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triere

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    Unterlieutenant zur See

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  1. Ich zB! Ich habe mich zumindest in dieser Hinsicht immer herrlich mit Stephen identifizieren können, obwohl er abgesehen davon natürlich ein Genie ist. Aber daher schreckt mich das Englische beim Nautischen überhaupt nicht, ich habe ja im Deutschen meist eher Bahnhof verstanden. Solange es reicht, den Schiffsbewegungen und -manövern folgen zu können, war das für mich immer OK. Ich hatte nun auch die Stelle zwischen Stephen und Dillon, die Du oben angesprochen hattest. Ja, da merkt man, dass Stephen Jack echt mag, obwohl sie sich noch nicht sehr gut kennen. Und Dillon hat ja nicht per se was gegen ihn, es stößt ihn nur seine Gier nach Beute ab, die man bei Jack aber insofern verstehen kann, als er konstant pleite ist.
  2. Ich kann mich nur noch ganz vage erinnern, dass da irgendwas war mit diesem Dillon, außer der irischen Vergangenheit mit Stephen, aber ich weiß es nicht mehr. Wahnsinnig weit bin ich noch nicht, wir waren gerade mit den Piraten beschäftigt, die versuchen, eines von Jacks Schäfchen aus dem Konvoi zu entführen. Das hier ist O'Brian pur, als Stephen Jack eine - für ihn! - komplett absurde Frage über die Dienstgrade stellt und Jack:
  3. Ich glaube, das ist genau der Punkt zwischen den beiden, dass es vom unverheißungsvollen Beginn abgesehen eigentlich sofort Klick macht zwischen ihnen. Bei mir hat sich Jack über sich selbst gewundert, dass er diesem Fremden einen Platz auf seinem ohnehin engen Schiff angeboten hat, da er ja erst mal Gast ist, muss er ihn ja bei sich unterbringen. Und als Stephen zuerst denkt, er hätte die Sophie verpasst, denkt er an Jack bereits als einen "friend" und ist enttäuscht. Freundschaft auf den zweiten Blick quasi. Killick ist auch schon da und all die jungen Burschen, die Jack eine Weile begleiten werden, Mowett, Pullings und Babbington. Großartig sind ja auch die Dialoge, u.a. Jacks "Fremdsprachenkenntnis". "Putain." "I think you mean patois."
  4. Ich habe mir einen lange gehegten Wunsch erfüllt und mir die Serie nun endlich im englischen Original gekauft. Ich werde sie vermutlich nicht alle auf einmal lesen (sonst brauche ich bis zum Frühling 2020?!), aber nun bin ich mal glücklich in "Master and Commander". Hach, ja, ich habe O'Brians Stil, seine Art zu beschreiben, ja schon auf Deutsch absolut hinreißend gefunden, das kann ja nichts anderes als ein Fest werden, mal abgesehen davon, dass ich sie beide so gern habe, Jack und Stephen und ihre wunderbare Freundschaft. Ich glaube, Band 1 hatte ich sogar schon mindestens zweimal gelesen, aber momentan kann ich mich nicht mehr an wahnsinnig viel erinnern, von daher wird es schon spannend sein, wann die anderen Leute so nach und nach in ihrem Leben auftauchen, zB Bonden und Killick.
  5. Das sehe ich genauso, der Film war auch der seltene Fall, bei dem, soweit ich weiß, die Buchfans die waren, die ihn mehr geschätzt haben. Meine Freundin ist im Kino damals halb gestorben vor Langweile und seither sind wir dann nur noch in Filme gegangen, die wir beide sehen wollten. (Ich habe dafür für sie bei "8 mile" meine Sünden abgebüßt, danach waren wir quitt. ) Sonst ist es ja eher umgekehrt, weil die Buchfans kritischer sind. Und ein anderes Problem, die Geschichte massentauglich umzusetzen sehe ich auch an unseren zwei Helden, die auch höchst untypisch sind. Jack ist ein großartiger Captain, aber abgesehen davon eher ein nicht so helles Kerlchen, vor allem an Land und meist übergewichtig, und Stephen ist natürlich höchst exzentrisch. Ich habe auch in den Büchern, weil ich herkömmlichere Helden gewöhnt war, mindestens bis zum zweiten Buch gebraucht, bis ich mich dann doch irgendwann rettungslos in beide verliebt habe. Was Crowe und Bettany meiner Meinung nach sehr gut hinbekommen haben, war ihre Chemie, denn die Freundschaft von Jack & Stephen ist ja das Um und Auf dieser Reihe und das habe ich ihnen abgekauft. @Threepwood Das ist ein guter Punkt, denn Historienserien kommen ja immer noch sehr gut an und hätten idealerweise auch das nötige Budget. Ich bingwatche mich gerade zB durch "Vikings". Gut, da sind die Schiffchen kleiner. Aber bei Serien kommt man auch ohne große Namen aus, da könnte man sich wirklich die richtigen Herrschaften herauspicken und müsste nicht auf Hollywood zurückgreifen. Obwohl sie in dem Film alle eine hervorragende Leistung abgeliefert haben, aber vor allem Crowe war unter der richtigen Führung für mich schon immer ein Ausnahmeschauspieler.
  6. Sehr interessant, danke schön! Schade, aber vielleicht ist es besser so, die Geschichte hätte wohl nie den Massengeschmack getroffen und wer weiß, ob man Nachfolger dann nicht entsprechend angepasst hätte. So bleibt der Film buchstäblich einzigartig, für mich nahezu perfekt, Handlung - mehr Liebeserklärung an O'Brian als Handlung in dem Sinne -, Bilder, Cast und ganz gewiss last but not least die Musik. Für mich ist der Film ein Meisterwerk.
  7. War O'Brian nicht bekennender Austen-Fan? Ich bilde mir ein, sowas mal gehört zu haben, dass vor allem Band 2 ganz bewusst eine Hommage an sie war.
  8. Ich lese gerade einen alten Favoriten zum dritten Mal, "King Hereafter" von Dorothy Dunnett. Das Buch beruht auf der Theorie, dass König Macbeth und Earl Thorfinn of Orkney ein und die selbe Person waren. Und Thorfinn, vor allem ehe er als Macbeth König von Alba wird, geht auch ganz gern mal auf Wiking, also passt es ja beinahe hierher. Ihm steht nun auch, wenn ich mich richtig erinnere, eine fulminante Seeschlacht bevor, gegen den König von Norwegen und seinen Neffen. Wir sind hier im 11. Jahrhundert.
  9. Wobei man Cornwell zugute halten muss, dass das bei den späteren Uhtred-Romanen durchaus eine Rolle spielt, das Altern.
  10. triere

    Adrian Goldsworthy

    Die Glühbirnen habe ich ja trotzdem gekauft!
  11. triere

    Adrian Goldsworthy

    Ach, ich bin schon mal Glühbirnen kaufen gegangen und mit einer CD heimgekommen.
  12. triere

    Adrian Goldsworthy

    Jetzt lass uns nicht hängen, was war der ulkige Zufall???
  13. Mit der Bitte um Entschuldigung für die Zerstörung des Themas! https://youtu.be/ghbj6iNPfCU?t=208
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