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McCool

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Everything posted by McCool

  1. Uh, die Borgqueen, war der arme Sharpe da sehr betrunken?
  2. Du gleichst ihm auch noch in Deiner Bescheidenheit, er hätte auch nie behauptet, ein Genie zu sein.. Da stand natürlich durchaus auch Blödsinn. Aber ich kann Dir versichern, daß Nautische, das Du jetzt im Original nicht verstehst, ist von allererster Güte, nicht nur von der Sache an sich her, sondern auch in fachsprachlicher Hinsicht! Das Krimigenie Donna Leon schrieb ja in einer Eloge auch einst sinngemäß, daß ihr die nautischen termini Hebräisch, bzw. walisische Dörfer sind, sie aber trotzdem ein euphorischer Fan ist. Ja, das wird aber auch noch recht intensiv, denke ich.. Dillon ist neben dem Umstand, daß er erzähltechnisch sehr geschickt benutzt wird, auch ein sehr interessanter, eigentlich auch sympathischer Charakter.
  3. Ach, auch das noch! Dieses verflixte Prime. Ich werd denen doch noch Geld in den Rachen stecken müssen....
  4. Und diese staunenswerte Ignoranz Stephens ist gänzlich unzerstörbar! Wie oft haben sie ihn an Deck geführt, um ihm ein seltenes Segel, oder ein ähnliches nautisches Wunder vorzuführen, und er begreift gar nichts... aber Jack wird schon erstaunlich nachsichtig, wenn er etwas zum X-ten Mal erklärt. Gut für Leser, die heimlich genauso planlos sind wie der Doktor.
  5. Hübsche Destillerie! Und man sieht doch schon einen Zug im Hintergrund..
  6. Nachdem er den "ill looking son of a bitch" am ersten Abend ihrer Bekanntschaft noch gern killen, oder zumindest mit seinem vergoldeten Stühlchen niederschlagen wollte,
  7. Phantastisch! Als ich letztes Jahr auf Englisch anfing, kannte ich den ersten Band ja noch gar nicht. Aber ich lese gerade No 10, Far Side of the World, den hatte ich zuvor mindestens zweimal gelesen, aber das macht gar nichts. Erstens weils schon lange her ist, zweitens weil das Original schöner ist, und drittens weil O'Brians Handlungsabläufe nicht so stringent sind, daß man sich genau an alles erinnert. Ich weiß natürlich, wie es ausgeht, aber der Weg dahin ist so interessant wie beim ersten Lesen. Eigentlich hatte ich hier auch mal was zu den einzelnden Bänden schreiben wollen, aber irgendwie drängte es dann eher vorwärts, mit dem Lesen. Jedenfalls ist der ersten natürlich ein sehr guter Band, es ist sehr spanndend, wie sich Jack und Stephen nach und nach annähern, ohne daß es eigentlich einen definierbaren Zeitpunkt gibts, wo sie dicke Freunde werden. Kein Blutsbrüderschaft wie bei Winnetou und Old Shatterhand, es sei denn, es zählt, daß Stephen ständig Jacks Ohren flickt.
  8. Richard Endsor: The Warship Tyger. The Master Shipwright's Secrets behind a Restoration Warship. 304 Seiten, Osprey Publishing. Soll im Februar 2020 erscheinen. In seinem jüngsten Buch widmet sich Endsor der Geschichte der Tyger, einem 4rth rate, der ursprünglich 1647 von Peter Pett gebaut wurde und nach drei rebuilds erst 1742 durch Schiffbruch sein Ende fand. Wesentlich für das Buch scheint der Fund von Plänen eines von John Shish gezeichneten 4th rates zu sein. Endsor betrachtet vergleichsweise auch die bekannte Mordaunt.
  9. Übrigens, vielleicht szenarisch als Hintergrundkulisse nicht ganz ungeeignet, gibts einen neuen hölzernen Wachturm von Schreiber in 1/87: http://www.schreiber-bogen.de/cat.php?dev=1&ac=3&t=268 Einen steinernen gabs http://www.schreiber-bogen.de/cat.php?dev=1&ac=3&t=84 , sowie die Porta Nigra, einen Belagerungsturm und ein Kastell in demselben Maßstab.
  10. Dafür, daß Du kein begeisterter Pferdeanstreicher bist, sehen sie aber ziemlich gut aus!
  11. Nein, WoW habe ich ja nie angefangen. Aber neulich hab ich grad mein altes Warcraft 3 wiedergefunden, aber unreforged! Wird vermutliich jetzt ziemlich enttäuschend aussehen....
  12. Ja, das war wohl das Problem vor allem bei der deutschsprachigen Zuschauerschaft, man hat wohl ein klassisches See-Abenteuer erwartet.
  13. Ein Dreiteiler, bei dem offenbar darum geht, daß Mr Cumberbatch von Jared Harris um 1800 zu den Antipoden verschifft wird. Der TV-Produktion liegt eine Romantrilogie von William Golding ("Lord of the Flies") zugrunde. Die Rezensionen bei einer gewissen elektronischen Kaufhalle sind gemischt; einige fanden die TV-Reihe langweilig, andere sahen das ganz anders. Eine deutschsprachige DVD erschien erst 2017. Und zu meiner Begeisterung ist auf der Box eine elisabethanische Galeone zu sehen. Aber wohl glücklicherweise nur auf der Box. Denn hatten sie offenbar ganz gute Schiffskulissen gebaut. http://www.bbc.co.uk/pressoffice/pressreleases/stories/2005/05_may/19/earth.shtml Kennt das jemand, lohnt es sich wohl?
