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Marcus.K.

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  1. Marcus.K.

    Karl May: Robert Surcouf / Der Kaper

    Danke für den Tipp - manchmal steht man echt auf dem Schlauch! .. Klar doch! In deutsch gibt es nur leider wenig - aber immerhin: etwas kritischer und differenzierter, als das was man sonst so über Surcouf lesen kann: http://home.arcor.de/thomas_siebe/surcouf.html Wie so oft: wenn ein Held benötigt wird, findet sich ein passender ... Mit französisch ist es im Moment eher mau.. irgendwie habe ich nicht den Kopf dafür, diese für mich komplizierte Sprache zu lesen. Englisch schau ich demnächst mal. Sicher spannend, wie englische Schriftsteller mit dem französischen "Helden" umgehen.
  2. Marcus.K.

    Karl May: Robert Surcouf / Der Kaper

    Danke für den Hinweis.. habe mich gerade mal durch den Text gekämpft.. aber .. mir war gar nicht klar, dass Karl May tatsächlich so schreibt, wie Lex Barker den Shatterhand gespielt hat! Und der gute Surcouf, so wie hier beschrieben, könnte ja 1:1 von Lex Barker geschauspielert werden.. So .. GUT, so EDEL, so.. urg! Und was er alles schon wusste, trotz seiner Jugend.. ärg! Ich scheine Lex Barker unrecht getan zu haben - er hat die Rolle möglicherweise echt verstanden ;-) Dennoch: der Surcouf scheint als Typ schon interessant. Wäre mal spannend, eine Beschreibung ohne Phatos zu lesen. Kennt Ihr eine Biographie von ihm, die den Menschen hinter der Heldenmaske zeigt?
  3. Marcus.K.

    Old Ironsides (USA 1926)

    Schöööööööööön ;-)
  4. Tja.. ich hatte das Buch zu Weihnachten von meinem Schwiegervater und fand es spannend und recht lehrreich. Vieles war mir so nicht bewußt .. z. B. dass die Spanier vor dem Auslaufen der Armada "wussten", dass sie ein Wunder Gottes bräuchten, damit die wendigen Briten sie nicht zusammenschiessen würden .. Im Buch wurde beschrieben, dass der päbstliche Gesandte in Madrid ein Gespräch mit einem Offizier der Armada nach Rom meldet: Aber nun stellt sich heraus (um mit den Prinzen zu singen) "das ist alles nur geklaut!" .. http://www.spiegel.de/kultur/literatur/plagiatsvorwurf-per-facebook-c-h-beck-prueft-buch-von-bader-karsten-a-965808.html
  5. Marcus.K.

    Gebäude im Selbstbau

    Und Du musst beim Präsentieren per Tonband oder irgendwie die fiese Lache von JR / Larry Hagman / bzw. seines Sychronsprechers einspielen hähähähähähähä
  6. Marcus.K.

    Nordamerikanische Hafenstadt in H0

    Der River Schooner hat ja fast die fülligen Linien des Gerippes im Modell. Ein Süsswasser-Transportschiff? Das wäre natürlich eine Möglichkeit. Daran hatte ich nicht gedacht ..
  7. Marcus.K.

    Nordamerikanische Hafenstadt in H0

    Ein toller Bausatz - ein tolles Modell! Der Preis ist natürlich auch sagenhaft ;-) ... Was mich aber stutzen lässt: was ist das denn für ein plumpes, dickes Schiff, das die da auf der Werft bauen!
  8. Marcus.K.

    Lucas Arts wird geschlossen

    Nun ja .. es war wohl auch damals kein Zuckerschlecken, die Luftschlacht zu gewinnen - und die Briten waren am Ende selber überrascht, dass sie es geschafft hatten. Da muss es doch also im Spiel auch sehr schwer sein, gegen die Übermacht der deutschen Luftwaffe (zumindest zahlenmäßig) zu bestehen, oder? ;-)
  9. Oh .. gestern gings nicht .. jetzt gehts auch nicht (könnte aber an unserer aktuellen Netz-Performance hier liegen)... DANKE! AH .. die Wiederholung am 30sten kommt Sonntags .. aber zu DIESER Zeit habe ich keine Chance! Mist und Aufnehmen kann ich auch nicht. Schade! ..
  10. Ich konnt´s nur teilweise einblicken - aber mir ist aufgefallen, dass sich einerseits die Bilder von Gemälden von kämpfen mit dem Pottwal mehrfach wiederholten - und auch dass offenbar immer wieder mit den Bildern des (zugegeben sehr hübschen) Nachbaus einer aktuellen Brigg (??) auf dem Meer das fehlen tatsächlicher historischer Bilder kompensiert werden musste. Auch hatte ich den Eindruck dass z. B. mit ziemlich vielen verschiedenen Sprechern ein relative kurzer "Rhythmus" von Erklärungsabschnitten (wie bei der Sendung mit der Maus) nach amerikanischem Dokumentationsvorbild der Zuschauer bei Laune gehalten werden sollte. Das hat mich - zugegeben - etwas gestört. Leider konnte ich aber nicht die ganze Sendung sehen. Gibt es irgendwo ein Stream davon? Arte darf das wohl leider nicht ..
  11. Na immerhin heisst sie nicht "die Reise von dem Darwin Charles"
  12. Marcus.K.

