eine weitere Modifikation der Landungsboote ermöglichte es, sie für den Transport von Artillerie zu benutzen. Planken, die über die gesamte Bootslänge gelegt wurden und über den Bug gelegte Laufplanken ermöglichten es, die Artillerie an Bord und von Bord des Landungsbootes zu rollen. [10] Robert Clevelys Gemälde von der Landung in der Kip's Bay zeigt eindeutig Landungsboote, die mit Artillerie, und andere, die mit Infanterie beladen sind. [11] Die Effektivität der Landungsboote erwies sich deutlich am Morgen des 22. August 1776, als die Royal Navy in einer spektakulären Demonstration organisierter Kompetenz und Seemannschaft die Masse der britischen Truppen von Staten Island zur Gravesend Bay auf Long Island schaffte. Um 4 Uhr morgens befanden sich die Landungsboote am Strand von Staten Island, und die erste Welle von Truppen aufzunehmen. Die Landung selbst wurde von drei Fregatten und zwei Mörserschiffen gedeckt, die den Strand vor der Landung bombardierten. Die Landung selbst traf auf keinen Widerstand. Der Kapitän der H.M.S. Eagle, die an der Landung beteiligt war, berichtet: „Die Landungsboote waren alle um 4 Uhr morgens am Stand unter dem speziellen Kommando des Commodore Hotham versammelt... Etwa um 8 feuerte die Phoenix eine Kanone ab und heißte als Signal für die Truppen, an den Strand vorzurücken, an der Besanmarsstenge eine blau und weiß gestreifte Flagge. Kurz nach 8 waren sämtliche Schiffe mit den Truppen für die erste Landung unterwegs; und die Boote, die bei Staten Island etwa 1000 Mann aufgenommen hatten, begannen sich Richtung Gravesand Bay auf Long Island zu bewegen. Um halb 9 heißte Commodore Hotham in seinem Boot die rote Flagge als Signal für die Boote, an den Strand vorzustoßen. Die Boote reagierten sofort auf das Signal, und in etwa 10 Minuten befanden sich 4000 Mann am Strand, formierten sich und rückten vor. Der Wind wehte vom Hafen herab, aber die Flut bot zu starken Widerstand, als daß die Schiffe zu ihren vorgesehenen Positionen gelangen konnten; dennoch waren gegen 12 Uhr oder wenig später sämtliche Truppen an Land, insgesamt 15.000, und um drei Uhr erhielten wir die Nachricht, daß die Armee schon in Flat Bush angelangt war, sechs oder sieben Meilen vom Landungsort.“ [12] An dieser Landung waren 75 „flatboats“ beteiligt, von denen jedes 50 Infanteristen trug, sowie 11 „bateaux“ (lange, flachgende Boote mit spitzem Bug und Heck). Die erste Welle von 4000 Mann bestand aus Leichter Infanterie und der Reserve. Es ist sehr bezeichnend, daß diese Truppen nicht nur sehr schnell den Strand erreichten, sondern zudem nach ihrer Ankunft in der Lage waren, sofort geordnet auszurücken und den Strand zu sichern. Am Abend vor der amphibischen Landung auf Long Island wurden die Truppen, die in der zweiten und dritten Welle gelandet werden sollten, auf Transporter gebracht. Die zweite von den Transportern kommende Landungsabteilung von 5000 Mann wurde von den Landungsbooten derart schnell nach der ersten Welle den Strand gebracht, daß sie die Leichte Infanterie hätte unterstützten können, wenn diese auf Widerstand gestoßen wäre. Während die Landungsboote mit der zweiten Welle der Truppen auf dem Weg zum Strand waren, entfernten sich die nun leeren Transportschiffe und machten Platz für weitere mit mehr Truppen, die noch ans Ufer gebracht werden sollten. Drei Stunden nach der ersten Landung waren 15.000 Mann samt Gepäck, Ausrüstung und vierzig Geschützen an Land gebracht worden. [13] Die Verlegung einer Streitmacht dieser Größenordnung in dieser Geschwindigkeit hatte dieser Kontinent nie zuvor gesehen. Weniger als einen Monat später, am 15. September, wurden die Landungsboote erneut mit großem Erfolg eingesetzt. Anders als die Landung in der Gravesand Bay erforderte die Überquerung des East River