  14. O'Brian-Nachschub: Treason's Harbour (IX) und The Far Side of the World (X). Zwei Romane, die ich schon in deutscher Übelsetzung kenne. Aber selbst die konnte das Vergnügen nicht ruinieren. "Far Side" gefiel mir besonders, da freue ich mich jetzt sehr aufs Original! In "Treason's Harbour" gibts als Extra einen kleinen Aufsatz über die medizinische Welt des Dr. Maturin, was sicher sehr interessant ist, und im anderen haben sie merkwürdigerweise nochmals Charlton Hestons hemmungslose Eloge auf O'Brian abgedruckt, die schon in irgendeinem der vorangehenden Bände drin war.
  15. Da kriegt der alte George bestimmt noch etliche Dollars von ab.
  16. Kanone geht schon noch, wenn es sein muß. Wenn man auf anspruchsvolle Luft-Boden-Kanonenarbeit steht, kann man es ja mal mit der A-10 versuchen.
  17. Auch schöne dynamische Figuren. Wobei die Pferde relativ klein ausfallen, finde ich. Trotzdem, die zwei Eskadrons werden einiges an Farbe fressen!
  18. Das sind ja auch sehr hektische, viel zu schnelle Flugzeuge! Wobei doch der Start vom Flugzeugträger weniger kitzlig sein dürfte als die Landung, oder? Ein Simulator für den 1. WK wäre doch VR-mäßig interessant, wo man in der Fokker Dr I in einer Rauchfahne aus Sprit und das Rizinusöl sitzt spritzt.
  19. Ein Buch zum Tabletopthema, sozusagen?
  20. Zurück zu Jack & Stephen, No IIX, Patrick O'Brian: The Ionian Mission
  21. Nicolai Tolstoy war der Stiefsohn Patrick O'Brians, und mit diesem am 17. Oktober bei HarperCollins ersscheinenden Buch von 600 Seiten legt er ein "intimes Porträt des öffentlichkeitsscheuen und brillianten Autors" vor. Der Schwerpunkt der Biographie, die Tolstoy aus privaten Dokumenten rekonstruiert, liegt auf der zweiten Lebenshälfte O'Brians, die dieser in Coillure (seit 1948) verbrachte. https://www.harpercollins.co.uk/9780008350581/patrick-obrian-a-very-private-life/
  22. Gefällt mir ganz ausgezeichnet! Ein hübsches Detail diese typisch arabische Flinte des Führers!
  23. John McKay: SOVEREIGN of the SEAS, 1637: A Reconstruction of the Most Powerful Warship of its Day. 272 Seiten, Seaforth Publishing / Pen & Sword. Erscheint vermutlich am 28.02.2020. Auf der Internetpräsenz des Verlags selbst habe ich noch keine Ankdündigung zum Buch gefunden, aber es ist bereits bei einem bekannten Onlinekrämer gelistet, inklusive Titelbild. Bei einem schwedischen findet man denselben Klappentext wie bei ersterem. Eigentlich wäre eine umfassende Monographie zu diesem Schiff - es gibt z.B. auch eine vom produktiven Angus Konstam, die ich nicht kenne, aber aber sich offenbar kaum um die physische Beschaffenheit des Schiffs an sich dreht - eine hochinteressante Sache. Ideale Autoren schienen mir dafür Brian Lavery oder Richard Endsor - letzterer hat ja mit "The Restoration Warship" ein phänomentales Werk vorgelegt, in dem sich Kenntnis des Schiffbaus und der Geschichte, Schreibtalent, Maltalent und last but not least die Fähigkeit, technische Zeichnungen anzufertigen, aufs Beste vereinigen. John McKay hat ja nun auch bereits über Jahrzehnte hinweg verschiedene Bücher verfaßt bzw. Zeichungen beigesteuert, immer sehr anschaulich, aber da gabs eben durchaus Probleme, und zwar dort, wo keine exakten Unerlagen wie z.B. die von Bugler zur Victory vorlagen. Nun gibts heute eine große Anzahl recht gut erreichbarer Bücher zum Schiffbau des 17. Jahrhunderts, aber der Sovereign ist als erstes Schiff seiner Art etwas Besonderes. Es scheint vielleicht allzu mokant, sich über solche Dinge zu äußern, bevor das Buch überhaupt erschienen ist, nur gab mir das Titelbild schon gewissen Anlaß zu Zweifeln; besaß der SOVEREIGN nicht doch schon ein Rundgat? Im Ggs. zum Plattgat des PRINCE ROYAL von 1610? Auf besagter Titelillustration ist beim SOVEREIGN leider eindeutig ein altmodisches Plattgat zu erkennen. Ein schönes Modell mit Rundgat von Jürgen Rotter siehe hier beim @schifferlbauer
  24. Na, und Waschbären gehen ja nun gar nicht für die Epoche, die waren ja noch gar nicht erfunden! Aber das Fell ist sicher schon eine kleine Herausforderung, da heißt es wohl ein wenig üben. Bärenfellmützen späterer Epochen sind ja auch nicht ohne.
  25. Nein, zu bunt bestimmt nicht. Die Felle könnten evtl. sogar noch ein paar vorsichtige hell-bräunliche Akzente individulalisiert werden, https://de.wikipedia.org/wiki/Wolf#/media/Datei:Eligo3.jpg
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