    John Mahon: The Jamaican Affair of 1805

    Diese Frage stellst Du doch sicher nicht im Ernst, oder? Wenn man bedenkt, wie viele Menschen die Romanreihe gekauft und durch gelesen haben - und sich also eher nicht weiter zur Vermarktung "nutzen" lassen - dann ist es doch nicht erstaunlich, dass man denen ein weiteres Produkt anbieten möchte. Und gerade diese Klientel ist doch auch leicht zu erreichen. Neue Interessenten für eine "so alte" Buchreihe zu generieren dürfte doch viel schwieriger sein. Im Gegenteil: bringt man neue Bücher für die Reihe in den Laden, wird der ein oder andere, der dem neuen Buch zum Opfer gefallen ist vielleicht ja doch auch die alten Bücher ordern und lesen?! Gerade auch mit der Konkurrenz über O´Brien und den Film "Master and Commander", der ja eine eigenständige Promotion für dessen Bücher ist. Da muss man sich schon was einfallen lassen, oder? Ob das der originalen Buchreihe gut tut - oder gar schadet? Ich fürchte, der Erfolg einer solchen Strategie wird das Risiko für das Original einfach zuschütten. Tja ... Aber andererseits: vielleicht kann Mahon ja auch schreiben? Wäre doch denkbar. Gib ihm doch ne Chance Ist das DER Mahon hier?
  13. Marcus.K.

    John Mahon: The Jamaican Affair of 1805

    Ups ... wie habe ich denn das geschafft?? Doppelpost - gelöscht
  14. Marcus.K.

    Indian Summer

    Wow - das klingt wirklich spannend. Zeigst Du uns das dann auch? Hat das Ganz dann auch eine Bahn? Machst Du sowas öfter? Als ich im Studium erfuhr, dass man mich nach USA und Boston vermitteln wollte (und nicht mehr nach Korea, wie ursprünglich geplant) war ich zunächst sehr enttäuscht. "Och.. Manno.. die Staaten. Da weiss man doch schon alles durch Funk, Fernseher und Kino! .. und wenn die USA, warum dann bitte schön nicht die Westküste - wie langweilig!" Im Nachhinein - eigentlich schon dort - habe ich bemerkt, dass mir nichts besseres hätte passieren können als Boston. Studienkollegen waren irgendwo südlich von Chicago in der Pampa (äh .. Prärie!).. DIE hatten es wirklich Ööööööööde! ICH hatte eine kulturell lebendige und spannenden Stadt mit für USA unglaublich viel Historie, mit vielen Bezügen zu meiner "alten" Welt, mit recht großer Sicherheit (weil geringer Armut) und unendlichen Möglichkeiten - mit (für Amerika) kurzen Wegen, einer großen Stadt und abwechslungsreicher Natur! Und nie wieder will ich denken "das kenne ich doch schon!" .. Kann´s nur empfehlen! Mystic Seaport ist nah, Plymouth mit der Mayflower und Plymouth Plantation (obwohl man auch dieser Form von Infotainment gegenüber skeptisch sein kann) - natürlich die Consti im Hafen! Der 4te Juli war der Kracher - ich war im Park am Charles River an der Shell mit ca. 500.000 anderen und habe dem Konzert der Boston Pops gelauscht. Das sind die, die mit John Williams viele Kino-Film-Musiken aufgenommen haben - und die neben klassischem Repertoir auch die ganze "amerikanische" Gefühlspalette bedienen können - Gershwin und was weiss ich - und natürlich all die patriotisch angehauchten oder einfach nur fetzigen Filmmusiken von Williams! Ein Feuerwerk mit (wirklich!) synchroner Musik (irre, wie die das gemacht haben. Ich habe mal einen schlechten Abklatsch davon am Rhein gesehen - das war "ein Feuerwerkt MIT Musik" .. (aber nicht synchron!)) .. Aber das in Boston? Kennt ihr das Gefühl, wenn Musik (oder ein Ereignis) so RICHTIG gut ist, dass einem die Nackenhaare sich aufstellen? Irre! Mich bitzelt es noch heute, wenn ich daran nur denke! .. und 30 min. nach dem Ende der Veranstaltung war die Bostoner Innenstadt wieder völlig normal im Verkehr, weil zum Ende an JEDER Kreuzung stadtauswärts ein Polizist stand, der den Verkehr der Besucher koordinierte! Professionel! Genial! Cool! Boston ist einfach toll - die Gegend drum herum wirklich faszinierend! So viel zu sehen, so viel zu lernen - ich würde dort gern ein paar Jahre leben! Würde ich sofort machen, wenn sich´s ergäbe.
  15. Marcus.K.

