Jump to content

Leaderboard


Popular Content

Showing content with the highest reputation since 10/26/2020 in all areas

  1. 2 points
  2. 2 points
    Wo ich gerade im Magazin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, "Monumente", einen Artikel über den Dampfer Welle suchte, fand ich gleich noch einen netten kleinen Artikel zum Alltagsleben der Seefahrer: Etwas über Seekisten. https://www.monumente-online.de/de/ausgaben/2015/3/was-auf-der-hohen-kante-lag.php
  3. 2 points
    ... interessanter Beitrag aus der Marinerundschau 1893. Ich habe ihn einmal hochgeladen. Marinerundschau 1893 - Amazone Gruß Hermann
  4. 1 point
    Es ist vielleicht ohnehin mal interessant, einen Blick auf die Ausrüstung der königlich preußischen Marine (bzw. Marine des Norddt. Bundes) zu werfen. Konkreter Anlaß ist ein interessantes Objekt, das Ian McCollum gerade auf seinem youtube-Kanal "Forgotten Weapons" vorgestellt hat. Es handelt sich um einen Colt Navy-Revolver von 1851, der 1858 an die preußische Marine ausgegeben wurde. Bemerkenswert ist, wie die Preußen an diese Waffen gelangten: Es handelte sich eigentlich um die Lieferungen Colts von 3000 Revolvern inklusive Zubehört an die russische Marine, die von den Preußen 1855 während des Krimkrieges beschlagnahmt wurden. Schließlich behielt man 1000 Revolver und versteigerte den Rest. Das gezeigte Exemplar ist mit KM 750 gestempelt. Besonders von McCollom hervorgehoben das Holster aus preußischer Fertigung, das interessanterweise eine Tasche für eine Wechseltrommel besitzt. Die gekaperten preußischen Marinerevolver zeigen den Stempel "Saml Colt New York", während z.B. eine Lieferung an die österreichische Marine die Londonder Adresse Colts aufweist.
  5. 1 point
  6. 1 point
    Für manche ist das ein ASMR-Video
  7. 1 point
    Vielen, vielen Dank, sehr interessant! Generell sind Informationen zu den Waffen der Reichsmarine sind offenbar auch ziemlich dürftig, wobei für diese aber auch nur diese o.g. Pistole (von einem Konsortium in Suhl) und ein Gewehr gefertigt wurden. Das Gewehr hatte als Vorlage das preußische M 1839, wenn ich mich recht entsinne. Es war wohl etwas kürzer. Es gibt zur Ausrüstung der Reichsmarine einen sehr mageren Artikel in einem Sammelband über die Reichsmarine, da wird dann auch das Gerücht diskutiert, ob auch diese Marine schon Revoler hatte - nein, hatte sie nicht; und hatte mit der embryonalen preußischen Marine ansonsten auch nicht allzu viel zu tun, außer daß diese später etwas Reichsmarine-Konkursmasse übernahm (z.B. Fregatte Gefion, Dampfer Barbarossa). Der Autor o.g. Artikels verweist noch drauf, daß - wohl der einzige? - ordonnanzmäßige deusche Marinerevolver (dann halt schon kaiserliche Marine) der von 1879 gewesen sei; d.h. er kannte die Geschichte der beschlagnahmten Colts aus dem Krimkrieg noch nicht!
  8. 1 point
    Auf dem Weg zur Arbeit spielten sie im Radio plötzlich diesen Oldie. Mit dem Wurm im Ohr hatte ich den ganzen Tag gute Laune. Komisch manchmal.
  9. 1 point
  10. 1 point
    Es gibt bei Still‘s einen interessanten, öffentlich zugänglichen Forumspost: M1849 Die Spezis dort sind recht aufwändig unterwegs und kannten den Colt bereits, was ich allerdings auch nicht wusste. Colt Spannendes und völlig unerschlossenes Thema. Gruß Hermann
  11. 1 point
    Dann muß die Geschichte umgeschrieben werden, in mehrfacher Hinsicht - und die Leistung ist umso erstaunlicher, da Holzäpfel ziemlich winzig sind! ...der Knabe aber rief: Komm, schieß mir doch den Apfel von der Birne! Der Pfeil traf tödlich- einen Wurm, der in dem Apfel wohnte ....