von Long Island aus Richtung Manhattan Island den Angriff auf eine feindliche Küste. Während der Nacht des 14. verankerten die Briten gegenüber den amerikanischen Positionen an Land fünf Kriegsschiffe in 300 Yards Entfernung, die Breitseiten gegen die Küste gerichtet. [14] Die Amerikaner hatten in Erwartung einer Landung Gräben angelegt. Aber sie waren nicht auf die Wucht eines Angriffs der Royal Navy vorbereitet. Ein Amerikaner, Joseph Plumb Martin, befand sich auf der Seite des Angriffs, die einstecken mußte. Er beschrieb, wie er sah daß „ihre Boote aus einer Bucht oder Deckung von Long Island her kamen, voller britischer Soldaten. Als sie den Rand des Stroms erreichten, legten sie ihre Boote in eine Linie. Sie fuhren damit fort, ihre Streitmacht von der Insel her zu verstärken, bis sie wie ein großes Kleefeld in voller Blüte erschienen.“ [15] Ein britischer Offizier, Captain William Evelyn von der Leichten Infanterie, erinnerte sich: „Das Wasser, bedeckt mit Booten voller Männer, die eifrig ans Ufer strebten, war sicherlich eines der großartigsten und erhabensten Schauspiele, die je zu sehen waren.“ [16] Francis, Lord Radwon befand sich in einem der 84 „flatboats“, welche die Landungsstreitmacht ausmachten. Als sie sich „näherten, sahen [wir] die Brustwehren voller Männer, and zwei oder drei lange Kolonnen in stolzer Parade heranmarschieren, um sie zu unterstützen. Die Hessen, die an diese Wasser-Geschäfte nicht gewöhnt waren und es als sich ausgesprochen unangenehm vorstellten, auf sich schießen zu lassen, während sie ziemlich wehrlos und eng zusammengepfercht waren, begannen sofort, Hymnen zu singen. Unsere Männer drückten ihre Gefühle ebenso deutlich aus, jedoch auf andere Weise, indem sie sich selbst und den Feind wahllos mit wunderbarer Inbrunst verfluchten.“ [17] Sobald sich die Landungsboote den Schiffen auf 50 Yards genähert hatten, wurde das Signal gegeben und die Schiffe lösten ihre erste Salve gegen die Brustwehren. Martin hörte einen „derart dröhnenden Donner von den britischen Schiffen, daß ich glaubte, mein Kopf würde in dem Schall vergehen.“ Bartholomew James von HMS Orpheus schrieb: „Es ist kaum möglich, sich vorzustellen, welch furchtbares Feuer die fünf Schiffe für neunundfünfzig Minuten aufrechterhielten; in der Zeit verschossen wir, allein in der Orpheus, fünftausenddreihundertsechsundsiebzig Pfund Pulver. Die erste Breitseite schlug eine beträchtliche Bresche in ihre Befestigungen, und der Feind floh allenthalben, verwirrt und um Erbarmen flehend...“ Für Lord Rawdon war es „das gewaltigste Dröhnen, das ich jemals hörte. Die Brustwehren wurden in wenigen Minuten zerschmettert, und jene, die sie verteidigen sollten, waren froh, so schnell wie möglich zu entkommen. ….wir drangen an den Strand vor, landeten, und formierten uns, ohne einen einzigen Mann zu verlieren.“ HMS Carysfort „feuerte 28 Breitseiten innerhalb einer Stunde, mit Stangenkugeln und Traubenhagel.“[18] Der amerikanischen Captain Samuel Richards sah „eine dichte Kolonne des Feindes an das Wasser vorrücken und die Landungsboote besteigen. Da wir wußten, was ihr Ziel war, bereiteten wir uns darauf vor, sie zu empfangen. Sobald sie sich näherten, begannen die Schiffe, uns mit einem fürchterlichen Feuer zu belegen. Nachdem die Kolonne von Booten das Ufer verlassen hatte, begannen sie, direkt auf uns zuzuhalten; nachdem sie die halbe Breite des Sunds [East River] erreicht hatten, änderten sie ihren Kurs und näherten sich der Kip's Bay – etwa eine dreiviertel Meile oberhalb von uns – wo sie landeten; da ihre Landung dort nicht nicht erwartet wurde, trafen sie auf keinen Widerstand: Die Schiffe setzten ihr Feuer fort – unsere schwachen Verschanzungen, die hastig aufgeworfen worden waren sackten unter den feindlichen Kugeln schnell zusammen. Unsere Truppen verließen ihren Posten in Unordnung.