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Neptun65

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    Lieutenant zur See
  1. Neptun65

    Was lest ihr grade? Was ist neu im Regal?

    Ja die Sharpe Serie, die habe ich ziemlich durcheinander gelesen. Und wohl auch nicht alle Bände. Was mir gefallen hat sind die Bände über wahre Kriegserlebnisse "Deutscher" die im AMon Fachverlag erschienen sind. Darunter sind auch welche aus dem Spanischen,Feldzug, Russland Waterloo usw usf.. Aktuell habe ich 1813 Kriegsfeuer von Sabine Ebert angefangen. Die Kritiken sind ja ganz gut.
  2. Vor kurzem interessierte ich mich für die englische Cape Fear/Charles Town Expedition von 1776. Dabei kam es zu dem legendären Gefecht einer englischen Seestreitkraft mit dem unfertigen Fort, dem späteren Fort Moultre, Charleston ( Charles Town) http://de.wikipedia.org/wiki/Charleston_%28South_Carolina%29 Ich fand dieses Buch: Victory on Sullivan's Island-The British Cape Fear/Charles Town Expedition of 1776 recht interessant. Beleuchtet beide Seiten und die Vorgänge von Revolutionsanfang bis nach der Schlacht. Mir hat besonders der Teil, wie die Flotte zusammengestellt und ausgesandt wurde, mit den ganzen Problemen die dabei auftraten usw.gefallen. Aufgeführt werden auch die beteiligten Truppenteile beider Seiten und die Schiffe inkl der Transporter.
  3. Danke maxim! Dann werde ich wohl auf ein unschlagbares Angebot warten. Der Preisverfall noch nicht vergriffener maritimer Literatur ist ja heute eher die Regel als die Ausnahme.
  4. Und, wurde das Buch inzwischen bei jemandem ins Bücherregal gespült?
  5. Ist das kommende British Warships in the Age of Sail 1817-1863 überhaupt von Winfield? Der Link offenbart keinen Autor.Edit: Quatsch! auf dem Cover ist der Name gerade so zu erkennen. Winfield hatte ja bereits an The Sail and Steam Navy List All the Ships of the Royal Navy 1815-1889 mitgewirkt
  6. Neptun65

    Gebäude im Selbstbau

    Es gibt, als Vorlage für den Selbstbau, auch ein paar interessante Kartonmodellbaubögen von US-Bauten. Wie z.B. diesen http://www.amazon.com/Cut-Assemble-Main-Street-Easy-To-Make/dp/0486244733/ref=pd_ys_ir_all_50 oder diesen mit alten Hafengebäuden http://www.amazon.com/Assemble-Early-American-Seaport-Buildings/dp/0486247546/ref=wl_it_dp_o_pC_nS_nC?ie=UTF8&colid=D8DZ4IBIQH3C&coliid=I2TWTN0WT0M8MZ Letzteren wollte ich bereits seit längerer Zeit bestellt haben.....
  7. Eine zeitgenössische Abbildung des Schiffes wäre natürlich toll. Mich würde wirklich interessieren welche Gründe es gab dem Nachbau ein Plattgat statt des zu der Zeit verbreiteteren Pink Heck zu verpassen. Sollte der Nachbau tatsächlich nach mehr ausschauen als man bei einer ex zivilen "Standard" Ketch erwarten konnte, und hat sich deswegen bei der Rekonstruktion absichtlich mehr in Richtung Yacht orientiert? Passend zum Thema lese ich gerade A.D.Baker's The Mayflower And Other Colonial Vessels, dort wird u.a. die Kolonial Ketch in einem Kapitel behandelt. Ist sehr interessant, nach Baker kamen Bomb & Yacht Ketch erst später in der Entwicklung. Die Herkunft der Ketch, mit einfacheren Rigg, liegt nach Baker beim Fischfang u. Küstenhandel.
  8. Kennt jemand die Erstauflage bzw. die Wiederauflage des Buches und kann was zum Inhalt sagen. Lohnt sich das Buch wenn man näheres über den Nachbau des Schiffes von 1969 erfahren möchte. Wurde evtl. die Wiederauflage überarbeitet? Mich würde auch die Meinung der Experten über den Nachbau interessieren. Ich habe mal gelesen, im Logbuch war es wohl, dass das Original möglicherweise weniger üppig mit Deko ausgestattet gewesen sein soll, kenne aber selber keine zeitgenösssiche Abbildung des Orignals. Auch die Segeleigenschaften wurden kritisiert. Von den ersten Ketches wie Roe und Konsorten sowie den ersten Bombenketches aus der Zeit ist ja bekannt das diese ein Pink-Heck hatten. Nonsuch wurde aber mit einem Plattgatt rekonstruiert. Ich frage mich inwieweit sich der Nachbau dem tatsächlichen oder wahrscheinlichen Aussehen des Original annähert. Der Nachbau ist ja heute, hoch und trocken, im Manitoba Museum untergebracht Klick Es gab sogar einen Modellbausatz dieses Nachbaus von Aeropiccola im Maßstab 1/50 der heute nicht mehr erhältlich ist. Finde ich eigentlich schade, so eine reich dekorierte Ketch mit Geschichte ist doch eigentlich sehr interessant.
  9. Neptun65

    Lavery: The 28-gun Frigate Surprise

    Wenn Du Caruana's Band II meinst, es sind verschiedene Zeichnungen der Geschützmuster und Maßangaben enthalten. Im Detail müsste man nachschlagen. Möglicherweise findet man aber umfangreicher vorbereitete Zeichnungen in weiterer Fachliteratur. Von 3D habe ich keine Ahnung, weiß deshalb auch nicht welche Minimalanforderungen dafür erfüllt sein müssen.
  10. Neptun65