  12. 1 point
    Sehr interessant! Mir sind aus früherem sporadischen Gebrauch vor allem diese Ganzholzkonstruktionen bekannt, die wie Tjalken aussehen. Gar nicht mal so unbequem, und ziemlich praktisch! In meiner Kindheit gab es hier noch einen würdigen alten Schuster, dessen Werkstatt aussah wie aus dem 19. Jahrhundert. Ob der Holzschuhe machte, weiß ich nicht, aber ich kann mich an die Leisten an der Wand erinnern, und auch an die Schusterkugel. Der Meister besaß übrigens einen sehr schönen alten zweigetakteten DKW in schwarz mit cremefarbenem Dach, der gelegentlich bei schönem Wetter herausgeholt wurde und in der Sonne blinkte und glänzte. Damit lieferte er manchmal sogar die reparierten Schuhe ins Haus.
  13. 1 point
    Schuster, bleib bei deine Rappen (oder wie das noch hieß.) Sicher geht es hier um Clog Dance (wußte noch gar nicht, daß der Ursprung in der Marine lag und über Wales in die Apalachen gelangte), aber seht euch mal die Werkzeuge an die der Schuster beim Zuschneiden der Holzsohlen verwendet! Langer Hebelarm gepaart mit scharfer Klinge und dazu noch in der Richtung flexibel. Wirklich clever!
  14. 1 point
    Vielleicht funktioniert ja dieser upload hier! Die Playlist fürs ganze Album, großzügig, gibts übrigens hier:
  15. 1 point
    Salut, sehr interessantes Video, danke fürs Zeigen. Ian McCollum ist ein wirklicher Enthusiast und Kenner. Netterweise hat er mal ein Buchset von mir rezensiert. Deadly Beauties - Forgotten Weapons Es ist bemerkenswert, dass diese Waffe in so guten Zustand erhalten ist. Noch bemerkenswerter ist allerdings das Holster. Dies waren im Grunde Verbrauchsartikel. Ich habe bisher noch keines gesehen. Sehr schönes und seltenes Set einer ohnehin begehrten Waffe mit einer spannenden Hintergrundgeschichte. Gruß Hermann
  16. 1 point
  17. 1 point
  18. 1 point
    Vor mir die Welt, so treibt mich der Wind des Lebens, Wein' nicht, mein Kind, die Tränen, die sind vergebens!
  19. 1 point
    In seinem gestrigen Newsletter veröffentlichte Julian Stockwin ein Interview mit John Broomhead, einem Taucher, der wesentlich an der Suche und Entdeckung des Wracks der "Invincible" ab 1979 beteiligt war. Die "Invincible" war ein 1744 in Rochefort gebauter großer 74er, der 1747 von der Royal Navy gekapert wurde, und ein wesentlicher Anstoß für die grundlegende Neukonzeption britischer Zweidecker wurde. Die alten britischen 70er erwiesen sich nun als zu klein und zu schwach bewaffnet. Anson, Admiral und 1. Seelord, war eine der treibenden Kräfte der Weiterentwicklung. Die "Invincible", die als Flaggschiff wegen ihrer Größe und Segeleigenschaften sehr beliebt war, tat bis 1758 im Dienst der Royal Navy. In diesem Jahr strandete der 74er und konnte nicht mehr gerettet werden. Nach der Entdeckung des Wracks wurden Tausende Artefakte geborgen. Am spektakulärsten ist dabei vermutlich das Pulvermagazin - wohl das einzige seiner Art aus der Epoche, auch jenes, das heute auf der Victory zu sehen ist, mußte nachgebaut werden. https://julianstockwin.com/2020/11/06/in-conversation-with-john-broomhead-finding-invincible/ https://www.cloudtour.tv/invincible
  20. 1 point
    ...214 Jahren kapitulierte Gebhard von Blücher vor Joachim Murat nach der Schlacht bei Lübeck in Ermangelung von "Munition, Brod und Fourage". Außerdem waren die Franzosen den Preußen zahlenmäßig um mehr als das doppelte überlegen.
  21. 1 point
    In der Zeit, in der die einen Präsidenten wählen, bauen wir in Berlin einen Flughafen...
  22. 1 point
    Das ist unglaublich!! 26 Jahre nach seinem Tod kann Freddie noch die Massen kontrollieren und das mit einer leeren Bühne.