“ [19] Die Landung in der Kip's Bay war ein voller Erfolg. Die erstaunliche Feuerkraft der Kriegsschiffe, verbunden mit er effektiven Landung zahlreicher Truppen, war mehr, als die Amerikaner überstehen konnten. Das war „shock and awe“, Schocktaktik. Das ist die Macht einer gut orchestrierten amphibischen Landung. Ohne die flachgehenden Landungsboote wären die Royal Navy und die britische Armee nicht in der Lage gewesen, die Gegebenheiten des enormen Küstensaums der USA auszunutzen. Obwohl die schlichten Landungsboote den Krieg nicht für die Briten gewannen, erlaubten sie eine Strategie der Mobilität, mit der man die Amerikaner zu überwinden hoffte, deren Bewegungsmöglichkeiten sich auf die Füße der Infanteristen beschränkten. Mit freundlicher Genehmigung von Hugh T. Harrington sowie Journal of the American Revolution. Übersetzt von Knut Gerling. [1] Robert Beatson, Naval and Military Memoirs of Great Britain, from 1727-1783 (London: Longman, 1804), 2:167. [2] Hugh Boscawen, “The Origins of the Flat-Bottomed Landing Craft 1757-1758,” Army Museum ’84 (Journal of the National Army Museum, Royal Hospital Road, London, UK, 1985), 24. [3] Zeitgenössische maßstäbliche Modelle mit Armee- und Marinefiguren kann man in National Maritime Museum, Greenwich, England, sehen. [4] Boscawen, Origins, 25. [5] National Maritime Museum, Greenwich, England. [6] Boscawen, Origins, 28. Das Zitat ist aus Graf F. Kielmansegge, Diary of a Journey to England in the Years 1761-1762 (London: 1902), 258-259. Eine Division ist in diesem Zusammenhang eine Kompanie oder Halbkompanie, etwa 50 Mann. [7] Mantlet, engl, ein beweglicher defensiver Schild. [8] James Murray Hadden, Hadden’s Journal and Orderly Books (Albany: Joel Munsell’s Sons, 1884), 169. [9] “A view of Gravesend in Kent, with Troops passing the Thames to Tilbury Fort, 1780,” British Museum, http://www.britishmuseum.org/research/collection_online/collection_object_details/collection_image_gallery.aspx?assetId=904082&objectId=3312410&partId=1 [10] Adrian B. Caruana, Grasshoppers and Butterflies: The Light 3-Pounders of Pattison and Townshend (Bloomfield, Ontario: Museum Restoration Service, 1980), 30. [11] Don N. Hagist, “A New Interpretation of a Robert Cleveley Watercolour,” Mariner’s Mirror, 94:3, 2008, 326-30. [12] Henry Duncan, “Journals of Henry Duncan,” in John Knox Laughton, Naval Miscellany (London: Navy Records Society, 1902), 122-123. [13] Beatson, Naval and Military Memoirs of Great Britain from 1727-1783, (London: Longman, 1804), 4:156-157. [14] Journals of HMS Phoenix, HMS Roebuck, HMS Orpheus, HMS Rose, HMS Carysfort in William James Morgan, ed. Naval Documents of the American Revolution (Washington: Department of the Navy, 1972), 6:838-840. [15] Joseph Plumb Martin, George F. Scheer, ed., Private Yankee Doodle (Boston: Little, Brown and Company, 1962), 33-34. [16] Henry P. Johnston, Battle of Harlem Heights (New York: The Macmillan Company, 1897), 34. [17] William P. Cumming and Hugh Rankin, The Fate of a Nation, The American Revolution Through Contemporary Eyes (London: Phaidon Press, 1975), 110-111. [18] Journal of Bartholomew James and journal of HMS Carysfort, in Morgan, Naval Documents, 6:841, 849. Martin, Private Yankee Doodle, 34. Cumming, Fate of a Nation, 111. [19] Morgan, Naval Documents, 6:844-845. View the full article
  4. 2 points
    Zufälligerweise fand ich hier eine Darstellung von "Mortar Boats" oder Mörserflößen aus dem Sezessionskrieg aus einer Publikation aus den 1880ern. M.E. wurde sie möglicherweise nach einer Photographie gefertigt. Weil sie in den Text gedruckt war, habe sie ein wenig bearbeitet und die Satzfragmente des oben verlinkten Scans rundherum wegretuschiert.
