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Neptun65

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    Lieutenant zur See
  1. @Marcus.K. Ich schrieb ja wohlweislich 1850er Jahre, Die wohl älteste Ansicht stammt nach Captainsclerc von 1858, dies war mein Referenzpunkt. Die Aufnahme die ich eigentlich ansprach stammt natürlich aus einer späteren Zeit von 1874. Trotz des zeitlichen Unterschieds, die Grundlage meiner Aussage war dass das Heck in diesem Zeitraum keine Änderung des "Spantenwerks" erfahren hat. Und das meine ich auch durch die Einteilung des Spiegels (3 Stückpforten auf Spardeck und 3 Fenster auf dem Gundeck) auf einem Foto des Schiffes (siehe unten) von 1862? (war eine zeitliche Einordnung die ich gefunden hatte, oder sehr frühe 1870er Jahre) bestätigt zu sehen. Aber die Historie der Constitution ab den 1830 Jahren ist nicht so mein Schwerpunkt. Leider habe ich keine Quelle zu dem Foto. Falls das ein Problem ist entferne ich es gerne wieder.
  2. @Marcus.K. Ich müßte auf Modelshipworld einloggen, komme aber gerade daher. Ich meinte das Foto wo man das "Spantenwerk" der Heckkonstruktion direkt sieht. Hihi, ja die Vielzahl an Quellen ist schon eine Herausforderung. Wenn ich mich eine gewisse Zeit nicht mit dem Schiff befasst habe muss ich auch erst wieder mühsam in das Thema einsteigen. Habe mir aber inzwischen über einige Unterthemen Notizen gemacht.
  3. Moin, @Marcus.K. @McCool der Zustand 1849 ist noch wieder eine andere Sache. Das Schiff wurde ja in dem 1830er Jahren einem großem Umbau unterzogen. Hier der Entwicklungsweg ( bildlich untermauert) von1814/15 bis 1825 wie ich ich mir den vorstelle. Die Darstellung der Constitution Cyane & Levant in Bowens Monument von 1816 ist natürlich nur eine Gravur. Aber die englische Schiffe sind recht gut dargestellt. Und auch die Constitution kommt mir glaubwürdig vor. Leider ist der obere Teil vom Spiegel von einem Boot? verdeckt. Wenn dort die 3 Stückpforten im Taffrail zu sehen wären......, dann wäre ich überzeugt. Carlottas Darstellung der Constitution von 1825 passt m.E. zum dem Potomac Plan von 1819., dem Doughty Heck mit ein paar Verzierungen. Also für mich sieht das alles in allem stimmig aus. Natürlich ist nicht klar ob 5 oder 3 Fenster und die Spardeckpforten im Taffrail werden nicht wie bei den ab 1813 gebauten modernen Schiffen direkt über den Fenstern liegen. Die Constitution ist ja auch schmäler, deswegen war womöglich eine 1=1 Umsetzung. nicht machbar. Das zeigt auch die Heckaufnahme der C. aus den 1850er Jahren auf.
  4. Stimmt , im direkten Vergleich sieht man das die C. noch nicht die volle Ausprägung des neuen Doughty Hecks, erreicht. Es schaut nach eine Art Zwischenzustand aus, der vielleicht bei der Beseitigung der Schäden in der Werft nach dem Gefecht mit der Java entstanden sein könnte. Nachfolgend die Notizen die ich mir in dem Zusammenhang bereits gemacht hatte. Bainbridge Report to Jones Frigate Constitution 18 February Long Wharf 14 März found 2/3 Beams rotten Bainbride zusätzlich Yard Commandant Mitte Juni , die meiste Reparaturarbeit getan. Kupferung fehlt noch. In rebuilding the upper Bulwarks caused 3 gun ports to be built into the stern!! Bei Beibehaltung einer tradioneller Heckkonstruktion sollten bei 3 Spardeck-Heckpforten nun mehr nur noch 5 Fenster oder 3 vorhanden sein. 13 Jan 1813 Doughty to Jones (Jones Papers) Ideas to improving the 44s Doughty become Naval Constructor Washinton Navy Yard März 1813 the Plan for new 44 gun frigate class -Guerriere- is ready 1813 Bau der USS Guerriere begonnen Nach dem Krieg von 1812, in den 1820er Jahren wurden bei der C. ja die Sterntimber ersetzt. Ab da an könnte das Heck noch mehr wie auf den obigen Plan der Unites States ausgesehen haben.
  5. Der zeitlich passende Mast und Segelplan der United States, den man auch auf der Seite findet, ist auf 1823 datiert. Interessant auch hier ist der Spiegel, wie bei dem Ware Plan der Constitution von 1817, steiler angelegt als ursprünglich gebaut. Eine Modifikation dieses Schiffsteils wie er bei der USS Guerriere 1814 bereits im Design vorgesehen und ausgeführt wurde,
  6. Neptun65

