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McCool

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Everything posted by McCool

  1. Schoner Überblick! Obwohl diese Reihe ja schon recht betagt ist, und ich praktisch nur gutes darüber hörte, kenne ich sie auch nicht aus eigener Anschauung. Ich glaube, die Systemanforderungen waren wohl bei allen Teilen relativ hoch, das war auch ein Grund.
  2. Wenn man ein altes Betriebssystem hat, für das es keine Java-updates mehr gibt, könnte sowas vielleicht passieren? Oder liegts an Flash?
  3. Da ist mal was zum Anschauen: http://themeparkitect.com/
  4. Die Schiffe waren nie besonders gelungen! Und bei dem aktuellen Teil dürfte die namensgebende Jahreszahl wohl so weniger mit dem Spiel zu tun haben als bei allen anderen, na ja, mit Historie hatte die Reihe eh nix zu tun. Die Jahreszahl Ist nur so eine grobe Vorstellung, wie die Spielwelt aussieht. Trotzdem, Anno 1600 war spaßig, an 1701 kann ich mich nicht so erinnern.
  5. Steampunk-Schiffe.
  6. Andrew Lambert: The Challenge. Britain Against America in the Naval War of 1812.
  7. Ah ja, verstehe. Und Nelson war dann Kommandant auf der Victory, quasi einem Todesstern des Empire
  8. Die Vulkan-Insel St. Helena mareTV - 21.02.2019 20:15 Uhr, NDR, oder auch schon hier in der Mediathek: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/mare_tv/Die-Vulkan-Insel-St-Helena,maretv1222.html
  9. Der Titel ist mir bekannt, aber ich hatte keine Ahnung, worum es geht, obwohl ich etliches von Stevenson kenne - der Zeitrahmen und Handlungsorte sind natürlich sehr einschlägig.
  10. Ein Buch zur konföderierten Marine, das Alltagsleben und Kriegserleben von Offizieren und Mannschaften auf der Basis von Tagebüchern, Briefen, Zeitungsartikeln usf. betrachtet. Erscheint im März bei der U.S. Naval Institute Press. https://www.usni.org/store/books/holiday-catalog-2018/life-jefferson-davis-navy
  11. Den Roman "Hornblower wird Kommandant", im Original "Hornblower and the Atropos", habe ich zuerst als Teil eines Sammelbandes gelesen, der hieß "Der Junge Hornblower". Das sind die chronologisch ersten drei Romane in einem Band: Fähnrich, Leutnant, Kommandant. "Übertragen und bearbeitet(!)" von Eugen von Beulwitz, erschienen 1957. Im Hornblower-Lotsen, wohlgemerkt auch in der deutschen Fassung, gibt es einen Hinweis auf eine Episode, die in der o.g. Fassung nicht drinsteht: Ein Abenteuer der Renown in den Downs, kurz nachdem die Atropos Richtung Mittelmeer aufgebrochen war. Wie ich nun im englischen Original sehe, ist das ein ganzes Kapitel (No 8), das gestrichen wurde. Auch zumindest eine Referenz darauf in einem späteren Kapitel wurde entsprechend entfernt. Das englische Original hat 21 Kapitel, die deutsche Fassung nur 18; genauer Verglichen habe ich die Texte aber bisher nicht. Ob die Kürzungen nur für die o.g. Ausgabe der drei Romane in einem Band erfolgte? Oder fehlt z.B. dieses Downs-Kapitel auch in den jüngsten Hornblower-Gesamtausgaben von Krüger/Scherz?
  12. Bernard Cornwell: Sharpe's Prey (HarperCollins). Erstmal auf Vorrat. Sehr praktisches Cover, es steht drauf, worum es geht. Über die für 1807 tendenziell eher unwahrscheinliche Perkussionspistole kann man ja mal hinwegsehen. Und Forester auf Englisch: Hornblower and the Atropos (Penguin). Da ist schon wieder Cornwell drin, denn der hat ein Vorwort beigesteuert. Die Karten aus dem Companion wären sinnvoll gewesen, aber die sind hier nicht enthalten. Das macht natürlich nichts, wenn man den Companion/Lotsen eh hat.
  13. Revisitinig Hours beim Rolling Stone: Scott Tobias betrachtet Master & Commander vs. PotC. https://www.rollingstone.com/movies/movie-features/revisiting-hours-master-and-commander-stream-this-movie-774616/
  14. "Euer Volk wünscht ein Wirtshaus."
