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triere

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  1. Ich habe mir mal die erste Folge angeschaut und Du hast vollkommen Recht, Dracula scheint tatsächlich Tom Ellis zu channeln! Mir war diese erste Folge tatsächlich ein bisschen zu über drüber, teilweise auch zu unnötig grausam. Ja, ich weiß, Horror etc. aber die Szene mit den XXX hätte nun echt nicht so ausgeschlachtet (!) müssen. Naja, noch 2 Folgen, kann man sich auch noch anschauen.
  2. Jack sagt in Buch 4 aber auch, tatsächlich zu Sophie, dass nun mal die See sein Element ist, aber als er dann unterwegs ist, gesteht er Stephen, dass er Jarvis (war das der, der gegen Ehen junger Offiziere war?) durchaus verstehen kann, weil er Sophie liebt und die Ehe nicht missen will (die Zwillingstöchter wahrscheinlich schon und die Schwiegermutter definitiv!), aber nun tatsächlich ein wenig abgelenkt ist, weil er sich Sorgen um daheim macht. Letzten Endes sind Stephen und Sophie wohl die beiden Felsen in seinem Leben, ohne die er komplett gelackmeiert wäre. Es ist halt nicht immer alles Röschen und Wölkchen und das tut mir für unsere HeldInnen zwar leid, aber ich begrüße das in Büchern durchaus. Bei Forester durchaus, weil ja zwischen Hornblower und Barbara auch nicht immer alles Eitel Wonne ist, aber letzten Endes verbindet sie etwas. Und das ist ein interessanter Gedanke, so ein Kind wäre vielleicht zwischen sie getreten, aber es hätte natürlich alles verkompliziert, weil man als aufmerksamer Autor dann immer zumindest mal erwähnen sollte, wo es abgeblieben ist. Wobei eine reiche Lady wie Barbara da vermutlich weniger Probleme gehabt hätte, es irgendwelchen Kinderfrauen zu überlassen, was sich Sophie zumindest anfangs nicht wirklich leisten kann. Sündenpfuhl Wien? Hey!
  3. Guter Punkt, das hatte ich ganz vergessen, ist doch schon eine Weile her. Ich meinte, dass ihr Fürstentum vielleicht insofern ein Problem sein könnte, weil sie ja vorhatte, es nach Napoleon auch wieder zu regieren? Oder war es endgültig verloren? Daran kann ich mich tatsächlich nicht mehr erinnern.
  4. Kann natürlich viele Gründe haben, aber es fällt auf in historischen Romanen, dass unsere Helden-Paare meist nur so viele Kinder haben, wie der Autor für nötig hält, was ich strategische Unfruchtbarkeit nenne. Gut, in dem Fall kann man es ja sogar noch erklären mit der berufsbedingten Abwesenheit Hornblowers. Bei O'Brian wird das Thema ja zumindest subtil angesprochen, dass Sophie offenbar nicht unbedingt eine Freundin des Beischlafs ist bzw. Jacks Variante davon. Eben erst gelesen, in Band 4 ist er ja auch äußerst erstaunt, als er etwas verspätet erfährt, dass er einen Sohn hat und weiß genau, wann das passiert sein muss. Klar, die beengten Verhältnisse in ihrem Cottage mit Schwiegermutter und Babys hilft da der Romantik sicher auch nicht. Dass die beiden keine Kinderschar haben, weil sie es vielleicht nicht so oft machen, wie das normalerweise bei Romanhelden und ihren Großen Lieben unterstellt wird, ist hier zumindest thematisiert. Also, soweit ich mich erinnern kann. Später wird das hier ja noch mal ein Thema sein in der Serie.
  5. Das ist irgendwie sogar doppelt fies, da Barbara Richard dann quasi erbt als Stiefsohn, da sie unter der stragischen Unfruchtbarkeit leidet, die es so oft gibt in Romanen.
  6. Dazu ist es bei mir zulange her, ist irgendwas im Text, was das untermauert? Hornblower war ja stets übermoralisch, was seine eigenen Fehlleistungen betrifft. Ich kann mich ganz vage an diese Geschichte mit der Prise erinnern, die er als Junger verliert, weil der Reis aufquillt. "Bestraft" er sich dann nicht selber für den Fehler, den ihm sonst keiner ankreidet? Zum Thema Frauen in diesen Romanen fallen mir noch die bei Ramage ein. Die Marquesa, Gianna?, die lange wie die künftige Mrs. (Lady?) Ramage aussieht, bis Pope dann wohl aufgefallen ist, dass eine regierende Herrscherin keine ideale Gattin für seinen Helden ist, Auftritt Sarah! Die war aber auch recht feisty, wenn ich mich recht erinnere.
  7. Ist offenbar leider nur bis Do verfügbar, wenn ich das richtig verstehe.
  8. Das ist wohl diese etwas schiefe Sicht "romantisch, daher gut". Ich überlege gerade, ob Barbaras auch strategisch günstig gestorbener Gatte (Verlobter?) Leighton dann im Literatur-Jenseits vielleicht Maria getroffen hat und sie dann eine Selbsthilfegruppe der strategisch günstig getöteten Partner gegründet haben.
  9. Ich habe nur bis zu "her even ghastlier daughter" gelesen. Inwiefern ist Maria grässlich?! Ihre Mutter vielleicht - fällt mir jetzt gerade auf, nicht unähnlich Mrs. Williams? -, aber Maria ist vielleicht ein bisschen unbedarft und aufdringlich, aber sie ist nun mal verliebt in Hornblower und es ist nicht ihre Schuld, dass er sich dazu gezwungen fühlt, sie zu heiraten. Sie ist ihm eine hingebungsvolle Ehefrau, deren Schuld es wahrlich nicht ist, dass er sich was anderes gewünscht hätte und stirbt - mit perfektem Timing - bei der Geburt seines Sohnes.
  10. triere