    Taboo

    Na da habe ich ja noch Hoffnung. Momentan bin ich mir meiner Meinung noch nicht sicher.
  7. Schlicht und schlichtweg unattraktiv. Aber nicht undenkbar für die Kriegs- United States. Die Ontario ist von Toulza (Marseille), es gibt noch eine blasse Version des ganzen Schiffes, und zeigt Ontario vor Marseille. Könnte auf den ersten Blick auch von Antoine Roux stammen.
  8. Ja die Sharpe Serie, die habe ich ziemlich durcheinander gelesen. Und wohl auch nicht alle Bände. Was mir gefallen hat sind die Bände über wahre Kriegserlebnisse "Deutscher" die im AMon Fachverlag erschienen sind. Darunter sind auch welche aus dem Spanischen,Feldzug, Russland Waterloo usw usf.. Aktuell habe ich 1813 Kriegsfeuer von Sabine Ebert angefangen. Die Kritiken sind ja ganz gut.
  9. Mir ist noch eine Abbildung der USS Ontario (1813) untergekommen. Der dargestellte Zustand ist mit 1821/22 noch recht nah an dem ursprünglichen und damit wohl auch die dargestellte Galionsbüste und zeigt Ähnlichkeiten mit Abbildungen der United States (obere Reihe). Also nun könnte man eine aus Akanthus(?) geschnörkeltem Zierrat herauskommende Krulle mit Helm und Federbusch bei der United States erkennen, oder?
  10. Hallo McCool Danke für die Richtigstellung. Ich hatte die Information dass es sich um eine Gravur handelt ohne Prüfung aus dem Internet übernommen. Dem Begleittest nach soll es ein Gemälde geben. Quelle Die Historical Society of Pennsylvania scheint das Gemälde aber leider noch nicht online abrufbar zu haben. Schade, würde mich wirklich interessieren. Die US-Linienschiffe meine ich schon. Eigentlich hätte ich bei der United States auch eine Krulle erwartet und es könnte auch tatsächlich so gewesen sein.- bin mir aber in diesem Fall wirklich nicht sicher. Es ist ja bislang recht wenig über das Schiff bekannt.. Hier noch ein Ausschnitt, einer auch auf der von Marcus verlinkten Navsource Seite zu findenden United States Abbildung. Wohl eine Krulle....
  11. Die ursprüngliche Galionsfigur ist ja hinreichend beschrieben, aber ab wann wurde diese ersetzt und durch was? Eine Büste oder Krulle? Eine Gravur nach Thomas Birch zeigt das Schiff im Gefecht mit der Macedonian. siehe den nachfolgenden Ausschnitt. Das Original-Olgemälde scheint leider noch nicht online zu sein. Ist da eine Büste zu sehen, bin mir da nicht wirklich sicher. Bilde mir aber ein, eine behelmte Büste zu erkennen. Muss ich zum Augenarzt?? Der Plan aus den 1840er Jahren zeigt dann eine Krulle. Endlich etwas was man klar erkennen kann. Quelle National Archiv Und hier eine Abildung die das Schiff 1816 am linken Bildrand eines US-Geschwaders im Mittellmeer zeigen soll.
  12. Die Pläne der französischen President(in) sind allerdings Pläne die einige Jahre (1811 bzw. 1813) nach der Kaperung entstanden sind. "as fitted as a 36-gun Frigate for service off the Cape of Good Hope". Man nahm wohl Umbauten vor, das könnte die breiten Gangways auf den Plänen erklären. Bei den englischen Fregatten Neubauten dieser Zeit wurde die Kuhl ja ebenfalls langsam zugebaut. Von den Franzosen ist mir das erst ab ca 1820 bekannt.
  13. Der Einwand mit dem geraden Vorsteven bei Forte und z.B. auch Pomone (1787) stimmt allerdings. Schade das nicht mehr Fotos des Modells hochgeladen wurden.
  14. Ich wüschte DER würde hier mitlesen. Dann wüßten wir warum das schöne Modell als President bezeichnet wird, oder ob der Kurator unter Wahrnehmungsstörungen leidet. Letztlich vermute ich ja auch nur.. Kann ja auch sein das fett und unterstrichen USS President untersteht und das Modell über Jahrzehnte in Familienbesitz des letzten Kapitäns des Schiffes war.
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