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McCool

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  1. Das sind mal echt militante Nudisten! Aber ernsthaft, wieder sehr gut bemalt. Großflächige Hautpartien sind ja wirklich nicht ohne, find ich, allein daß es nicht zu rosig wird. Die kontrastreichen Schattierungen lassen die Gruppe vielleicht auch dynamischer wirken, interessant.
  2. Wir hatten es hier im Forum offenbar noch nicht erwähnt, das wollte ich mal nachholen. In dem zum 200. Jahrestag der Schlacht von Waterloo produzierten TV-Zweiteiler schickt History UK Sean Bean auf eine napoleonische Erkundungsreise. Aus irgendwelchen Gründen postete der youtube-Kanal von History GB vor ein paar Tagen diesen Clip, Sean Bean darf mal mit einer echten India Pattern und einer Baker Rifle herumspielen: Deutschsprachig lief der Zweiteiler auch bereits 2015 bei History unter dem putzigen Titel "Waterloo - Präsentiert von Sean Bean". Ein Qualitätspresseartikel zum Format von 2015 https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/sean-bean-besucht-schauplatz-der-schlacht-von-waterloo-13652635.html
  3. ...die Schlacht wurde ja übrigens in Tolstois "Krieg und Frieden" literarisch verwigt
  4. Das hat es also mit diesen rätselhaften "Schwarzpulver Miniaturen" auf sich, die mir der übereifrig dolmetschende Alko-Rhythmus eines berüchtigten Internetbasars dauernd anpreisen will!
  5. Jetzt hatte ich gesehen, das ist ja doch alles '49 - auch hochinteressant, aber es fehlen ja eh sämtliche Sachen aus der Frühzeit, die vielleicht leider nicht digitalisiert bzw online sind. Bzw. immerhin gibts den Spantriß der Constellation. Auf jeden Fall ist der Potomac-Plan für eine Rekonstruktion der 1820er wohl die bestmögliche Vorlage. Man kann damit nicht allzu sehr danebenliegen. Die Frage, die das Aussehen am meisten beeinflußt, ist in der Tat die Zahl der Fenster. Die Seitengalerie-Rückseiten nicht mehr mitgerechnet. Wären für die '20er vielleicht sogar noch Fensterattrappen zwischen den Pforten denkbar?
  6. Ach, genau, da sind sie ja, nochmals besten Dank! Der '49er Plan ist bemerkenswert - ich finde, es sieht dem Heck von 1817 noch ziemlich ähnlich; immer noch eine kleine Hackbordgillung und ein Hackbord. Allerdings scheint der äußere Abschluß des Hackbords wohl anders, nicht mehr so geschwungen. Die Seitengalerie-Fenster sind jetzt gleich groß, aber die Seiten neigen sich noch immer deutlich nach achtern. Der Witz ist aber, das ganze Heck hat jetzt weniger Überhang, oder? Das muß dann so oder so komplett neu gebaut worden sein, und sie Seitengalerie müßte auch verkürzt worden sein.
  7. Ja, sehr interessante Notizen! Die Guerriere-Klasse ist ja zweifellos als Konsequenz auf die grundlegend positiven Erfahrungen der großen Fregatten in diesem Krieg zu sehen. Die Probleme mit dem Heck der Constitution, und auch der Einbau der drei Heckpforten auf dem Spardeck, die ja sogar schon bildlich belegt sind, hatten wir ja auch schon hier erörtert. Das Aussehen der Guerriere war definitiv die Upgrade-Version der Constitution-Fregatte. Und letztlich blieb grundsätzliche Aussehen, ziemlich kleiner Fenster/Pforten, mit ein wenigen dekorativen Bögen, für US-Fregatten charakteristisch bis zum Schluß, der 2. Congress, durchaus mit Variateionen. Die Innovation, die noch dazukam, war ja das elliptische Heck. Und da weiß ich auch wieder nicht, ob inwieweit man von sicheren Standards aussehen kann. Wenn ich mich recht entsinne, bekam von den Gradual-Increase-Fregatten Brandywine (1825) schon ein elliptisches Heck, Potomac (1831) aber ein flaches, das noch ziemlich so aussah wie das der Guerriere. (Oder ist das mit der Potomac ein Irrtum, und man hat sie doch noch angepaßt?) Es gibt leider zu wenige Heckansichten von US-Fregatten! Worauf ich hinauswill - ich wäre vorsichtig mit Schlußfolgerungen. Wenn die Constitution konsequent modernisert worden wäre, hätte sie ja auch ein Ellipsenheck bekommen können, hat sie aber nicht. Vielleicht hatte sie in den 20ern ein Heck wie Potomac. Zwar nur drei Pforten auf Batterie- und Spardeck im Heck, aber mit einem Paar (falschen?) Heckfenstern der Seitengalerien bekäme na eine recht traditionell aussehende Heckgalerie mit 5 Fenstern. Aber ich halte es auch nicht für ausgeschlossen, daß irgendein Kapitän auch mal Einfluß darauf, nahm, wie das Heck aussehen sollte. Ich denke da an einen bestimmten, der eine unbeliebte Galionsfigur installieren ließ.