  23. 1 point
  24. 1 point
    ...102 Jahren begann der Kieler Matrosenaufstand unter der Führung von Lothar Popp und Karl Artelt. http://www.kurkuhl.de/de/novrev/popp_interview.html
  25. 1 point
  26. 1 point
    Friedrich selbst hielt seinen Bruder Heinrich für einen exzellenten Feldherren, was er sicher war. Wenn ich mich recht entsinne, sagte Friedrich einmal, Heinrich habe nie einen Fehler begangen. Zudem scheint Heinrich humaner gewesen zu sein - jedenfalls hielt er seine Truppen wohl besser unter Kontrolle, als es z.B. Friedrich in Sachsen tat.
  27. 1 point
    Ja, die Colts sind ja quasi das Sinnbild des Revolvers, auch wenn es viele andere interessante Zeitgenossen gab. Immerhin, die Ladepresse war schon ein netter Fortschritt, bevor es die modernen Metallpatronen gab. Der einzige Grund für die zwei Geschoßarten ist im Fall des Revolvers wohl nur, daß das längere Projektil eine weit größere Masse hat. Genauer ist beim relativ kurzen Revolverlauf wohl die Kugel. Anders verhält es sich natürlich bei gezogenen Vorderladergewehren mit Minié-Geschossen, deren hohler Boden sich durch den Druck der Verbrennungsgase aufspreizte, wodurch das Projektil beim Verlassen des Laufs in die Züge gepreßt wurde, so daß eine genaue Führung und der stabilisierende Drall um die Längsachse entstanden.
  28. 1 point
    ...258 Jahren fand die Schlacht bei Freiberg in Sachsen, das letzte große Gefecht im Siebenjährigen Krieg, statt. Heinrich von Preußen, der Bruder vom Alten Fritz, griff mit seinen zahlenmäßig unterlegenen Truppen das befestigte Lager der Österreicher an und siegte. Die Folge dieses...Ereignisses...war eine beiderseitige Friedensbereitschaft.
  29. 1 point
    Wow, das wußte ich auch alles noch nicht. Sehr interessant! Toll auch die Kugelzange zum gießen eines runden und eines langen Projektils. Was mag der Hintergrund für zwei Munitionsarten bei einem Revolver sein? Ein Replik des Colt Army Mod. 1861 hängt in meiner Werkstatt. Das Design der alten Colt-Revolver ist wirklich sehr ansprechend. Nur der Ladevorgang - Treibladung und Projektil einfüllen und mit dem Hebel anpressen, Zündhütchen drauf, das ganze 6 mal - ist etwas langwierig. Hätten sie in den Westernfilmen die Ladevorgänge mitgedreht wäre wohl kaum ein Streifen unter vier Stunden gelaufen...
  30. 1 point
    Verdammt harte Maloche als Kohlenheizer. Alt sind die Männer sicher nicht geworden. Umweltschutz gab es noch nicht. Die Asche einfach - wupp- über die Reling. Doch immer noch besser als die Chemiereste die heutzutage in der Nordsee verkappt werden... Aber die Maschine: Herrrrlich! Dieser Sound, die mechanischen, offenliegenden Komponenten - ein Träumchen! Navigation noch mit Winkelmesser und Lineal. Und die Kombüse ist noch so richtig urig. Klasse, danke fürs zeigen.
  31. 1 point
    ...30 Jahren fiel die Mauer, die trennte was zusammengehört. Und ich bin froh, daß ich in Berlin damals dabei war.
  32. 0 points
    Auf der Website des Auktionators heißt es immerhin nur "Trafalgar Era". Aber der Artikel mit seinen ganzen Suggestionen war schon sehr verzweifelt, dem Ding irgendwas von Trafalgar, Nelson und der Victory anzukleben. Übrigens hat das Stück bloß £ 7500 gebracht statt der veranschlagten 8000-12000. Mehr wäre es wohl auch nicht gewesen, wenn der Auktionator, der sich als Militaria-Experten betrachtet, wenigstens das Muster korrekt als "Blomefield" statt immer wieder "Bloomfield" bezeichnet hätte, aber solche Patzer hinterlassen halt keinen günstigen Eindruck. Die Schäden könnten vielleicht darauf hindeuten, daß das Rohr vielleicht mal irgendwo als Poller eingegraben war, oder irgendwas ähnliches dieser Art (obwohl offenbar bei Rohren, die vom Board of Ordnance verkauft wurden, einer der Schildzapfen abgeschlagen wurde). Viele interessante Beispiele hier: https://westevan.org/bollards/cannonbollards3.htm Bemerkenswert das unterste Bild, da dienen die mit der Mündung nach oben eingegrabenen Rohre als Pfostenhalter für eine Überdachung.
×
×
  • Create New...