  15. Im April soll ja nun der neueste Teil der Reihe erscheinen, und es handelt im Zeitalter der Industrialisierung. Der letzte Teil, den ich kannte, ist Anno 1701 gewesen, das ist schon eine Weile her! Merkwürdigerweise ist mir aber der allererste intensiver im Gedächtnis geblieben. Erwartet es schon jemand sehnsüchtig? Hier gabs schon mal Betrachtungen zu Vorabversionen: https://www.gamestar.de/artikel/anno-1800-die-neuesten-erkenntnisse-der-anno-forschung,3339743.html
  16. Das wäre natürlich schade, und der Erfolg einer Überarbeitung fraglich. Vielleicht gibts ja noch Info.
  17. GREYHOUND wird nicht in diesem März, sondern erst im Mai 2020 in die Kinos kommen. Warum Sony hat den Start um mehr als ein Jahr verlegt, hat das Unernehmen offenbar bislang nicht bekanntgegeben. Möglicherweise spielt der Start von "Us" im März bei der Entscheidung eine Rolle, weil der Film das gleiche potentielle Publikum habe. https://movieweb.com/greyhound-movie-release-date-tom-hanks/
  18. Die deutsche Fassung des britischen TV-Mehrteilers (Gesamtspielzeit angegeben mit 171 Minuten) erschien im Oktober bei Pidax auf DVD. Er ist der Verlags-HP als Dreiteiler mit folgenden Episoden vorgestellt: 1. Liebe 2. Leidenschaft 3. Pflicht Angegebene Gesamtspielzeit 171 Minuten Bei imdb aber findet man, daß es vier Teile gab, mit einem fragwürdigen Ausstrahlungsdatum für den letzten Teil: 1. Love - 21.Feb.1982 2. Passion - 21. Apr. 1982 3. Duty - 28. Apr. 1982 4. Battle - 18. Apr. 1982 Gesamtspielzeit ist 209 Minuten. Bei youtube findet man eine Folge, offensichtlich vom Videoband kopiert. Dazu gibt es den Kommentar, die Ausstrahlung habe sich seinerzeit wegen des Falklandkriegs verzögert. Da ist in der Tat zwischen Folge 1 und 2 ein Monat Pause, die nächste folgt nach einer Woche, das letzte Datum kann nicht stimmen. Die deutsche Fassung soll laut dieser Quelle 1987 bei DDR 2 (!) ausgestrahlt worden sein -- es wird da auch ein Kommentar der DDR-Programmzeitschrift "FF dabei" zitiert. Die Ausstrahlung erfolgte in drei Teilen. Man scheint also die vier originalen Teile fürs DDR-Fernsehen ziemlich drastisch auf drei zusammengestaucht zu haben, wobei fast fast 40 Minuten auf der Strecke blieben. Eine originale Folge war ca 52 Minuten lang.
  19. Den Film fand ich im ersten Teil ziemlich interessant, aber m.E. ist er in der zweiten Hälfte total abgeschmiert. Ziemlich seltsam! Das wird wohl bei der Vorlage nicht so (krass) sein? Ist aber schriftstellerisch bestimmt auch eine riskante Idee... erinnert an den "Letzten Countdown", wo sich USS Nimitz plötzlich im 2. Weltkrieg wiederfindet.
  20. Passend zum 250. Geburtstag Napoleon Bonapartes erschient Adam Zamoyskis neue Napoleon-Biographie im September in deutscher Übersetzung bei C.H. Beck.Eine Leseprobe findet man auf der Verlagsseite. Der Originaltitel lautete: Napoleon: The Man Behind the Myth. Auf der Seite des Autoren findet man einen Text zum Buch, sowie ein best-of der englischsprachigen Rezensionen. Eine Rezension in der NZZ. Wenn Gustav Seibt in der SZ meinte, Zamoyski sei "ein blendender Erzähler", hat er möglicherweise gar nicht vergeblich versucht, ein unzweideutiges Attribut wie "glänzend" oder "brillant" zu finden; die "Blendung" des Lesers in einem Sachbuch ist ja durchaus nicht wünschenswert. Seibts Kritik an Zamoyskis wohl zu unkritischer (effekthaschender?) Quellenauswahl, und die mangelnde Übersicht, die der Leser durch die mosaikhafte Erzählweise über die historischen Abläufe erhält, scheinen bedenkenswert. Aber vielleicht unterschätzt Seibt auch Zamoyskis Intentionen? Der Kieler Historiker Manfred Hanisch betrachtet Zamoyskis früheres Werk "1812" als sehr gelungen; möglicherweise hat er in seiner Biographie ähnliche Techniken angewendet, die Seibt so nicht erkannte. Daher gestatte ich mir, aus der Rezension Hanischs zu "1812" zu zitieren: (...) All die Unmengen von zeitgenössischen Quellen gesichtet und in eine große Geschichtserzählung über 1812 gegossen zu haben ist eine gewaltige Leistung. Das Ergebnis ist eine monumentale Geschichtserzählung. Der Vergleich zu Tolstois Krieg und Frieden liegt nahe. Aber anders als bei Tolstoi, für den die Geschichte nur literarische Vorlage für ein Kunstwerk ist, das seinen eigenen Gesetzen folgt, anders als bei