Jump to content

McCool

Redakteure
  • Posts

    8,974
  • Joined

  • Last visited

  • Days Won

    181

McCool last won the day on March 16

McCool had the most liked content!

3 Followers

Profile Information

  • Gender
    Male

Recent Profile Visitors

7,060 profile views

McCool's Achievements

Admiral

Admiral (17/17)

302

Reputation

  1. Muß ich mir noch mal überlegen, aber im Zweifelsfall wären für die Position der Rüsten halt eher die visuellen Quellen ausschlaggebend als die Pläne. Und natürlich Schriftquellen, falls auffindbar.
  2. Macht man das heute so mit Kugelgraphit? Grundsätzlich unterschied sich der Formenbau für gußeiserne Kanonenrohre in der Frühen Neuzeit nicht von jenem für bronzene, denke ich. Feine Ornamente sind da absolut möglich! Man denke nur an die gußeisernen Öfen aus dem 19. Jahrhundert mit ihren fein ausgearbeiteten Oberflächen und Dekoren. Was die oben gezeigten US-Kanonenrohre angeht, ist m.E. vor allem die Größe dieser Wappenadler eher uncharakteristisch für die Epoche. Insgesamt wurden die Kanonenrohre zu der Zeit ziemlich schmucklos, freilich nicht ohne z.B. die Herrscherkartusche, wenn man sich die britischen Rohre anschaut.
  3. @Marcus.K.Vielen Dank, ein toller Fund, diese beiden Kanonen! Das Detail des sehr markanten US-Wappenandlers ist echt spektakulär. @Marcus.K.
  4. Kommt mir irgendwie bekannt vor - oder vielleicht gibts entsprechende Darstellungen der anderen beiden Großen. Aber wirkt halt insgesamt ziemlich generisch. Die alte Farbe würde man dann halt abschrappen. Aber angesichts der anderen zeitgenössischen Darstellungen von US-Fregatten (und nicht nur, es gab ja internationale Trends) dürfte der schmalere Streifen der Wirklichkeit entsprechen.
  5. Stiche sind halt keine Fotos. Sowas wie die Anwesenheit der Davits läßt sich z.B. erklären damit, daß es sich um verschiedene Bauzustände handelt, oder aber daß ein Stich auf einer vor Ort gezeichneten Skizze beruht, die später für den Druck um Details ergänzt wurde, im Fall der Davits halt unkorrekte. Vielleicht konnte Baugean die eine Skizze selbst nicht mehr genau zuordnen und sie erschien ohne den Namen. Aber egal, die besten visuelle Quelle für President aus der Anfangszeit ist hat eh Roux geliefert. Siehe ansonsten für President da: Ansonsten finde ich den Corne-Herkules schon erfreulich genug - würde doch offensichtlich für eine glaubwürdige Rekonstruktion völlig ausreichen. Die paar Linien auf Baugeans Stich hingegen bringen in dem Punkt eh nicht viel.
  6. Die Darstellung, die Gillmer für die Constitution hält, dürfte in der Tat der Präsident sein. Einmal deutet die Galionsfigur darauf hin, außerdem bringt Baugean ja auch diese schöne Heckansicht des Schiffs, eindeutig indentifiziert. Also - Baugean kannte definitiv den relativ frühen Präsidenten, bei den anderen beiden großen Fregatten gibt da wohl in o.g. Werk keinen Hinweis. Wie üblich, die stand halt einfach noch nicht fest. Außerdem lagen die Entwürfe für die Dekonrationen ja nicht beim Konstrukteur. Das ist halt ein Gaffeltopsegel - ob es durch Schriftquellen für irgendwelchen US-Fregatten belegt ist, kann ich so nicht sagen (vielleicht ebensowenig wie die bonaventuremäßigen Lateinsegel am Flaggenstock, die, wenn ich mich recht entsinne, die kontinentale Fregatte Hancock hatte). Aber kein großes Ding - wenn es irgendeinem Kommandanten einfiel, daß er so ein Segel mal unbedingt haben wollte, war es kein Umstand, das einfach mal anzufertigen.
  7. Hoffentlich hält die Farbe auf dem Alu?
  8. So bedauerlich das ist, aber im Bremerhavener "Museumshafen", der wohl mittlerweile eher ein Schiffsfriedhof ist, wurde die 100 Jahre alte Seute Deern buchstäblich zugrundegerichtet, und das Feuer zum Schluß war dann nur noch der Todesstoß. Zuvor hatte man das Schnelllboot Kranich verrotten lassen, bis es nur noch abgewrackt werden konnte, und etliche andere Exponate sehen wohl auch ziemlich furchtbar aus. Und es scheint ja so, daß niemand für diese Zustände geradestehen muß. Obwohl da Leute die Posten und die fetten Gehälter von Verantwortungsträgern einsacken, sind sie nicht bereit, verantwortlich zu handeln.
  9. Da würde ich mir mal Belegpläne z.B. in der Diana-Anatomy anschauen, und ich glaube bei Lees gibts auch ein Schem für eine Fregatte aus dem entsprechenden Zeitraum. Was bei der Constitution-Zeichnung oben irritierend ist, ist m.E. vor allem die Abwesenheit jeglicher Poller an der Back, auch im Gegensatz zu den Entwurfszeichnungen aus den 90ern. Und siehe auch die Rekonstruktion bei Gillmer S. 51.
  10. Das war ja eine tragbare Esse, wenn ich mich recht entsinne, und ich nehme an, daß man sie nur bei guten Wetter unter freiem Himmel benutzte.
  11. Hier sind sie. Wie immer bei Baugean sehr schöne Darstellungen, obwohl hier die Detaildarstellung ziemlich begrenzt ist.
  12. George Washington erlebte ein paar unschöne Weihnachtsfeste. Als Medizin eignete sich sicherlich dieses Rezept für einen "unbelievably boozy" Eggnog.
  13. Was Figuren angeht, die kleinsten scheinen wohl 1: 350, 1:400 und 1:500 zu sein (Preiser). Was die dann darstellen sollen, dürfte letztlich egal sein, das kann man dann wohl hauptsächlich durch die Farbe darstellen.
×
×
  • Create New...