  5. 1 point
  6. 1 point
  7. 1 point
    Sicher, als Westfale ist mein Leitspruch: "Dat beste am Wein is dat Pils danach." Aber für frischen Federweißer mit Zwiebelkuchen kann ich mich auch erwärmen.
  8. 1 point
    Der Regierungsbunker wird jetzt erweitert. Wirklich ein beeindruckendes Bauwerk. Auch wenn er zur Grundsteinlegung schon nutzlos war. ;-) : Erstens wusste der "Gegner" von Anfang an Bescheid und zweistens war der Bunker für die Bomben seiner Zeit schon nicht mehr gerüstet. Dennoch ist das Museum dort sehr interessant! Und die Landschaft erst. Habe ja die komfortable Situation, dass ich in der schönen Kölner Bucht wohne. Bis in das Ahrtal sind es ca. 25 Minuten. Daher sind wir dort recht häufig wandern. Und der Wein ist wirklich nicht schlecht! Im Moment gibt es den Federweißer. Den mag ich eigentlich auch.
  9. 1 point
    Hab jetzt ganz neu einen Port Charlotte in der Sammlung. Ist scheinbar keine eigene Brenenrei, sondern wird über Bruichladdich produziert. Auf jeden Fall sein sehr rauchiger Scotch. Die mag ich ja am liebsten. So etwas Torf- und Pulverdampfgeschmack. ;-)
  10. 1 point
    Ein sehr schöner Kochkanal mit burgenländischen Rezepten, ohne Firlefanz, solide: Polsen kocht pannonisch s ́ Beste
  11. 1 point
  12. 1 point
    So, heute war ich trotz Covid-Gefahr im Kino. Ehrlich gesagt, waren wir ziemlich alleine im Kino... Tenet. Vielleicht ist es noch zu früh. Vielleicht muss ich das alles erst mal sacken lassen. Vielleicht muss ich den Film auch noch zwei oder drei Mal schauen. Der erste Eindruck hat mich nicht umgehauen. Ich habe eine Ahnung, was Nolan mir erzählen möchte. Hab auch recht früh durchschaut, wer Pattinson ist und was auf dem Schiff passiert ist. Trotzdem habe ich insgesamt den Eindruck, der Film ist nicht ganz rund. Während ich bei Interstellar oder Inception mit dem Ende total zufrieden war, gehe ich aus Tenet total unbefriedigt aus dem Kino. Zwischendurch ist vieles sehr unübersichtlich. Die Geschichte ist m.E. auch nicht vollständig erzählt. Wo hat Kenneth Brannagh z.B. eigentlich das Zeug her? Normalerweise würde ich jetzt erwarten, dass es nur der erste Teil einer Trilogie ist.
  13. 1 point
    Viele haben ja über Robert Pattinson als Batman gelacht, aber wenn der Film nur halb so genial wie der Trailer wird. Ich hatte echt Gänsehaut beim schauen, die Stimmung die Musik, die angeteaserte Scenen. Genial gemacht Pattinson überzeugt mich wirklich als junger Batman.