    Buchreihe: Osprey

    Osprey Ankündigung,Bonhomme Richard vs Serapis (Duel) Siehe Mr. Amazon aus Engelland
  11. Neptun65

    Lavery: The 28-gun Frigate Surprise

    Nun sicher gab es bei den Standardgeschützen Schwankungen, z.B. was das Gewicht anbelangt. Das lag u.a daran das es viele Produzenten gab die Geschütze eines Musters gossen. Und das Armstrong Muster wurde über die Jahrzehnte kontinuierlich verbessert. Alte Geschütze ausgemustert. Von den Bloomefields wurden in wenigen Jahren nach der Einführung, aus der Erinnerung, mehrere 10.000 Rohre gegossen! Und alle Rohre mussten vom Ordnance Board abgenommen werden und dessen Standards entsprechen. Es galten also Richtlinien, u.a wurde jedes Rohr einem Schußtest unterworfen usw. Es gibt sicher für einige Schiffe in den Archiven Listen die mit Herstellerangabe und Nummer aufschlüsseln welcher Rohre an Bord eines bestimmten Schiffes waren. Gerade zur Zeit des Übergangs auf das neue Geschützmuster gab es sicher interessante Mischbatterien. Um hier mehr heraus zu finden könntest Du z.B. bei den Royal Armories anfragen. Natürlich ist das nicht kostenlos, anders als unsere Beiträge hier im Forum, wenn ich mir diese kleine Spitze erlauben darf. Ob die dänischen Geschütze die 1807 erbeutet wurden von den Engländer an Bord von Schiffen eingesetzt wurden müsste noch geklärt werden, französische jedenfalls wurden verkauft, nicht eingesetzt. Okay,wäre es dann nicht auch eine Möglichkeit sich an dem Aussehen und Maßen der Film-Geschützrohre zu orientieren? Es tut mir leid, aber ich glaube ich kann nicht weiterhelfen. Caruana ist die Kapazität für englische Schiffsgeschütze, immerhin selber ehemaliger Artillerieoffizier und Kurator bei Royal Armories. Und ich kann nur aus dem Wissen fischen das ich u.a in seinem Buch finde.
  12. Neptun65

    Lavery: The 28-gun Frigate Surprise

    Und, schießen die heute noch damit? Wohl eher nicht, und auch bereits 1798 hatte man sich den Luxus neuen Materials erlaubt. Im Ernst, es gab natürlich Neuentwicklungen und dazugehörende Establishments und die für den entsprechenden Zeitraum passenden Informationen habe ich mitgeteilt. In der Tat, verwendbar, vom Klopapier bis zum Bau eines Museumsmodells im Maßstab 1/24. Hängt halt nur von den eigenen Bedürfnissen und Anforderungen ab.
  13. Neptun65

    Lavery: The 28-gun Frigate Surprise

    Hi Boogie! Während seiner Freizeit in Foren zuschreiben bedeutet ja hoffentlich nicht für eventuelle Nachfragen (Zur Erinnerung, der letzte Eintrag vor Wiederbelebung stammt von 2008!) ständig in Bereitschaft zu sein . Zumal ob die Pläne gut sind oder nicht doch ein wenig relativ ist. Ich habe irgendwo und irgendwann gelesen das die Pläne verzerrt sein sollen. Persönlich halte ich, dem reinen Augenschein nach, die Pläne erst einmal für kleinere Maßstäbe geeignet. Aber nun zum 9-Pfünder. Nach dem Buch standen der realen Surprise die Neunpfünder lt. Establishment (Seite 139 Anhang 5, 19-23 Januar 1798) zu, ob diese 9-Pfünder überhaupt je an Bord kamen lass ich mal offen, denn bereits im Februar wurde ja die Erlaubnis erteilt Karronaden (32 & 18 Pfünder) an Bord zu nehmen. Soweit das Original. Die Film Surprise führte, soweit ich mich erinnere 9-Pfünder und diese sollten, zu der Zeit in der Buch bzw. Filmhandlung angelegt sind, eigentlich dem Bloomefield Muster entsprechen.Dieses Muster wurde ca ab 1790 eingeführt und ersetzte nach und nach das bis dahin eingesetzte Armstrong Muster (auf das ich später noch einmal zurückkomme) Die 9-Pfünder des Bloomefield Musters gab es in vier Längen.7ft, 7,6ft, 8,6ft & 9ft. Die entsprechende Zeichnung in dem Surprise Buch zeigt aber kein Bloomefield Muster sondern scheint sich das Vorgänger Modell von Armstrong zum Vorbild genommen zuhaben. Von diesem Muster gab es 9-Pfünder in den Längen 7ft, 7,6ft & 8,6ft Quelle Längenangaben 9-Pfünder: Caruana, English Sea Ordnance Bd II Nach den Angaben würde ich meinen das es sich bei dem gezeichneten langen 9-Pfünder um ein Armstong Muster von 8,6ft handeln sollte. Nachgemessen habe ich das anhand der Zeichnung jedoch nicht. Mich würde nicht überraschen wenn die Maße nicht exakt stimmen. Welches Schiff soll denn überhaupt dargestellt werden, das Original oder das Filmschiff?
  14. Neptun65

    Editions-Ancre

    Wollte nur kurz kundtun, es gibt von Gerard Delacroix eine neue Monographie. Es handelt sich um eine französische Korvette von 1747. Kuckst Du hier. Grüße
  15. Mir auch nicht! Deswegen ist meine Freude umso größer, das diese Lücke im Wissen nun gefüllt wird. Die beiden Fregatten waren wohl, im Hinblick auf den Kampf gegen die Barbaresken, mit ausreichend Riemen ausgestattet. So das Sie auch bei Flaute den Gegner die Breitseite zuwenden konnten. Bin wirklich gespannt auf das Buch.
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