didaktischen Geschichtserzählungen, bei denen sich auch Fakten und Fiktion um der besseren Eindringlichkeit willen vermengen, ist dieses Werk weitestgehend aus den Quellen geschöpft, also keine fiktionalen Elemente, kein fiktionaler Dialog, sondern nur - und da ist die Hauptleistung zu sehen: ein geschicktes Arrangement der einzelnen Berichte zu einem großen Ganzen mit einem ungeheuren Detailreichtum in jeder Hinsicht. (....)" "(.....) Und wenn die Geschichtswissenschaft aufgrund divergenter Quellen und Lehrmeinungen zu kontroversen Ergebnissen kommt (oder zu gar keinen) wie z. B. zur Frage, warum brannte Moskau eigentlich und wie viele Einwohner befanden sich denn noch im besetzten Moskau, so kommen die unterschiedlichen Auffassungen zu Wort in Form von nacheinander wiedergegebenen Berichten der Zeitgenossen mit unterschiedlichem Inhalt und unterschiedlichen Wertungen. Dabei werden alle Berichte - manchmal mit sehr globalen - Anmerkungen unterfüttert, die sich auf Quellennachweise und auch auf Sekundärliteratur beziehen. Auch wenn Zamoyski nicht den Anspruch hat, alle Fragen, schon gar nicht alle wissenschaftliche Fragen erschöpfend zu beantworten, so hat das Buch es wissenschaftlich in sich, auch wenn es der Leser nicht sofort bemerkt. (....)" ."(...) Jeder, der sich auf dieses spannend geschriebene und hervorragend komponierte Werk einlässt wird es mit Vergnügen und einem Gewinn an historischer Anschaulichkeit lesen. Und wieder einmal geschrieben, wie so manch anderes viel gelesenes historisches Werk - von einem freien Autor. " Anschauliches, unterhaltsames Schreiben an sich ist im deutschen Wissenschaftsbetrieb wohl traditionell nicht hoch angesehen. Das könnte dazu beitragen , daß manch einem Zamoyskis Buch etwas verdächtig erscheint.
  21. Robert Gardiner: The Sailing Frigate. A History in Ship Models. Illustrated from the National Maritime Museum. Erstauflage 2012, vorliegende paperback edition Seaforth Publishing 2016. 128 Seiten, durchgehend Farbfotos, Format ca 24 x 18 cm. Inklusive der Vorgeschichte der Fregatte umfaßt der kleine Band den großen Zeitraum von 1600 bis 1850. Mit den zahlreichen Fotos ist er ein schöner Begleiter für Gardiners drei elementare Bände über die Entwicklung der „echten“ Fregatte von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis 1815. Der aus entwicklungsgeschichtlicher Sicht eher willkürlich gesetzte, aber sicher dem realisierbaren Buchumfang geschuldete Schlußpunkt 1815 war immer etwas bedauerlich, und daher ist es sehr zu begrüßen,daß das vorliegende Buch die Geschichte der Fregatte wirklich bis zum Ende erzählt, wobei auch noch der Umbau einger Schiffe auf Schraubenantrieb gestreift wird. Wie bei Gardiners vorangehenden Fregatten-Büchern geht es hier ausschließlich um die britische Entwicklung, und ausländische Entwürfe werden nur insofern berücksichtigt, als sie Bedeutung dafür besaßen. Neben der allgemeinen chronologischen Abfolge der ausgewählten Modelle gibt es einige Seiten mit Detailfotos zur Weiterentwicklung von Heck, Bug oder Kuhl. Es werden an Auschnitten Einzelheiten zu Ausrüstung und Bewaffnung oder Schiffsstruktur erläutert. Wahrscheinlich wird hier auch der erfahrenste Armchairswashbuckler noch ein Dinge finden, die ihm zuvor unbekannt waren! Sinnvollerweise sind übrigens die Modellfotos mit den Signaturen der entsprechenden Modelle versehen, so daß man ggf. auf der Webpräsenz des Museums nach weiteren Fotos suchen kann. Ein etwas größeres Format wäre angesichts des Bildband-Charakters nicht schlecht gewesen; das oben angebene, relativ kleine scheint bei Festeinband und Taschenbuch gleich zu sein. Aber auch so wie es ist, ist das Bändchen zu empfehlen; es ist preiswert, hübsch anzusehen und sehr informativ.
  22. Tja, da hätte ich jetzt gedacht, man fängt vielleicht besser erstmal damit an, daß der Held nicht stirbt! O'Brian-Vergleiche in dem Sinn, einen neuen auszurufen sind wohl nie wirklich ernstzunehmen (ansonsten kann man auch ruhig Äpfel mit Pflaumen vergleichen, wenn man zu brauchbaren Schlüssen kommt) . Reicht ja schon, wenn es gut erzählte Abenteuerliteratur ist - das muß man auch erstmal hinbekommen.
  23. Das wird ja allgemein recht wild gelobt, wie es scheint!
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