    The Witcher

    Bin jetzt durch und kann Dir nur zustimmen! Letzten Endes hat sich die Un-Chronologie sehr gelohnt, weil es die Geschichte zusätzlich gewürzt hat und war somit tatsächlich eine gute Idee. Und als man dann in Folge 5 erfährt, dass X tatsächlich auch bei Ereignis Y anwesend war, wir haben ihn nur nicht gesehen, uuuuh! Schick gemacht, ja. Auch dass man dann am Ende merkt, diese scheinbaren Einzelabenteuer hatten tatsächlich einen Sinn. Ja, sowas mag ich. Hat sich echt gelohnt, mich weder von Hype noch Folge 1 abschrecken zu lassen oder von Geralts Aussehen. Ich weiß schon, der muss so aussehen, es war halt gewöhnungsbedürftig! Aber bisschen zerzaust, dreckig und vor allem mit ein paar Nuancen in Gesicht und Charakter mehr, das hat ihm gutgetan. Klar, ein paar Kleinigkeiten bleiben, aber das kommt zweifellos daher, dass es nun mal eine Buchverfilmung ist, da muss man wohl ein paar Abkürzungen nehmen. Und ich habe mir auch gelegentlich mit Google weitergeholfen, das hat also ohne Buch-oder-Spiel-Hintergrund hervorragend geklappt. Gut, ich habe mich so auch ein bisschen gespoilt, aber sowas sehe ich gelassen und bis Staffel 2 kommt habe ich das längst wieder vergessen.
  11. triere

    The Witcher

    Ich stehe bei der Hälfte und mittlerweile gefällt es mir recht gut. Yennefer ist eine interessante Ergänzung und mittlerweile finde ich das Chronologiepuzzle auch recht reizvoll, vor allem, da sich nun langsam ein paar Teile zusammenfügen und dass man aufmerksam zusehen muss ist ja auch kein Fehler. Und es tut Geralt echt gut, auch mal zu lächeln und andere Seiten zu zeigen, vielleicht werden wir doch noch Freunde, Henry Cavill und ich. Folge 4 war teilweise echt witzig. Aber auch sonst hat mir die bislang am besten gefallen.
  12. Ich tue das mal hierhin, weil es der allgemeinste Thread über die Reihe zu sein scheint. Ich habe in meinem Reread-Projekt nun "The Mauritius command" erreicht und gleich zu Beginn wieder eine dieser großartigen Stellen entdeckt, die so typisch für ihn sind! Jack zeigt Stephen sein und Sophies bescheidenes Cottage. "That is the cow." "I thought it must be a cow ..." Und dann diskutieren sie darüber, warum besagte Kuh die Avancen des Stieres zurückweist und Stephen meint, ja, wenn er eine Kuh wäre, würde er das auch so machen.
  13. triere

    The Witcher

    Ich habe nun auch damit angefangen. Normalerweise hätte mich der Hype abgeschreckt, aber in der Weihnachtszeit habe ich kurioserweise immer Lust auf Abenteuer/Fantasy/Historien-Serien, das gründet sich wohl auf die Kindheit zurück, wo es mit sehr viel weniger Auswahl immer diese hübschen Weihnachts-Serien gegeben hat und dafür schien mir "The Witcher" passend. (Voriges Jahr bin ich nach langer, verzweifelter Suche schließlich bei "Vikings" gelandet.) Die erste Folge hat mich jetzt noch nicht vom Hocker gerissen, diese Dialoge! Und es hilft leider überhaupt nicht, dass Henry Cavill (ich kannte ihn als besten Freund von Henry VIII in "The Tudors") für mich eine eher charismafreie Zone ist und diese merkwürdige Art mit tiefer Stimme zu reden hilft da echt nicht. Aber gut, vielleicht entwickelt sich das ja noch, manche Schauspieler können einen angenehm überraschen. Was auch etwas eigenartig ist, ist dass wir es hier offenbar mit abweichenden Zeitlinien zu tun haben, das flüchtende Mädchen etwa 40 Jahre später als er? Aber gut, da wird sich schon jemand was dabei gedacht haben, also lassen wir uns überraschen. Ein Trinkspiel, immer einen Schluck zu nehmen wenn hier jemand "destiny" sagt, wäre wohl fatal!
  14. Und das hier ein moderneres, leider kann ich den Namen nicht mehr lesen auf dem Schild, normalerweise fotografiere ich die extra zwecks späterer Identifizierung, sorry! Das war in dem Raum über die Schlacht von Jütland 1916 (Skagerrak). Das war auch sehr interessant.
  15. Da Dich die Schiffsmodelle interessieren, eines habe ich noch, noch mal Bellona.
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