  8. Ach ja, hier gibts ein Bild - vielleicht ist in der Story oben auch verschiedenes vermengt, oder er hatte noch einen Zweitwagen....der auch bei Genappe verlorenging? https://www.bildindex.de/document/obj20201500 P.S. Oder ist sie das hier, die war 2012 ausgestellt? https://www.sortiraparis.com/arts-culture/exposition/articles/47600-la-berline-de-napoleon-exposee-au-musee-de-la-legion-d-honneur
  9. Die ist nach England gekommen und war ein Publikumsmagnet, zuletzt für viele Jahrzehnte bei Madame Tussaud's, wo sie 1925 verbrannte! https://www.regencyhistory.net/2015/06/what-happened-to-napoleons-carriage.html
  10. Das ist ein hübsches kleines Manifest! Es zeigt schön die Facetten der Romanreihe. Es scheint mir immer, daß die meisten Leute, die O'Brian nicht mögen, nicht damit zurechtkamen, daß es O'Brian um weit mehr als nur gute Abenteuergeschichten geht, und daß die eher an Hornblower oder Sharpe gewöhnt sind. O'Brian ist einfach etwas ganz anderes, und auch mehr. Die Handlung ist auch weniger berechenbar. Bei Hornblower richtet sich die Handlung eigentlich immer nach dem unvermeidlichen Gefecht aus. Bei O'Brain erwartet man manchmal eines, und dann fällt es ganz einfach aus. Und dann passiert irgendetwas ganz anderes. Daß es möglich ist, so mit Jack mitzuleiden, wenn sich an Land benimmt wie ein Fisch auf dem Trockenen, ist eben auch ein Beweis dafür, daß O'Brian es gelingt, lebendige Figuren zu kreieren, an deren Schicksal man Anteil nimmt. Ich hatte schon Romane, da war das ganz anders... Aber das eigentliche Genie O'Brians beseht darin, dieses sowohl adverse als auch komplementäre Duo geschaffen zu haben. Hätten sich Jack und Stephen nicht bei diesem schönen Konzert im Gouveneurspalast in Mahon gegenseitig so sehr ins Herz geschlossen, wäre ihrer beider Leben nicht gut verlaufen. Es gehört auch zu dieser Beziehung, daß die Gegensätze nie völlig verschwinden können, es gibt auch nach dem 2. Band, der sicherlich die allerschlimmste Krise ihrer Freundschaft sah, immer wieder einmal Diskrepanzen und Mißstimmungen. Was aber nach der Überwindung der großen Krise immer spürbar bleibt, ist ein unzerstörbares gegenseitiges Grundvertrauen.
  11. Was für eine Barbarei. Aber es war sicher zu der Zeit einer der gefährlichsten Posten, die jemandem aufgedrängt werden konnten...
  12. @Marcus.K.Vielen herzlichen Dank für den tollen Link! @Neptun65Beim 1817er Constitution-Plan scheint mir, daß das Heck da noch nicht Guerrierisiert war wie bei der United States 1823, vergleicht auch mal die Seitengalerien, die Fenster sind noch nicht ganz so streng vertikal. Und die Constitution hatte noch ein wirkliches Hackbord, im Gegensatz zu Guerriere und United States. Steiler als vor 1812 war das Heck der C. aber sicherlich. Übrigens, diesen Constitution-Decksplan von Ware haben sie da wohl leider nicht online, kennt den jemand in guter Aufkösung? Ich habe den nur auf irgendeiner CD in eher pixelig.
  13. Phantastisch! Vielleicht sollten wir sie übersichtshalber mal mit Verschlagwortung, oder Signatur hier hochladen, evtl. auch in in halber Auflösung, damit man sie leichter wieder auffinden kann?
  14. Vor sehr langer Zeit habe ich mal versucht, mir aus irgendwelchen Kontinentaldragonern durch Transplantation französischer Infanteristenköpfe britische light Dragoons zu frankensteinisieren - meine erste intensive Erfahrung mit den schwierigen Eigenschaften von Weich-PVC! Weil den Jungs dauernd die Köpfe abfielen, hatte das ganze dann was von Sleepy Hollow. Viel Spaß mit den Perrys, die Getränkewahl ist jedenfalls sehr angenehm.
  15. Aus irgendwelchen Gründen fällt mir da Karl Mays "Weg nach Waterloo" ein, wo Napleon kurz vor der großen Schlacht auf einem bäuerlichen Anwesen die Zeit damit vertrödelte, der Geliebten des edlen Protanonisten nachzustellen... sieht aus, als könnte das der Schauplatz dieses Abwehrgefechts sein.
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