    Indian Summer

    Leider kann ich Dir da keinen Tipp geben .. aber in jedem Fall ist das ein sehr, sehr schönes Thema, dessen Du Dich da angenommen hast. (Das klang jetzt irgendwo doch holprig.. "dessen Du Dir da".. nö! .. wohl schon richtig, was?) Was wird es denn für ein Diorama? Werden wir das mal als Bild zu sehen bekommen??? Ich war ja 1/2 Jahr in Neu-England - leider das Falsche! .. von Februar (brrr..) bis August. Aber den Indian Summer, den werde ich mir mit meiner Frau irgendwann einmal (vermutlich wenn die Kids aus dem Hause sind!) unbedingt ansehen, denn die Bilder davon sind ja wirklich überragend schön! Was mich damals allerdings schwer beeindruckte: in meiner naiven und behüteten Welt von damals gab es das Thema "Schnee" und "Meer" nur im Polarmeer. Ich war von der wilden Schönheit der Ostküste am ersten Wochenende dort sehr fasziniert. Im Radio und Fernseher hiess es schon Freitag Abend "Blizzard!" und machte mich auf wilde Schneestürme gefasst. Tatsächlich hat es Samstags ein wenig .. ein klitzekleines bischen geschneit und dann Sonntags waren gerade mal ca. 5 cm Schnee gefallen und liegen geblieben und es schneite so leidlich von sich hin. Da das Wetterradar im Fernseher (wow! Das kannte ich damals auch noch nicht) keine wirklichen kräftigen Schneefälle erwarten lies, setzt ich mich in meinen rostigen 300 $ Praktikanten AMC-Spirit (in Deutschland hätte man mich für das Fahren eines solchen verkehrswidrigen Fahrzeuges sicher eingesperrt!) und fuhr fast als einziger durch die verschneite Gegend. Die einzigen anderen Autos, die mir dabei begegneten waren Pick-Ups mit großen Schaufeln an der Front. Ich habe später gelernt, dass es in den USA meist keine Straßenmeistereien gibt, die Schnee professsionell räumen. Das machen in den Kommunen die Anwohner selbst - und bekommen dafür wohl - je nach Gemeinde - eine gewisse Aufwandsentschädigung. Ich also ab - auf nach Norden - wo es an der Küste, am Übergang der Ipswitch-Bay zur Sandy Bay einen kleinen Naturpark gibt. Der Halibut Point State Park. Dort bin ich dann mal an die Klippen gestiefelt und bis ans Wasser vor gekraxelt, habe mich auf die Felsen gestellt und das wild rauschende Meer mit den Schneeflocken genossen. Ein tolles Bild! Irgendwann habe ich mich dann im Übermut mal auf einen Felsen gestellt, der schön umbrandet wurde - und habe in einem Anflug von Wahnsinn mal hinausgerufen "Ist das alles?!? Mehr kannst Du nicht, Meer?!??" .. und wie in einem schlechten Film wurde ich mit dem letzten Wort von einer heftig kalten Welle umspritzt und bis auf die Knochen nass! Das lehrte mich etwas mehr Demut vor den Elementen! Poseidon hat sich sicher totgelacht über den naiven Jüngling * - wie es wohl Milliarden anderer Naivlinge vor mir gab, deren Mütchen er mal ein bischen abkühlte! Diesen Augenblick - die Kälte, die unglaublich Dummheit, das geradezu klassisch Blöde daran, sich bei dem eisigen Wind so dämlich nass gemacht zu haben! .. das werde ich nie vergessen! Es ist die eine meiner beiden bisherigen Slapstick-Erlebnisse, die auch zu Stan und Laurel gepaßt hätte .. Die ganze Überlegung bringt mich auf den Gedanken, dass die an-den-Klippen-zerschell-Szene, die ich mir vor Jahren für eines meiner leicht verhundsten Modelle schon ausgemalt hatte eigentlich auch verschneite Klippen zeigen sollte. Meerswellen, Brandung an Klippen, ein sinkendes Schiff, Matrosen und Passagiere beim Besetzen des Beibootes, wegtreibende Ladung, ein Offizier mit Logbuch und Flagge im Arm, und im Hintergrund eine Klippe mit rufenden, Lampeschwenkenden und winkenden Küstenbewohnern, die sich schon organisieren um am nahen Strand das Strandgut zu bergen .. Sorry - ziemlich off-topic geworden! * vielleicht spricht dieser Satz aber auch wieder Bände über die unglaubliche Selbstüberschätzung der Wichtigkeit meiner Wenigkeit. Vermutlich hat Poseidon mich nicht mal bemerkt, mich winzigen Idioten zwischen all den stumpfen Steinen dort an der Ostamerikanischen Küste.
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