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McCool

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  1. Ja, im Prinzip kämen die Zahlen vielleicht hin, die Länge an Deck war bei einem britischen 38er wie der Shannon ca 45 m. Allerdings hat die hübsche kleine Fregatte ja nur 12 Breitseitenpforten, d.h. sie müßte ein sehr kleines Expemplar sein, ein 6thrate von 22er oder 24er Kanonen? Die Dimensionen größerer und kleinerer Fregatten unterschieden sich wirklich enorm. Im Surprise-Buch von Lavery hat Geoff Hunt ein einfaches Surprise-Rumpfmodell, das er für die Entwicklung seiner Gemälde baute, dem Modellrumpf eines 38ers gegenübergestellt, das ist schon drastisch.
  2. Doch, ja, es gibt ja noch weitere Beispiele für gastronomisch gut ausgerüstete War Rooms!
  3. McCool

    Gestatten...

    Der berühmte Convoy-Capitän Carpfanger! Herzlich Wilkommen im Forum! Da hast Du ja ein ganz nettes Zeitfenster, das hier schön reinpaßt, denn es geht hier zwar sicher schwerpunktmäßig um die napoleonische Epoche, aber eben auch vieles vorher und später. Und ein schöner, großer Modellbau-Maßstab für Figuren & Funktionsmodellbau.
  4. Es gibt etwas, das wie eine zeitgenössische Abbildung erscheint (es ist aber nicht die bei Wikipedia), und da haben die Riemenblätter auf jeden Fall eine eigentümliche Form. Da werde ich nochmal versuchen rauszufinden, wo diese Illustration herstammt. Leider habe ich in sämtlichen Texten zu Drebbels Rudertauchboot bislang keine brauchbaren Quellenangaben gefunden.
  5. Zu Drebbel gibts auch einen Eintrag in der ADB von 1877, dort allerdings keine Erwähnung eines Tauchboots. Drebbel: Cornelis D., Physiker geb. zu Alkmaar 1572, † zu London 1634. Die viel und bis vor wenigen Jahrzehnten verbreitete Sage machte D. zu einem holländischen Bauern und zum Erfinder des Thermometers, welcher z. B. in Lambert's Pyrometrie (Berlin 1779 §. 57 ff.) geradezu als Drebbelscher Thermometer bezeichnet wird. Richtig wird wol sein, daß D., eines Landmanns Sohn, nach einer dem Studium gewidmeten Jugend und nachdem er schon bei Kaiser Rudolf II. in Gunst gestanden zum Erzieher der Söhne Kaiser Ferdinands II. ernannt wurde. Diese Stellung behielt er bis zu seiner Gefangennahme in Prag durch die Truppen Friedrichs V. von der Pfalz 1620, aus welcher ihn die Fürsprache König Jacobs I. von England (des Schwiegervaters Friedrichs V.) befreite, dem er verschiedene mechanische Kunstwerke zugeeignet hatte. D. scheint sich nun nach England begeben zu haben, wo er am Hofe große Gunst genoß und wo er bis zu seinem Tode blieb. Drebbel's Ansprüche auf Erfindung des Thermometers sind durchaus unbegründet. Dieselbe gehört vielmehr aller Wahrscheinlichkeit nach Galiläi zu. D. hat nur in seinem zuerst holländisch, dann 1621 in lateinischer Uebersetzung durch Lauremberg herausgegebenen Werke „De natura elementorum etc.“ einen Versuch beschrieben, wonach Flüssigkeit in einer Retorte, deren Hals unter Wasser mündet, erhitzt in Blasengestalt durch das Wasser entweicht, und wonach, wenn hierauf bei Wegnahme der Wärmequelle die Retorte erkaltet, Wasser in dieselbe hinaufsteige. Begründet scheint dagegen die zufällig durch D. gemachte Erfindung einer schönen Scharlachfarbe mittelst Zusatz von Zinnsolution zu Cochenilleextract. Auch scheint er die Wirkung erwärmter Luft als treibender Kraft frühzeitig erkannt zu haben. Um 1603 nämlich construirte er ein Clavicymbel, dessen Thürflügel bei darauf scheinender Sonne sich von selbst eröffneten, welches nur aus dem genannten Principe erklärt werden kann. Literatur Vgl. Lambert, Pyrometrie §. 24—25, 57 ff. und 497—498. Joh. Beckmann, Beiträge zur Geschichte der Erfindungen, Bd. III S. 43, Leipzig 1790. Ferd. Hoefer, Histoire de la Chimie, T. II. p. 128, Paris 1869 https://www.deutsche-biographie.de/sfz98434.html
  6. Von Drebbel habe ich auch noch nie etwas gehört! Eines wundert mich aber wirklich, wie will man den unter Wasser rudern? Mit einen Wriggriemen, oder mit nachgeahmten Flossen? (Sowas ist auf Zeichungen des Steinhuder Hechts zu sehen). Gewöhnliche Riemen werden kaum funktionieren.
  7. Richtig schöne kleine Häuschen! Quanto costa?
  8. Sie leiden ja auch nur fiktional. Aber es hätte mit Sicherheit keine bessere Frau für Jack gegeben, weil sie ihr Charakter buchstäblich Jacks Anker ist. Ihre Persönlichkeit gleicht Jacks Macken aus, und sie liebt ihn ja auch wahrhaftig. Mit Diana wäre er nicht fertiggeworden, und mit jener saftigen Mercedes, mit der sich der Teniente sich im 1. Band so ausgezeichnet versteht, und die er ganze zehn Jahre später wiedertraf, und es wieder funkte, kann man auch bezweifeln, daß das gutgegangen wäre. Da hätten sich wahrscheinlich ähnliche Charaktermerkmale ungünstig verstärkt.
  9. Daß Barbara und Hornblower kein gemeinsames Kind haben, hat vielleicht den Grund, daß Forester den Eindruck hatte, daß es sie zu eng verbindet? Es gibt da diese Szene, in der Barbara Hornblower auf die Nonsuch begleitet, wo diese gewisse Distanz zwischen beiden deutlich wird, die wohl oft herrscht, bis sich dann doch wieder ein Gleichklang einstellt. Barbara handelt ansonsten ja auch recht eigenständig, sie begleitet ihren Bruder in den Sündenfpuhl Wien, und sie heckt in Westindien sogar eine kleine Verschwörung aus, von der ihr Mann nicht wissen darf. EIn gemeinsames Kind wäre vielleicht in allen Krisennsituationen das gewesen, was sie zusammen und vielleicht Horny auch von manchen Fehltritten abgehalten hätte. Bei Jack & Sophie hat sich O'Brian bestimmt auch gedacht, daß er sie nicht zu glücklich machen darf. Es ist ja eine ziemlich komische Situation, als Jacks Haus schließlich von lauter Frauenzimmern übernommen wird, er nichts mehr zu sagen hat, und er deswegen endlich wieder auf die See entfliehen muß.
  10. McCool

    Britishmuzzleloaders

    Die Britische "Land Pattern Musket", gemeinhin bekannt als "Brown Bess"; genauer hier die Variante "India Pattern":
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