  14. 1 point
  15. 1 point
    Grandios! Da möchte man doch sofort ans Spill und Anker auf gehen, sehr mitreißend!
  16. 1 point
  17. 1 point
    Ja, das Rezept hat was, auch wenn zum Rezept von https://de.m.wikipedia.org/wiki/Herta_Heuwer (unser Omma hieß übrigens auch Herta und kam aus Berlin) zumindest die Worcestersauce fehlt. Und ich gebe dir recht @McCool, alles ist besser als dieser von dir erwähnte kulinarische Frevel die hochverehrte Currywurst mit irgendeiner Schaschlikpampe zu verhunzen. Jedenfalls konnte ich nicht umhin, habe heute Fettschlauch gegrillt, diese Currywurst-Sauce von Maggi drüber (ja, eine Fertigsauce, kommt geschmacklich aber verdächtig nah an das geliebte Pommesbuden-Original heran) und lecker Pilsken dabei. Boah, wat geil.
  18. 1 point
    Apropos 71. Currywurstjubiläum! Hier hat jemand versucht, sich an das Originalrezept von Herta Heuwer heranzuarbeiten, und es sieht echt gut aus - mit Sternanis, sehr fein! https://pommes-maen.de/beste-currywurst-sauce-welt-rezept/ Na, jedenfalls die Zutaten insgesamt. Wobei mir da zuviel Tomatenmark dran ist, und man den ganzen Ablauf vielleicht verbessern könnte. Letztes Jahr hatte ich mal ein wenig mit Currysauce experimentiert und auch eine ganz ordentliche hingkriegt, sogar ein paar Gläser eingekocht - und die Zutatenliste veraubeutelt. So geht das mit Rezepten. Aber war ganz sicher nicht dran war, und was man häufig in "Rezepten" findet: Ketchup und Cola. Interessant fand ich hingegen solche mit Apfel- oder Pflaumenmus, könnte auch ganz gut passen.
  19. 1 point
    ...71 Jahren mischte die Berlinerin Hertha Heuwer Tomatenmark mit Worcestershiresauce, Currypulver und anderen Gewürzen und goß die neue Sauce über eine klein geschnittene, gebratene Brühwurst. Eine der größten innovativen Errungenschaften unserer Zeit war geboren: Die Currywurst. Doch nie wieder krieg....ich so 'ne gute C-C-Currywurst wie im Ruhrgebiet.
  20. 1 point
  21. 1 point
    Ja, wer weiß, vielleicht hilfts ja! Aber da ist die harzige Harpüse vielleicht doch besser geeignet? Jedenfalls war das Fichten- oder Tannenbier in Fachkreisen auch in Deutschland bekannt. Ein Warenlexikon von 1806 berichtet ausführlich vom Tannenbier - im Artikel über die Sprossenfichte und ihre Nutzung. Erwähnt wird sogar die maritime Verwendung, als Proviant für Ostindienfahrer.
  22. 1 point
    Und wenn man mit dem Zeuchs seinen Gartenzaun streicht geht da noch nicht mal der Holzwurm dran. Hat das schon mal einer probiert? Der Typ im Video nippt jedenfalls nur ein bischen, anstatt einen ordentlichen Hieb zu nehmen. Ich weiß nicht, ich weiß nicht...
  23. 1 point
    Eine dieser hübschen interessanten Nebensächlichkeiten aus Logbüchern war die Erwähnung eines besonderen Getränks, von dem ich schon mal gehört hatte. Nachdem die Shannon die Chesapeake besiegt und die Prise nach Halifax eingebracht hatte, wurde die Siegerin dort vor Ort repariert. Als sie im August wieder seeklar gemacht wurde, u.a. eine Ladung von 126 Gallonen "spruce beer". Das war sozusagen eine lokale Spezialität, die auch der Bekämpfung des Skorbuts diente - offenbar auch wichtig bei Schiffen, welche die Westküste erkundeten. Das spruce beer geht auf die indigenen Völker zurück. Als Cartiers Expedition 1536 unter Skorbut litt, half ihnen die Behandlung eines Suds, den sie von den St Lawrence-Irokesen erhielten. Zur Zeit Champlains war dieser Stamm aus der Region verschwunden, so daß er ihn nicht mehr fragen konnte, welche Kiefernart geeignet war. "Know Your tree before you are cutting" sagt Mr Townsend in dem Video unten wohlweislich - manches immergrün ist furchtbar giftig! Spruce Essence war - und ist - als Handelsgut erhältlich. Spruce beer gehörte lokal zur Ration der britischen Soldaten im 18. Jahrundert.
  24. 1 point
    Und es ist wirklich sehr beachtlich, als Trio stadionfüllenden Lärm zu veranstalten. Mikkey Dee ist echt kraß.
  25. 1 point
  26. 1 point
    Ein Nachtrag zur Vichysoisse, da ist Schnittlauch wirklich elementar - schmeckt Klassen besser als ohne, oder mit Lauchzwiebelersatz! Und die im oben verlinkten Video gezeigten Sahnenocken mit Schnittlauch sind sicher eine sehr gute Idee dafür. Vichysoisse ist gut, aber Gazpacho....! Ich liebe diese Suppe. Kalt, fruchtig-aromatisch, mit einer gewissen Schärfe. Und sie gewährliestet auch adäquates Social Distancing durch reichlich Knoblauch. Ich finde es ja immer interessant, den Ursprung von Rezepten zu wissen, aber ob Gazpacho Andaluz wirklich auf eine maurische Suppe aus zerdrücktem Brot, Knoblauch und Mandeln zurückgeht, und ob das Wort selbst arabischen Ursprungs ist, oder griechischen, oder hebräischen, und ob die ältesten Formen der Suppe selbst nicht schon zu römischer Zeit erfunden wurde, ist wohl schwer zu klären. Die Gazpacho der heute verbreitetsten Form konnte natürlich erst entstehen, nachdem der Anbau der aus der Neuen Welt stammenden Paprika und Tomaten auf der iberischen Peninsula etabliert worden war. Meist hatte ich relativ kleine Strauchtomaten genommen, die mußte ich dann aber separat von den restlichen Zutaten zermixen und durch ein Passiersieb streichen, weil da viele Kerne drin sind. Zuletzt aber hatte ich ein reichliches Kilo (=5) Fleischtomaten. Die habe ich in der bewährten Weise gehäutet und ihnen dann das Eingeweide herausgerissen; letzteres zusammen mit dem Saft in einer Schüssel aufgehoben. Zermixt werden 1 geschälte Gurke, 5 Scheiben Weißbrot, 1-2 Paprika, rot oder grün oder beides, und 3-4 Knoblauchzehen, je nach Schärfe & Größe. Dazu kommen ca 0,4 l Gemüsebrühe, Pfeffer, 1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel, eine Messerspitze Cayennepfeffer, ca 5 TL Salz. Als Säure nahm ich diesmal den Saft von 2 Zitronen, sonst ca 4 EL Essig - z.B. Weiß- oder Rotweinessig; sehr geeignet soll Sherryessig sein. Geht natürlich auch teils Essig teils Zitronen- oder auch Limettensaft. Als schmutziger kleiner Trick kommt jetzt noch für mehr Farbe und Geschmack der Inhalt einer kleinen Dose Kirschtomaten in den Mixer, zusammen mit dem kernhaltigen Fleischtomateneingeweide. Schön zuerkleinern, und dann zum Rest in die Schüssel, durch ein Haarsieb passieren, denn in den Kirschtomaten sind wahnsinnig viele Kerne. Jetzt muß die Suppe nochmal durch den Mixer, um sie evtl. noch etwas cremiger zu bekommen, vor allem aber um die ca 5 EL Olivenöl unterzuheben. Im Kühlschrank gründlich durchkühlen lassen und z.B. mit kleinen Gemüsewürfeln oder Croutons servieren. Etwa so ->
  27. 1 point
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